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Neues in Oberstdorf/Kleinwalsertal

Also W-Lan gibt es an der Kanzelwand tatsächlich, ins Internet kann man damit jedoch nicht :)
Skiline funktioniert zumindest mit der Superschnee Karte nicht.
 
kuschi schrieb:
Also W-Lan gibt es an der Kanzelwand tatsächlich, ins Internet kann man damit jedoch nicht :)
Skiline funktioniert zumindest mit der Superschnee Karte nicht.

Dubios bei mir gings am 22.12.11. Bin damit auch ganz normal ins Internet gekommen. Muss man nur kurz die Nutzungsbedingungen akzeptieren, dann darf man eine Stunde umsonst surfen.
 
WLAN-Area wird immer größer
Unsere Hotspots freuen sich auf eure Smartphones. Bereits im Betrieb: am Fellhorn (Tal-, Mittel-, Gipfelstaton), Kanzelwand (Talstation und Bergrestaurant) und Walmendingerhorn (Talstation und Bergrestaurant).
Bis Ende der Woche kommt noch der Kiosk/Balzplatz an der Fellhornbahn und die Tal- und Mittelstation am Nebelhorn dazu. Nächste Woche folgen dann die Hotspots am Nebelhorn (Höfatsblick und Gipfelstation). Happy Surfing!
Quelle: http://www.das-hoechste.de
 
DiggaTwigga schrieb:
Dubios bei mir gings am 22.12.11. Bin damit auch ganz normal ins Internet gekommen. Muss man nur kurz die Nutzungsbedingungen akzeptieren, dann darf man eine Stunde umsonst surfen.
Ja mittlerweile geht sowohl W-lan (wenn auch schrecklich langsam) als auch Skiline.
 
Verbindung Parsenn-Kanzelwand:
Wie ich aus dem Kwt erfahren habe, wird hinsichtlich der Diskussion, wie man Parsenn und Kanzelwand-Talstation am besten verbinden kann - derzeit eine Holzbrücke von der Parsenn talstation über die Straße und die Breitach hin zum Ideallift mit zwei Förderbändern und einem schmalen Pistenstreifen favorisiert, weil es die kostengünstigste Variante darstellt. Das sind jedoch noch lose Diskussionen, entschieden ist noch nichts und letzteres wird auch noch dauern...

Söllereck:
Die Gemeinde Oberstdorf sucht einen jung-dynamisch engagierten Betriebswirt und Kenntnissen im Aktivtourismus als Vorstand für die Kur AG, welche das Söllereck samt Berghotel, Klettergarten, Rodelbahn und einem Fitnesscenter im Ort betreibt. Bislang war das Söllereck quasi nebenbei vom Vorstend der Stadwerke mitgeführt worden.
Es gilt u.a. das Söllereck weiterzuentwickeln, um den Berg profitabel zu gestalten.
Sollte sich hier im Forum jemand mit den entsprechenden Qualifikationen berufen fühlen, kann er sich beim Bürgermeister bewerben...
 
manitou schrieb:
Verbindung Parsenn-Kanzelwand:
Wie ich aus dem Kwt erfahren habe, wird hinsichtlich der Diskussion, wie man Parsenn und Kanzelwand-Talstation am besten verbinden kann - derzeit eine Holzbrücke von der Parsenn talstation über die Straße und die Breitach hin zum Ideallift mit zwei Förderbändern und einem schmalen Pistenstreifen favorisiert, weil es die kostengünstigste Variante darstellt. Das sind jedoch noch lose Diskussionen, entschieden ist noch nichts und letzteres wird auch noch dauern...

Söllereck:
Die Gemeinde Oberstdorf sucht einen jung-dynamisch engagierten Betriebswirt und Kenntnissen im Aktivtourismus als Vorstand für die Kur AG, welche das Söllereck samt Berghotel, Klettergarten, Rodelbahn und einem Fitnesscenter im Ort betreibt. Bislang war das Söllereck quasi nebenbei vom Vorstend der Stadwerke mitgeführt worden.
Es gilt u.a. das Söllereck weiterzuentwickeln, um den Berg profitabel zu gestalten.
Sollte sich hier im Forum jemand mit den entsprechenden Qualifikationen berufen fühlen, kann er sich beim Bürgermeister bewerben...

Wo kann man denn die Anzeige zur Suche des neuen Vorstandes nachlesen?
 
Lobenswert, dass die Bergbahnen das Konzept so offen präsentieren, da ist viel interessantes dabei.
Im Vollausbau mit zwei Verbindungsbahnen und zwei neuen Bahnen am Ifen wäre das ganze schon ziemlich gewaltig. Bloß ob es mich persönlich freuen oder ärgern soll (da ich den Ifen in der aktuellen Form überaus schätze) weiß ich nicht. :|
 
thun schrieb:
Lobenswert, dass die Bergbahnen das Konzept so offen präsentieren, da ist viel interessantes dabei.
Im Vollausbau mit zwei Verbindungsbahnen und zwei neuen Bahnen am Ifen wäre das ganze schon ziemlich gewaltig. Bloß ob es mich persönlich freuen oder ärgern soll (da ich den Ifen in der aktuellen Form überaus schätze) weiß ich nicht. :|

Du sprichst mir einfach aus der Seele. Irgendwie toll aber irgendwie fühl ich mich ganz komisch dabei.

Unterm strich wenns dem Tal besser geht freu ich mich. Die Argumente sind dann in 10 jahren da um den diedamskopf anzubinden weil man das ja muss...
 
the2b schrieb:
Unterm strich wenns dem Tal besser geht freu ich mich. Die Argumente sind dann in 10 jahren da um den diedamskopf anzubinden weil man das ja muss...

Dieses Argument ist weit hergeholt.
Eine Anbindung des Diedamskopf macht hinsichtlich des touristischen Konzeptes keinen Sinn, da die dazugehörigen Orte nichts miteinander zu tun haben. Das KWT hat vor einigen Jahren ja die Straßentunnelverbindung von Baad nach Au abgelehnt und bekennt sich dadurch zum Allgäu und nicht zum Bregenzerwald. Diese grundlegende Entscheidung hat weit reichende Bedeutung für die gesamte Zukunftsausichtung im KWT, die Ihren "Sackgassen-Sonderstatus" als ein wesentliches touristisches Alleinstellungsmerkmal betrachten. Eine Verbindung Diedamskopf-Ifen wurde im Zuge der Ausbaupläne Diedamskopf ebenfalls diskutiert und von beiden Seiten als unsinnig verworfen.

Das KWT braucht die Verbindung zum Diedamskopf nicht!

Eher braucht der Diedamskopf die Anbindung ans KWT, um im Wettbewerb zu den Skigebietesverbindungen Mellau/Damüls, Warth/Lech, Brandnertal, Montafon mit mehr Pistenkilometern punkten zu können, denn der Diedamskopf kann sich im Bregenzerwald mit niemandem verbinden. Doch bevor die am Diedamskopf darüber nachdenken können, haben die vor Ort erst einmal genügend Hausaufgaben in die eigene Modernisierung, die ja seit drei Jahren ins Stocken geraten ist. Von den kühnen Plänen ist bislang nichts realisiert worden.

Für das KWT ist die taleigene Skigebietsverbindung wichtig - alle anderen Diskussionen sind Quatsch.
 
Mit Bekenntniss zum Allgäu hat das Ablehnen eines Straßentunnels nicht unbedingt was zu tun. Ein solcher wäre der Todesstoß für das KWT, weil man dann auf einmal Durchgangsverkehr hätte und darauf stehen die Touristen garnicht.
 
Warum kann man eigentlich im Kleinwalsertal keine neuen Pisten bauen ?
An der Kanzelwand kann man doch schon Heute in der Ferienzeit mit kleinen Kidnern nicht mehr fahren.
Einfach zu viele Personen auf der Piste.
Auch ist die geplante Verbindung Fuchsfarm-Ifen nicht besonders sinnvoll. Da kann man auch wie bisher mit dem Pendelbus fahren.
Besser wäre ein Lift vom Gaisbühllift zur Bergstation Heubergmulde mit neuer Abfahrt zum Ifen-Gebiet.
Skifahrer wollen schließlich Skifahren und nicht Liftfahren.

Holger
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Mit Bekenntniss zum Allgäu hat das Ablehnen eines Straßentunnels nicht unbedingt was zu tun. Ein solcher wäre der Todesstoß für das KWT, weil man dann auf einmal Durchgangsverkehr hätte und darauf stehen die Touristen garnicht.
Das meine ich doch mit dem "Sackgassen-Sonderstatus", der vom Profil noch viel weiter geht, als nur hinsichtlich Durchgangsverkehr, wenn dies auch zweifellos das stärkste Argument gewesen ist.

snowholgi schrieb:
Warum kann man eigentlich im Kleinwalsertal keine neuen Pisten bauen ?
An der Kanzelwand kann man doch schon Heute in der Ferienzeit mit kleinen Kidnern nicht mehr fahren.
Einfach zu viele Personen auf der Piste.
Auch ist die geplante Verbindung Fuchsfarm-Ifen nicht besonders sinnvoll. Da kann man auch wie bisher mit dem Pendelbus fahren.
Besser wäre ein Lift vom Gaisbühllift zur Bergstation Heubergmulde mit neuer Abfahrt zum Ifen-Gebiet.
Skifahrer wollen schließlich Skifahren und nicht Liftfahren.

Die haben genug Pisten im KWT, wenn diese gut vernetzt sind. Die Kanzelwand ist eh kein Skigebiet für kleine Kinder, sondern für Familien ist primär die die Heubergarena vorgesehen. Die blauen Pisten am Ifen stellen nach dem Liftausbau ebenfalls ein gutes Familienskigebiet dar.

Wenn Du auf die Übersichtskarte des Ifen-Projektes schaust, dann erkennst Du, dass der Lift auch von der Heubergmulde/Schöntallift zur Auenhütte projektiert ist und nicht von der Fuchsfarm/Bergstation Parsenn.
Ein leitender Angesteller der Bergbahnen hat mir letzte Woche erzählt, dass ein Pistenbau von der Heubergmulde zur Auenhütte nur mit größten Schwierigkeiten möglich wäre, weil 1. das Gelände unter Naturschutz steht, 2. massive Erdarbeiten notwendig wären, da der Berg sich dort generell in Bewegung befindet.
Ferner wird der Naturschutz sich zähneknirschend als Deal maximal für eine Verbindungsbahn in beiden Richtungen ohne Piste aussprechen, wenn dadurch die Panoramabahn verhindert wird.

Da gibt es hinter den Kulissen also ordentlich Tauziehen!
- Die Gemeinde und viele Touristiker wollen primär die Verbindung Heubergmulde/Auenhütte, haben sich aber jetzt von der Zirkusvariante incl. Panoramabahn überzeugen lassen
- die Bergbahn will primär die Panoramabahn und die Heuberganbindung nur zweitrangig, weshalb letztere von der Gemeinde bezahlt werden soll (die Bergbahnen meinen, ein Bus ab Fuchsfarm sei ausreichend)
- und der Naturschutz will mit allen Mitteln die Panoramabahn und den Sommerbetrieb oberhalb der Ifenhütte verhindern (d.h. keine Dreiecksbahn bis zum Alpbord). Dafür wäre man bereit, einer Heubergverbindung ohne Piste als Kompromiss zuzustimmen.
 
Die haben genug Pisten im KWT, wenn diese gut vernetzt sind. Die Kanzelwand ist eh kein Skigebiet für kleine Kinder, sondern für Familien ist primär die die Heubergarena vorgesehen. Die blauen Pisten am Ifen stellen nach dem Liftausbau ebenfalls ein gutes Familienskigebiet dar.
Das sehe ich nicht so.
* Heuberg ist doch jetzt schon überfüllt. Am Engpass kurz vor dem Überqueren der Strasse werden regelmäßig Verletzte abtransportiert.
* Am Parssen hats noch ein bisschen Luft. Aber die Wartezeiten während der Ferien liegen doch auch schon bei mindestens 10 Minuten.
* Am Ifen ist zwar Pistenkapazität da, aber es fehlen Lifte welche die Skifahrer nach oben bringen. Gut das wird sich ja ändern. Aber ja nur in Verbindung mit der Panoramabahn welche dann wesentlich mehr Leute auf den Ifen bringt.

Für Familien und übernachtende Urlaubsgäste wäre die Beste Lösung, alles am Ifen so zu lassen wie bisher und den Parkplatz am Ifen aufzulösen. Denn wer fährt denn zum Ifen ? Das sind doch alles Tagesgäste welche an der Kanzelwand keinen Parkplatz mehr bekommen. An Fasching war der Parkplatz bis zur Säge belegt.

Also wenn ich ncht durch eine Fewo gebunden wäre, dann würde ich zum Urlaub machen woanders hingehen.

Holger
 
^^
Das ist Quatsch:
- Ich kenne mehr als genug Allgäuer, die gezielt an den Ifen fahren, weil sie das Fellhorn und andere Gebiete weniger mögen, sondern die Ruhe und den Naturschnee da bevorzugen. Er spricht einfach eine andere Zielgruppe an. Massenski ist nicht alles; der Ifen keine Notlösung für Leute, die in Riezlern keinen Parkplatz finden, sondern hat durchaus seine eigene Klientel
- Ein Ausbau von Pistenflächen ist auf Grund der Topographie sowie des Naturschutzes im KWT kaum möglich, auf bayerischer Seite ausgeschlossen. Das Problem der Überfüllung ließe sich so sowieso nicht lösen, denn dann würden auch mehr Tagesgäste kommen.
- Die Panoramabahn sowie die Verbindung Heuberg-Ifen dienen nicht in erster Linie dazu, mehr Gäste ins Gebiet zu bringen, sondern, um ein geschlossenes Skigebiet Kleinwalsertal zu schaffen (und so für Übernachtungsgäste sowie Wanderer attraktiver zu werden). Auch nur mit einem Ausbau am Ifen würden sicherlich mehr Gäste per Auto oder Bus hinkommen, die Erreichbarkeit ist auch heute kein Problem. Außer natürlich für die Gäste, die auf den Skiern aus der Zimmertür abfahren wollen, aber das dürfte auch im KWT nicht die Masse sein.
- Am Ifen fehlt es imo nicht an Liftkapazitäten (außer an vielleicht 5-10 Spitzentagen pro Saison). Im Gegenteil, ich fürchte, dass er zum zweiten Massengebiet neben dem Fellhorn werden könnte, und dann fahr' ich da nicht mehr so regelmäßig hin, denn dan würde der Ifen seinen Charme (Ruhe in einer einzigartigen Landschaft) verlieren. Auch stellt sich die Frage, ob so ein Massenbetrieb überhaupt mit dem Naturschutzgebiet Gottesacker in Einklang zu bringen wäre.

Deine Lösung sollte also sein, den Parkplatz am Ifen aufzulösen und so die Tagesgäste völlig auszuschließen? 8O Sehr sinnvoll, gerade im KWT. :roll: Die Tatsache, dass in Oberstdorf/KWT eine Menge Tagesgäste kommen und auch viel Geld dalassen lässt sich auch mit einem Zusammenschluss der Walsertaler Skigebiete nicht beheben, dazu ist die Region einfach zu gut erreichbar, es werden eher im Gegenteil auch mehr Tagesgäste kommen. Damit muss man auch als Übernachtungsgast leider leben, oder eben woanders hinfahren. Dass es an Fasching, etc. dort sehr schnell speziell für Familien unerträglich voll wird, ist doch kein Geheimnis.


@ Manitou: Der Vergleich Straßentunnel mit Skiverbindung KWT-Diedamskopf ist ein Vergleich von Äpfel und Eiern (Birnen wären ja auch Obst)! Ein Straßentunnel würde fast ausschließlich Nachteile bringen (nämlich einen sehr großen Teil des Verkehrs Richtung Warth, Mellau, etc.) ohne wirkliche Vorteile für das Tal. Bei einer Verbindung der Skigebiete ist die Lage völlig anders, die Ablehnung des Straßentunnels folglich nicht als "Absage an den Wald" zu werten.
 
Das was du beschreibts findet ausserhalb der Ferien statt.
Während der Ferien ist es definitiv so, dass wer nach 9:30 kommt an der Kanzelwand keinen Parkplatz mehr findet und zwangswiese zum Ifen weiter fährt.
Dort packt er seine Skier aus und wartet am Lift 30 Minuten um nach oben zu kommen.
Jeder der sich auskennt, fährt dann nicht gzielt zum Ifen.
Gezielt zum Ifen fährt man, wenn nichts los ist.
Der Tagesgast bringt Geld. Im Wesentlichen für Liftkarte und EInkehrschwung. Beides ist zum großen Teil in der Hand der Bergbahnen.
Den Einheimischen Betrieben bringt am Meisten der Übernachtungsgast.
Die Statis´tik zeigt, das werden immer weniger.
Warum ? Weil der Übernachtungsgast nicht auf total überfüllten Pisten fahren will und auch den täglichen Stau vom Ifen durch ganz Riezlern nicht mag.
Da macht Bummeln und Shoppen in Riezlern einfach keinen Spaß.

Deshalb Parkplatz am Ifen abschaffen (deutlich verkleinern) und am Besten vor dem Kreisverkehr in Oberstdorf Parkplatz anlegen und auf Bus umsteigen.
Erste Tendenzen in diese Richtung gibt es ja schon (Parkplatz am Ifen nicht mehr kostenlos und Einführung eines Parkleitsystems bereits ab Oberstdorf).
 
Erm, der Parkplatz am Ifen ist praktisch kostenlos, man bekommt das Geld beim Kartenkauf fast komplett zurück. Das dient nicht dazu, Gäste abzuschrecken, sondern in erster Linie dazu, Tourengeher an den Infrastrukturkosten zu beteiligen.
In den Ferien fährt ein Einheimischer nicht nur nicht zum Ifen zum Skifahren, sondern gar nicht ins Oberallgäu. So einfach ist das.

Aber, der Punkt ist doch ein anderer: Nur als "Ausweichgebiet für Fellhorngäste", wie Du den Ifen siehst könnte er erst recht nicht überleben, denn auch dort ist es nur an einigen wenigen Tagen in der Saison wirklich überfüllt. Der Ifen braucht einfach diese Klientel, die dort den ganzen Winter über gezielt hinfährt, und das sind eben nicht nur Übernachtungsgäste, sondern auch in größerem Umfang Tagesgäste.

Dein Vorschlag ist auch keine Lösung, denn das würde nicht nur in den zwei Wochen im Jahr, in denen (nicht nur) in Oberstdorf/KWT die Bettenkapazitäten ausgelastet sind, Tagesgäste für die ganze Region abschrecken, sondern das ganze Jahr über. Das kann nicht das Ziel sein, denn wenn die Bergbahnen nicht ohne Tagesgäste überleben kann, dann können gleich die Mehrzahl der touristischen Betriebe in der Region zusperren.
Und gegen das Problem der Überfüllung der Gebiete in den Ferien durch volle Belegung der Betten plus erhebliche Anzahl an Tagesgästen lässt sich so oder so nichts, aber auch gar nichts unternehmen, denn Oberstdorf/KWT ist seit eh und je für beide Gruppen ein sehr sehr attraktives Ziel. Damit muss man einfach leben, oder, wie gesagt, halt woanders hinfahren.

Das Problem ist ja auch nicht, dass das Tal in den Ferien Gäste verliert, da ist es ja, wie Du selbst sagst, praktisch ausgebucht. Problematischer dürften eher die Nebensaisons sein, und ob zu dessen Lösung das Konzept Zielgruppe = Mehrgenerationenfamilie, wie es der KWTBB vorschwebt, zielführend ist, frage ich mich. Wie sollen die denn in der Schulzeit in den Urlaub fahren?
Die sinkenden Übernachtungszahlen sind sicherlich zu einem großen Teil einem gesellschaftlichen Trend hin zu kürzeren, dafür aber mehreren Urlauben geschuldet. Das trifft aber nicht das KWT allein, sondern alle Urlaubsregionen der Alpen, und ein Ausbau massiver Ausbau ist dagegen sicher kein alleiniges Mittel. Das spricht einfach (auch wenn es die KWT auf ihrer Infoseite verschweigt) auch gezielt Tagesgäste an, deren Zahlungsbereitschaft eben mit dem Zusammenschluss gezielt abgeschöpft werden soll (das wiederum kann man da nachlesen). Ich vermute, dass gerade in diesem Gästesegment die Bergbahnen einerseits die leichtere Erreichbarkeit anderer Gebiete durch Fertigstellung von A7 und A96, dem doppelröhrigem Pfändertunnel sowie andererseits die Modernisierung/Zusammenschlüsse von Gebieten wie Mellau-Damüls merkt und dagegenhalten will/muss, was auch eine treibende Kraft hinter dem Zusammenschluss sein dürfte.
 
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