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Neues in Sattel – Hochstuckli

So schwarz würde ich das nicht sehen. Dank diesen Innovationen können sie sich wenigstens am Leben erhalten. Würde man auf den ach so gelobten sanften Tourismus setzen, wäre die Bahn wohl schon längst pleite... Und auch die Möseralm kann man gut finden oder nicht. Tatsache ist, dass sie einen nicht unerheblichen Teil zum lukrativen Sommergeschäft beiträgt. Beispiele, wo man nichts macht und im Sommer die Bahnen mittlerweile nicht mehr laufen, gibt es genügend. Weiter so, Sattel-Hochstuckli!
 
starli schrieb:
Krass. Gibt's das schon irgendwo, dass ein Skifahrer-Förderband komplett unterirdisch geführt wird?
Die unterirdische Bauart ist erforderlich, weil darüber eine Skipiste führt. Diese war bis anhin seitlich steil abfallend und darum für Anfänger oder eben kleine Kinder nicht geeignet. Dies wird nun behoben.
Und umgekehrt war die Gondelbahn vom Sklift aus nur mit Schussfahrt und Schieben zugänglich, Anfänger mussten die Strasse hochlaufen. Dies wird auch behoben.

Der Monsterberg .... ähhh Mostelberg hat viel Potenzial die Fisser Möseralm zu toppen. Ein erster erfolgversprechender Anfanfg ist gemacht...
Wenn Du dich wirklich mit dem Skigebiet auseinandergesetzt hättest, dann wüsstest Du, dass die Sattler für ihren sanften Tourismus gepart mit umweltverträglichen Innovationen bekannt sind. Und auch diese Instalation wurde so kreiert, dass sie sich in die Landschaft einfügt. Es ist technisch überhaupt kein Problem die Sicherung der Kante so zu gestalten dass die Sicherung sich mit der Aussicht verträgt. Anders hätte diese Anlage gerade weil die Skipiste darüber führt gar nicht gelöst werden können. Da habe für deine Kritik kein Verständnis, gerade wenn man vergleicht, was andere Gebiete der Landschaft antun...

Wo andere Gebiete mehr schlecht als recht Zauberteppiche oder kleine Skilifte hinstellen, kreiern die Sattler was spezielles in Form eines Tunnels, indem Kinder und andere Benützer mittels visueller Gestaltung abgeholt werden kann. Für allfälige Stromausfälle wird logischerweise Notstromaggregate etc. instaliert werden.

Tatsache ist, dass sie einen nicht unerheblichen Teil zum lukrativen Sommergeschäft beiträgt. Beispiele, wo man nichts macht und im Sommer die Bahnen mittlerweile nicht mehr laufen, gibt es genügend. Weiter so, Sattel-Hochstuckli!
Das Sommergeschäft macht am Hochstuckli die Hälfte (!!) des Gesamtumsatzes aus. Während andere Gebiete in der gleichen Höhenlage und Grössenlage ums Überleben kämpfen, stehen die Sattler solide da, konnten ihre Anlagen moderniseren und können vor allem weiter investieren. Und sie tun dies mit innovativen Lösungen, welche zum einen für den Besucher attraktiv sind und zum anderen den vielbeschworenen "sanften Tourismus" Rechnung tragen.

Das Resultat kann sich sehen lassen: Das Gebiet ist sowohl im Sommer als auch im Winter sehr gut besucht. Sattel-Hochstuckli ist ein Paradebeispiel eines Kleingebietes, welches dank Innovationen und einer hervorragenden Vermarktes des Sommergeschäftes Erfolge feiert. Weiter so!
 
Hier kommen noch weitre Bilder welche ich am 31.10.2014 gemacht habe auf dem Rundweg um den Engelstock.



Herrenboden im Herbstlicht



Panoramablick mit den Schwyzer- und Urner- bergen



Zoom Test zum Fornalplstock hinüber



Weitere Bilder von den Bauarbeiten das Foto ist nicht gestellt.



Am Hang vom Engelstock gibt es eine neue Beschneiungsanlage gegeben.



Wasserschloss ob das Wasser ausreicht für alle Schneeerzeuger ohne das die Bewohner auf dem trocknen sitzen.





Auswahl der neuen Schneeerzeuger auf der Engelstockpiste



Das Kinderland mit den offenen Zauberteppich kommt hier hin



Der Einfahrtsbereich in den Zaubertunnel zur Gondelbahn hoch



Drehgondelbahn im Herbstlicht ist bis jetzt ein Unikat geblieben.
 
Schlechte Nachrichte vom 50 Jahre alten SL Bärenfang der Betrieb wurde eingestellt.

Grund für die Schliessung: Beim Bruch eines Rohres bei einem Schleppgehänge wurde auch das Seil so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass dieses ersetzt werden muss. Dies teilt die Sattel-Hochstuckli AG am Donnerstag mit. Da zudem die Ursache des Gehängrohrbruches nicht zweifelsfrei eruiert werden konnte, können die Skiliftgehänge nicht mehr eingesetzt werden, bevor diese einer aufwändigen technischen Kontrolle unterzogen worden sind.

Diese Prüf- und Reparaturarbeiten würden mehrere Wochen in Anspruch nehmen, zumal die Ersatzteile für diesen Lift nicht «ab Stange» erhältlich seien. Darum werde der Skilift Bärenfang bis Ende Saison geschlossen.
Quelle: http://www.bote.ch/vermischtes/skilift-auf-hochstuckli-faellt-bis-ende-saison-aus?frontprev=regions
 
Der Skilift Bärenfang ist nicht 50 Jahre alt, sondern hat 65 Jahre (!) auf dem Buckel (Bj. 1950). Er dürfte einer der ältesten betriebsfähigen Skilifte mindestens in der Schweiz sein (kenne keinen älteren).

Da der Grossteil der Gäste den nebenan liegenden Hochstuckli-Skilift bevorzugt, hält sich der Schaden ob der Stillegung in Grenzen. Handkehrum wäre der Seilbruch eine Gelegenheit für die Sattler, sich zu überlegen, ob sie dem Oldtimer nochmals ein neues Seil spendieren, oder gleich den Skilift ganz ersetzen...
 
Aus meiner Sicht ist die Verbindung vom Hochstuckli zur Mythenregion nicht mehr Zeitgemäss das war auch unterandern in verschiedene Berichte nachzulesen. Das hat mich nun veranlasst meine Fotosammlung zu sichten und mit der Kartensoftware von Swisstope meine Vision zu entwickeln.

Teil 1 mit der Ist Situation und daraus möglichen Entwicklung für einen besseren Zusammenschluss.



Vorgipfel



Kartenausschnitt Swisstopo: Ist Situation mit Pistenfläche



Hauptgipfel






Hochstuckli Südseite von der Haggeneggseite aus aufgenommen



Fläche für eine mögliche Talstation im Hintergrund die Alp Schibigsweid



Herrenboden vom Hochstuckli Vorgipfel aus aufgenommen



Ist Situation vom Herrenboden im Winter



Kartenausschnitt Swisstopo: Lifttrasse

Die grüne Line kann eine KSB oder KB sein der Skilift Hochstuckli habe ich gekürzt. Die dunkelbraune Line kann sowohl ein SL oder FSB Trasse sein.

Mehr möchte ich momentan noch nicht schreiben um eure Meinung nicht zu beeinflussen.
 
Braucht es nach dem bau der Grünenbahn den braunen Skilift noch? Den konnte man dann als das dunkelbraune linie wiederaufbauen.
 
Nach dem Teil 1 kommt jetzt der Teil 2 wo die neuen möglichen Skipisten eingezeichnet sind.



Meine erste Idee war statt den Aufstieg eine Piste hierunter anzulegen.







Wo ich diese Bilder so betrachtete kam ich ins Nachdenken erstens was für Baumassnahmen müssten gemacht werden um die Sicherheit zu gewährleisten können. Zweitens als ich das Hangprofile berechnete und auf über 70 Grand Gefälle kam was gleich bedeutet ist eine schwarze Skipiste. Nun ich schätze die meisten Besucher vom Gebiet würden darunter gar nicht fahren können.





Also musste ein andrer Lösungsansatz her in dem das Steilstück umfahren wird. Mein Vorschlag wäre eine traverse welche auch nicht einfach zu bauen wäre.



Hier oben würde die Traverse durch die vorhandene Rampe in die bestehenden Skipisten einmünden. Der Weg da unten ist im Winter die Skipiste welche vom SL Hochstuckli weggeht.



Kartenausschnitt Swisstopo: Vision A
Lesehinweis: Dunkelblau Technisch beschneit Skipiste, hellblau Naturschneepiste

Der SL Hochstuckli würde hier verkürzt und eine Trainingspiste erschliessen sofern der bedarf danach ausgewiesen ist. Die blaue Fläche bei der Bergstation vom SL Bärenfang wäre ein Speichersee für die technischen beschneiungs Anlagen.



Kartenausschnitt Swisstopo: Vision B

Bei dieser Vision würde der SL Hochstuckli ganz zurückgenbaut werden.

Für beide Visionen gilt die Skipisten sind schematisch eingezeichnet und dazu kommt noch wie man die Skipiste vom Hauptgipfel zum Vorgipfel hinunter anlegt das ist nur ein Vorschlag. Umso vielleicht auf den SL Hochstuckli zu verzichten zu können. Wer das Problem mit anderen Augen ansieht hat vielleicht ein andern Lösungsansatz.
 
Du, ich finde Deine fundierten Überlegungen und Skizzen sehr lesenswert, ABER gehört das nicht vielleicht eher ins Utopie-Topic? So viel ich weiss sind die betroffenen Unternehmen sowie nicht in der Lage, sowas zu finanzieren, oder? Gibt es irgendwelche reelle Chancen, dass sowas je kommt oder sind das nicht doch einfach nette Gedankenspiele?
 
So viel ich weiss sind die betroffenen Unternehmen sowie nicht in der Lage, sowas zu finanzieren, oder? Gibt es irgendwelche reelle Chancen, dass sowas je kommt oder sind das nicht doch einfach nette Gedankenspiele?
Die Chancen erachte ich als sehr gering, weil das Skigebiet zuerst dringendere Aufgaben zu lösen hat:
-Wie weiter oben zu lesen ist, musste der Skilift Bärenfang mitten in der Saison ausser Betrieb genommen werden. Der Lift ist 65 Jahre alt und wird nicht jünger...
-Es gibt im ganzen Skigebiet nur eine rudimentäre Beschneiung mit vereinzelten Schneekanonen. Schüttelt Frau Holle ihre Kissen nicht ausgiebig, gehste auf den Pisten Steine zählen.
-Es gibt im Sattel keine bequeme Verbindung zwischen den beiden Teil-Gebieten Engelstock und Hchstuckli. Nur einen mühsamen Ziehweg mit Auf (!)- und Abstiegen a la Langlauf. Snowboarder können gleich die ganze Strecke zu Fuss gehen...
-Sattel kann es sich aus betriebswirtschaftlichen Gründen nicht leisen, einen erst 21jährigen Skilift (Hochstuckli) schon zu ersetzen.
-Sattel hat kein Geld für Grossinvestitionen. Selbst das Geld für die schon beschlossenen Investitionen wie Speichersee und die Beschneiung muss "zusammengekratzt" werden.
-So nett die Verbindung wäre. Kein Skigebiet der Welt baut das halbe Skigebiet um, nur damit die Skifahrer in andere (!) Skigebiete wechseln. Für Skifahrer wäre die Verbindung super, doch was profitiert Sattel davon?

Heisst:
Die Visionen klingen nicht schlecht, da hat sich jemand wirklich Gedanken gemacht. Die Realität ist eine andere:
Es fehlt das Geld und es gibt dringendere Probleme. Erst wenn Sattel die oben genannten Probleme gelöst hat, können wir beginnen, über Visionen nachzudenken. Zuerst gilt: die bestehenden Probleme lösen.
 
ski-chrigel schrieb:
Du, ich finde Deine fundierten Überlegungen und Skizzen sehr lesenswert, ABER gehört das nicht vielleicht eher ins Utopie-Topic? So viel ich weiss sind die betroffenen Unternehmen sowie nicht in der Lage, sowas zu finanzieren, oder? Gibt es irgendwelche reelle Chancen, dass sowas je kommt oder sind das nicht doch einfach nette Gedankenspiele?

Es gibt schon solche Gedankenspiele auch im VR der SHAG. Den am 09.04.15 hat es ein runder Tisch gegeben um Ideen zu diskutiert mit Behördenvertreter, Dorfbevölkerung, Aktionären und mit sogenannten Tourismusfachleuten . Dort kam es auch zur der Idee von einer Sesselbahn auf umso mehr Leute ins Gebiet zu locken. Eine weitre andere Idee ist auch ein Eisfeld zu erstellen im Herrenboden und auch mehr Winterwanderwege anzubieten.

Infos: Bote vom 11.04.15 auf Seite 10 im Vollzugriff
 
oberländer schrieb:
-So nett die Verbindung wäre. Kein Skigebiet der Welt baut das halbe Skigebiet um, nur damit die Skifahrer in andere (!) Skigebiete wechseln. Für Skifahrer wäre die Verbindung super, doch was profitiert Sattel davon?
Dann wird das skigebiet grösser/attraktiver -> mehr Wintersportler locken
 
Der Teil 3 ist die Version falls die Traverse wegen der Geologie nicht machbar wäre oder die Umweltschützer haben etwas dagegen haben. Der SL Hochstuckli würde hier weiter betrieben so wie er jetzt ist. Die Bahn auf dem Gipfel kann ihr mit reduzierter Förderleistung betrieben werden dass sie weniger attraktiv wäre für Wiederholungsfahrten.



Beim Leitungsbau kann man auch das Gelände optimieren für die Skipistenpräparation.



Hierunter mündet die neue Skipiste in den Skikessel vom Hochstuckli. Da wo die Umlenkscheibe vom SL Bärenfang ist könnte ein Speichersee gebaut werden.



Wen mehr Skifahrer die Skigebiete wechseln lohnt auch hehre über Optimierungen nach zu denken und dafür Geld auszugeben.



Kartenausschnitt Swisstopo: Vision C

Ausmeiner Sichtweise bringt nur eine Bahn auf den Gipfel alleine nichts auch wenn ein Restaurant dort oben gebaut wird ausser im Sommerbetrieb. Es ist einfach zu verlockend das Gebiet zu wechseln warum sollte es man erschweren in dem man auf einen zusätzlichen Lift verzichtet. Das würde den Anreiz bieten eine Tageskarte plus zu erwerben um die Gebiete zu erleben. Dazu kommt noch das in Rickenbach SZ he nicht viele Parkplätze vorhanden sind dan kann man gleich mit dem Bus dorthin fahren und im Mythengebiet starten. Am Nachmittag geht’s ins Hochstuckli Gebiet hinüber und fahrt mit dem Bus nach Schwyz hinunter.



Mir ist lieber für ein Seilbahnunternehmen Visionen zu entwickeln welche ein Potential im Gebiet sieht für weitre Gästeerlebnisse. Als wie z.B. DKM (Davos) wo „nur“ in Richtung Finanzstrategie gedacht wird.
 
Chlosterdörfler schrieb:
Es gibt schon solche Gedankenspiele auch im VR der SHAG. Den am 09.04.15 hat es ein runder Tisch gegeben um Ideen zu diskutiert mit Behördenvertreter, Dorfbevölkerung, Aktionären und mit sogenannten Tourismusfachleuten . Dort kam es auch zur der Idee von einer Sesselbahn auf umso mehr Leute ins Gebiet zu locken. Eine weitre andere Idee ist auch ein Eisfeld zu erstellen im Herrenboden und auch mehr Winterwanderwege anzubieten.
Solche "Gedankenspiele" einer Hochstuckli-Sesselbahn gibt es in diesem Gebiet seit Jahrzehnten. Denn der Vorgänger des jetzigen Skiliftes war ein Kombilift, welcher im Winter als Ski- und im Sommer als Einer-Sessellift fuhr. Als diese Bahn 1994 ersetzt werden musste, wollten die Sattler eine Sesselbahn bauen, um weiterhin im Sommer Wanderer zu befördern. Nur: Das Geld fehlte, als baute man einen billigeren, reinen Skilift.

Es ist alles eine Frage der Finanzen. Gelingt es den Sattlern, die Millionen für eine Sesselbahn aufzutreiben, steht diese relativ schnell. Aber ich fände es schlecht, wenn man diese Vision dem Ausbau der Beschneiung und dem geplannten Speichersee vorziehen würde. Die Sesselbahn ist Nice-to-have und nicht dringend, der Skilift reicht da noch lange aus. Beschneiung und Speichersee SIND dringend. Denn die beste Sesselbahn nützt nichts, wenn zuwenig Schnee vorhanden ist.

Und in Sachen Frequenzen stehen die Sattler so schlecht nicht da. Die gute Lage und die Nähe zum Aegerigebiet sorgt dafür, dass die Nachfrage im Winter bei schönem Wetter gut ist.

Aus meiner Sichtweise bringt nur eine Bahn auf den Gipfel alleine nichts auch wenn ein Restaurant dort oben gebaut wird ausser im Sommerbetrieb. Es ist einfach zu verlockend das Gebiet zu wechseln warum sollte es man erschweren in dem man auf einen zusätzlichen Lift verzichtet.
Weil so ein Lift bezahlt und betriebswirtschaftlich betrieben werden muss. Und weil das benachbarte Skigebiet mitspielen muss. Tut die Mythenregion das? Und die Frequenzen müssen genügend gross sein, dass sich deren Kosten rechnen. Nur für ein paar vereinzelte Skigebiets-Wechsel rechnet sich eine neue Bahn nicht.
 
Zehn Jahre Drehgondelbahn wie rasch die Zeit vergeht und ist immer noch Weltweit die einzige Anlage dieser Konstruktionsart.

Der Hochstuckli AG steht zudem im nächsten Monat ein Jubiläum ins Haus. Die Stuckli Rondo, die erste Drehgondelbahn der Welt, wird zehn Jahre alt. Sie hat im Juli 2005 unter grossem Echo ihren Betrieb aufgenommen. Wie der Verwaltungsrat schreibt, sei die Bahn seither ein Vorzeigeobjekt auch innerhalb der Seilbahnbranche. Immer wieder kommen Delegationen von anderen Betrieben vorbei, um sich das Funktionieren der Stuckli Rondo in der Praxis anzusehen.

Vor einem Jahr hat die Sattel-Hochstuckli AG eine weitere Aktienkapitalerhöhung aufgelegt. Zur Halbzeit ist jetzt die Hälfte davon termingemäss gezeichnet.

Die GV der Sattel-Hochstuckli AG findet am Samstag, 8. August, in Sattel statt.

Quelle: http://www.bote.ch/nachrichten/schwyz/schwyz_bdu/Haelfte-der-Stuckli-Aktien-ist-weg;art146989,541441


Wie es mit dem SL Bärenfang weiter geht ist offenbar nicht so Interessant für den Journalist. :(
 
Ich finde die danach folgenden Sätze noch spannender:
Fast zu Beginn der Saison mussten wir eine Panne am Bärenfanglift hinnehmen. Wie es sich nun zeigte, ist die Anlage nach der Reparatur weiter nutzbar. Trotzdem holt uns jetzt das letztjährige Thema «Priorität 2 Ausbau Hochstuckli und Talstation» ein. Diese Aufgabe wird der Verwaltungsrat umgehend angehen. Nicht ungern hätten wir bezüglich der Investitionen eine kleine Pause eingelegt. Dazu wird uns nicht viel Zeit bleiben. Es gilt nun Schritt für Schritt das Angebot am Hochstuckli zu überdenken.
Mit anderen Worten: Der Bärenfang-Lift kann zwar wieder benutzt werden, doch der Defekt war offensichtlich der Anfang vom Ende des 65jähren Oldtimers. Dass die Sattler den nun angedachten Ersatz nun nutzen, um dessen Lage zu überdenken, ist nachvollziehbar. Zu abgelegen ist die jetzige Anlage, zu stark das Ungleichgewicht der beiden Anlagen (Hostuckli voll ausgelastet, Bärenfang fährt leer).

Ich hoffe aber, dass die Sattler auf dem Boden bleiben und Lösungen wählen die finanzierbar und realistisch sind. Sprich eben keine auch schon angedachten Sesselbahnen, sondern ein neuer Skilift auf neuer Trassee paralell zum Hochstuckli. Und ich hoffe erst recht nicht auf einen ersatzlosen Abbau. Es braucht den zweiten, neuen Skilift für die nicht so geübten Wintersportler, denen der anspruchsvolle Hochstucklilift zu steil ist.

Beachtenswert auch der hohe Anteil des Sommergeschäftes von 54 % (!) am Gesamtumsatz. Von einem solchen Ergebnis können die meisten anderen Skigebiete nur träumen...
 
Am 13.08.2015 wurde die Gondelbahn Rondo Stuckli wegen der Hitze vor Betriebsende um 16:30 Uhr abgeschaltet.

Wegen der Hitze war es laut Angaben des Managements an der Anlage zu Verschleisserscheinungen gekommen. Für die rund 300 Gäste auf dem Berg hat man mit Kleinbussen einen Shuttle-Dienst zurück nach Sattel aufgezogen. Einige hatten Lust auf eine spontane Wanderung ins Tal. Umgehend begannen die Bahn-Techniker mit Reparaturarbeiten, um am nächsten Tag wieder regulär fahren zu können.
Quelle: http://www.bote.ch/nachrichten/schw...teckten-auf-dem-Stuckli-fest;art146989,579681
 
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