Ich kann den Link irgendwie nicht öffnen...passt der?
 
Also gleich LSAP auszurufen halte ich für überzoegen, immerhin wird grad die Talabfahrtsbeschneiung komplettiert.
 
Also ich hab jetzt grad noch einen Beitrag auf TV-Allgäu gesehen: Dort meinte der Chef der Bergbahnen, dass lediglich ca. 2 Millionen Euro, vielleicht sogar nur 1 Million Euro gefehlt hätten! Ich kann mir das Ende dieses Projektes nur schwer vorstellen, meiner Meinung nach will man mit dieser Entscheidung vielleicht auch nochmal mehr Druck auf die Gemeinde Oberstdorf aufbauen, den immerhin verfügt das Nebelhorn ab der kommenden Saison über eine sehr gute Beschneiungsanlage!!!
 
reXX schrieb:
enttäuschend, echt enttäuschend.

vor allem da ohne ausbau auch die beschneiungsanlage nur wenig sinn macht...
Das sehe ich ganz anders. Der größte Engpass für die derzeitige Nebelhornbahn war der Taltransport am Abend. Durch die Beschneiungsanlagen ist dieser Engapass jetzt beseitigt, so dass die alte Nebelhornbahn jetzt besser verkraftbar ist als früher. Im Gegensatz zu peppY halte ich das Nebelhorn für den attraktivsten Skiberg der Skiregion. Die Merkmale Höhendifferenz, hochalpiner Charakter, Gipfelerlebnis und Platz auf den Pisten werden in dieser Ausprägung von den anderen Skigebieten der Region nicht erreicht.

Nachdem die Weichen für die Zukunft jetzt gestellt sind (weiterer Betrieb der alten Bahn, schneesichere Talabfahrt durch Beschneiung) wäre es schön, wenn die Nebelhorn-AG nochmal die alte Idee aufgriffe, den Berg zu einer Freeride-Arena auszubauen und auf die Präparieurng sämtlicher Pisten oberhalb der Station Höfatsblick (mit AUsnahme der blauen Mulde) zu verzichten. Dies gäbe dem Berg einen noch außergewöhnlicheren Charakter.
 
Die Wartezeiten an der Talstation halten sicherlich den einen oder anderen Skifahrer von einem Besuch ab. Ich würde aber mal abwarten, ob hier nicht einfach auch Druck auf die Gemeinde ausgeübt werden soll, um doch noch auf das für die neuen Bahn insgesamt notwendige Kapital zu kommen! Denn die neue Bahn steigert aus meiner Sicht die Attraktivität des Gebietes und bring somit dann auch einen wesentlichen Zusatznutzen für die Gemeinde!
 
Zum Skifahren ists dort schon ok vorallem am 4er. Aber das gleiche bekomme ich auch bei weniger Anfahrt anderswo geboten. Aber das Berg-Tal-Berg Skigebiet am Felhorn bis rüber zum Walmendiger Horn das gibt es so net, bzw ists weiter weg :P

Ich sehe das aber auch so: Wenn die dort seit 20 Jahren versuchen eine Modernisierung zu schaffen, dann muss auch seit 20 Jahren unzufreidenheit mit der Bahn herrschen. Und gelegt haben werden sich diese Dinge net, wenn sie bis heute daran festgehalten haben. Durch die Beschneiung wird da wohl im Winter mehr los sein und irgentwann wird es schwer/teuer an Ersatzteile zu kommen (Siehe Imst). Die Beschneiung ist ja sicherlich in Hinsicht auf eine neue Bahn gebaut wurden, bzw man wird das zumindest im Hinterkopf gehabt haben. Und ewig rumflicken an so ner Bahn ist auch net das wahre.

Vlt finden sie ja einen andere Lösung (zur Not ne 5m 8eub) aber ich denke solange es keinen neuen Zubringer gibt wird es oben auch keine Großartigen Investitionen geben.

Außerdem war ja noch dieser Unfall. Das steckt auch noch in den Köpfen der Leute. Ich bin sicher, das der eine oder andere Seilbahnlaie den Berg seither gemieden hat.

wenn die Nebelhorn-AG nochmal die alte Idee aufgriffe, den Berg zu einer Freeride-Arena auszubauen und auf die Präparieurng sämtlicher Pisten oberhalb der Station Höfatsblick (mit AUsnahme der blauen Mulde) zu verzichten. Dies gäbe dem Berg einen noch außergewöhnlicheren Charakter.

Dann säh es wieder etwas anders aus ;)
 
Beschneibare Talabfahrt hin oder her wirklich viel zu bieten hat das Nebelhorn dem normalen Skifahrer nicht. Selbst wenn die Nebelhornbahn erneuert wird ändert sich an den Pisten gar nichts. Den Vorschlag zur Freeridarena finde ich daher nicht verkehrt. Altenative wäre der Ausbau des Skigebietes, wobei sich diesbezügliche Möglichkeiten in Grenzen halten (höchstens eine Sesselbahn vom Sonngehren aufs Koblat und dort die ein oder andere Piste zusätzlich).

@ Schneiteich: Schaut`s her Sudelfelder, so wirds gemacht...! VOLLBESCHNEIUNG = PLANUNGSSICHERHEIT!
 
Rathaustelegramm


Sehr geehrte Oberstdorferinnen und Oberstdorfer,
sehr geehrte Damen und Herren,

--------------------------------------------------------------------
aus gegebenem Anlass spreche ich die
Darstellung des komplexen und schwierigen
Themas „Neubau Nebelhornbahn“ nochmals an.
Ich bin überrascht, mit welcher einfachen
und unkritischen Beschreibung der Bürger
informiert werden soll. Wenn ich lesen muss,
dass das Unternehmen Nebelhornbahn AG „23
Mio. € selbst übernehmen“ wollte und die
Marktgemeinde Oberstdorf „mit 5 Mio. € hätte
einsteigen sollen“, so ist dies schlicht
eine falsche Darstellung. Damit soll
offensichtlich der Eindruck vermittelt
werden, der Markt Oberstdorf hätte nur einen
geringen Anteil zu tragen. Richtig ist doch
viel mehr, dass die Gemeinde den größten
Anteil der Kapitalerhöhung (8 Mio. €) mit
ihrem Beitrag in Höhe von 3,5 Mio. €
erbracht hätte. Sie wäre dadurch
Mitunternehmer bzw. Gesellschafter geworden.
Die o. g. 23 Mio. € sind zum Großteil
Fremdgelder, also Gelder, die man sich von
Banken geliehen hätte.

Hierfür müsste natürlich auch der
zukünftige Mitgesellschafter Marktgemeinde
Oberstdorf mit seinem Kapitalanteil gerade
stehen. Durch dieses Beispiel wird die
gesamte Stimmungslage bei dem Projekt
„Neubau“ deutlich: Es ist immer zwischen
Unternehmen und Gemeinde unterschieden
worden, anstatt partnerschaftlich eine
Mitunternehmerschaft zuzulassen und dem
Markt die entsprechenden Stimmrechte
zuzusprechen. Richtig ist, dass die Kommune
an der notwendigen Kapitalerhöhung, die es
überhaupt erst zulässt, Fremdgelder von
Banken zu erhalten, den Löwenanteil
übernommen hätte.

Es gab auch in der Vergangenheit keine
„anderen zugesagten Konditionen“. Hier wird
der Eindruck vermittelt, als habe die
Gemeinde eine Zusage nicht eingehalten.
Diese Stimmungsmache ist falsch, denn die
Beschlusslage der Gemeinde war eindeutig.
Darüber hinausgehende, rechtsverbindliche
Zusagen der Gemeinde gab es nicht.
Dies war natürlich auch dem Aufsichtsrat
der Nebelhornbahn AG bekannt.

Die Konditionen, die der Marktgemeinde
angeboten worden sind, werden in der freien
Wirtschaft von keinem Geschäftspartner
akzeptiert. Nachvollziehbar hat daher auch
der Gemeinderat einen anderen Weg gesucht,
um das Projekt voranzutreiben. Im Interesse
der Gemeinde kann es keine bedingungslose
Zustimmung zu wirtschaftlicher Betätigung
geben, wenn zum einen die Anforderungen
nicht marktgerecht sind und zum anderen die
Gemeinde in ihrer wirtschaftlichen
Leistungsfähigkeit bewusst überfordert
worden wäre.

Ein Neubau um jeden Preis, mit allen
nachteiligen Konsequenzen, die sich aus dem
Angebot ergeben hätten, wäre
verantwortungslos. Dies hat der Gemeinderat
mit seiner neuen Entscheidung nicht
zugelassen.

Ich bin mir darüber im Klaren, dass sich
natürlich auch Nachrichten besser verkaufen,
wenn man sie in recht spektakulärer Weise
darstellt. Jedoch hilft das weder den
wirtschaftlich Beteiligten noch der Region
insgesamt.

Ich wünsche mir, dass die Nebelhornbahn AG
und auch die Medien gleichermaßen hier ihre
Verantwortung wahrnehmen.

Die Gemeindevertretung hat die Interessen
ihrer Bürger wahrzunehmen und sich
entsprechend zu verhalten. Eine andere
Erwartungshaltung wäre schlicht naiv.
Auch zukünftig wird der Markt
Oberstdorf die Interessen der Gemeinde
fördern, Einzelinteressen nur dann, wenn sie
dem Gemeinwohl dienen.

In diesem Sinne hat der Gemeinderat für
Oberstdorf und auch die Region ein faires
und ausgewogenes Angebot abgegeben. Dies hat
die Nebelhornbahn AG so nicht verstanden.

Unten stehend erhalten Sie die
offizielle Pressemitteilung der Gemeinde zu
Ihrer Kenntnis.

Ich freue mich, dass Sie sich die
Zeit nehmen und sich über dieses aktuelle
Thema informieren. Bitte geben Sie das
Rathaustelegramm auch an Ihre interessierten
Bekannten weiter.




Nebelhornbahn lehnt Angebot der Gemeinde ab

--------------------------------------------------------------------
Die Nebelhornbahn AG kippt den Neubau der
Bergbahn. Sie schlägt das
Finanzierungsangebot des Marktes Oberstdorf
aus.

Eine Kapitalerhöhung von 8 Mio. Euro ist
laut Nebelhornbahn notwendig, um den Neubau
zu finanzieren. Hieran wollte sich die
Gemeinde alleine schon mit 3,5 Mio. Euro
beteiligen. Dies beschloss der Gemeinderat
am 25.09.2008. Die kommunale Beteiligung
übersteigt damit sogar die Beträge, die die
bisherigen Großaktionäre zusammen
aufgebracht hätten.

Gefordert hatte die Nebelhornbahn zuletzt
5,1 Mio. Euro von der Gemeinde. Hierfür
sollte die Kommune stimmberechtigte Aktien
im Wert von 2,6 Mio. Euro und
stimmrechtslose Vorzugsaktien im Wert von
2,5 Mio. Euro erhalten. Laut Nebelhornbahn
sollte der Wert der Aktie 147 Euro betragen.
Der Kurswert beträgt demgegenüber aktuell
nur rund 100 Euro. Gemäß Auskunft des
Bayerischen Gemeindetages wäre der Erwerb
überteuerter Vorzugsaktion rechtlich zwar
zulässig, wirtschaftlich jedoch
unvernünftig. Darüber hinaus sollte die
Gemeinde zwar den Hauptanteil der
Finanzierung tragen, jedoch nicht
entsprechende Stimmrechte erhalten.

Um dennoch dem Neubau der Bahn eine Chance
zu geben, hat der Markt Oberstdorf mit
seiner Entscheidung vom 25.09.2008 ein neues
finanzielles Angebot gemacht. Mit den 3,5
Mio. Euro der Gemeinde zuzüglich weiterer
1,6 Mio. Euro von privaten Aktionären wurde
die ursprüngliche Forderung der
Nebelhornbahn über 5,1 Mio. Euro erfüllt.
Obwohl die Kommune keine finanziellen
Spielräume hat, ist sie mit ihrer Offerte an
das Äußerste ihrer Möglichkeiten gegangen.
Dieses Angebot hat der Aufsichtsrat der
Nebelhornbahn nunmehr ausgeschlagen.

Im Übrigen wären zukünftig
weitere Belastungen in Millionenhöhe auf die
Gemeinde für notwendige
Infrastrukturmaßnahmen zugekommen. Die
Nebelhornbahn hatte sich während der
Verhandlungen strikt geweigert, an der
Lösung der Zufahrts- und
Parkplatzproblematik mitzuwirken. Dies
sollte alleine Sache der Gemeinde bleiben.

Soweit firmeninterne Vorgänge zu
zeitlichen Engpässen bei der Nebelhornbahn
geführt haben, lässt sich die Gemeinde
terminlich nicht unter Druck setzen.
Absprachegemäß traf die Gemeinde ihre
Entscheidung zur Mithilfe beim Neubau
vielmehr rechtzeitig.
Der Beschluss des Gemeinderates
sieht eine Finanzierung bis zum Ende dieses
Jahres vor. Innerhalb weniger Tage lagen dem
Markt mündliche Zusagen Dritter vor, sich an
der Kapitalerhöhung mit mindestens 300 TEuro
zu beteiligen. Der Vorschlag der Gemeinde
wäre entgegen den Annahmen der Nebelhornbahn
durchaus bis zum 31.12.2008 realisierbar
gewesen.

Der Markt Oberstdorf hat mit großem
Engagement wiederholt seine
Leistungsbereitschaft bekundet und neue
Lösungswege aufgezeigt. Das aktuelle Angebot
der Gemeinde war konkret, die Nebelhornbahn
hätte zugreifen können.
 
Vielen Dank Xtream...das hört sich aber nach einer sehr verärgerten Kommune an....bezieht sich wohl auch auf den Beitrag auf TV Allgäu, dort wurde bewusst die Gemeinde als Sündenbock dargestellt!
Bin gespannt wie es weitergeht!
Gebe es eigentlich keine Möglichkeiten einer kleineren Lösung?
 
Schwoab schrieb:
Vielen Dank Xtream...das hört sich aber nach einer sehr verärgerten Kommune an....bezieht sich wohl auch auf den Beitrag auf TV Allgäu, dort wurde bewusst die Gemeinde als Sündenbock dargestellt!
Bin gespannt wie es weitergeht!
Gebe es eigentlich keine Möglichkeiten einer kleineren Lösung?

na ja eine kleinere lösung gibt es wohl nur in der form einer neuen pendelbahn, bzw. einer modernisierung der bestehenden bahn! allerdings ist das dann auch nicht wirklich eine verbesserung..... die 2S lösung ist IMHO die beste entscheidung, gerade bei der langen strecke! :idea:

die meinungsverschiedenheiten zwischen gemeinde und nebelhorn AG sind schon sehr merkwürdig! das rathaustelegramm ist natürlich auch sehr einseitig formuliert..... anbei noch zwei presseberichte, welche das ganze hin und her wieder in etwas anderem licht erscheinen lassen! :roll:

folgend zwei word-dokumente nebelhornbahn AG:

Pressemeldung Nebelhornbahn

Fragen Projekt Nebelhornbahn
 
Danke für die beiden Links!

Ist wirklich interessant wie sich die Lage darstellt und keiner will der Schuldige sein. Es ist einfach nur schade für die Region und besonders Oberstdorf. Es ist ja schon mehrfach zitiert worden: Man hat eine historische Chance vertan!

Ich kann nur schwer abschätzen ob man das Kind noch aus dem Brunnen retten kann. Hoffen tue ich es natürlich ...
 
Zu dem, was ich mal alles hier ab Seite 9 zur geplanten 2S-Bahn geschrieben habe, stehe ich weiterhin.

Die sollen die bestehende Pendelbahn ausbauen als Doppeltragseilbahn in den alten Stationsgebäuden. Hölzl-Pendelbahnen haben enorme Leistungsreserven, da in vielen Bauteilen überdimensioniert. Das hat sich bei baugleichen Anlagen schon öfter gezeigt! Dann kostet der Spass nur etwas mehr als halbsoviel, wie die 2S-Bahn. 1500 bis 2000 P/h als zwingend nötig anzusehen, ist maßlos übertrieben. 800 bis 1000 P/h genügen auch.

Immer wieder wird die Beteiligung der Steuerzahler bei derartigen Investitionen gefordert. Oberstdorf hat aber viele Gäste, die Nichtskifahrer oder Langläufer sind. Hier hat die Gemeinde auch für Infrastruktur zu sorgen. Der Bau- und Betrieb der Seilbahnen liegt dagegen in der Hand privater Gesellschaften.
Über die höheren Folgekosten der geplanten Umlaufbahn hat bisher auch noch keiner gesprochen. Da hätte man sich dann bei Bedarf auch wieder an die Gemeinde gehalten. Sorry, aber ich kann die Entscheidung der Gemeinde durchaus nachvollziehen.
 
Christoph Lütz schrieb:
Dann kostet der Spass nur etwas mehr als halbsoviel, wie die 2S-Bahn. 1500 bis 2000 P/h als zwingend nötig anzusehen, ist maßlos übertrieben. 800 bis 1000 P/h genügen auch.

das ist richtig, nur hat die bahn dann auch nur halb so viel an förderleistung! eine förderleistung 800-1000p/h pro stunde mit dem damit ungemütlichem fahrkomfort einer vollgestopften PB kabine halte ich absolut nicht mehr für zeitgemäss.... und 1600p/h sind absolut nicht übertrieben! im gegenteil wer baut denn heute noch eine bahn unter 1000p/h als zubringer und beschäftigungsanlage :?:

es ist ja bekannt das du ein ausgesprochener liebhaber von pendelbahnen bist, aber im zeitalter wo mittlerweile sogar für 500m kuppelbare anlagen gebaut werden ist so eine pendelbahn fehl am platz! gerade die alten leute in oberstdorf brauchen eine sitzmöglichkeit während der fahrt und zum fotos machen bzw. um den ausblick zu geniessen sind die cwa conus kabinen auch wesentlich besser als eine volle 125er kabine..... :wink:
 
Aber anderswo funktioniert es mit Pendelbahnen doch auch gut.
Man braucht dabei ja gar nicht mal weit zu gehen, am Fellhorn läuft im Sommer ja meisstens auch nur die Pendelbahn.
Von neuen und modernen Bahnen wie der Ahornbahn Mayrhofen oder diversen schweizer Bahnen gar nicht zu sprechen.
Und Sitzmöglichkeiten kann man ja auch in einer Pendelbahnkabine vorsehen, wenn da wirklich so großer Bedarf herrscht.
Noch kurz zur Förderleistung: Dabei muss man die relativ schlechte Auslastung, besonders bei 15er Kabinen bedenken.
Bei einer max. Kapazität von 2000P/h kannst du da froh sein, wenn tatsächlich 1500 befördert werden. Bei einer Pendelbahn dagegen wir die maximale Förderleistung auch in der Praxis annähernd ausgeschöpft, also wären etwa 1000P/h gar nicht so viel schlechter.
Als gutes Vorbild fällt mir da auch noch der Umbau der PB in Disentis im letzten Jahr ein. Dort hat man gezeigt wie es gehen kann. Für relativ wenig Geld hat man durch größere Kabinen und höhere Fahrgeschwindigkeiten auf der Strecke und über die Stützen die Förderleistung deutlich gesteigert und gleichzeitig die Bahn wieder für 20 Jahre fit gemacht.
 
Sitzplätze in einer PB sind aufgrund der größe der Kabiene schwer zu realisieren. ich erinnere mich noch, dass die 180er PB in Samnaun früher oben einige Sitzplätze hatte, mitlerweile gibt es die nichtmehr. Wenn mann alle Plätze als Sitzplätze anbieten würde wäre das sicher ein enormer mehraufwand und das Ein- und Aussteigen würde sich deutlich verlängern. Damit wäre der Kostenvorteil geringer und die tatsächliche Kapazität würde auch sinken. Es hat seinen Grund warum heutige PBs noch immer mit Stehkabienen gebaut werden.
 
Aber anderswo funktioniert es mit Pendelbahnen doch auch gut.
Man braucht dabei ja gar nicht mal weit zu gehen, am Fellhorn läuft im Sommer ja meisstens auch nur die Pendelbahn.
Du Naße ;) An welchem Tag im Sommer ist es so voll da das man morgens mehr als eine Kabine (was ansich schon übertrieben ist) warten muss? Sowas gibts vlt am Eibsee.

Im Endeffekt ist es auch egal was es wird und damit sollten wir in jedenfall glückklich sein, wenn es eine Modernisierung gibt. Ansonnsten sehe ich da schwarz, dann gehts noch 10-20 Jahre bis alles in die Jahre gekommen ist und dann ist da feierabend irgentwann. So wies halt anderswo auch abgelaufen ist : (
 
peppY schrieb:
Du Naße :wink: An welchem Tag im Sommer ist es so voll da das man morgens mehr als eine Kabine (was ansich schon übertrieben ist) warten muss? Sowas gibts vlt am Eibsee.
Oder bei der Nebelhornbahn; mindstens 5 Kabinenladungen.
Oder zumindest so viele Ladungen, dass 1h 17min. draus werden: Vom Anstellen in der Warteschlange bis zum ersten Eintritt in die Kabine :evil: und das im Sommer!
Es war auch kein Feiertag oder ähnliches; Das Wetter war nur seit 3 Tagen mal wieder schön!

Man könnte es auch so machen, wie bei der Wiesenalmbahn I in Zell a. Z. oder der 8-MGD Livigno-Tagliede. Dort steht jeweils erst die 1. Sektion und die zukünftige Mittelstation ist so ausgelegt worden, dass man die 2. Sektion später zu einem gewünschten Zeitpunkt einfach ``dranhängen´´ kann.
Also wenigstens schonmal die 1. Sektion ersetzen, denn danach ``verläuft´´ es sich meistens schon, sodass man für die 2. Sektion nicht mehr so viel anstehen muss (zumindest im Sommer).

:gruebel: Ich glaube, wir sind langsam Off-Topic (oder so ähnlich :wink: )

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