Bei der Gemeindeabstimmung dürften die Zimmervermieter für die Steuererhöhung zur Stützung der Seilbahngesellschaft gestimmt haben und die Nicht-Vermieter dagegen. Damit entscheidet man sich in Charmey insgesamt gegen eine Zukunft als Tourismusort und für eine Zukunft als Pendler-Vorort von Bulle und Fribourg, denn die Nichtanpassung des Subventionsbedarfs für die Seilbahn betrifft ja auch den Sommertourismus. Selbst schuld - der Berg Vounetz bietet für den Sommer Hochseilpark, Streichelzoo, Trottifahren usw., und das ließe sich alles noch ausbauen. Eine Abstimmung nur über den sicherlich defizitäreren Winterbetrieb wäre vorerst sinnvoller gewesen. Außerdem sollte man zunächst mal Kostensenkungspotenziale analysieren, bevor man einfach alles stilllegt - bei dem deutlichen Defizit sollte einiges machbar sein. Schön, noch in Charmey Ski gefahren zu sein.