• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Neues in Davos Klosters

Auch von der Parsenn gibt es Neues zu berichten:

BDDZ_200619_003_Lokal.jpg

(Zustimmung des Redaktors wurde eingeholt)
 
Schöditaz schrieb:
Letzte Woche erschien in der Davoser Zeitung ein Interview mit dem «Junior-Chef» der Davos Klosters Bergbahnen, Vidal Schertenleib. Unter anderem deutet er einen Ersatz der 2. Sektion Jakobshornbahn an.

(Genehmigung des Redaktors eingeholt).
Wieso bitte muss man die zweite Sektion der Jakobshornbahn komplett ersetzt werden? Die Konzession läuft noch bis 2025 und dann tut es doch bestimmt auch eine kleine Rundumerneuerung. Ein kompletter Neubau würde null Mehrwert bringen und wäre extrem teuer! Da gäbe es so viele dringendere Investitionen. Leider scheint aber hier wieder das alte Schertenleib Kredo "Jakobshorn First" zu gelten.

Die DKM haben übrigens neuerdings eine eigene Website:
https://www.davosklostersmountains.ch/de
 
Schöditaz schrieb:
Auch von der Parsenn gibt es Neues zu berichten:

Anhang anzeigen 155424
(Zustimmung des Redaktors wurde eingeholt)

Ich verstehe den Sinn der Aktion natürlich, wenn es denn bzgl. der Beschneiung etwas bringt. Das Pistenende bleibt aber doch wohl an der selben Stelle und rückt nicht etwa näher an die Bahn (wie auch?). Offen gesagt finde ich die S-Kurve im an der Stelle ja nicht wirklich anspruchsvollen Gelände eher harmlos, auf jeden Fall verglichen mit der kleinen Wanderung auf vereisten Wegen, die einen nach Pistenende auf dem Weg zur Bahn erwartet ...
 
Dog.Hammer schrieb:
Schöditaz schrieb:
Auch von der Parsenn gibt es Neues zu berichten:

Anhang anzeigen 155424
(Zustimmung des Redaktors wurde eingeholt)

Ich verstehe den Sinn der Aktion natürlich, wenn es denn bzgl. der Beschneiung etwas bringt. Das Pistenende bleibt aber doch wohl an der selben Stelle und rückt nicht etwa näher an die Bahn (wie auch?). Offen gesagt finde ich die S-Kurve im an der Stelle ja nicht wirklich anspruchsvollen Gelände eher harmlos, auf jeden Fall verglichen mit der kleinen Wanderung auf vereisten Wegen, die einen nach Pistenende auf dem Weg zur Bahn erwartet ...
Genau dasselbe hatte ich mir auch gedacht. Ein Pfästerli auf eine vermurkste Talabfahrt.
 
Zu meinen Vor-Schreibern:

2. Sektion Jakobshorn: Sehe das exakt gleich - Mehrwert verschwindend klein, sowohl im Winter als auch im Sommer. Jakobshorn ist mE völlig überinvestiert, v.a. im Vgl zu den 2 anderen Gebieten Rinerhorn und Parsenn, und auch angesichts der Tatsache, dass das Gebiet bezüglich den vom grössten Gästeanteil zunehmend bevorzugten einfach-mittelschweren Carving-Pisten am wenigsten zu bieten hat, Potential somit für die Zukunft sehr limitiert. Übrigens, kennt jemand die relative Frequenzentwicklung der Teilgebiete Jakobshorn und Parsenn? Mein Bauchgefühl: Verlagerung Richtung Parsenn.

Parsennabfahrt, Anpassung Schlussteil: Für mich als Nutzer kein Mehrwert, im Gegenteil, ich hatte noch den Plausch an dieser kurvigen Schlussführung. @ Ski-Chrigel: Warum schreibst Du von einer "total vermurksten Talabfahrt"? V.a. gute Skifahren schätzen die Abfahrt enorm, einziger Wermutstropfen ist, dass die Piste nicht bis ganz unten/Talstation oder Bhf führt.
 
Ich hätte eigentlich schon erwartet, dass man versteht, was ich unter „vermurkst“ meine: Man hat es vor vielen Jahren total verpasst, sich die Durchleitungsrechte bis zur Hauptstrasse zu sichern. Eine Piste, die mit Treppenabsteigen endet, ist total vermurkst und man überlegt sich die Widerholungsfahrten zwei Mal. Ansonsten fände ich sie ja wirklich super.
Dasselbe übrigens in Emmetten (Klewenalp-Stockhütte). Immer neue Häuser lassen die Pistenimmer früher enden. Deppert, dass man sich sowas nicht rechtzeitig sichert.
 
Also für das Geld was die 2. Sektion Jakobskorn kosten wird, könnte man locker am Rinerhorn den Juonli und den Nülli durch KSBs ersetzen, aber eben.... ja nicht mal grösser in die kleineren investieren. Schade
 
Eine Verbindungsbahn braucht’s da vorfallen, die Skilifte dürfen gerne bleiben :wink:
 
Weiss jemand ob es eine 100 PB wird? Oder währe vielleicht auch eine EUB denkbar? Eigentlich finde ich diese Bahn sowieso komplett unnötig. Ich verstehe nicht warum man immer die ganzen Einnahmen auf dem Jakobshorn verbratet. Was ist überhaupt aus dem Projekt der Sesselbahn auf den Weissfluhjochgipfel geworden? Dies währe ein super Neuerung gewessen. Ich hoffe diese kommt irgendwann noch.
 
Ich gehe mal davon aus, dass es wie die erste Sektion eine PB wird. Was ich von dem Projekt halte, hab ich ja schon geäussert.

Die Sesselbahn Richtung Weissfluhgipfel ist wohl schon länger nicht mehr auf der Prioritätenliste, was Neuerungen auf Parsenn angeht.
Ich persönlich finde sie auch nicht unbedingt für nötig. Denn der Gipfel ist ja schon eher für gute Fahrer gedacht und da reicht meiner Meinung nach eine PB durchaus. Mit der Totalpbahn aufs Joch und dann mit der Bahn auf den Gipfel ist man ja sowieso recht schnell wieder oben für Wiederholungsfahrten.
 
Heute wurde der Geschäftsbericht der Davos Klosters Bergbahnen AG veröffentlicht. Trotz dem Corona Lockdown kam man in diesem Geschäftsjahr mit einem Blauen Auge davon. Die Aussichten für das nächste Geschäftsjahr stehen jedoch schlecht. Dividenden werden dieses Jahr nicht ausgezahlt.

Geschäftsberichte:
www.davosklostersmountains.ch

Hat jemand Bilder vom Bau der Beschneiungsanlage und dem Speichersee auf dem Rinerhorn?
 
Infos bezüglich Investitionen DKB:

Während dem gesamten Sommer bis teilweise in den Winter wurden wiederum viele Investitionsprojekte umgesetzt. Die grössten Investitionen im Gesamtbetrag von CHF 16.3 Mio. betreffen den Umbau des Hotel Strela, der Neubau des Châlet After 7 beim Jakobshorn sowie der strategisch wichtige Kauf des Haus Künzli in Davos Dorf. Beim Hotel Strela wurde das Haus saniert, eine neue Lobby und zusätzlich 40 moderne Doppelzimmer gebaut. Mit 190 Betten ist das Hotel Strela zum zweitgrössten Hotel der Mountain Hotels
gewachsen. Im Parsenngebiet wurde die Sesselbahn Totalp überholt und Sessel wie auch Antrieb und Steuerung ersetzt. Im Bereich der Beschneiung, Pisten und Wege wurden insgesamt CHF 2.6 Mio. in die Beschneiung Parsenn-Gotschna und Jakobshorn sowie in Sprenganlagen investiert. Zwei Pistenfahrzeuge im Betrag von CHF 1.25 Mio. und mehr als CHF 7.5 Mio. «unsichtbare» Investitionen ergeben hohe Gesamtinvestitionen von knapp CHF 28 Mio. (...) Der Verwaltungsrat hat zusammen mit der Geschäftsleitung deshalb entschieden, auf die Dividende wie auch auf den Bonus zu verzichten und hat das Investitionsprogramm 2020/21 von CHF 20 Mio. auf CHF 15 Mio. angepasst.
Also Geld ist da wenn man mal eben 16 Millionen CHF in ein Hotel stecken kann. Das Geld fließt gefühlt seit Jahren hauptsächlich in Hotels und nicht in die Berginfrastruktur. Dass der VR auf seinen Bonus verzichtet und im Sinne des Unternehmens keine Dividende ausschüttet ist ein schönes Zeichen. Bravo dafür :ja:

Rinerhorn:
Mit Eintreffen der Baubewilligung konnten die Arbeiten für die Erweiterung der Beschneiungsanlage Mitte September 2019 endlich gestartet werden. In den nachfolgenden Wochen leistete das Team, unter der Leitung von Nigg Conrad, einen unglaublichen Effort, so dass die Beschneiungsleitung bis zur Bergstation Juonli verlegt und die neue Transformatoren-Station in Zusammenarbeit mit dem EWD errichtet werden konnte. Alle Arbeiten wurden weitgehend in Eigenleistung durch unsere motivierten Mitarbeiter, in Kooperation mit lokalen Unternehmern und der Firma Technoalpin, ausgeführt. Die gesamte Beschneiungsanlage inkl. der neuen Beschneiungsleitung konnte schliesslich anfangs Dezember 2019 in Betrieb genommen werden. (...) Der Verwaltungsrat hat zusammen mit der Geschäftsleitung die Investitionsplanung im laufenden Jahr den vorherrschenden Umständen entsprechend angepasst und einige Projekte verschoben. Am Ausbau der Beschneiungsanlage mit Speichersee im Sommer/Herbst 2020 wird festgehalten, damit die Schneesicherheit auf den Winter 2020/21 hin erhöht werden kann. Im Laufe des Winters 2020/21 wird anlässlich einer Volksabstimmung in Davos über die Erteilung der Wassernutzungsrechte des Leidbachs befunden. Wir ermuntern die Davoser Stimmberechtigten, uns mit einem überzeugten JA diese Rechte zu erteilen, damit wir die bestehende
Infrastruktur der Beschneiungsanlage auch für die Stromproduktion nutzen können. Somit wäre die Rinerhornbahn eine der ersten Bergbahnen inklusive Nebenbetriebe, die
gleich viel Strom produziert wie sie im Laufe eines Jahres für den gesamten Betrieb verbraucht.
Super Sache mit dem Wasserkraftwerk am Leidbach. Das könnte man noch richtig vermarkten schließlich stehen Skigebiete immer wieder in der Kritik im Zuge der Klimadebatte. In Laax hätten sie da schon richtig fett Marketing gemacht (New big green deal in Laax baby! oder so ähnlich :lach:)

Pischa:
Der Verwaltungsrat hat sich im vergangenen Geschäftsjahr zu vier Verwaltungsratssitzungen und diversen Arbeitssitzungen getroffen und sich intensiv mit den Geschäften und der Zukunft der Unternehmung befasst. Wie ihnen an der letzten GV mitgeteilt wurde, hat der Verwaltungsrat eine Studie in Auftrag gegeben, welche die verschiedenen Möglichkeiten von Weiterführung bis Rückbau des Betriebes in Form von Zahlen und Fakten aufzeigt. Im kommenden Jahr werden dann diese Varianten eingehender und mit Rücksicht auf die finanziellen Möglichkeiten abgeklärt und geprüft. Sicher ist aus heutiger Sicht, dass der Betrieb ab 2024 ohne grössere Investitionen in Millionenhöhe nicht weitergeführt werden kann.
Das klingt gar nicht gut ich denke da wird es einige Neuigkeiten geben in nächster Zeit. Ich hoffe auf einen Ersatzbau (egal welcher Art) für die Pischa Bahn. Aber da muss wohl ein reicher Gönner oder die Gemeinde helfen, die DKB werden sicher keinen Millionenbetrag in die Pischa stecken. In der GV erfährt man sicher mehr. Die ist am Freitag den 18.09.2020 um 10.00 Uhr im Restaurant Jatzmeder. Soweit ich mal gehört habe kann man sich da einfach dazu setzen auch wenn man kein Aktionär ist. Wir haben ja ein paar Davoser hier im Forum (z.B. @Schödiatz) vielleicht könnte da jemand hingehen und uns mal berichten?
 
Es gibt neues vom Wasserkraftwerk auf dem Rinerhorn:

-Die Wasserleitungen der neuen Beschneiungsanlage und des Speichersees sollen zur Stromproduktion genutzt werden
-Das benötigte Wasser soll aus dem Rieberbach und Leidbach kommen
-Es wird mit einer jährlichen Stromproduktion von etwa 1,8 Millionen Kilowattstunden gerechnet der ins EWD Netz eingespeist wird.
-Es müssen keine Wasserzinsen bezahlt werden da es sich um ein Kleinkraftwerk handelt.
-Baubeginn ist nächstes Jahr und es wird von Kosten in Höhe von 1,2 Millionen CHF ausgegangen.
-Am 1 Oktober entscheidet der Große Landrat über das Projekt.

Quelle: https://www.suedostschweiz.ch/politik/2020-09-16/wasser-fuer-schnee-und-strom
 
Die Rega teilt heute mit, dass sie die unstrittene Helikopter-Basis in Davos Frauenkirch vorläufig (mind. 10 Jahre) nicht bauen.
 
ski-chrigel schrieb:
Die Rega teilt heute mit, dass sie die unstrittene Helikopter-Basis in Davos Frauenkirch vorläufig (mind. 10 Jahre) nicht bauen.
Super das ist gut. Auf dem Pischa Parkplatz wäre so eine Basis ok gewesen da dort niemand wohnt und es der chronisch klammen Pischa Einnahme verschafft hätte. Aber der neue Standort in einem bewohnten und landschaftlich weitgehend ursprünglichen Teil des Landwassertals war eine Schnapsidee. Der Helikopterlärm wäre eine Zumutung für Einheimische und Gäste gewesen und hätte Davos gar nichts gebracht.
 
Braucht es das Überhaupt? Graubünden scheint mir jetzt Heli-mässig nicht massiv unterversorgt?
 
Pilatus schrieb:
Braucht es das Überhaupt? Graubünden scheint mir jetzt Heli-mässig nicht massiv unterversorgt?
Nein eigentlich nicht. Die bestehenden Plätze in Untervaz Samedan und Mollis genügen und sollen außerdem modernisiert und erweitert werden, da braucht es wohl kaum noch einen weiteren Landeplatz der Rega in Davos. Der Heli Platz in Frauenkirch sollte wohl auch für kommerzielle Flüge genutzt werden... :bindagegen:
 
die Pischa Bahn...
Für mich ist das Freeriden auf Pischa fast so etwas wie eine Legende ... immer wenn ich in Davos bin, ist dort geschlossen ... Ende November wird es wieder so sein ...
Ich muss mal mit meinem Terminkalender sprechen ...

Wir haben ja ein paar Davoser hier im Forum (z.B. @Schödiatz)
Gut zu wissen ...
 
Pilatus schrieb:
Braucht es das Überhaupt? Graubünden scheint mir jetzt Heli-mässig nicht massiv unterversorgt?
Laut Rega sind die Wartezeiten an schönen Wintersporttagen zu lang und weil bisher eine Stationierung zusätzlicher Helikopter auf bestehenden Basen nicht möglich war, wollte man diese Lücke schliessen. Offenbar, so die offizielle Schreibweise, hat sich diese Ausgangslage nun geändert. Man darf nicht vergessen, die Rega ist ein kommerzielles Unternehmen und interessiert an möglichst vielen Einsätzen. Ob es nicht wirklich geeignetere Standorte als Davos gegeben hätte, darf aber durchaus hinterfragt werden. Der Widerstand der Davoser Bevölkerung war enorm.
 
Zurück
Oben