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Neues in Jungholz

  • Ersteller Ersteller Anonymous
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Sorgschrofen-Echo berichtet auch:
In den vergangenen Monaten haben wir intensiv nach Investoren gesucht, um die finanzielle Situation zu stabilisieren und eine langfristige Perspektive für den Betrieb des Skilifts zu sichern.
Zahlreiche Gespräche und Verhandlungen haben aber eines gezeigt: Es wird keine Übernahme der bisherigen GmbH mit dem vorhandenen „Rucksack“ geben.
Quelle: Sorgschrofen-Echo Ausgabe 03/2024
 
Irgendwie war es bei den ganzen Schreckensmeldungen ja zu erwarten, aber es zeigt eben deutlich auf, wie ernst die Lage für den Wintersport aktuell ist. Die Jungholzer haben ja fast schon Pionierarbeit bei der Beschneiung geleistet und damit über viele Jahre großen Erfolg gehabt.

Diese Zeiten scheinen aber der Vergangenheit anzugehören und ich bin gespannt, ob und wie man den klimatischen Herausforderungen begegnen wird. Ich hoffe, dass das liebenswerte kleine Skigebiet erhalten bleibt, ein Stück weit fehlt mir dafür aber die Phantasie.

Für das Allgäu wäre die Aufgabe des Wintersports am Sorgschrofen die nächste bitterböse Nachricht.
 
Kann ja vielleicht die äußerst erfolgreiche Pletzter Gruppe einsteigen... :lol: . Würde gut paasen.
 
Das Gebiet ist halt leider (außer für Anfänger) wenig attraktiv. Lauter fast parallele Bahnen, die beiden SBs sind die kürzesten Lifte und sonst nur Schlepper. Dafür aber relativ viele Lifte für so eine kleines Gebiet.
Auch wenn die SL wohl abgeschrieben und im Betrieb günstig sind, verursachen sie aber auch aufgrund der Anzahl der Lifte doch recht hohe Personalkosten.
Heutzutage würde so ein kleines Skigebiet durchoptimiert wohl so aussehen:
Eine zentrale 4-KSB statt der Doppelschlepper, rechts im unteren Bereich die SB oder den SL stehen lassen (aber nur 1 Lift davon). Dazu einen Lift links bis Langenwand runter (könnte sogar der SL sein, den man verlängert nach unten) damit ein 2. Einstieg ins Skigebiet vorhanden ist. Dazu noch 2 Förderbänder unten an der Talstation der KSB für die Skischule, eine schlagkräftige Beschneiung und dafür alle anderen Lifte weg.
D. h. 3 statt 6 Lifte, komfortable Erschließung, gleiches Pistenangebot und schlagkräftigere Beschneiung.
Aber die Investitionen in den Umbau hätten bereits vor 10-15 Jahre getätigt oder zumindest gestartet werden müssen.
In der aktuellen Lage wird die Transformation des Skigebietes keiner mehr angehen wollen.
 
Michael-Hagi schrieb:
Mt. Cervino schrieb:
Heutzutage würde so ein kleines Skigebiet durchoptimiert wohl so aussehen:
schließen und nach Unterjoch gehen
Die Spieserlifte können die Kapazität der Lifte in Jungholz nicht ansatzweise bereitstellen- und diese wird zu einem guten Teil in der Hochsaison gebraucht. Der große Spieserlift ist vielen zu steil, der kleine ist jetzt schon überlastet. Und wirklich schneesicherer ist Unterjoch auch nicht. Optimiert wäre dann jedenfalls nichts.
 
Grüss euch mal sehen wie sich das weiterentwickelt , ja wäre vielleicht gut gewesen die beiden Sorgschrofenlifte durch eine 6 er Sesselbahn zu ersetzen . Gut der Schwandlift ist ja erst vor 5 Jahren sowas erneuert worden. Ich denke mal der Steineberglift könnten sie abbauen der ist inzwischen höchst selten in Betrieb.
Wenn da ein neues Konzept müsste beim Sommerbetrieb auch ober unterhalb des Sorgschrofen eine Einkehrmöglichkeit oder so eine zweite Schrofenhütte gebaut werden dann wäre es gut mit dem Sommerbetrieb die 6 Sesselbahn hinaufbauen. Oder das Sommerangebot neben der Schrofenhütte anlegen würde sich eigenen die Adlersesselbahn für den Sommerbetrieb in Betrieb nehmen. Mal schauen ob jemand gefunden wird der das Skigebiet übernimmt oder weitermacht mit Sommerbetrieb. Wäre schade wenn nach dem Grünten das nächste Skigebiet im Allgäu für immer seine Tore schliesst.

Freundlichen Gruss 👨
 
Meiner Meinung nach wurden hier früher Seilbahntechnisch gesehen zu viele Fehler gemacht, man hat alles mehr oder weniger "verstreut" anstatt das Gebiet zentral zu modernisieren. Wenn man sich das heute dann ansieht wirds eher schwierig da irgendwas effizientes daraus zu machen. Denn wenn man es ganz grob nimmt müssten eigentlich die 2 Sesselbahnen komplett weg. Die sind meines Erachtens eine fehlplanung, keiner braucht eine Sesselbahn die 400m lang ist, eine anfängerpiste erschließt und nebenbei keine 2m/s auf die Scheibe bringt. Noch dazu in den 2000er Jahren. Daneben fährt ein Schlepplift mit 1,5km. :?
Das würde mir als betreiber glaube ich am meisten stören.

Man hätte doch einfach statt den 2 Sorgschrofenliften eine starke 4-6er CLF als Hauptbeschäftigungsanlage bauen können und die Talstation nach unten in Richtung Adlersessel-Tal zum Parkplatz versetzen können.
Den Steineberglift hätte man ersetzen können und die Talstation ebenfalls in Richtung neuer Sesselbahn bauen können. Quasi auch als Entlastung.
Wenn man vom Schwandlift eine Verbindung zur neuen Sesselbahn baut kann man sich den sparen.
Die 2 alten Sesselbahnen weg und statt der Adlerbahn einen SL mit Anfängerareal. Bischlagbahn ersatzlos weg.

Dann hätte man 3 Anlagen, das gleiche Angebot an Pisten und würde sich gleich 3 Lifte sparen und dadurch auch enorme Betriebskosten. Und wenn man die neue Sesselbahn auch wirklich kapazitätsstark baut kann ich mir vorstellen das sich die Wartezeiten in Grenzen halten. Eventuell Sommerbetrieb und an der Bergstation ein Gasthaus. Notfalls könnte man im oberen Bereich einen SL zur Entlastung bauen,falls es im Winter schon zu einer Überlastung kommt. :) :ja:
 
Bloß keine CLF anstatt der Sorgschrofenlifte. Erst recht keine 6-CLF. Da wäre die Fahrzeit doch viiiiiel länger. Lieber auf KSB sparen oder Sl stehen lassen... Bei Sesselbahnen wäre es aber auch komplizierter, einen Zwischenausstieg einzurichten, als bei den Sl. Sonst gebe ich Dir aber grundsätzlich recht, die ganzen Lifte unten sind wenig effizient.
 
Da hast du völlig recht mit der CLD!
Der optimalfall wäre vielleicht sogar eine etwas kapazitätsschwächere MGD für den Sommerbetrieb. Dann könnte man nämlich auch auf andere Sportarten setzen.
Die Frage ist halt dann ob sich das in einem doch eher kleineren Gebiet auszahlt. :roll:
Bzw ob auch das Kapital dafür ausreicht. Darum meinte ich vorher eher CLF.
 
Ich kann zwar Deine Argumentation verstehen, bei der Frage CLF oder SL kommt es immer auf den Geschmack an. Eine EUB halte ich dort nicht für sinnvoll. Als Skifahrer muss man da immer die Ski abschnallen, und Skifahrer sind eine vorhandene Gästegruppe. Als Wanderer ist es mir eigentlich völlig egal, ob ich jetzt mit EUB oder KSB fahre. Und im Bikebetrieb haben sich CLDs m.E. schon etabliert. Größtes Problem werden aber die Finanzen, m.E. aber auch schon bei einer CLF.
 
Das stimmt, darum wäre es wahrscheinlich auch besser wenn man bei der Anzahl der Anlagen etwas einspart und dafür ein größeres Bedienungsgebiet anvisiert.
Dafür wie du halt dann gesagt hast eine kuppelbare Sesselbahn als Hauptbeschäftigungsanlage und dazu noch einen Anfängerbereich und vielleicht einen SL für Wiederholungsfahrten.
Dann kann ich mir vorstellen ist das ganze Skigebiet sehr effizient und das Pistenangebot bleibt.

Aufwendig das jetzt alles so umzustrukturieren, aber dann ist es mit einem Sommerbetrieb sicher wirtschaftlich.
 
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Dieses Jahr wohl keinen Skibetrieb!
 
Entweder werde ich alt oder es ist etwas schwer zu lesen auf den Bildern ... aber Danke für den Hinweis mit dem Aushang. Gibts auch online:
Aufgrund dieser Tatsache haben wir zusammen mit den möglichen Investoren schweren Herzens entschieden, dass es nicht möglich ist, einen Winterbetrieb 2024 / 2025 vorzubereiten und qualitativ hochwertig durchzuführen.
Daher werden sich die Investoren, sofern sie den Zuschlag vom Insolvenzgericht erhalten, auf die Saison 2025 / 2026 konzentrieren und hier frühzeitig mit der Vorbereitung der Saison beginnen. Ziel ist es für die Investoren mit 100 % funktionierenden Anlagen in eine Wintersaison zu starten. Dazu müssen Bereiche der technischen Schneeerzeugung sowie die bestehenden Liftanlagen gänzlich neu überprüft und saniert werden
Weiters ist mittelfristig der Neubau eines Sesselliftes im Gespräch. Auch dies benötigt eine umfangreiche Planung.
Quelle: Sorgschrofenecho Nr. 5/2024
 
snowflat schrieb:
Entweder werde ich alt oder es ist etwas schwer zu lesen auf den Bildern ... aber Danke für den Hinweis mit dem Aushang.
Wahrscheinlich beides :wink:. Aber Spaß beiseite, vor allem das erste Foto mit dem Text ist nur schwer lesbar, weil nicht korrekt fokussiert auf dem Bild.

Weiß jemand wer der neue Investor ist?
 
Dass nicht richtig fokussiert ist stimmt, vor allem weil das ein großes Bild von der ganzen Tafel war und ich die zwei Ausschnitte hochgeladen habe.

Wer der Investor sein soll weiß ich nicht. Wobei die beiden Texten etwas widersprüchlich sind.
 
Mt. Cervino schrieb:
Weiß jemand wer der neue Investor ist?

Lt. "Buschfunk" scheint wohl Breher Fensterbau Oy-Mittelberg im Boot zu sein, Info aber ohne Gewähr!

Viele Grüße
 
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