Harzwinter schrieb:
In dem von Dir verlinkten Artikel steht auch "Rien à signaler au Gaschney" - d.h. man hat eine Reaktivierung der Sesselbahn auf den Kleinen Hohneck gänzlich aufgegeben?
So ist es wohl. Vor vielen Jahren hatte ich mal vom Tourismusverband die Info erhalten, dass die Zukunft der Sesselbahn ungewiss sei, da die bestehende Bahn nicht mehr den Normen entspreche. Auch ist es so, dass die Sesselbahn und der parallele (und nach unten etwas längere) Hauptlift unterschiedlichen Betreibern gehören. Bei den übrigen Liften bin ich mir nicht ganz sicher. Der Hauptlift gehört dem ortsansässigen Skiclub und hat mit der Sesselbahn nichts zu tun. Der Skiclub ist sicherlich weder in der Lage noch gewillt, die Sesselbahn zu übernehmen und zu erneuern. Der Skiclub öffnet das Gebiet auch nur Mittwochs, an Wochenenden und in den Ferien. Die Kapazität des Hauptliftes erscheint ausreichend. Warum sollte der Skiclub als (alleinger oder massgeblicher) Betreiber des Gebiets eine Motivation haben, das Gebiet zu einer überwiegend kommerziellen Station auszubauen? Ich bin ehrlich gesagt froh, dass die Existenz der zahlreichen und relativ höhenmeterintensiven Pisten nicht infrage steht. Eine Sesselbahn wäre zwar schön, aber Luxus. Dazu kommt, dass dort oben oft Sturm herrscht und ein Sesselbahnbetrieb problematisch ist. Der SL müsste also parallel bestehen bleiben, sonst wäre bei Sturm das ganze Gebiet dicht.
Die Frage ist eher, ob eine Beschneiung genehmigungsfähig und angestrebt wäre. Das wäre schon ein Gewinn für die Münster-Region, aber ich weiss nicht, ob das zur Diskussion steht. In den französischen Foren kommt Gaschney praktisch kaum vor.
Die Sesselbahn wäre auf jeden Fall eine schöne Sache für den Sommer. Ich persönlich habe sie auch nur im Sommer genutzt.
[Traummodus ein]Klasse wäre die Sesselbahn in Verbindung mit einer Verbindung über das Hohneck hinüber nach La Bresse, aber das ist leider nicht genehmigungsfähig[/Traummodus aus]
Aber etwas anderes ist an dem Artikel erfreulich: Der Grand Ballon hat angeblich eine neue Pistenwalze und einen neuen Speicherteich. Dafür, dass diese Gebiet seit 5 Jahren seitens des Betreibers (Markstein-Gesellschaft) auf der Abschussliste steht, ist das sehr erfreulich. Damit dürfte der Grosse Belchen gerettet sein. Aber den Tag nicht vor dem Abend loben: Die hatten vor 5 Jahren auch alle Skilifte renoviert und Beschneiung aufgebaut - und ein Jahr später das Gebiet stillgelegt und erst im übernächsten Jahr nach Protesten wieder geöffnet.