Vergleicht man die Investitionen österreichischer Skigebiet bzw. Bergbahngesellschaften vergleichbarer Größe in ihre Einstiegportale (kostenloser Ski Bus, Infrastrukturen in der Tal-Bahnstation), so muss Saas-Fee das Projekt realisieren. Man vergleiche die diesjährigen Investitionen im Zillertal oder vor einigen Jahren am Stubaier Gletscher). Hier hat Saas-Fee inzwischen einen enormen Nachholbedarf bzw. läuft Gefahr den Anschluss zu verpassen, was sich ja auch durch die Entwicklung der Skierdays bemerkbar macht.
Man muss durch den Ausbau der Beschneiung im Gegensatz zur Situation vor 15 Jahren, um sicher Skifahren zu können, im Frühherbst keinen Skiurlaub mehr in Saas-Fee buchen.
Die Wettbewerbsnachteile in Saas-Fee, die durch den jahrelangen Investitionsstopp durch den für die Größe der Bergbahngesellschaft viel zu teuren Alpin Express aufgelaufen sind, müssen unbedingt beseitigt werden. (In anderen Gebieten hätte man für den Alpin Express ca. sechs 6 KSB-B bekommen!) Dann wäre die jetzige Situation von Saas-Fee wahrscheinlich eine andere …
Es gibt inzwischen kaum noch ein Skigebiet, in dem die Skifahrer gezwungen sind, so viel zu laufen.
Dies macht sich durch die Höhe des Skigebietes besonders stark bemerkbar …
Der jetzige Innerortsbus fährt zwar, ist aber zu normalen Zeiten nicht nutzbar, da hoffnungslos überlastet.
In Bezug auf ein mögliches Abstimmungsergebnis stellt sich allerdings die Frage, in wie fern die Mehrzahl der abstimmenden Bevölkerung ein Interesse an einem derartigen Tourismus wie in den „Top-Destinationen“ Österreichs hat...