Ich bin übrigens neulich einmal wieder nach langen langen Jahren mit der Metro Alpin gefahren, ich glaube meine letzte Fahrt mit der Bahn lag noch vor dem Unglück von Kaprun. Früher war ich regelmäßiger Gast dort, um aufs Allalin zu gelangen.
Vor dem Hintergrund des damaligen Unglücks in Kaprun habe ich mir die Sicherheitsvorkehrungen einmal genauer angesehen und war schockiert, dass offenbar die Bergbahnen Saas-Fee aus dem Unglück nichts gelernt haben und auch, dass die Aufsichtsbehörde, das Bundesamt für Verkehr solche Schlampereien nicht ahndet:
1. Früher war der Führerstand der Kabinen besetzt, heute überwacht nur noch ein Maschinist im Kontrollraum in der Bergstation die Fahrt. Ist sowas überhaupt zulässig?
2. Feuerlöscher sind zwar in den Führerständen angebracht, doch was nutzen die, wenn der Führerstand während der Fahrt unbesetzt ist und die Türen dort verschlossen sind. In den Abteilen selber sind keine Feuerlöscher angebracht. Es ist also ein blanker Hohn, wenn in Not geratene Gäste die Feuerlöscher vor Augen in den unbesetzten Führerständen sehen, aber nicht dran können. Grauenhaft, allein die Vorstellung daran.
3. Zumindest bei meiner Bergfahrt stand die Tür zum talseitigen Führerstand sperrangelweit offen, auch während der ganzen Fahrt. Und sogar der Schlüssel steckte in der Steuerung. Was sind das für Zustände?
Früher war solch eine Fahrt ein Highlight für mich, heute war ich nur noch froh, heil oben und wieder unten zu sein. Meines Erachtens sind das unhaltbare Zustände für eine solche Bahn. Ich möchte nicht wissen, was es noch alles für Mängel gab, die ich nicht gesehen habe. Und Die Bahn ist nun auch schon fast 30 Jahre alt. Zermatt lässt grüßen mit der Erneuerung der Sunnega-Bahn...
Werde demnächst mal an das BAV in dieser Sache schreiben.
Zum Alpin-Express kann ich nur sagen, dass die Bahn derart langsam fährt, wie ich es selten erlebt habe und das, obwohl genügend Leute anstanden. Die meisten Kabinen befanden sich in der Revision. Und meines Erachtens fuhr die Bahn auch nicht mit voller Geschwindigkeit. Für die Größe der Bahn ist das ein Trauerspiel. Die Stationen sind ja exorbitant groß. Und vollkommen unmodern ist es auch, in der Mitte umsteigen zu müssen. Jede moderne Bahn hat eine durchgehende Fahrbahn mit Aus- und Zustieg, aber keinem Umstieg.
Auf das unfreundliche und inkompetente Personal beim Fahrkartenkauf möchte ich erst gar nicht näher eingehen. Dort behauptete man doch steif und fest, eine Besteigung des Allalins sei einwandfrei möglich. Wir mussten nach 500 m im Anschluss an die Piste umkehren, weil der Schnee uns bis über die Knie ging und kein Aufstieg möglich war. Nach einer anschließenden Reklamation über die falschen Auskünfte an der Kasse meinte man nur lapidar, es gäbe kein Geld zurück, man hätte ja schließlich die Leistung einer Fahrt aufs Mittalallalin in Anspruch genommen und hätte sich zur Auskunft über die Verhältnisse ja auch an das bereits (im Oktober) geschlossene Bergführerbüro wenden können. Als Trostpflaster gab es eine Tafel Schokolade. Da fühlt man sich als Gast doch absolut verarscht. Was hätten es den Bergbahnen ausgemacht, einen Gutschein für eine Fahrt zu einem anderen Termin auszustellen und zufriedene Gäste zu haben. So überlege ich demnächst 2x, ob ich nicht lieber einen anderen Viertausender besteige und die Story mal unter den Bergführerkollegen verbreite. Sehr imagefördernd für die ohnehin notleidenden Bahnen...
Vor dem Hintergrund des damaligen Unglücks in Kaprun habe ich mir die Sicherheitsvorkehrungen einmal genauer angesehen und war schockiert, dass offenbar die Bergbahnen Saas-Fee aus dem Unglück nichts gelernt haben und auch, dass die Aufsichtsbehörde, das Bundesamt für Verkehr solche Schlampereien nicht ahndet:
1. Früher war der Führerstand der Kabinen besetzt, heute überwacht nur noch ein Maschinist im Kontrollraum in der Bergstation die Fahrt. Ist sowas überhaupt zulässig?
2. Feuerlöscher sind zwar in den Führerständen angebracht, doch was nutzen die, wenn der Führerstand während der Fahrt unbesetzt ist und die Türen dort verschlossen sind. In den Abteilen selber sind keine Feuerlöscher angebracht. Es ist also ein blanker Hohn, wenn in Not geratene Gäste die Feuerlöscher vor Augen in den unbesetzten Führerständen sehen, aber nicht dran können. Grauenhaft, allein die Vorstellung daran.
3. Zumindest bei meiner Bergfahrt stand die Tür zum talseitigen Führerstand sperrangelweit offen, auch während der ganzen Fahrt. Und sogar der Schlüssel steckte in der Steuerung. Was sind das für Zustände?
Früher war solch eine Fahrt ein Highlight für mich, heute war ich nur noch froh, heil oben und wieder unten zu sein. Meines Erachtens sind das unhaltbare Zustände für eine solche Bahn. Ich möchte nicht wissen, was es noch alles für Mängel gab, die ich nicht gesehen habe. Und Die Bahn ist nun auch schon fast 30 Jahre alt. Zermatt lässt grüßen mit der Erneuerung der Sunnega-Bahn...
Werde demnächst mal an das BAV in dieser Sache schreiben.
Zum Alpin-Express kann ich nur sagen, dass die Bahn derart langsam fährt, wie ich es selten erlebt habe und das, obwohl genügend Leute anstanden. Die meisten Kabinen befanden sich in der Revision. Und meines Erachtens fuhr die Bahn auch nicht mit voller Geschwindigkeit. Für die Größe der Bahn ist das ein Trauerspiel. Die Stationen sind ja exorbitant groß. Und vollkommen unmodern ist es auch, in der Mitte umsteigen zu müssen. Jede moderne Bahn hat eine durchgehende Fahrbahn mit Aus- und Zustieg, aber keinem Umstieg.
Auf das unfreundliche und inkompetente Personal beim Fahrkartenkauf möchte ich erst gar nicht näher eingehen. Dort behauptete man doch steif und fest, eine Besteigung des Allalins sei einwandfrei möglich. Wir mussten nach 500 m im Anschluss an die Piste umkehren, weil der Schnee uns bis über die Knie ging und kein Aufstieg möglich war. Nach einer anschließenden Reklamation über die falschen Auskünfte an der Kasse meinte man nur lapidar, es gäbe kein Geld zurück, man hätte ja schließlich die Leistung einer Fahrt aufs Mittalallalin in Anspruch genommen und hätte sich zur Auskunft über die Verhältnisse ja auch an das bereits (im Oktober) geschlossene Bergführerbüro wenden können. Als Trostpflaster gab es eine Tafel Schokolade. Da fühlt man sich als Gast doch absolut verarscht. Was hätten es den Bergbahnen ausgemacht, einen Gutschein für eine Fahrt zu einem anderen Termin auszustellen und zufriedene Gäste zu haben. So überlege ich demnächst 2x, ob ich nicht lieber einen anderen Viertausender besteige und die Story mal unter den Bergführerkollegen verbreite. Sehr imagefördernd für die ohnehin notleidenden Bahnen...

ob der sich auch noch freut, wenn der irgendwann in einer brennenden Bahn sitzt?