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Am Wochenende startet der Ski Weltcup in die neue Saison! Auch dieses Jahr veranstalten wir wieder unser beliebtes Tippspiel unter Freunden – alles für einen guten Zweck.
🎿 Zu den offiziellen Regeln & Mitmachen
Wir freuen uns auf zahlreiche MitspielerInnen!
Euer Alpinforum-Team
flo schrieb:Wie immer tolle Bilder...
Von wem wird die Beschneiungsanlage kommen?
http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?t=22464&start=0&postdays=0&postorder=asc&highlight=
Ernüchterung nach Höhenflug
Oberstdorf | AZ | Magere drei Tage ist der Höllwies-Lift im Besitz der Oberstdorfer „Kur- und Verkehrsbetriebe AG“ während des Winters 2006/07 gelaufen. Noch bei der Aktionärsversammlung im vergangenen Jahr hatte Vorstand Peter Müller große Pläne mit dem veralteten Schlepplift verkündet. Über die im Kopf herumschwirrende Idee, oberhalb des Stillachtals 10 Millionen Euro für eine Sechser-Sesselbahn freizuschaufeln, wurde in der Aktionärsversammlung der „Kur AG“ nicht ein einziges Wort verloren. Die Bilanz 2006 war überdies wenig dazu angetan, in tiefschürfende Diskussionen zu verfallen.
Nicht eine einzige Hand regte sich zu einer Wortmeldung, als Vorstand Müller das Zahlenwerk Revue passieren ließ. Auch der Vorschlag, das erwirtschaftete Jahres-Plus von 19 000 Euro zusammen mit dem Gewinnvortrag vom vergangenen Jahr als gemästetes Sparschwein mit nunmehr 108 000 Euro im Unternehmen zu belassen und diesmal keine Dividende auszuschütten, wurde unkommentiert hingenommen.
Unter den Betriebszweigen der „Kur AG“ (58 Prozent gehören der Gemeinde, knapp 26 Prozent dem Verschönerungsverein) stellt die Bergbahn am Söllereck trotz des stotternden Höllwies-Lifts das Rendite-Geschäft dar. Allein 2,5 Millionen Euro resultieren aus dem Bergbahn-Betrieb, kaum weniger als im Geschäftsjahr 2005, als die Höllwies-Pläne für Aufbruchstimmung sorgten.
Der „Kur-AG“-Chef stimmte die Aktienbesitzer (Aktienwert derzeit 90 Euro) auf ein ernüchterndes Ergebnis für das Geschäftsjahr 2007 ein. Angesichts der Winter-Misere sei mit einem Negativ-Ergebnis zu rechnen. Wenigstens der zuletzt kränkelnde Tourismus-Anziehungspunkt Skiflugschanze darf laut Müller heuer mit zunehmendem Publikums-Interesse rechnen. Auch mit dem jahrelangen Sorgenkind „Tennispark Karweidach“ geht es aufwärts.
Der Aufsichtsrat wird auf der Seite der Arbeitnehmer-Vertreter und des Verschönerungsvereins durcheinandergewirbelt. Bürgermeister Thomas Müller bleibt aber Chef des Kontrollorgans.
Es wird sicherlich nicht das Eine ohne das Andere geben. Eine beschneite Piste ist sinnlos, wenn in einem viel zu langen Schlepplift mit kraftraubendem Gekraxel am Einstieg kein Schnee auf der Trasse liegt. Und es ist genauso sinnlos, eine 6KSB hinzustellen, wenn die Abfahrt mangels Beschneiung nicht geht.Zyste schrieb:die wollten nen 6er bauen? ... die brauchen da ne beschneiung, keinen neuen lift
DAB schrieb:Gehört jetzt eigentlich nur der Höllwieslift der "kur-ag" oder dies gesamten Anlagen am Söllereck?
Unter den Betriebszweigen der „Kur AG“ (58 Prozent gehören der Gemeinde, knapp 26 Prozent dem Verschönerungsverein) stellt die Bergbahn am Söllereck trotz des stotternden Höllwies-Lifts das Rendite-Geschäft dar. Allein 2,5 Millionen Euro resultieren aus dem Bergbahn-Betrieb, kaum weniger als im Geschäftsjahr 2005, als die Höllwies-Pläne für Aufbruchstimmung sorgten.
15.06.2007Ernüchterung nach Höhenflug
Aktionärsversammlung Höllwies-Millionenprojekt kein Thema mehr bei der "Kur AG" - Bilanz 2006 ohne Aussprache gebilligt
Oberstdorf | AZ | Magere drei Tage ist der Höllwies-Lift im Besitz der Oberstdorfer "Kur- und Verkehrsbetriebe AG" während des Winters 2006/07 gelaufen. Noch bei der Aktionärsversammlung im vergangenen Jahr hatte Vorstand Peter Müller große Pläne mit dem veralteten Schlepplift verkündet. Über die im Kopf herumschwirrende Idee, oberhalb des Stillachtals 10 Millionen Euro für eine Sechser-Sesselbahn freizuschaufeln, wurde in der Aktionärsversammlung der "Kur AG" nicht ein einziges Wort verloren. Die Bilanz 2006 war überdies wenig dazu angetan, in tiefschürfende Diskussionen zu verfallen.
Nicht eine einzige Hand regte sich zu einer Wortmeldung, als Vorstand Müller das Zahlenwerk Revue passieren ließ. Auch der Vorschlag, das erwirtschaftete Jahresplus von 19 000 Euro zusammen mit dem Gewinnvortrag vom vergangenen Jahr als gemästetes Sparschwein mit nunmehr 108 000 Euro im Unternehmen zu belassen und diesmal keine Dividende auszuschütten, wurde unkommentiert hingenommen.
Unter den Betriebszweigen der "Kur AG" (58 Prozent gehören der Gemeinde, knapp 26 Prozent dem Verschönerungsverein) stellt die Bergbahn am Söllereck trotz des stotternden Höllwies-Lifts das Rendite-Geschäft dar. Allein 2,5 Millionen Euro resultieren aus dem Bergbahn-Betrieb, kaum weniger als im Geschäftsjahr 2005, als die Höllwies-Pläne für Aufbruchstimmung sorgten.
Der "Kur-AG"-Chef stimmte die Aktienbesitzer (Aktienwert derzeit 90 Euro) auf ein ernüchterndes Ergebnis für das Geschäftsjahr 2007 ein. Angesichts der Winter-Misere sei mit einem Negativ-Ergebnis zu rechnen. Wenigstens der zuletzt kränkelnde Tourismus-Anziehungspunkt Skiflugschanze darf laut Müller heuer mit zunehmendem Publikumsinteresse rechnen. Auch mit dem jahrelangen Sorgenkind "Tennispark Karweidach" geht es aufwärts.
Der Aufsichtsrat wird auf der Seite der Arbeitnehmer-Vertreter und des Verschönerungsvereins durcheinandergewirbelt. Bürgermeister Thomas Müller bleibt aber Chef des Kontrollorgans.
Künstliche Beschneiung der Ski-Pisten "lebensnotwendig"
Aktionärsversammlung Kleinwalsertaler Bergbahn AG will noch mehr Geld für Schneekanonen ausgeben
Kleinwalsertal/Oberstdorf | pts | Eine künstliche Beschneiung der Ski-Pisten ist lebensnotwendig für den Wintertourismus im Allgäu. Diese Erkenntnis zieht die Kleinwalsertaler Bergbahn-AG aus dem schneearmen Winter 2006/07. Im Zweiländer-Skigebiet Walsertal/Oberstdorf will man bei geplanten Investitionen von 1,1 Millionen Euro noch mehr Geld für Schneekanonen ausgeben. Es soll auch zusätzliche Attraktionen geben "Bett und Piste" nennt sich ein geschnürtes Paket der Bergbahnen an Kanzelwand, Walmendingerhorn und Fellhorn.
Zwar ging es in der Aktionärsversammlung gestern nur um das Geschäftsjahr 2005/06 (von November auf Ende Oktober), das einen Superwinter mit einer Umsatzsteigerung von 9,5 Prozent verzeichnen konnte. Doch die Vorstände Georg Fahrenschon und Augustin Kröll nahmen auch Schlussfolgerungen aus dem jetzigen schneearmen Winter vor. Obwohl die bestehenden Beschneiungsanlagen eine passable Ski-Saison zuließen, machte man ein Umsatzminus von 15 Prozent. Ohne die Gesamtinvestition mit 15 Millionen Euro allein für die neue "Fellhornbahn II" (wir berichteten) wäre es schlimmer gekommen, mutmaßten die Vorstände. Der bevorstehende Linienverkehr am Allgäu-Flugplatz Memmingerberg macht den Bergbahnen Hoffnung. Hier müsse man rasch das Fenster zu neuen Märkten aufstoßen, hieß es.
Die Unwägbarkeiten mit dem Wetter raten indes zur Vorsicht. So schüttet die Aktiengesellschaft mit Einverständnis der Aktionäre (51 Prozent Allgäuer Überlandwerk, 45 Prozent Raiffeisenbank Kleinwalsertal) trotz eines Jahresgewinns von 350 000 Euro keine Dividende aus.
Chasseral schrieb:Die Talstation des neuen Heuberglifts liegt aber offenabr doch ganz erheblich tiefer als die alte Talstation.![]()
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