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Neues in Hinterstoder – Höss

Es ist eine Frechheit, dass ein paar "möchtegern" Naturschützer aus dem Zentralraum eine für unser Dorf wichtige Investition für die Zukunft und die einzige Möglichkeit die Landflucht einzudämmen verhindern wollen. Sie selber gehen dann im Winter in Tirol oder Salzburg Schi fahren, da die Höss nicht für sie geeiggnet ist.
Ohne Qulitätssteigerung ist Hinterstoder in 20 Jahren tot.
 
Die Frage ist ob man mit der Stollenbahn und den 4 EUB´s die Qualität steigert oder einfach nur das Gebiet vergrößert. Wie gesagt größer heißt nicht unbedingt besser und speziell was die Höhenlage angeht ist keine Verbesserung in Sicht.
Mit den Gebieten in Tirol oder Salzburg muss sich die Höss ja auch gar nicht messen, denn wenn es nur um die Größe geht wäre selbst der Zusammenschluss Wurzer/Höss noch nicht ausreichend.
Ich persönlich war diese Saison genau einmal in Salzburg am KSH im Oktober und ansonsten 26mal in OÖ unterwegs. Zum einen wegen der kürzeren Anreise und zum anderen weil ich in kein überdimensionales Massengebiet will. Der urige Charakter und Charme ist für viele andere fast wichtiger wie 20 EUB´s.

Es muss doch eine Alternative zu den massiven Erweiterungen geben, ich würde empfehlen, dass man den Sommertourismus und die Übergangszeit mehr belebt. Der Seilbahnen an Wochenenden im Sommer nützen, dazu einige Wanderwege in MTB Strecken umbauen, Erlebniswanderwege für Familien, ein Naturlehrpfad oder was auch immer.
Speziell auf der Wurzer sollte der Tourengeher Boom weiter genützt werden um diese Zielgruppe weiter zu binden. Hierbei könnten einige Events in Kooperation mit den Hütten organisiert werden, Vollmondtourennächte wie am Kasberg zB., neue Routen...
Sind nur einige Ideen die mir spontan jetzt einfallen, aber es gibt unzählige Möglichkeiten, die weitaus zukunftsorientierter sind als die geplanten EUB´s.
 
ist meiner meinung nach auch besser so, diese vergrößerung hätte das gebiet nicht vertragen
 
Bin gespannt ob, und falls ja, wie es beim Thema Zusammenschluss Wurzeralm und Höss weitergeht.
Oben drüber war schon mal ein Thema - geht ja nicht (siehe ein paar Seiten davor).
Unten durch war jetzt ein Thema - geht auch nicht.
Kommt wahrscheinlich wieder mal die Variante "Drumherum" ins Spiel - hatten wir auch schon ein paar Seiten davor.

Edit: und siehe da, taucht diesbezüglich auch schon ein Artikel auf: http://www.nachrichten.at/oberoeste...es-Tunnels-vor-der-Landtagswahl;art68,1960498

lg, TMK
 
Eine Frage drängt sich bei mir zu dem obigen Artikel auf:
Was ist mit Bergkogel gemeint? Konnte die Bezeichnung auf keiner (Internet)karte finden!
 
Neu in dieser Saison ist die Überdachung der Förderbänder Hütterer Böden.
 
Na, immerhin: einen kleinen Tunnel haben sie jetzt.
 
Die Almabfahrt wurde im Bereich der Almen verbreitert. Deutliche Aufwertung! Nur 20 jahre zu spät.
Konnte auch an einer kurzen Diskussion zur Verbindung teilnehmen. Jemand meinte, das besste wäre eine pistenlose Verbindung aus 2-3 PBs übers Warscheneck. Vorteile: 1+1=2, kein teurer Pistenbau, Aussicht in der PB, wenig Einschränkung des Naturschutzgebiets bis auf eine Station am Warscheneck.
Meinungen?
 
Fabsl schrieb:
Jemand meinte, das besste wäre eine pistenlose Verbindung aus 2-3 PBs übers Warscheneck. Vorteile: 1+1=2, kein teurer Pistenbau, Aussicht in der PB, wenig Einschränkung des Naturschutzgebiets bis auf eine Station am Warscheneck.
Meinungen?

Klar, ich werde mich 20 - 30 Minuten in einen Gondel sitzen um von der Höss auf die Wurzeralm zu kommen...
Da kann ich gleich mit dem Auto rüberfahren.
 
Aktuelle weder in Hinterstoder noch auf der Wurzeralm eine Talfahrt geöffnet! Auf der Wurzeralm sind nur 4 von 12 Pisten geöffnet, ohne Schwarzeck und Frauenkar ist die Situation echt traurig :nein:
Auf der Höss sind auch nur 8 von 19 Pisten offen :naja:

Wenn man den Status Quo betrachtet wird es eine sehr schwierige Saison, ich kann mir nicht vorstellen, dass man genügend Tagesgäste bei diesem Angebot anziehen kann. Für die Wochengäste ist es fast noch schlimmer, wie bitte soll man eine ganze Woche auf den paar Pisten verbringen? Da wird es sicher auch viele Stornos geben. Falls sich die Schneesituation in den nächsten paar Wochen nicht vollkommen ändert wird es auch für die Semesterferien sehr schwierig.

Zum Thema Gebietserweiterung sag ich nur :lach: :lach: Man sollte eher ein Alternativprogramm für die Gäste überlegen.
 
^^Die Situation war aber um Weihnachten herum überall gleich. Den Rest des Winters hatten sowohl Hinterstoder als auch die Wurzeralm quasi durchgehend alle Pisten und Lifte offen. Das gilt auch jetzt noch in der Nachsaison inkl. Talabfahrten. Damit haben sie schon mal alle anderen Gebiete in OÖ die immer wieder Probleme mit geschlossenen Liften und Pisten hatten (Kasberg, Feuerkogel, Gosau) um Längen geschlagen. Auch den Weltcup haben sie super hinbekommen. Sehe da schneetechnisch keine Probleme. Das einzige was Schade ist, dass es mir heuer nur einmal möglich war in Vorderstoder eine Schneeschuhwanderung zu machen, da es nur wenige Tage gab in denen im ganzen Stodertal eine schöne geschlossene Schneedecke lag.

Die Sache mit der Verbindung ist nun auch wieder recht aktuell, es wurde dazu eine eigene Homepage eingerichtet und auch auf der aktuellen offiziellen Webseite der Bergbahnen findet sich ein Link zu dem Projekt mit einigen Details und der Bitte um Unterstützung. Es gibt auch eine eigene Facebook-Gruppe und scheinbar auch bereits zahlreiche regionale Unterstützung. Angeblich liegen derzeit rund 20 projektierte Varianten vor die derzeit mit Einbeziehung der Politik und der Bevölkerung diskutiert werden, diese werden diesmal jedoch nicht öffentlich gemacht, um zu verhindern dass diese gleich wieder von den Medien öffentlich zerrissen werden.

Einige Details zur neuen Projektierung:
+ es sollen ca. 80 bis 100 zusammenhängende Pistenkilometer entstehen
+ alle neu geplanten Pisten der Skischaukel Pyhrn-Priel befinden sich nun über 1.000 m Seehöhe
+ nur noch 0,04 bis 0,06 % der in der Pyhrn-Priel Region geschützten Fläche wird für die Skischaukel Pyhrn-Priel genutzt
+ Pisten & Liftführung nun vorwiegend am Rande des bestehenden Naturschutzgebietes
+ das Gesamtprojekt wird nicht nur durch die öffentliche Hand, sondern durch mehrere OÖ Akteure, sowie einer Beteiligungsgruppe aus regionalen Wirtschaftsbetrieben und der Bevölkerung projektiert und finanziert
+ aktuell projektiertes Investitionsvolumen ca. € 100 Mio. (anstatt zuvor € 150 Mio.), darin bereits berücksichtigt sind die Pisten, die Beschneiungsanlagen, neue Liftanlagen, Erneuerung von bestehenden Anlagen (wie zB auf der Wurzeralm), Restaurants, Parkplätze, Zufahrtswege, usw.
- ca. € 25 Mio. Modernisierung Wurzeralm (Ersatz Standseilbahn durch EUB, Ersatz Frauenkar-DSB durch 6KSB)
- ca. € 75 Mio. Verbindung, Pistenbau, Beschneiungs- & Liftanlagenbau (alt & neu), Infrastruktur
+ der Schafferteich bleibt nun zu 100% unangetastet
+ neue Verbindung laut unabhängigen Experten ohne naturschutzrechtliche Bedenken gestaltbar
+ mehrere Gutachten von anerkannten Experten sind bereits vorhanden
+ Umsetzung bis 2020

Es werden auch ein paar interessante Vergleiche gezogen:
•es entstehen zusammenhängende 80 bis 100 Pyhrn-Priel-Pistenkilometer
•Vergleich Skischaukel Schladming (Planai – Hochwurzen - Hauser Kaibling - Reiteralm): 123 Pistenkilometer
•Vergleich Obertauern: 100 Pistenkilometer
•Vergleich Zauchensee - Flachauwinkl – Kleinarl: 99 Pistenkilometer
•Vergleich Skischaukel Großarltal (Großarl –Dorfgastein): ca. 80 Pistenkilometer

Quelle: http://www.warscheneck.com/
 
Habe noch ein paar aktuelle Infos recherchiert:

Aktuell favorisiert wird derzeit lt. Gerüchten scheinbar eine Variante mit 3 neuen Liften durch das Loigistal und in weiterer Folge eine Tunnelbahn durch den Roßarsch in Richtung Wurzeralm. Dieser Tunnel wäre kürzer und somit günstiger und weniger aufwändig und problematisch als der zuvor geplante Tunnel durch das Warscheneck.

Hier das Ganze grob skizziert:
image.jpg


Diese Gerüchte und auch die Skizze würden sich mit den offziellen Aussagen decken, wonach man nun die Kosten um 50 Mio. reduziert hat, das Naturschutzgebiet nur streift und keine Pisten unter 1000m Seehöhe baut. Der Ort Vorderstoder würde bei dieser Variante jedoch nicht ans Skigebiet angebunden sein und es würde auch keine neuer zentraler Einstieg im Tal entstehen.
Angeblich soll es bereits entsprechende Flächenumwidmungen und Gespräche mit Entscheidungsträgern im Zuge des Weltcupwochenendes gegeben haben.

Quelle ist diesmal übrigens die Gegen-Fraktion von http://www.warscheneck.at/ ;)
 
Finde gut, dass nicht nach Vorderstoder gebaut wird. Das wären 2 sinnlose Skiwege, rund um den Hutberg über den Hacklliften, geworden. Und diese Erschließung wäre rein zum Schaukeln nicht nötig.

Im Loigistal gäbe es keine Parkplatzmöglichkeit?
Dann bekommt ev die Wurzeralm einen 2. Zubringer? Hab da mal was von nem alten Steinbruch Richtung Liezen gelesen, der perfekt als Parkplatz wäre. Die blaue Gammering könnte man dann dorthin verlängern.
 
Hmm klingt interessant. Könnte erklären warum man nun auch in Liezen an dem Thema sehr interessiert ist und sogar eigene Sitzungen stattfinden.
Eine Anbindung aus Liezen in Richtung Wurzeralm war ja schon mal Thema.
 
Ich denke trotzdem, dass eine Tunnelbahn abschreckt..
Da fahr ich lieber mit dem Auto
 
Mir wär der Aufwand zu groß, während eines Skitages mit dem Auto in einen anderen Teil des Skigebiets zu fahren: runter ins Tal, zum Auto laufen, Skischuhe ausziehen, Ski ins Auto, fahren, im anderen Teil untertags auf dem möglicherweise vollen Parkplatz einen freien Fleck finden, wieder rein in die feuchten und mittlerweile kalten Skischuhe usw. etc. pp. Ich würde lieber die Tunnelbahn nehmen. Sind aber just my 2 cents ;)
 
Deswegen wäre ich für PBs oben rüber, ohne teurem Pistenbau, statt Tunnelbahn. Da hab ich zumindest Aussicht.

Gibt's eigentlich Infos was mit dem Lärchenlift geschehen wird? Der wird wohl sozusagen die allererste Bahn der Skischaukel, denn die Hösskogelpiste kann man ja nicht als massentauglich bezeichnen. Oder hab ich da was falsch verstanden?
 
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