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Die 2018 gebaute Gampenbahn in Ischgl ist länger und hat mehr Höhenunterschied. Es kann sein, dass das an der Grenze der Vorschriften ist, aber es sollte auf jeden Fall möglich sein. Aber letztendlich ist es egal, denn die Bergbahnen haben sich ja eh bereits entschieden.
Also dass es eine gesetzlich geregelte Längenbeschränkung für Sesselbahnen in Österreich gibt habe ich noch nie gehört. Am Ende geht es doch um die technische Machbarkeit, Geländebedingungen und Wirtschaftlichkeit. Und solange die zahlreichen Normen, die die Sicherheit bestimmen, eingehalten werden, wird weder das eine noch das andere Betriebsmittel vorgeschrieben. Es zählt also nicht die Länge sondern die Einhaltung der gültigen strengen Sicherheitsvorschriften, die doch im Seilbahngesetz geregelt sind. Und sollte beim Neubau irgendein Kriterium beim Bau einer KSB gegen eine Vorschrift verstoßen, dann muss es eine EUB werden. Ob jetzt 1 km oder 2km spielt dann keine Rolle.
Also ich hab in den Bau- und Betriebsvorschriften für Sesselbahnen auch keine Längenbeschränkung gefunden. Dort ist z.B. der Bodenabstand geregelt und die maximale Fahrgeschwindigkeit (aber auch nur an der Seilscheibe).
Soweit ich mich erinnere, ging es weniger um die maximale Länge eines Sessellifts, sondern vielmehr um die maximale Evakuierungszeit. Diese ist kürzer als bei einer Gondelbahn.
Dadurch wird es schwieriger bzw. unmöglich, die Standardzeit für längere Sessellifte einzuhalten. Die Gondelbahn bleibt also die einzige Option.
> Alles basiert jedoch auf den Erinnerungen von der Bau der Gampenbahn.
Du hast recht, der Kreuzwiesn X-Press ist nur 1230m lang. Ich hab im Pistenplan der Zillertal Arena geschaut und da steht 2524m
Ich war selbst noch nie dort, drum konnte ich das nicht einschätzen.
Aber die Flimsattelbahn ist fast 2700m lang und damit länger als die Langeggbahn. Steht allerdings in der Schweiz.
Soweit ich mich erinnere, ging es weniger um die maximale Länge eines Sessellifts, sondern vielmehr um die maximale Evakuierungszeit. Diese ist kürzer als bei einer Gondelbahn.
Dadurch wird es schwieriger bzw. unmöglich, die Standardzeit für längere Sessellifte einzuhalten. Die Gondelbahn bleibt also die einzige Option.
Die zeitliche Dauer für alle Anlagen die nach EN erbaut sind (Anlagen mit Baugenehmigung ab 2004) ist in der EN1909 geregelt und beträgt egal welches Bahnsystem 3,5 Stunden ab Stillstand der Anlage. Die meisten Betreiber haben im Laufe der Jahre ihre Bergesysteme vereinheitlicht und lagern das Material in der Menge der längsten Bahn (bzw. die Bahn die die meisten Trupps benötigt) an einem Ort. Durch die Vereinheitlichung musste die Bergung neu genehmigt werden, sodass auch bei älteren Bahnen inzwischen oftmals die EN1909 greift.
Seilbahnjunkie schrieb:
Also ich hab in den Bau- und Betriebsvorschriften für Sesselbahnen auch keine Längenbeschränkung gefunden. Dort ist z.B. der Bodenabstand geregelt und die maximale Fahrgeschwindigkeit (aber auch nur an der Seilscheibe).
Im Fall Langegg war schon damals der Bodenabstand ein Problem, sodass im Bereich der Pistenkreuzung mit Piste 18 extra ein kleines Plateau aufgeschüttet würde um den maximalen Bodenabstand von 15m bzw. in Ausnahmefällen 18m für Sesselbahnen einzuhalten.
Hat sich an der Situation am Silberbrünnl eigentlich mit dem Neubau irgendwas verbessert?!? Wenn man jeden Tag die Webcam anschaut, dann sind die Schlangen genau so lang wie vorher. Allerdings muss man dazu sagen, dass viele Sessel nur mit 3 oder 4 Leuten besetzt sind trotz riesiger Schlange. Das ist dann natürlich eigende Blödheit der Leute
Hat sich an der Situation am Silberbrünnl eigentlich mit dem Neubau irgendwas verbessert?!? Wenn man jeden Tag die Webcam anschaut, dann sind die Schlangen genau so lang wie vorher. Allerdings muss man dazu sagen, dass viele Sessel nur mit 3 oder 4 Leuten besetzt sind trotz riesiger Schlange. Das ist dann natürlich eigende Blödheit der Leute
Wie ich vor Ort war konnte ich am Silberbrünnl und auch am Einzeiger feststellen, dass viele Leute nicht realisieren, dass die Sessel für 8 Personen ausgelegt sind.
Es kam nicht selten vor, dass diese nur mit maximal 6 Personen bestückt waren.
Um dem Entgegenzuwirken müsste man wahrscheinlich feste Zugänge zu jedem Sitzplatz definieren und das ab der Passkontrolle.
Dazu kommt, dass sich die Pisten jetzt, mit der erhöhten Kapazität, für Wiederholungsfahrten anbieten und nicht wie früher nur als Zubringer zum nächsten Lift Richtung Gletscher.
Wir sind nicht immer in allen Details einer Meinung, aber diese Ausage unterschreibe ich jederzeit. Ich frage mich immer wieder, ob Leute wirklich zu blöd sind um bis 8 (KSB) / 10 (EUB) zu zählen? Oder doch eher assozial / egoistisch / ... (name it)?
ich glaub es liegt eher daran das viele gemeinsam fahren wollen und dann vorne an der schranke warten natürlich werden sie dann nicht ausgelastet
ist während den Ferien auch immer mehr glaub wegen den Familien
und Holländer :lol: :lol: :lol:
Die neue Verbindung hat noch einen weiteren Vorteil. Es gibt ein Anfängerticket, mit dem man Giggijoch, Hochsölden und Hainbachkar fahren kann. Damit kann man jetzt auch die 11 fahren, was die Möglichkeiten deutlich vergrößert. Theoretisch konnte man die natürlich auch vorher schon fahren, aber halt mit Bus zurück zur Giggijochbahn, was nicht wirklich eine Option ist.
Die neue Verbindung hat noch einen weiteren Vorteil. Es gibt ein Anfängerticket, mit dem man Giggijoch, Hochsölden und Hainbachkar fahren kann. Damit kann man jetzt auch die 11 fahren, was die Möglichkeiten deutlich vergrößert. Theoretisch konnte man die natürlich auch vorher schon fahren, aber halt mit Bus zurück zur Giggijochbahn, was nicht wirklich eine Option ist.
Das versteh ich jetzt aber nicht so ganz? Hainbachkar ist schwarz, die Talabfahrt Giggi und Hochsölden sind schmal und rot; was sollen Anfänger da? Und wie willst du da zur 11 kommen? Vom Hainbachjoch komplett quer rüber in die Route?
Edit: Warte, ich vertausche Hainbachkar und Rosskirpl. Dann machts doch Sinn
Gedacht ist das so natürlich nicht. Eigentlich Ist das so gedacht, dass die beiden Gondeln als Zubringer dienen und die Anfänger dann am Hainbachkar auf der blauen 13 fahren. Aber man kann halt auch 11, 12, und 19-22 fahren. Für 43,50 € gar kein so schlechtes Angebot, wenn alles auf ist. Wenn man überlegt, dass man am Ranggerköpfl schon 47 € und am Patscherkofel sogar 52 € für einen Tag zahlt.
Ich hätte aber eigentlich statt Hainbachkar eher den 8er Giggijoch erwartet als Anfängerbahn, dann wären es schon deutlich weniger Möglichkeiten.