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Neues in Savognin

  • Ersteller Ersteller Anonymous
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Es stimmt, Schlepplifte wollen die Leute heute nicht mehr. Meiner Erfahrung nach haben viele regelrecht Angst davor sie zu benutzen.
Aber eines musst du bedenken: Schlepplifte sind unglaublich genügsam. Der Unterhalt ist (sofern es noch genügend Ersatzteile gibt) weit kostengünstiger und viel weniger aufwändig im Vergleich zu kuppelbaren Sesselliften. Hinzu kommt der große Abschreibungsaufwand der bei so großen Neuinvestitionen auf das Unternehmen zu käme. Deswegen kann ein Sessellift im Radons nur kommen wenn das Unternehmen sich wieder finanzielle gefestigt hat, sonst kann so eine große Investition den Savognin Bergbahnen ganz schnell das Genick brechen. Für mich hätte ein sukzessiver Ausbau der Beschneiung im Radons deswegen erstmal Priorität.
 
Ich denke, dass wenn in den nächsten Jahren im Bereich Radons investiert wird, wird Beides kommen Beschneiung und zumindest Ersatz einer Schleppliftsanlage durch eine kuppelbare Bahn. Aber nach der Investition letztes Jahr muss jetzt erst wieder Geld für neue Investitionen verdient werden...
 
Für mich sind Schlepplifte die angenehmste Art den Skisport zu geniessen. Viel weniger Gedränge und alles etwas gemütlicher. Angst muss man keine haben. Deswegen würde ich diese Schlepplifte (Radons - Tgeps - Cartas) so stehen lassen, da diese im Unterhalt günstig sind, solange Ersatzteile vorhanden sind.
Was meiner Meinung nach der grösste Nachteil bei Radons ist, ist die Rückfahrt nach Savognin. Hier müsste man mal über die Bücher um so das Skigebiet besser zu verbinden und so attraktiver zu machen.

Etwas träumen darf man :D :

Vom Piz Cartas / Piz Martegnas nach Alp Foppa und vom Tal eine Verbindung hoch nach Martegnas wieder. Der Vorteil in diesem Kessel ist, dass da aufgrund der etwas besser geschützten Windlage oft mehr Schnee liegt als im Bereich vom Naladas. Und die Verbindung von Radons zum vorderen Teil des Skigebietes ist somit viel attraktiver!
Nachfolgend eine kleine Visualisierung von dieser Idee:

https://drive.google.com/open?id=11vWQy81vpIRCCOyg9Y2NJVYDEn4ROroe
 
Vom Piz Cartas / Piz Martegnas nach Alp Foppa und vom Tal eine Verbindung hoch nach Martegnas wieder. Der Vorteil in diesem Kessel ist, dass da aufgrund der etwas besser geschützten Windlage oft mehr Schnee liegt als im Bereich vom Naladas. Und die Verbindung von Radons zum vorderen Teil des Skigebietes ist somit viel attraktiver!
Nachfolgend eine kleine Visualisierung von dieser Idee:

https://drive.google.com/open?id=11vWQy ... YDEn4ROroe

Ich denke, das wird ein Traum bleiben. Interessant wäre es allemal, recht schattig, aber gut windgeschützt.
Habe im Netz einen regionalen Richtplan gefunden, der die Thematik Alp Foppa beinhaltet...

richtplan1sxksd.jpg

richtplan2azka8.jpg

richtplan3j5jpq.jpg

richtplan4y3jgj.jpg

richtplan5ehkf3.jpg
 
Sehr spannend, was da für Pläne in den Köpfen waren. Ich habe mal gehört, dass Teils Arbeiten für einen Schlepplift von Plang Curtegns in Richtung Alp Schmorras bereits gemacht wurden. Auch für einen möglichen Schlepplift von der Alp Foppa zum Plang da Cartas (Zwischen den Piz Cartas und den Sur Carungas) wurde vor vielen Jahren bereits alles ausgemessen.
Das alles natürlich zu Zeiten, wo der Wintertourismus in Savognin unglaublich stark war und der Wintertourismus im Allgemeinen lukrativer war als heute. So zu sagen haben auch viele schon von einer spannenden Erweiterung des Skigebietes geträumt :)
 
Die Beschneiung in Radons wird sicher sehr bald kommen. Jetzt wo sie die Lizenzen haben für die Wasserentnahme. Ob und wann die Skilifte ersetzt werden, wird sicher damit zusammenhängen wie es im Tal mit der Hotelerie weitergeht. Bleibt das Cube offen, kommt das Mövenpick Hotel dann braucht es auch Fortschritt am Berg und dann rendierts auch die Skilifte zu ersetzen.
Aber für Savognin gilt weiterhin, erst wens steht wirds auch wirklich gebaut. An diesem Hang standen schon soviele Baugerüste :mrgreen:
 
Laut der Südostschweiz sind Rekurse hängig.
Das Resort und das Mövenpick-Hotel werden wohl so schnell nicht gebaut. Mich verwundert in Savognin schon lange nichts mehr.
Ich hoffe die Investitionen ins Skigebiet werden dadurch nicht gebremst
 
Die Gemeinde Surses hat offensichtlich sowohl für das Mövenpick-Hotel, als auch für das Ferienwohnungs-Projekt der Resalpina GmbH in Savognin-Viols die Baubewilligung erteilt und damit die vorangehenden Baueinsprachen abgelehnt. Nun haben Zweitwohnungs-Besitzer gegen die Gemeinde und deren Baubewilligung für die Projekte Rekurs eingereicht beim Bündner Verwaltungsgericht, die jetzt hängig sind. Offensichtlich sind das Parkkonzept, die Strassenzufahrt und die Ästhetik der Gebäude die beanstandeten Punkte. Für das Ferienwohnungs-Projekt der Resalpina GmbH sind Investoren gefunden, so dass die Finanzierung stehen soll. Für das Mövenpick-Hotel gibt es interessierte Investoren, aber noch keine verbindlichen Zusagen.

Dafür wird aktuell an zwei anderen Beherbungsbetrieben in Savognin bzw. Radons gebaut: beim ersten Jufa-Hotel in der Schweiz in Savognin-Grava geht es auf der Baustelle vorwärts. Das Hotel, das von der einheimischen Uffer AG als Totalunternehmerin erstellt wird, ist offensichtlich im Zeitplan und soll mit rund 200 Betten pünktlich auf die Sommersaison 2021 eröffnet werden können. Weiter hat die Totalsanierung im Berghuus Radons begonnen und das Berghuus soll auf den Winter 2020/21 mit neuem Restaurant und erweitertem Übernachtungsangebot wiedereröffnet werden.
 
Weisst du was übers Cube. Wies da weitergeht,?
 
Nein, zum Hotel Cube weiss ich leider nichts...

Ab diesem Sommer übernehmen im Berghaus Piz Platta auf der Alp Flix neue Gastgeber. Mit Monika und Eveline (ex-Tigia) übernehmen ab diesem Sommer auch
in der Mungga-Stuba in Radons neue Leute das Zepter. Savognin ist weiter im Aufbruch....
 
Das Hotel Cube startet in diesen Tagen in den Sommerbetrieb und kann bereits gebucht werden übers Hotel direkt, über die Webseite anscheinend ab nächster Woche - wohl wieder als Hotel Garni-Betrieb, ähnlich wie im vergangenen Winter. Mountaincarts und weitere Sportgeräte für viel Spass am Berg können ja an der Talstation (oder in Radons) gemietet werden.
 
Seit gestern werden die Zimmermodule fürs neue Jufa-Hotel installiert. Echt eindrücklich wie schnell das geht und kann hier nach- und angeschaut werden: https://uffer.roundshot.com/panorama/
 
Was läuft in Savognin zurzeit so?
Beim neuen Jufa-Hotel sind die Zimmermodule bereits montiert, die Arbeiten schreiten planmässig voran. Eröffnet werden soll das Jufa-Hotel pünktlich zum Start der nächsten Sommersaison.
Das Arlos, mit Hotel, Restaurant und Bar - in unmittelbarer Nachbarschaft vom künftigen Jufa-Hotel - erhält mit der ceee GmbH / Edelweiss Catering aus Rapperswil/SG neue
Pächter, die einen langfristigen Pachtvertrag unterzeichnet haben. Die neuen Pächter mit dem Team von Edelweiss Catering sind dabei in Savognin keine Newcomer, sie betreiben seit letztem Winter bereits das Bergrestaurant Steil'Alva in Radons erfolgreich. Die Eröffnung mit dem neuen Team ist für den 20.11.2020 geplant, die neu renovierten Zimmer sollen bald gebucht werden können (Quelle: www.arlos.ch).

Das Cube Hotel in Savognin geht im kommenden Winter auch wieder normal in Betrieb und ist ab 19.12.2020 (bis 5.4.2021) geöffnet, es kann bereits wieder gebucht werden. Der Umbau beim Berghuus Radons kommt zügig voran, nach der umfassenden Renovation ist die Wiedereröffnung auch hier für den 19.12.2020 eingeplant mit vergrössertem Zimmer- und Restaurationsangebot, Sauna und einer Prise Luxus. Auch in Cunter gibt es mit dem wiedereröffneten Hotel Post einen zusätzlichen Betrieb mit Beherbergung, der bereits buchbar ist. Mit dem Restaurant Pizzeria Dafora hat in Cunter vor einigen Monaten auch ein weiteres Gastro-Angebot seine Türen geöffnet.
 
Eine pandemie-bedingt schwierige Wintersaison ist abgeschlossen worden in Savognin.
Trotzdem ist im kleinen Dorf wie im ganzen Tal nach wie vor eine gewisse Aufbruchstimmung spürbar.
Die Arbeiten am neuen Familienhotel der Jufa-Gruppe kommen plangemäss voran, so dass die Eröffnung des vielleicht
künftigen Leitbetriebs der Savogniner Hotellerie pünktlich zum Start der Sommersaison am 18.6.2021 erfolgen wird.
Das Jufa-Hotel möchte sich als Ganzjahres-Betrieb im Val Surses etablieren und legt viel Wert auf regionale Zusammenarbeit.

Auch das Cube Hotel soll Ende Juni 2021 wieder öffnen und in die Sommersaison starten, diesmal offensichtlich wieder mit Restaurants,
nicht bloss als Garni-Betrieb.

Die Stiftung "Piz Mitgel Val Surses" hat Ende März 2021 den langjährigen Familienbetrieb (über 50 Jahre im Besitze der Familie Waldegg)
Hotel Piz Mitgel gekauft. Der Hotel- und Restaurantbetrieb bleibt über den Sommer 2021 geschlossen, in einer ersten Phase werden die
Zimmer, die Restaurants und die Aussenanlagen sanft renoviert. Die Wiedereröffnung als Viersterne-Haus ist Anfang Dezember 2021 geplant,
der renovierte Hotelbetrieb wird danach vom bekannten Hoteliers-Ehepaar Michael und Marlies Gehring geführt, die zuletzt seit 2015 das Romantik Hotel
The Alpina Mountain Resort & Spa in Tschiertschen/GR zum erfolgreichen Bündner Berghotel geführt haben. Das neue Hotelier-Ehepaar übernimmt das
Hotel Piz Mitgel bereits ab Ostern 2021 und begleitet es durch den Umbau über die Sommermonate (Quelle: www.pizmitgel.ch ).
 
Im Surses ist per Fahrplanwechsel im Dezember ein deutlicher Angebotsausbau im öffentlichen Verkehr vorgesehen. Bis Savognin wird der Halbstundentakt eingeführt, zudem fällt die Viertelstunde Umsteigezeit in Tiefencastel weg. Die halbstündlichen Verdichtungskurse verkehren von/nach Thusis, wo sie Anschluss auf den ebenfalls neuen RE Chur - Thusis haben. Bivio wird neu stündlich bedient. Dank den Anpassungen erreicht man von Savognin aus nun auch Filisur, Davos, Bergün und das Oberengadin ohne 45-minütige Pause in Tiefencastel.
 
Schleitheim schrieb:
Im Surses ist per Fahrplanwechsel im Dezember ein deutlicher Angebotsausbau im öffentlichen Verkehr vorgesehen. Bis Savognin wird der Halbstundentakt eingeführt, zudem fällt die Viertelstunde Umsteigezeit in Tiefencastel weg. Die halbstündlichen Verdichtungskurse verkehren von/nach Thusis, wo sie Anschluss auf den ebenfalls neuen RE Chur - Thusis haben. Bivio wird neu stündlich bedient. Dank den Anpassungen erreicht man von Savognin aus nun auch Filisur, Davos, Bergün und das Oberengadin ohne 45-minütige Pause in Tiefencastel.
Entwürfe hier, jeweils versteckt auf der letzten Seite des PDF:
https://www.fahrplanentwurf.ch/fileadmin/sta_pdf_fields/2022/90.182.pdf
https://www.fahrplanentwurf.ch/fileadmin/sta_pdf_fields/2022/90.572.pdf
 
An der Talstation liegen haufenweise neue Wasserleitungsrohre. Stromkabel die mit Technoalpin angeschrieben sind sowie Fertigschächte die auch mit Technoalpin angeschrieben sind.
Vieleicht gehts endlich los mit de Beschneiungsanlage in Radons
 
Bolli schrieb:
An der Talstation liegen haufenweise neue Wasserleitungsrohre. Stromkabel die mit Technoalpin angeschrieben sind sowie Fertigschächte die auch mit Technoalpin angeschrieben sind.
Vieleicht gehts endlich los mit de Beschneiungsanlage in Radons

Gemäss den Savognin Bergbahnen sind die Wasserleitungsrohre etc. auf dem Parkplatz der Bergbhnen für die Erneuerung der Leitungen und gesamten Beschneiungsanlage am FIS-Hang und Fugna. In Radons gehts nicht so schnell vorwärts, derartige Projekte dauern meist über mehrere Jahre....
 
Hallo Baumi.
Danke für die Infos.
 
Leo Jeker, Pionier der technischen Beschneiung in Europa und langjähriger Kopf der Savognin Bergbahnen, ist laut Radiobericht am 12. Oktober verstorben.
 
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