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Neues in Saas-Fee/Saastal

Was die Bergbahnen betrifft, so denke ich, dass man ehrlich sein muss: Feekopf hat keine Chance, verwirklicht zu werden. Wir reden hier über eine Erweiterung in einem unberührten Gebiet, noch dazu auf einem Gletscher, mit einem Tourismus, der auf Skifahren basiert. Kurzum, all das ist nicht mehr zeitgemäß und die Genehmigungen werden nie eingeholt werden. Auch wenn ich mir wünschen würde, dass dieses Projekt verwirklicht wird, denke ich, dass man sich davon nicht viel versprechen sollte...
Vielleicht werden der Ersatz der Längfluh und warum nicht auch des Panoramalifts die nächsten großen Realisierungen sein?
Wie auch immer, mir persönlich gefällt das Skigebiet so, wie es ist: eine Mischung aus modern und vintage.

Was die Unterkünfte im Dorf betrifft: Ich bin völlig einverstanden. Es fehlt an Unterkünften. Zu viele Hotels haben in den letzten Jahren leider geschlossen, darunter einige der legendärsten Hotels in Saas-Fee (Dom, Glacier, Metropole, Sunstar, Tenne, Gletschergarten, Britannia, usw.). Das ist wirklich, wirklich schade, vor allem wenn man bedenkt, dass die Hotels während des Winters fast alle ausgebucht sind. Und auch an Restaurants wird es langsam knapp, da die Schließung dieser Hotels oft auch zur Schließung des jeweiligen Restaurants geführt hat (außer zB. Britannia, wo Da Rasso noch existiert).
Kurz gesagt, ich finde es sehr schade, dass das Dorf immer mehr Hotels und Geschäfte verliert, während das Skigebiet immer mehr Skifahrer beherbergt. Es ist auch ein Teil des Charmes und der Seele von Saas-Fee, die verloren gehen. Aber ich verstehe, dass Hotelchefs, die in den Ruhestand gehen, manchmal lieber verkaufen wollen. Das ist verständlich, aber schädlich für den Ferienort.
 
Sowas passiert halt, wenn man Autofahrverbot erlässt, sich aber weigert, durchgehende Busse anzubieten. Zwischen ~12:30 und 14:30 ist Saas-Fee ja nicht erreichbar, weil die Busfahrer offenbar Mittagspause haben. Abgesehen davon bräuchte man natürlich einen sehr engen Takt (Zermatt hat 20 Minuten, teils 10 Minuten).

In einen Ort zu fahren, wo man dann sein Gepäck mit Schubkarren transportieren darf und immerzu laufen muss, machen halt immer weniger.

Saas-Fee ist im Endeffekt halt eine Art Zermatt in schlecht, weniger komfortabel, viel kleineres Skigebiet, dazu öfters mal komplette Schließung aller Lifte für mehrere Tage.
 
Ich habe bisher auch immer in Grund übernachtet. Das Preisniveau ist dort niedriger und man spart sich das teure Parking oben, plus das Rumschleppen von Koffern. Der Bus hoch ist auch mit der Gästekarte gratis. Ich bin aber auch nur maximal Wochenend-Gast.
 
Die Schliessung der Hotels hat nichts mit der Erreichbarkeit von Saas-Fee zu tun, sondern nur damit, dass es immer schwieriger (wenn nicht unmöglich) ist, für kleine familiengeführte Hotels eine Nachfolgelösung zu finden. Deshalb sind auch alle neuen Projekte (Navigare, Summum, Revier, etc.) entweder Grossprojekte oder Projekte einer Hotelkette. Auch für das angedachte vergrösserte Hotel Dom wird gemäss Homepage eine internationale Hotelkette als Betreiber gesucht. Grund ist also nicht ein essender Busfahrer ( :wink: ) sondern ein Strukturwandel.
 
flughund schrieb:
Die Schliessung der Hotels hat nichts mit der Erreichbarkeit von Saas-Fee zu tun, sondern nur damit, dass es immer schwieriger (wenn nicht unmöglich) ist, für kleine familiengeführte Hotels eine Nachfolgelösung zu finden. Deshalb sind auch alle neuen Projekte (Navigare, Summum, Revier, etc.) entweder Grossprojekte oder Projekte einer Hotelkette. Auch für das angedachte vergrösserte Hotel Dom wird gemäss Homepage eine internationale Hotelkette als Betreiber gesucht. Grund ist also nicht ein essender Busfahrer ( :wink: ) sondern ein Strukturwandel.
Völlig einverstanden. Im Allgemeinen werden die Kleinen bestraft und die Großen aufgewertet, das gilt leider auch für Hotels. Ich denke, dass es sehr schwer ist, einen Nachfolger zu finden, wenn die Betreiber in den Ruhestand gehen. Vielleicht liegt es auch daran, dass das Angebot, das ihnen gemacht wird, nicht attraktiv genug ist (Pacht oder Verkauf sind zu teuer, nur große Gesselschaften können sich einen Kauf leisten).

@j-d-s ich denke, dass es nichts mit dem Fußgängerverkehr in Saas-Fee zu tun hat. Das Problem der Hotels ist nicht, dass sie nicht genug Geld verdienen, sondern dass sie keine Lösung finden, um zu verkaufen/vermieten/renovieren.
 
Rentabilität ist schon ein Thema in einer Branche, in der 80% der Umsätze in gut 90 Tagen gemacht werden (müssen).
 
:cry: Darum frage ich mich immer warum viele so knausrig sind und auf jeden Rappen schauen und überall rumjammern wie teuer doch alles sei...
...ich sage dann immer: "Wenn wir "Eure" Löhne hätten dann wäre alles noch viel teurer..." :twisted:
 
Wird das das Projekt mit dem Tunneleingang unter dem Alpenruh? Ich dachte, das ist seit 10 Jahren gestorben... :lol:

Aber wenn ich das lese:
"66 rooms in the main building, a 5 star hotel, 114 rooms of apartment hotel, 88 "merchant beds" rooms and 54 Swiss-style chalets (family residences)."

Werden ja sicher nicht grad low-budget-Bungalows (die Chalets). Das Capra ist gefühlt jedes Jahr auf's neue Insolvent. Ob die sich des Konzepts so sicher sind?
 
Mir gefällt, dass in der Skizze bei den Shops unterhalb der Wohnungen auch schon direkt ein Gucci Laden platziert wurde. :D Ob die Zermatt und Saas Fee verwechselt haben?
Das Design ist noch von 2009, hat sich da gar nichts geändert in all den Jahren?
 
Saas-Fee braucht Betten für Skifahrer und Familien, nicht für reiche Leute, die zum Einkaufen kommen. Saas-Fee ist nicht Zermatt, und das zum Glück, aber einige wollen das nicht verstehen...
 
Ah jetzt wird es interessant...
Anscheinend hatte man noch gar keine Baubewilligung. Deswegen ist da im Sommer am Hannig nicht wirklich etwas gelaufen...

Nach Erhalt der Teilverfügung (Plangenehmigung) für die Talstation sowie die Stützen 1 bis 3, wurde am 12. September mit den Aushubarbeiten begonnen.
Ab dem Erhalt der gesamten Plangenehmigung am Donnerstag, dem 5. Oktober 2023, konnten ab dem Freitag die Arbeiten für die Stützen 4, 5, 6, 7 und die Bergstation durch das Forstamt mit den Rodungsarbeiten begonnen werden,
 
Endlich Balsam für die Gletscher und meine Seele: Neuschnee bis Längfluh und fast zur Talstation der KSB Morenia und die Schneekanonen auf Morenia und Längfluh laufen... so muss das sein! :D

Und traumhafte Bilder auf den Webcams mit blaustem Himmel und angezuckerten Bergen~ auch wenn die Schneemenge wohl auch hier nur wenige cm war.
https://www.saas-fee.ch/de/webcam
 
Snow Wally schrieb:
Endlich Balsam für die Gletscher und meine Seele: Neuschnee bis Längfluh und fast zur Talstation der KSB Morenia und die Schneekanonen auf Morenia und Längfluh laufen... so muss das sein! :D
Wunderschön in der Tat!
Dagegen ist die Plattjenbahn geschlossen, obwohl sie bis heute geöffnet sein sollte... nicht sehr ernst. Hohsaas Bergbahnen war am Freitag und Samstag geöffnet, als es schlecht war, und noch heute geöffnet.
 
Ah jetzt wird es interessant...
Anscheinend hatte man noch gar keine Baubewilligung. Deswegen ist da im Sommer am Hannig nicht wirklich etwas gelaufen...
Ja, das war so. Man hat abgerissen ohne zu wissen ob man die neue bauen darf. Das mag im vorliegenden Fall keine Rolle spielen, da die alte eh nicht mehr gefahren wäre. An manch anderen orten wäre das dann aber vielleicht nicht so schlau, denn einen abgerissene Anlage lässt sich ( falls die neue dann doch nicht bewilligt wird ) auch als Notlösung eher nicht mehr wieder in gang bringen.
Der Grund für die Bewilligungsverzögerung war die Redimensionieren des Projektes und der damit verbundenen Neuauflage der Pläne.
 
Ok, das Video zeigt ja sehr gut die Position. Dann ist es wohl zumindest tatsächlich der Tunneleingang, der da seit Jahren rumgammelt. Vielleicht hat die Idee / Position ja dann jetzt ein anderer zur Umsetzung übernommen...
 
Denke auch, dass er gewisse Rechte des Projekts aus 2009 übernommen und dieses dann auf ein vernünftiges Mass reduziert hat (das 2009er-Projekt von Foster-Group war doch recht over the top).
 
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