Die kleine Zeitung berichtet:
Statt Schleppen bald Schweben in der Schwabenbergarena
Noch heuer im Sommer beginnen in Turnau die Bauarbeiten für den neuen Vierersessellift. Er ersetzt den fast 40 Jahre alten Schlepplift.
MICHAELA AUER
Die Piste ist bereits länger und breiter. Außerdem wurde eine neue Beschneiungsanlage installiert und ein neuer Parkplatz sowie ein neues Speicherbecken errichtet. Alles in allem haben die Turnauer bereits 1,1 Millionen Euro investiert. Der abschließende Schritt ist dann der neue Sessellift, der im Sommer auf der Familienabfahrt errichtet wird. Dafür werden noch einmal 2,2 Millionen in die Turnauer Schilifte fließen.
Damit will man in der "Schwabenbergarena" auf den "Zug in Richtung Komfort" aufspringen, wie Erwin Rossmann, Geschäftsführer der Turnauer Schilift GmbH, sagt. Denn ein Sessellift ist für die Schifahrer bequemer als ein Schlepplift. Rossmann: "Außerdem ist diese Lifttrasse recht steil für einen Schlepplift." Durch die Verlängerung und die Verbreiterung der Piste bringt man es in Turnau jetzt auf zwölf Hektar Pistenfläche. Der neue Vierersessellift wird noch einmal um 500 Meter länger als der bestehende Schlepplift. "Damit haben wir dann eine durchgehende Familienabfahrt von mehr als zwei Kilometern", ist Rossmann zufrieden. Die beiden anderen Schlepplifte bleiben bestehen, wie sie sind.
Die Kosten teilt man sich in Turnau mit dem Land Steiermark, das die Investitionen fördern wird. "Mündlich ausgemacht und schriftlich festgehalten", so Rossmann, seien die Förderzusagen. Für die nächste Wintersaison möchte man den Gästen auch eine Rodelbahn anbieten, die mit dem Sessellift erreichbar ist. "Als Alternative zum Schifahren", meint Rossmann.

