So viel ich weiss sind die betroffenen Unternehmen sowie nicht in der Lage, sowas zu finanzieren, oder? Gibt es irgendwelche reelle Chancen, dass sowas je kommt oder sind das nicht doch einfach nette Gedankenspiele?
Die Chancen erachte ich als sehr gering, weil das Skigebiet zuerst dringendere Aufgaben zu lösen hat:
-Wie weiter oben zu lesen ist, musste der Skilift Bärenfang mitten in der Saison ausser Betrieb genommen werden. Der Lift ist 65 Jahre alt und wird nicht jünger...
-Es gibt im ganzen Skigebiet nur eine rudimentäre Beschneiung mit vereinzelten Schneekanonen. Schüttelt Frau Holle ihre Kissen nicht ausgiebig, gehste auf den Pisten Steine zählen.
-Es gibt im Sattel keine bequeme Verbindung zwischen den beiden Teil-Gebieten Engelstock und Hchstuckli. Nur einen mühsamen Ziehweg mit Auf (!)- und Abstiegen a la Langlauf. Snowboarder können gleich die ganze Strecke zu Fuss gehen...
-Sattel kann es sich aus betriebswirtschaftlichen Gründen nicht leisen, einen erst 21jährigen Skilift (Hochstuckli) schon zu ersetzen.
-Sattel hat kein Geld für Grossinvestitionen. Selbst das Geld für die schon beschlossenen Investitionen wie Speichersee und die Beschneiung muss "zusammengekratzt" werden.
-So nett die Verbindung wäre. Kein Skigebiet der Welt baut das halbe Skigebiet um, nur damit die Skifahrer in andere (!) Skigebiete wechseln. Für Skifahrer wäre die Verbindung super, doch was profitiert Sattel davon?
Heisst:
Die Visionen klingen nicht schlecht, da hat sich jemand wirklich Gedanken gemacht. Die Realität ist eine andere:
Es fehlt das Geld und es gibt dringendere Probleme. Erst wenn Sattel die oben genannten Probleme gelöst hat, können wir beginnen, über Visionen nachzudenken. Zuerst gilt: die bestehenden Probleme lösen.