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Neues in Davos Klosters

Vor 2030 wird sich bezügl Wolfgangbahn kaum was tun.
 
Tolle Neuigkeiten gibt es wieder mal von der Schatzalp: Diesen Sommer wird nämlich erstmals die Sesselbahn zum Strelaberg in Betrieb genommen. So wird der Aufstieg zum Strelapass deutlich erleichtert.

Dafür aber wird die Parsennbahn den ganzen Sommer geschlossen bleiben. Bei der 1. Sektion wird die Steuerung erneuert. Ob eine komplette Schliessung für den ganzen wirklich notwendig ist, sei dahingestellt. Wohl aber ist es betrieblich einfacher, alles (inklusive Restaurants) komplett zu zulassen.

Offizielle Info auf davos.ch hier: https://www.davos.ch/informieren/news-aktuelles/news/die-parsennbahn-bleibt-im-sommer-2025-geschlossen
 
Investor verzweifelt gesucht
Davoser Kult-Seilbahn stellt Betrieb ein – oder wird abgerissen
Die Pischabahn in Davos steht vor dem Aus. Spätestens im Frühling 2027 wird der Betrieb eingestellt, wenn sich kein Investor findet. Die Bahn fährt seit Jahren Verluste ein und entspricht nicht mehr den Sicherheitsvorgaben.

Die Tage der Pischabahn in Davos sind gezählt. Spätestens im Frühling 2027 stellen die Sportbahnen Pischa AG und die Davos Klosters Bergbahnen AG (DKB) den Betrieb ein, wie die «Südostschweiz» berichtet. Seit Jahren fährt die Bahn nur noch Verluste ein. Nun ziehen die Betreiber die Notbremse.

Bis dahin wird fieberhaft nach Investoren gesucht. Findet sich niemand, der die Bahn übernimmt und 15 Millionen Franken in eine neue Anlage steckt, wird sie abgerissen. Beim Blick in den Geschäftsbericht wird klar: Selbst nach einem Neubau liesse sich die Bahn nicht rentabel betreiben. Deshalb ziehen sich die Sportbahnen Pischa und die DKB ganz zurück.
https://www.blick.ch/wirtschaft/investor-verzweifelt-gesucht-davoser-kult-seilbahn-stellt-betrieb-ein-oder-wird-abgerissen-id21093490.html

Schade aber nicht verwunderlich: Eine alte renovierungsbedüftige PB, abgelegen vom Ort und den anderen Skigebieten, und dazu noch alle weiteren vorher einmal existierende Lifte schon vor vielen Jahren abgebaut. Wie soll sich so etwas rentieren?
 
Mt. Cervino schrieb:
Investor verzweifelt gesucht
Davoser Kult-Seilbahn stellt Betrieb ein – oder wird abgerissen
Die Pischabahn in Davos steht vor dem Aus. Spätestens im Frühling 2027 wird der Betrieb eingestellt, wenn sich kein Investor findet. Die Bahn fährt seit Jahren Verluste ein und entspricht nicht mehr den Sicherheitsvorgaben.

Die Tage der Pischabahn in Davos sind gezählt. Spätestens im Frühling 2027 stellen die Sportbahnen Pischa AG und die Davos Klosters Bergbahnen AG (DKB) den Betrieb ein, wie die «Südostschweiz» berichtet. Seit Jahren fährt die Bahn nur noch Verluste ein. Nun ziehen die Betreiber die Notbremse.

Bis dahin wird fieberhaft nach Investoren gesucht. Findet sich niemand, der die Bahn übernimmt und 15 Millionen Franken in eine neue Anlage steckt, wird sie abgerissen. Beim Blick in den Geschäftsbericht wird klar: Selbst nach einem Neubau liesse sich die Bahn nicht rentabel betreiben. Deshalb ziehen sich die Sportbahnen Pischa und die DKB ganz zurück.
https://www.blick.ch/wirtschaft/investor-verzweifelt-gesucht-davoser-kult-seilbahn-stellt-betrieb-ein-oder-wird-abgerissen-id21093490.html

Schade aber nicht verwunderlich: Eine alte renovierungsbedüftige PB, abgelegen vom Ort und den anderen Skigebieten, und dazu noch alle weiteren vorher einmal existierende Lifte schon vor vielen Jahren abgebaut. Wie soll sich so etwas rentieren?

Ist das nicht die letzte Anlage mit dieser Kabinenart?
 
Die DKB haben es also endlich fast geschafft, die Pischa nach einem über ein Jahrzehnt andauernden Rückbau des Angebots endgültig zu ruinieren.

Man kann Aktivitäten jenseits des Skisports anbieten, aber dann bitte konsequent mit Sommerbetrieb und Investitionen in die Gastronomie und alternative Angebote.

Die Behauptung, die Pischa sei nicht rentabel, ist schlichtweg falsch, denn trotz einer Minisaison wird ein positiver Cashflow erwirtschaftet. Investitionen zum Neubau der Gondelbahn müssten nicht zwangsläufig aus dem Cashflow finanziert werden. Da die Sportbahnen Pischa AG eine Aktiengesellschaft sind, könnte eine Kapitalerhöhung durchgeführt und das notwendige Geld eingesammelt werden. Es gibt sehr viele treue Einheimische und Gäste, die genug Aktien kaufen würden, davon bin ich überzeugt. Die DKB könnten bei einer solchen Kapitalerhöhung mitmachen oder auch nicht.

Zum Glück ist es dem Madrisa gelungen, sich aus dem Spar-Fetisch und der Jakobshorn-First Strategie der DKB zu lösen, in die eigene Zukunft zu investieren und das Gebiet beliebter als je zuvor zu machen.

Die Hoffnung stirbt zuletzt, aber ich bezweifle stark, dass die DKB ernsthaft nach einer Lösung für die Pischa suchen.
 
Pischa ist für die DKB schon lang ein konzeptloser Nonvaleur. Dem Mateschitz wollt der alte Schertenleib den Berg damals nicht überlassen, man hätt sich damit ja vor aller Augen blamieren können. Jetzt, wo prktsch nix mehr steht, noch neue Investoren für die Lotterbahn finden zu wollen, ist ein schlechter Treppenwitz. Also: endlich weg damit, Gelände sauber renaturieren u Schwamm drüber!
 
Bericht der Südostschweiz: Glatteggenlift kommt definitiv 25/26.
Der Madrisa-Verwaltungsrat wird an der Generalversammlung vom 12. September den Aktionärinnen und Aktionären nicht nur über ein positives Geschäftsjahr berichten können. Informiert wird dann auch darüber, dass in der Wintersaison 2025/26 der alte Glatteggen-Skilift wieder in Betrieb genommen wird. Dieser Schlepplift mit einer Länge von rund 1,1 Kilometern war vor einigen Jahren ausser Dienst gestellt worden. Abgerissen wurde die Anlage jedoch nicht, denn seine Wiederinbetriebnahme wurde immer wieder diskutiert. «Wir gaben ihn nie auf und haben auch immer wieder Seilkontrollen durchgeführt», hatte der Madrisa-Geschäftsführer Thomas Steinmann gegenüber der «Klosterser Zeitung» erklärt. Nun kehre «ein lang ersehntes Angebot zurück und erweitert unser Wintersportangebot um eine traditionsreiche Komponente, die viele Gäste vermisst haben», heisst es dazu im aktuellen Geschäftsbericht.
 
Weisshorn schrieb:
Bericht der Südostschweiz: Glatteggenlift kommt definitiv 25/26.
Der Madrisa-Verwaltungsrat wird an der Generalversammlung vom 12. September den Aktionärinnen und Aktionären nicht nur über ein positives Geschäftsjahr berichten können. Informiert wird dann auch darüber, dass in der Wintersaison 2025/26 der alte Glatteggen-Skilift wieder in Betrieb genommen wird. Dieser Schlepplift mit einer Länge von rund 1,1 Kilometern war vor einigen Jahren ausser Dienst gestellt worden. Abgerissen wurde die Anlage jedoch nicht, denn seine Wiederinbetriebnahme wurde immer wieder diskutiert. «Wir gaben ihn nie auf und haben auch immer wieder Seilkontrollen durchgeführt», hatte der Madrisa-Geschäftsführer Thomas Steinmann gegenüber der «Klosterser Zeitung» erklärt. Nun kehre «ein lang ersehntes Angebot zurück und erweitert unser Wintersportangebot um eine traditionsreiche Komponente, die viele Gäste vermisst haben», heisst es dazu im aktuellen Geschäftsbericht.

Der Glatteggenlift ist weitgehend redundant zum Sessellift und verursacht bei geringem Mehrwert zusätzliche Kosten. Der Großteil der Gäste wird aus Komfortgründen weiterhin ausschließlich den Sessellift nutzen, der bisher selten überlastet war. Es wäre sinnvoller, die Mittel in die Beschneiung zu investieren. Ist die Eröffnung einer weiteren Piste links vom Schlepplift vorgesehen?
 
Ja, die früheren Glatteggenpisten sollen auch wieder in Betrieb gehen.
 
Der Glatteggen Teil des Gebiets hätte schon noch Kapazität auf der Piste, von daher macht dies durchaus Sinn den Lift wieder in Betrieb zu nehmen.
20250215_133112.jpg


Hier im Winter 24/25 wäre ich froh gewesen, wenn der Glatteggen offen gewesen wäre
Madrisa-250215-Schaffürggli.png
 
Als Orts-Unkundiger, kann mir das jemand auf dem Pistenplan einzeichnen, wo der Lift verläuft?

Danke
 
Wieder mal ein Fall von "Wir haben jetzt eine Sesselbahn, wir brauchen den Schlepper nicht mehr! Äh, warum staut es sich jetzt an der Talstation?"
 
GMD schrieb:
Wieder mal ein Fall von "Wir haben jetzt eine Sesselbahn, wir brauchen den Schlepper nicht mehr! Äh, warum staut es sich jetzt an der Talstation?"

Der Glatteggenlift wurde 2014, 2 Jahre vor dem Bau des Schaffürggli Sessels stillgelegt.

Und nein, der Schaffürgglisessel hat kaum Stauzeiten. Die maximale Wartezeit beträgt auch in der Hochsaison nicht mehr als 7 Minuten.
 
Das oben gepostete Foto sieht aber nach deutlich mehr als sieben Minuten Wartezeit aus.
 
GMD schrieb:
Das oben gepostete Foto sieht aber nach deutlich mehr als sieben Minuten Wartezeit aus.

Ich habe mal auf dem Tracker geschaut. Die Wartezeit lag bei ca. 13 min.
Wir sind aber zuerst an die kürzeren Skilfite und erst später dort hin da es vorher noch mehr Leute gehabt hat.
Da wäre der Glatteggen eine gute Alternative gewesen.
 
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