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Neues in Sattel – Hochstuckli

Harzwinter schrieb:
... Alle drei oben genannten Forenkollegen berichten von 15-20 Minuten Aufstieg von der Bergstation Hochstuckli mit anschließend viel Geschiebe bis Brunni/Holzegg. Die Verbindung von Brunni/Holzegg ins Hochstuckli schlägt sogar mit 30-45 Minuten Aufstieg und Geschiebe zu Buch, zumal die Strecke oft weder präpariert noch markiert ist, weil sich ein Grundeigentümer sträubt. ...
Bin die Verbindung auch schon "gefahren". Mit den 15-20 Minuten AUfstieg in Richtung Brunni kann ich bestätigen. In die andere Richtung nicht. Von der Bergstation Hagenegg bis zum Mostenlebrg konnte ich weitgehend mit Schussfahrten durchfahren. Ein paar wenige Stücke mit Stockschüben gab es, aber keinen Aufstieg.

Ich habe damals geflucht über die "Verbindung". Im nachhinein war es aber ein Skiabenteuer, welches einem in Verbidnung bleibt - im Gegensatz zu vielen anderen Skigebietsbesuchen.
In den 90ern gab es sogar den Skipass "Hochg-Ybirg-Plus", definitiv als 2- und 3-Tages-Karte. War insgesamt eine sehr schöne Sache, da es ein Gesamtskigebiet erschlossen hat, das sich durch eine extreme räuliche Ausdehnung und viel Abwechslung ausgezeichnet hat. Und die guten Pisten vom Hochstuckli runter waren schon ein Anreiz, sich die "unkonvetionelle" und schweißtreibende Verbindung einmal pro Aufenthalt anzutun. War jedenfalls attraktiver, als den Hochstuckli auszulassen oder mit motorisierter Fortbewegung außen rum zu fahren.

Aber zum eigentlichen Thema: Für mich auch extrem schade, dass der Skibetrieb am Hochstuckli aufgegeben ist. Hatte/habe die Region auch für diese Saison als Spontanziel im Blick. Aber definitiv nicht mehr den Mostelberg ohen Hochstuckli.
 
IG Skibetrieb Hochstuckli kämpft weiter.

Frühling 2024:

Im letzten Winter gab viele schöne Skitage am Skilift Engelstock. Wir sind der Meinung, dass schöne Skitage auch am Hochstuckli möglich sind. Dies z.B. mit einem von Gönnern finanzierten und von Helfern betriebenen Skilift, welcher die Sattel-Hochstuckli AG nicht belastet. Wir werden uns anfangs Juni mit dem Verwaltungsrat treffen und hoffen dort eine Lösung zu finden. Unser Ziel bleibt, unser Familienskigebiet zu erhalten.
Quelle: https://www.igskibetrieb.ch/
 
INVESTITIONEN TROTZ ROTER ZAHLEN
Skigebiet Sattel-Hochstuckli verkündet Neuerung oder mit Vollgas in die Wand gefahren:

https://www.zentralplus.ch/sport/wintersport/sattel-hochstuckli-verkuendet-neuerung-2656973/

Investition in eine Beschneiung der Schlittelpiste auf der Talabfahrt. sic
Statt in die höher gelegenen stillgelegten Lifte wird in die Talabfahrt investiert. Die beiden Skilifte Bärenfang und Hochstuckli stehen Schneesportlerinnen auch im kommenden Winter nicht zur Verfügung.
 
Aus dem Artikel im heutigen Bote geht hervor, dass sie mit der IG Skibetrieb im Gespräch sind. Vielleicht kommt es ja noch zu einer Verpachtung von den Skiliften. Auf jeden Fall wissen die Verantwortlichen im Verein, was mit den beiden Liften los ist.
 
Der reduzierte Skibetrieb wird aller Voraussicht nach auch in der kommenden Wintersaison 2024/25 beibehalten.

Der Verwaltungsrat der Sattel-Hochstuckli AG sowie die Vertreter der IG Skibetrieb Hochstuckli haben sich getroffen, um auf die Saison 2023/24 mit dem eingeschränkten Winterbetrieb – ohne den Betrieb der Skilifte Bärenfang und Hochstuckli - zurück zuschauen und über mögliche Zukunftsszenarien zu sprechen. Die IG Skibetrieb Hochstuckli anerkennt die Bemühungen der Sattel-Hochstuckli AG, zumindest den Skibetrieb am Engelstock inkl. Rondos Spiel- und Spassland auch im kommenden Winter 2024/25 zu erhalten.

Das Szenario, den Skilift Bärenfang oder Hochstuckli künftig quasi «auf Abruf» für einen Winterbetrieb bereit zu halten, ist mit sehr grossem finanziellen (Vor-)Aufwand und entsprechend
grossem finanziellen Risiko verbunden. Dieses kann die Sattel-Hochstuckli AG nicht tragen. Der Verwaltungsrat der Sattel-Hochstuckli AG hat jedoch entschieden, dass ein Betrieb durch Dritte möglich ist. Jedoch nur wenn der Betrieb komplett eigenständig geführt wird. Für die IG Skibetrieb Hochstuckli kommt ein eigenständiger Betrieb von einem der beiden Skilifte und der Verbindungspiste finanziell und personell nicht in Frage. Ohne enge Zusammenarbeit mit der Sattel-Hochstuckli AG und der Nutzung von Synergien (z.B. Ticketing, Pistenfahrzeuge, Rettungsdienst, etc.) ist die Betreibung der Skilifte nicht realistisch. Und diese Zusammenarbeit ist für den Verwaltungsrat der Sattel-Hochstuckli AG aus finanziellen und personellen Gründen nicht möglich. Somit gibt es keine Einigung und die Skilifte Bärenfang und Hochstuckli stehen auch in der Saison 2024/25 still.

Die Sattel-Hochstuckli AG und die IG Skibetrieb Hochstuckli bleiben weiterhin in Kontakt und setzen sich dafür ein, dass das 4-Jahreszeiten-Konzept auch künftig Bestand hält und somit ein Skiangebot, wenn auch sehr eingeschränkt, aufrechterhalten werden kann.
Quelle: https://www.igskibetrieb.ch/
abgerufen am 14.06.2024
 
Als Massnahme zur disruptiven Attraktivitätssteigerung, bei gleichzeitiger signifikanter Reduktion operativer Kosten, würde ich zwei Maßnahmen vorschlagen:

1.) Die Einseil-Umlaufbahn (EUB) in allgegenwärtiger Bau- und Fahrweise lockt heute, trotz oder gerade wegen ihrer rotierender Beförderungsbehältnisse, kaum noch Gäste an. Die Anlage wird nach China verkauft, oder alternativ fachgerecht entsorgt.

2.) Erstellung einer wertigen Zeitmaschine nach System Müller, auf dem Trassé der abgetragenen EUB. Gästen wird damit eine heute einmalige Fahrt ermöglicht, die aufgrund der maschinentechnisch genialen Konzeption "2SBK-System Müller, mit Seitwärtssesseln" eine Feuerwerk an Sinnen anspricht, und so das eigentliche Fahrterlebnis bildet.
 
Lagerschaden an der Seilscheibe legt Hochstuckli still.

Ab Freitag, 12. Juli 2024 bis voraussichtlich Freitag dem 19. Juli 2024 sind unsere Anlagen aufgrund eines technischen Problems ausser Betrieb.

Die Drehgondelbahn muss kurzfristig für eine Woche stillgelegt werden. Grund ist ein sich anbahnender Lagerschaden an der Seilscheibe. Planmässig hätte das Lager in der ordentlichen Herbstrevision 2024 ersetzt werden sollen. Im Rahmen der ständigen Überprüfung hat sich nun gezeigt, dass das Lager allenfalls nicht mehr so lange durchhält. Um weitergehende Schäden zu vermeiden und um ein Risiko eines ungeplanten Stillstandes auszuschliessen, haben die Verantwortlichen entschieden, den Bahnbetrieb per sofort einzustellen. Die Sommeranlagen bleiben in dieser Zeit geschlossen.

Die Wiederinbetriebnahme kann voraussichtlich ab Samstag, 20.07.2024 erfolgen. Wenn alles optimal läuft, kann die Drehgondelbahn schon ab Freitag, 19.07.2024 wieder in Betrieb gehen.
Quelle: https://www.sattel-hochstuckli.ch/de/news/neuigkeiten/anlagen-geschlossen.html
 
Am 10. April 2026 um 17 Uhr im Singsaal Eggeli findet eine Informationsveranstaltung dazu statt, an welcher der Gemeinderat und der Verwaltungsrat der Sattel Hochstuckli AG Fragen zum Projekt beantworten.
 
Kabinenzug schrieb:
Ein (temporäres) Wunder am Hochstuckli?
Die Gemeinde Sattel zahlt für die nächsten fünf Jahre die Wiederinbetriebnahme der beiden stillgelegten Skilifte.
Nur für den Skilift Hochstuckli. Der Skilift Bärenfang bleibt geschlossen.
 
Irgendwie schon krass. Da bezahlt jeder Einwohner der kleinen Gemeinde 250 Franken für die Wiederinbetriebnahmen eines Lifts, den der Betreiber eigentlich gar nicht betreiben will und recht deutlich gemacht hat, dass das Skigebiet keine Zukunft hat. Und sonst macht man einen Aufschrei, wenn man für eine Tageskarte in "richtigen" Skigebieten 2 Franken mehr bezahlen muss. Gemäss Medienbericht wäre dieses Saison gemäss Angaben des Betreibers rund 20 Tage in Betrieb gewesen wäre. Der Lift hat keine Beschneiung, ist nicht richtig verbunden mit den Rest (da gabs glaub mal einen Seillift für bessere Verbindung). Bin ja mal gespannt ob das angenommen wird vom Stimmvolk.
 
Da steht nichts von einer Abstimmung. Das scheint schon definitiv. Ausser es wird ein Referendum ergriffen.
 
hindukusch schrieb:
Irgendwie schon krass. Da bezahlt jeder Einwohner der kleinen Gemeinde 250 Franken für die Wiederinbetriebnahmen eines Lifts, den der Betreiber eigentlich gar nicht betreiben will und recht deutlich gemacht hat, dass das Skigebiet keine Zukunft hat. Und sonst macht man einen Aufschrei, wenn man für eine Tageskarte in "richtigen" Skigebieten 2 Franken mehr bezahlen muss. Gemäss Medienbericht wäre dieses Saison gemäss Angaben des Betreibers rund 20 Tage in Betrieb gewesen wäre. Der Lift hat keine Beschneiung, ist nicht richtig verbunden mit den Rest (da gabs glaub mal einen Seillift für bessere Verbindung). Bin ja mal gespannt ob das angenommen wird vom Stimmvolk.

Wie kommst du auf 250 Franken pro Einwohner?

Im ersten Jahr bezahlt die Gemeinde 210'000 Franken, die Gemeinde hatte per Ende 2024 2066 Einwohner.
Wenn du das dann auf einen Einwohner runterbrichst dann sind das um die 101 Franken pro Einwohner.

Steuertechnisch ist es nochmals anders da du auch die Steuern der Juristischen Personen (Die Firmen) berücksichtigen musst.
Sprich ein Einwohner "bezahlt" dann im Schnitt noch weniger, da ein Teil auch durch die Firmensteuern bezahlt wird.
 
HEHE schrieb:
Wie kommst du auf 250 Franken pro Einwohner?

Rund 500'000 Franken (Gesamtbetrag über 3 Jahre) geteilt durch rund 2000 Einwohner.

Wenn du nur die Steuerzahler nimmtst (inkl. Firmen) ist der Betrag pro Steuerzahler höher, weil es weniger Steuerzahler als Einwohner gibt.
 
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