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Neues in Grüsch Danusa

Offenbar war der Sommerbetrieb nicht sehr rentabel,sonst hätte man das schon beschaffen können.Wenn man so dieLesekommentare durchliest scheint auch sonst einiges nicht zu stimmen mit dieser Bahn.Das Geld gehe in die Villen der Chefs wird da z.b geschrieben.
 
Der Sommerbetrieb war eh relativ kurz, glaube nur Juli-August. Macht aber auch nicht so wirklich viel Sinn, da man auch mit dem Auto hochfahren kann.
 
mischi schrieb:
Offenbar war der Sommerbetrieb nicht sehr rentabel,sonst hätte man das schon beschaffen können.Wenn man so dieLesekommentare durchliest scheint auch sonst einiges nicht zu stimmen mit dieser Bahn.Das Geld gehe in die Villen der Chefs wird da z.b geschrieben.

Sommerbetrieb war nur die letzten 2 Jahre, nur Juli und August und mit seltsamen Betriebszeiten (09-09:30; 11-11:30; 14-14:30; 16-16:30 oder so ähnlich). Ich fands trotzdem gut, gibt schöne, eher kürzere Wanderungen hoch, bspw ab Furna oder Valzeina, die mit dem Postauto erreichbar sind, oben etwas essen im Restaurant, mit der Bahn runter, dann 10 Minuten zu Fuss zum Bhf.Grüsch. Auch auf Brambrüesch kann man mit dem Auto hochfahren, die Bahn ist trotzdem super. Wenn ich wandere will ich nicht zum Ausgangspunkt zurück, sondern gerne ÖV, wandern, Bahnfahren kombinieren. Ich fände es sinnvoll im tiefgelegenen Grüsch mehr auf Sommertourismus ( Wandern/ Biken/Familien) zu setzen, es gab ja auch schon Pläne ("Heidiland"). Das mit den Villen der Chefs ist doch bösartiger Unsinn. Früherer langjähriger Direktor und heutiger VR- Präsident Lötscher und sein Schwiegersohn und heutiger Direktor Davatz sind eher distanziert, nicht die grossartigen, warmherzigen Gastgeber. Lötscher steht manchmal mit Bittermiene an der Talstation und kontrolliert, dass niemand ohne/ mit falschem Ticket durch die Schranke geht, statt, dass er seine Gäste freundlich begrüsst. Aber im Gegensatz zu den vergleichbaren Betrieben in der Umgebung Madrisa, Brambrüesch, Pizol resultiert regelmässig ein Gewinn, man ist nicht auf Mäzene ( Madrisa) oder die öffentliche Hand (Brambrüesch/ Pizol) angewiesen und hat eine gute Beschneiungsinfrastruktur, während z.B. Chur noch vollständig auf Naturschnee setzen muss. Die zwei Herren sind mir auch mässig sympathisch, den Betrieb führen sie aber erfolgreich.
 
Is der Hape Lötscher tatsächlich da immer noch der Chef?
 
Die Zeitfenster der Karten waren auch schon ziemlich großzügig bemessen ... bei wenig Andrang mußte ich jeweils warten, bis ich in Cavadura wieder einsteigen durfte, da ich offenbar zu schnell unten war ... :biggrin:
 
markus schrieb:
Is der Hape Lötscher tatsächlich da immer noch der Chef?
Ja, in Wkrlchkeit schon. CEO is zwar schon seit einiger zeit sein Schwiegersohn Davaz, aber bei den echt seriösen Dingen steht scheinz immer noch der alte Lötscher vornehin (zB, als die Skigebietserweitrung von Furna abgelehnt wurde).
 
Fehlende Ersatzteile aus der Ukraine. Schon lustig was man alles für Ausreden erfinden kann. :lol:
 
Grüsch-Danusa plant einen Speicherteich, es gibt aber Widerstand durch die Gemeinde.

https://www.suedostschweiz.ch/graubuenden/problematisches-infrastrukturprojekt-speichersee-auf-praettigauer-alp-fuehrt-zu-spannungen

Das seinerzeitige Nein in Furna hat zur Folge, dass das Verhältnis zwischen den Grüscher Bergbahnen und dem Dorf bis heute angespannt ist. Jetzt wäre man wieder auf die Unterstützung der Gemeinde angewiesen, denn die Beschneiungsanlage im Wintersportgebiet soll ausgebaut und dafür ein zweiter Speichersee realisiert werden. Erstellt werden soll der Speichersee auf Land, das der Gemeinde Furna gehört.

Man sei bei der Realisierung wieder zurückgefallen, weil Furna nicht bereit sei, das Grundstück abzugeben. «Momentan kommen wir nicht weiter», sagt Lötscher zum aktuellen Projektstand. Der Speichersee würde etwa 80 000 Kubikmeter Wasser fassen.

Um eine Blockade des Speichersee-Projekts oder am Ende eine Ablehnung durch die Stimmberechtigten, wie seinerzeit beim Skigebietsausbau, zu vermeiden, haben sich die Bergbahnen Grüsch-Danusa und der Gemeindevorstand Furna darauf geeinigt, einen Vermittler einzuschalten.

Die Bergbahnen Grüsch-Danusa rechnen mit einem Realisierungshorizont von drei bis vier Jahren.
 
Nach fünf Jahren haben die Bergbahnen den Sommerbetrieb eingestellt. Es sieht so aus, als ob der Betrieb nicht kostendeckend war.

Ich finde, das ist ein Fehler. Das Gebiet hat im Sommer echt viel Potential. Es liegt verkehrstechnisch günstig und hat eine perfekte Geografie für leichte Wanderungen und Spaziergänge. Und die Winter werden ja auch immer wärmer. Woran hat es gelegen? War das Marketing nicht ausreichend?

https://www.suedostschweiz.ch/graubuenden/bahnbetrieb-in-gruesch-danusa-ab-naechstem-jahr-ist-schluss-bergbahnen-gruesch-danusa-beenden-den-sommerbetrieb
 
Vielleicht lag es an der unmittelbaren Nähe zu größeren Angeboten, wie Z.B in Davos Klosters?
 
Ich war einige Male oben. Verglichen mit Chur Brambrüesch, Klosters Madrisa oder auch der Schatzalp Davos in der Nähe war immer extrem wenig los. Wandern kann man super. In Chur sind immer Biker, Madrisa hat das Madrisaland. In Grüsch gibt es wenig, ausser Wanderungen. Warum im Alpstein tausende herumlatschen, in den schönen Hochmooren am Danusa nur wenige, ist nicht vernünftig erklärbar, wohl schon ein Marketingding. Vielleicht bräuchte es ein Drehrestaurant, ein Restaurant von einem Stararchitekt oder so.
 
Skipapi schrieb:
In Chur sind immer Biker,

Deswegen wird in Chur eine neue Gondelbahn gebaut, bzw. läuft der Sommer besser als der Winter. Klar, Chur hat eine große Stadt als Einzugsgebiet aber auch ein gutes Marketing.
Das hat wohl komplett gefehlt, dabei wäre es Verkehrstechnisch sehr einfach zu erreichen, mit Auto sowohl als auch mit Bus/Bahn.
Außerdem mmn, wer in Graubünden nicht auf Biker setzt hat verloren, der Markt ist riesig, bringt Geld und man muss gar nicht mal soviel investieren. Die Wanderwege sind alle legal fahrbar und es müssen keine neue Strecken aufwendig gebaggert werden wie in Österreich.
Wurde in Grüsch eigentlich Biketransport angeboten?

Edit: Gab sogar Biketageskarten um 40fr und auch ein paar Trails auf der Hp aufgelistet, somit ganz klar schlechtes Marketing. Fahr da wirklich oft vorbei und es ist mir nie in den Sinn gekommen hier mal stehen zu bleiben, Schade jetzt im nachhinein.
 
Skipapi schrieb:
Ich war einige Male oben. Verglichen mit Chur Brambrüesch, Klosters Madrisa oder auch der Schatzalp Davos in der Nähe war immer extrem wenig los. Wandern kann man super. In Chur sind immer Biker, Madrisa hat das Madrisaland. In Grüsch gibt es wenig, ausser Wanderungen. Warum im Alpstein tausende herumlatschen, in den schönen Hochmooren am Danusa nur wenige, ist nicht vernünftig erklärbar, wohl schon ein Marketingding. Vielleicht bräuchte es ein Drehrestaurant, ein Restaurant von einem Stararchitekt oder so.

Bei aller Liebe zu Grüsch-Danusa, aber um so viele Besucher wie der Alpstein anzulocken ist die Landschaft auf dem Furner Berg einfach zu wenig spektakulär.
 
🚠 «Neue» Gondeln für Grüsch-Danusa! 🚠
Die Bergbahnen Grüsch-Danusa AG und die Schöneben AG setzen ein Zeichen im Bereich der Nachhaltigkeit: Grüsch-Danusa übernimmt die 6er-Gondeln der Schöneben AG und plant diese nach Revisionsarbeiten ab Wintersaison 2027/28 im Prättigau einzusetzen. Gemeinsam setzen die beiden Bergbahnunternehmen ein Zeichen für einen ressourcenschonenden und nachhaltigen Bahnbetrieb über die Landesgrenzen hinaus.
Nach der letzten Fahrt der Gondeln in Schöneben am Sonntag, 16.08. liessen unsere Teams keine Zeit verstreichen. Mit vereinten Kräften wurden die Fahrzeuge abmontiert, auf Paletten fixiert und für den Transport verladen. Bereits am Montag, 17.08. traf der erste Lastwagen im Prättigau ein.
Quelle: facebook

https://www.facebook.com/bergbahnengrueschdanusa/posts/1677488560539872?ref=embed_post
 
Die Farben passen ja auch schon perfekt. Aber hoffentlich bekommen sie noch dasselbe originelle und vor allem identitätsstiftende Design wie früher und nicht nur dieses neue langweilige Logo mit dem Fuchs und der Sprechblase.

Wenn ich ehrlich bin, mag ich die alten Back-to-back-Gondeln viel lieber. Tolles und einzigartiges Design, auch wenn sie aus Plastik sind. Bessere Aussicht und nicht so eng. Die Sigma aus Schöneben sehen ja rein schon optisch kompakter aus.

Werden die neuen denn für zwei Sektionen ausreichen? Oder gibt es Mischbetrieb? Wäre schön, wenn auch noch ein paar alte erhalten bleiben. Wenn es nicht mehr so viele sind, könnte man die auch herrichten.
 
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