manitou
Nebelhorn (2224m)
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Ich bin viel in Oberstdorf (eigene Fewo) und verfolge die dortigen Aktivitäten sehr interessiert und versuche mich dort auch einzubringen, was zugegeben für nicht einheimische Nordlichter nicht ganz einfach ist.
Zunächst einmal ein Lob an X-tream, dessen gut informierten Beiträge ich stets interessiert verfolge...
Man kann wirklich nicht sagen, dass die Gemeinde Oberstdorf am Söllereck Investitionen zugunsten der Stopfung anderer Haushaltslöcher vernachlässigt.
Die haben in den letzten 8 Jahren verdammt viel investiert (Neue UKB, Beschneiung, Alpin-Coaster, Hochseilgarten, Erlebnis-Naturpfad, Kauf des Berghauses Schönblick) und machen stetig weiter nach besten Kräften. Es passieren lediglich nicht alle Investitionen Ski-Alpin.
Ich verstehe nicht ganz, wie X-Tream das meint bzw. realisieren will?!
(Zeichnung/Karte wäre nett!) Problem ist ja, dass der Berg schräg abschüssig ist und zudem im Bereich der Talstationen der beiden Lifte recht steil. Da am Söllereck überwiegend Anfänger/Familien fahren, sind easy Pisten dort von vorrangigem Interesse.
Ein Ersatz des Höllwies rechnet sich nur bei Beschneiung und bei Sommerbetrieb. Eine 8UKB wird es dort wohl nie geben (auch wenn solche Planspiele existieren), das wäre ja mehr als die Söllereckbahn (6UKB) und die würden sich selbst Konkurrenz machen.
Rechnen könnte sich ein 4er-Sessel (mit Mittelstation), sofern man dort einen Downhill-Bikepark einrichtet. Doch von dem ist man in Oberstdorf nicht begeistert (nicht nur aus Naturschutzgründen – habe ich aus dem Gemeinderat gehört).
Der Sessel könnte zudem Fußgänger im Sommer zum Freibergsee befördern (Ausstieg an der Mittelstation). Eine Nutzung des Höllwies zum Freibergsee wäre für Fugänger aus dem Ort bedeutend kürzer, als den Umweg zum Sessel der Skiflugschanze marschieren zu müssen.
Sofern eine intensive Sommernutzung (sowie Beschneiung) nicht gewährleistet ist, wird am Höllwies nichts Großes investiert werden. Doch irgendetwas werden die bestimmt realisieren, jedoch nicht in Kürze…
Das mit den privaten Investionsbeteiligungen an der Infrastruktur habe ich auf einer Vermieterversammlung schon mal angeregt. Soweit sind viele Oberstdorfer in ihrem Denken noch nicht (und das wird wohl noch lange dauern!), da sie bis zum Bürgermeisterwechsel (200
ja jahrelang alles von der Gemeinde haben realisiert bekommen, dessen Quittung jetzt die Schuldenfalle ist.
Auch das Thema neue Nebelhornbahn gehört dazu. Die Nebelhornbahn ist eine AG und die Oberstdorfer Geschäftsleute sollten idealerweise ordentlich Aktien kaufen, um den Neubau mitzufinanzieren, denn lt. einer Studie der TU-München hat die Nebelhornbahn einen Wertschöpfungsfaktor von ca. 6,4. (d.h. pro 1000€ Seilbahnumsatz werden im Ort 6400€ Umsatz durch die Nebelhornbahn ausgelöst – das ist der zeithöchste Wertschöpfungsfaktor aller in Bayern untersuchten Bergbahnen)
Es kann nicht sein, dass immer die Gemeinde ran soll, doch das erwarten die Oberstdorfer. Bürgerverantwortung ist dort wie vierlerorts noch ein Fremdwort
. Positives Beispiel ist Willingen: das ganze Skigebiet ist in privater Hand und die SeilbahnGmbH von den Geschäftsleuten/Hoteliers finanziert.
Zunächst einmal ein Lob an X-tream, dessen gut informierten Beiträge ich stets interessiert verfolge...
X-tream: die söllereckbahn hat ein problem! sie gehört der gemeinde oberstdorf, und diese ist verdammt froh mit dem gewinn andere löcher stopfen zu können.
Man kann wirklich nicht sagen, dass die Gemeinde Oberstdorf am Söllereck Investitionen zugunsten der Stopfung anderer Haushaltslöcher vernachlässigt.
Die haben in den letzten 8 Jahren verdammt viel investiert (Neue UKB, Beschneiung, Alpin-Coaster, Hochseilgarten, Erlebnis-Naturpfad, Kauf des Berghauses Schönblick) und machen stetig weiter nach besten Kräften. Es passieren lediglich nicht alle Investitionen Ski-Alpin.
X-Tream: also beide schlepper werden abgetragen und durch eine sesselbahn ersetzt! dafür müsste man allerdings eine möglichkeit schaffen um von der talstation des schrattenwanglift direkt zur talstation ochsenhöflelift abfahren zu können! sollte eine neue bahn kommen, müsste zwischen den beiden talstationen sowieso eine neuen trasse ausgeholzt werden! dann könnte man die trasse auch als piste ausbauen, damit die unteren teile der abfahrten am schrattenwang nicht brach liegen.... ist nämlich ein toller hang dort runter und durch den wegfall der schleppertrasse wäre dieser dazu noch schön breit!
Ich verstehe nicht ganz, wie X-Tream das meint bzw. realisieren will?!
(Zeichnung/Karte wäre nett!) Problem ist ja, dass der Berg schräg abschüssig ist und zudem im Bereich der Talstationen der beiden Lifte recht steil. Da am Söllereck überwiegend Anfänger/Familien fahren, sind easy Pisten dort von vorrangigem Interesse.X-tream: sollte der höllwies wirklich mal neu gebaut werden, dann gibt das IMHO sowieso keine KSB! das gibt wenn überhaupt eine 8er kabinenbahn..... und wenn dann auch auf komplett neuer trasse (zumindest was den 2.abschnitt angeht)! die planungen sehen vor die bergstation in dem bereich zwischen berghaus söller & schönblick zu platzieren.... man möchte quasi die bahn direkt ins zentrum ziehen um auch wanderer bzw. nichtskifahrer dorthin zu bringen!
erster abschnitt soll auf bisheriger trasse bis zum bisherigen zwischeneinstieg des schleppers gehen! dann sollte die bahntrasse leicht nach links verschwenkt werden! das problem am höllwies sind in meinen augen auch nicht die pisten bzw. deren schwierigkeit..... das problem ist einzig und allein das investitionsvolumen, welches sich aufgrund der bahnlänge, der fehlenden beschneiung ect. einfach für die gemeinde in derzeit nicht erreichbarer nähe befindet
Ein Ersatz des Höllwies rechnet sich nur bei Beschneiung und bei Sommerbetrieb. Eine 8UKB wird es dort wohl nie geben (auch wenn solche Planspiele existieren), das wäre ja mehr als die Söllereckbahn (6UKB) und die würden sich selbst Konkurrenz machen.
Rechnen könnte sich ein 4er-Sessel (mit Mittelstation), sofern man dort einen Downhill-Bikepark einrichtet. Doch von dem ist man in Oberstdorf nicht begeistert (nicht nur aus Naturschutzgründen – habe ich aus dem Gemeinderat gehört).
Der Sessel könnte zudem Fußgänger im Sommer zum Freibergsee befördern (Ausstieg an der Mittelstation). Eine Nutzung des Höllwies zum Freibergsee wäre für Fugänger aus dem Ort bedeutend kürzer, als den Umweg zum Sessel der Skiflugschanze marschieren zu müssen.
Sofern eine intensive Sommernutzung (sowie Beschneiung) nicht gewährleistet ist, wird am Höllwies nichts Großes investiert werden. Doch irgendetwas werden die bestimmt realisieren, jedoch nicht in Kürze…
Zitat: ...oder alle Beherbergungsbetriebe gründen eine GmbH, bilden mit ihren Mehreinnahmen aus der Mwst.senkung von 19 auf 7 % die Einlage,.....
Das mit den privaten Investionsbeteiligungen an der Infrastruktur habe ich auf einer Vermieterversammlung schon mal angeregt. Soweit sind viele Oberstdorfer in ihrem Denken noch nicht (und das wird wohl noch lange dauern!), da sie bis zum Bürgermeisterwechsel (200
Auch das Thema neue Nebelhornbahn gehört dazu. Die Nebelhornbahn ist eine AG und die Oberstdorfer Geschäftsleute sollten idealerweise ordentlich Aktien kaufen, um den Neubau mitzufinanzieren, denn lt. einer Studie der TU-München hat die Nebelhornbahn einen Wertschöpfungsfaktor von ca. 6,4. (d.h. pro 1000€ Seilbahnumsatz werden im Ort 6400€ Umsatz durch die Nebelhornbahn ausgelöst – das ist der zeithöchste Wertschöpfungsfaktor aller in Bayern untersuchten Bergbahnen)
Es kann nicht sein, dass immer die Gemeinde ran soll, doch das erwarten die Oberstdorfer. Bürgerverantwortung ist dort wie vierlerorts noch ein Fremdwort
. Positives Beispiel ist Willingen: das ganze Skigebiet ist in privater Hand und die SeilbahnGmbH von den Geschäftsleuten/Hoteliers finanziert.