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Neues in Davos Klosters

Beschneit bis KĂŒblis - ein Traum 😂

Hin und wieder ist es auf der Promenade sehr stockend. Da ist es schön angenehm mit ÖV gegen den Strom zu fahren.
Aber beidseitig auf Talstrasse ist den Anwohnern nicht zuzumuten. Und dann kommt noch Ambri-Ultras vom Bhf 😄😎
 
loeir schrieb:
2010 wurde dann im Rahmen eines konkreten Vorprojekts ein ausfĂŒhrlicher technischer Bericht zum Neubau des sog. Arosatunnel zwischen LitzirĂŒti und Davos ausgearbeitet und veröffentlicht. Interessant sind hier auch die verschiedenen Tunnelvarianten auf S. 6 f, die in Betracht gezogen wurden. Die Evaluation dieser Varianten hat die Strecke LitzirĂŒti – Frauenkirch als Bestvariante ergeben, die dann auch Bestandteil dieses Vorprojekts war.

https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ds/projekte/nvv/Berichte%20NVV/Technischer%20Bericht%20Amberg.pdf
 
Tiob schrieb:
Pilatus schrieb:
War das micht auch die ursprĂŒngliche Idee hinter der Schieferbahn? Dachte gab sogsr PistenplĂ€ne wo das als Projekt drin war?
Es gab drei konkurrierende Konzessionsgesuche ende der 1970er fĂŒr eine Nordbahn:

KĂŒblis-Conters-Duranna
Saas-Conterser Schwendi-Dreimarchenspitz
Serneus-Schifer-ObersÀss-Weissfluhjoch

Die Davos Parsennbahnen setzten sich mit einer abgespeckten Variante der letzten Trasse gegenĂŒber dem Eidgenössisches Verkehrs- und Energiewirtschaftsdepartement durch. Ich habe mal alle drei Trassen skizziert:

https://s.geo.admin.ch/8e741c3899

BezĂŒglich VerlĂ€ngerung der Schiferbahn: Die Konzession der Bahn lĂ€uft noch bis 2032. Dann wird es spannend. Ich gehe davon aus dass die Schiferbahn dann an ihrer Altersgrenze kommt. Da wird man sich sicher ĂŒber einen Neubau und dessen Trasse Gedanken machen mĂŒssen.
Damals hatten sich die Klosterser gegen eine Gondelbahn Serneus-Schifer gewehrt. Sie hatten offenbar Angst, dass dadurch die Gotschnabahn an Bedeutung verlieren wĂŒrde...

Die DKB sitzen auf ganz vielen veralteten Anlagen. Das wird ihnen eines Tages um die Ohren fliegen. Ein Getriebeschaden wie im Herbst/FrĂŒhwinter an der Weissfluhgipfelbahn wird in Zukunft wohl keine Seltenheit bleiben.
Logisch, in die Beschneiungsanlagen wurde und wird viel investiert. Aber wÀrend vieler Jahren kaum Anlagen zu ersetzen, das könnte sich langsam als Klumpenrisiko herausstellen...
 
In Klosters beschÀftigt weiterhin das Thema Parkhaus die Gemeinde. Am Sonntag soll wohl der Gemeinderat der Stimmbevölkerung einen Standort vorschlagen.
Ich persönlich wĂŒrde die Tiefgarage Casana bevorzugen.
 
Skiphips schrieb:
In Klosters beschÀftigt weiterhin das Thema Parkhaus die Gemeinde. Am Sonntag soll wohl der Gemeinderat der Stimmbevölkerung einen Standort vorschlagen.
Ich persönlich wĂŒrde die Tiefgarage Casana bevorzugen.

Das Stimmvolk hat sich fĂŒr die Variante Casanna entschieden, relativ nahe der Gotschna Talstation. Nun geht es an die Planung des Parkhauses, frĂŒhestens 2024 könnte es soweit sein.
 
Hat jetzt schon jemand genauere Informationen zum Projekt Neubau Speichersee Usser Isch und Neubau Piste Usser Isch - Carjöl? WĂŒrde mich sehr Interessieren. Ich frage mich aber ob sie dann nicht einen Zwischeneinstieg Carjöl planen mĂŒssen, denn die KapazitĂ€t des Sesselliftes ist ja bereits jetzt stark strapaziert, aber eigentlich ja nur im Abschnitt Borgen - Carjöl. Aber ĂŒber den Sinn dieses Projektes kann man schon streiten (3. Speichersee auf dem Jakobshorn :oops: ). Ich habe langsam Angst das sich dieser Investitionsstau auf Seiten der Anlagen rĂ€chen wird :? Aber im grossen und ganzen kann man sehr zufrieden sein mit den Bergbahnen und den Investitionen in einem doch so schwierigen Jahr( Beschneidung Piste 11/13, Pistenanpassungen Piste 7, grosse Investitionen Hotel Waldhaus, habe ich was vergessen?)
 
Parsenn schrieb:
Hat jetzt schon jemand genauere Informationen zum Projekt Neubau Speichersee Usser Isch und Neubau Piste Usser Isch - Carjöl? WĂŒrde mich sehr Interessieren. Ich frage mich aber ob sie dann nicht einen Zwischeneinstieg Carjöl planen mĂŒssen, denn die KapazitĂ€t des Sesselliftes ist ja bereits jetzt stark strapaziert, aber eigentlich ja nur im Abschnitt Borgen - Carjöl. Aber ĂŒber den Sinn dieses Projektes kann man schon streiten (3. Speichersee auf dem Jakobshorn :oops: ). Ich habe langsam Angst das sich dieser Investitionsstau auf Seiten der Anlagen rĂ€chen wird :? Aber im grossen und ganzen kann man sehr zufrieden sein mit den Bergbahnen und den Investitionen in einem doch so schwierigen Jahr( Beschneidung Piste 11/13, Pistenanpassungen Piste 7, grosse Investitionen Hotel Waldhaus, habe ich was vergessen?)
Dass das Jakobshorn der DKB Liebling ist, ist ja schon lange kein Geheimnis. Über die Sinnhaftigkeit kann man sicherlich auch streiten, wobei ich zugeben muss dass ich den technischen Zustand der Beschneiung auf dem Jakobshorn nicht beurteilen kann. Der Verlauf einer solchen Piste wĂŒrde mich auch mal interessieren. Das GelĂ€nde oberhalb vom Carjöler ist sehr steil und besteht ausschließlich aus Wald. Sie sollen lieber mal schauen das Rinerhorn mit dem Jakobshorn zu verbinden.
 
Hat jetzt schon jemand genauere Informationen zum Projekt Neubau Speichersee Usser Isch und Neubau Piste Usser Isch - Carjöl? WĂŒrde mich sehr Interessieren. Ich frage mich aber ob sie dann nicht einen Zwischeneinstieg Carjöl planen mĂŒssen, denn die KapazitĂ€t des Sesselliftes ist ja bereits jetzt stark strapaziert, aber eigentlich ja nur im Abschnitt Borgen - Carjöl. Aber ĂŒber den Sinn dieses Projektes kann man schon streiten (3. Speichersee auf dem Jakobshorn :oops: ). Ich habe langsam Angst das sich dieser Investitionsstau auf Seiten der Anlagen rĂ€chen wird :? Aber im grossen und ganzen kann man sehr zufrieden sein mit den Bergbahnen und den Investitionen in einem doch so schwierigen Jahr( Beschneidung Piste 11/13, Pistenanpassungen Piste 7, grosse Investitionen Hotel Waldhaus, habe ich was vergessen?)

Beschneiung Pisten 11/13 (MeierhoftĂ€li, BĂ€sebinder): Diese war m.W. doch bereits fĂŒr diese Saison 20/21 geplant, habe aber keine ĂŒberirdischen Beschneiungsanlagen erkennen können. Ich hoffe und vermute, dass die unterirdischen Zuleitungen bereits gelegt worden sind und nun im Sommer 21 noch der Finish kommt, Inbetriebnahme dann auf Saison 21/22.

Pistenkorrektur Piste 7: Auf diese freue ich mich nicht, habe den Schlussteil mit der BrĂŒckenĂŒberfĂŒhrung und der Friedhofpassage immer kultig gefunden, fĂŒr mich daher kein Mehrwert, eher im Gegenteil (schöner wĂ€re, wenn das Ende der Piste 7 besser mit der Talstation verbunden werden könnte, aber das ist vermutlich wirklich nicht machbar).

Investition Carjöl und Beschneiung neue Talbafahrt Usser Isch-Bolgen: Ok, der Carjöler-Sessel ist nicht der Neueste, aber oft ausreichend. Und die Beschneiung im Gebiet Jakobshorn ist ja schon nahezu flĂ€chendeckend, sehe dort ĂŒberhaupt keinen Handlungsbedarf, ebenso auch nicht eine geĂ€nderte oder zusĂ€tzliche Talabfahrt, auf jeden Fall nicht prioritĂ€r, da gĂ€be es in den anderen Teilgebieten diverse andere Projekte, welche dem Kunden (und ist nicht dies entscheidend ...) einen viel höheren Mehrwert bieten wĂŒrden. Offensichtlich scheinen da die BedĂŒrfnisse des wichtigsten Kunden (VRP C. Schertenleib) massiv ĂŒbergewichtet werden. M.E. wird das Jakobshorn-Gebiets, angesichts kaum vorhandener einfacher Carving-Pisten, in Zukunft am meisten Nachfrageschwund spĂŒren, daher sind dort "Überinvestitionen" m.E. eh nicht smart.
 
Sie sollen lieber mal schauen das Rinerhorn mit dem Jakobshorn zu verbinden.

Auf diese Verbindung bin ich nicht scharf, ausser es wĂŒrde gelingen, diese via Talboden (+/- MĂŒhle Sertig) und damit mit Wiederholungsfahrten zu realisieren. Eine reine Höhenverbindung Ă  la Arosa-Lenzerheide finde ich nöd lĂ€ssig. Und bezĂŒglich Reihenfolge dann besser erst noch weiter direkt ins Rinerhorn-Gebiet investieren (Beschneiung, Gastro Mittelstation; die Skilifte selbst genĂŒgen angesichts der tiefen Frequenzen). Und statt der Höhenverbindung, viel gĂŒnstiger wĂ€re eine "Talverbindung", da eigentlich bereits vorhanden: Mit der RHB zusammensitzen und den Zug ab Davos Dorf wieder ĂŒber Platz hinaus nach Glaris/Filisur fĂŒhren. Ich persönlich wĂ€re deutlich mehr im Rinherhorn anzutreffen, wenn ich bequem +/- 10' im Zug anstelle +/- 20' stehend im unbequemen Bus nach Davos-Glaris kĂ€me.

Was ich hier gerne loswerden will: Ein grosses Lob den Pistenmachern auf dem Rinherhorn, diese sind immer in einem megatollen Zustand (analog Parsenn).
 
Ich nehme oben genannte Punkte gerne auf:

Neue Talabfahrt Jakobshorn:
Infos zum Projekt gibt es hier: https://www.davoserzeitung.ch/tourismus/2021-04-07/fuer-mehr-schnee-und-wettersicherheit-am-jakobshorn#toggle
An und fĂŒr sich ist dieses Projekt eine tolle Sache. In den Projektunterlagen geben die Bergbahnen u.a. an, die Sesselbahn FuxĂ€gufer am Nachmittag besser auslasten zu wollen – das wĂ€re natĂŒrlich sinnvoll. Aber ja, in Bezug auf die anderen Davoser Berge erscheint es seltsam, dass erneut beim Jakobshorn investiert wird, und nicht mal wo anders (obschon es beim Rinerhorn bezĂŒgl. beschneiung ja vorwĂ€rts geht). Ein zweiter Speichersee auf der Parsenn wĂ€re sicherlich auch mal eine Überlegung wert. Oder auch mal einen Masterplan, was mit den Seilbahnen aus den 80er-Jahren lĂ€ngerfristig geschehen soll (Gipfel- u. ParsennhĂŒttenbahn, Goitschnabahn, Schiferbahn). Zudem dĂŒrften auch die Sesselbahnen aus den 90ern (Meierhof, Gruoben- und Schwarzsseealp) frĂŒher oder spĂ€ter ein Refit erhalten (analog zum Totalp).

Beschneiung Pisten 11/13 (MeierhoftÀli, BÀsebinder):
Das geht nicht so schnell, wie man meint. Die Bergbahnen haben auch kein verbindliches Datum genannt, wann die Beschneiungsanlage in Betrieb gehen soll. Da kommt auch noch eine Trafostation neben das Kommandohaus der MeierhoftÀli-Talstation hin.

Pistenkorrektur Piste 7:
Na, ja fĂŒr uns als fortgeschrittene Skifahrer ist diese Kurve sicher noch ein lĂ€ssiges Ding. Aber schwĂ€chere Skifahrer (gut, fĂŒr die ist eigentlich diese Talabfahrt eh nix) könnten bei eisigen VerhĂ€ltnissen dort ins Scheludern kommen. Und ein wichtiger grund fĂŒr die verlegeung ist ja die Erweiterung der beschneiungsanlage. Bis anhin musste fĂŒr den unteren Teil Schnee mit Lastwagen hochgekarrt werden – das ist erstens umstĂ€ndlich und zweitens ökologisch ein Blödsinn.

Investitionen Waldhuus:
Da ohnehin das Dach des Hotels saniert werden muss, wollen die DKB die Gelegenheit nutzen, die HÀuser um ein Geschoss aufzustocken. ZusÀtzlich soll eine Tiefgarage unter der Minigolf-Anlage gebaut werden, eventuell auch noch eine Residenz mit Eigentumswohnungen.
 
Der FuxÀgufer-Sessel braucht auch Mal ein bisschen Farbe, die Stationen sehen langsam sehr französisch aus....
 
Vielen Dank Schödiatz fĂŒr die Recherche. Schön dass die Chance genutzt wird und im Waldhuus investiert wird. Auch das das Projekt der Abfahrt am FuxĂ€gufer ist super. Dem Jakobshorn fehlen einfach attraktive Waldpisten die keine Ziehwege sind. Auch schafft man eine Talabfahrt am Usser Isch sodass keine Bergfahrt mehr notwendig ist wenn der Lift mal steht. Der Zeitplan bis 2024 ist nachvollziehbar. Bergbahnunternehmen neigen dazu große Töne zu spucken und Projekte fĂŒr die nĂ€chste Saison anzukĂŒndigen die dann letztendlich Jahre brauchen. In Davos ist man dagegen immer sehr realistisch. Ob es aber dagegen wirklich einen weiteren Speichersee am Jakobshorn braucht wage ich zu bezweifeln. Schon jetzt ist man da sehr flott und leistungsfĂ€hig. Die Parsenn könnte dagegen einen weiteren Ausbau der Beschneiung gut vertragen. Ich fĂ€nde ein gutes Projekt wĂ€re zum Beispiel eine fixe SB und eine Beschneiungsanlage im HauptertĂ€li. Damit wĂŒrde man dort ein attraktives Angebot fĂŒr AnfĂ€nger und Genusskifahrer schaffen. Auch könnte das HauptertĂ€lli in der Vorsaison das Angebot auf der Parsenn erweitern. Aufgrund der hohen Höhenlage bleibt dort mit als erstes der Schnee liegen. Außerdem wĂ€re ein Sommerbetrieb als Zubringer zum Felsenweg denkbar. Leider ist das wahrscheinlich aufgrund der EigentumsverhĂ€ltnisse am HauptertĂ€lilift utopisch.
 
Basalt schrieb:
loeir schrieb:
2010 wurde dann im Rahmen eines konkreten Vorprojekts ein ausfĂŒhrlicher technischer Bericht zum Neubau des sog. Arosatunnel zwischen LitzirĂŒti und Davos ausgearbeitet und veröffentlicht. Interessant sind hier auch die verschiedenen Tunnelvarianten auf S. 6 f, die in Betracht gezogen wurden. Die Evaluation dieser Varianten hat die Strecke LitzirĂŒti – Frauenkirch als Bestvariante ergeben, die dann auch Bestandteil dieses Vorprojekts war.

https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/diem/ds/projekte/nvv/Berichte%20NVV/Technischer%20Bericht%20Amberg.pdf

Die Vision einer direkten Bahnverbindung Davos - Arosa wurde kĂŒrzlich offiziell reaktiviert: AnlĂ€sslich der dreitĂ€gigen Aprilsession des BĂŒndner Grossen Rats (Kantonsparlament) in Davos reichte die Davoser GrossrĂ€tin ValĂ©rie Accola - die Ehefrau von Gesamtweltcupsieger Paul Accola - eine Anfrage betreffend Bahntunnel Davos - Schanfigg (Arosa) ein. Zweit- und Drittunterzeichner sind die GrossrĂ€te Christian Jenny (Arosa) und Walter von Ballmoos (ex-LanglĂ€ufer aus Davos). Zudem haben 36 weitere BĂŒndner Parlamentarier den Vorstoss mitunterzeichnet. Die entsprechende Anfrage wird von der BĂŒndner Regierung voraussichtlich anlĂ€sslich der kommenden Augustsession des Grossen Rates beantwortet. FĂŒr die Inbetriebnahme einer neuen Linie Arosa–Davos brĂ€uchte es neben den Infrastrukturkosten auch zusĂ€tzliches Rollmaterial. Denn der Tunnel brĂ€chte eine gĂ€nzlich neue Linie auf dem RhB-Netz. Dadurch ist besagtes Projekt visionĂ€r und innovativ. Gleichzeitig wĂŒrde dieses Perspektiven fĂŒr eine «neue» Tourismusregion Klosters–Davos–Arosa–Lenzerheide eröffnen. Die RhĂ€tische Bahn (RhB) geht gemĂ€ss Zeitungsbericht davon aus, dass der Tunnel viele Frequenzen mit sich brĂ€chte.

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Das neue Parkhaus der Madrisa Talstation und der neue Hotel-Resort Ober Ganda ist ausgesteckt. Die Talabfahrt ganz unten wird wohl nur noch ein Weg sein.

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GemÀss Bilder der Webcam auf Parsen wird derzeit an der Beschneiungsanlage MeierhoftÀli gebaut. Leider aber nur bei der Piste 11. Hat vielleicht jemand Bilder?
 
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