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Neues in Wirzweli – Dallenwil

Michael Meier

Aconcagua (6960m)
Luftseilbahn Dallenwil-Wirzweli

Neue Erlebnisluftseilbahn auf das Wirzweli

Das beliebte Familienausflugsziel im Engelbergertal rüstet auf. Die Bewilligung des Bundesamtes für Verkehr, für den Betrieb der bestehenden Luftseilbahn läuft im März 2003, nach zweijähriger Verlängerung aus.

Im Frühjahr 2003 baut das Unternehmen eine neue Erlebnisluftseilbahn; eine Gruppenpendelbahn; auf jeder Seite 2 Kabinen mit einem Fassungsvermögen von 22 Personen. Dieses Projekt ermöglicht eine Verdoppelung der heutigen Stundenkapazität von 200 Personen in der Stunde auf 400 Personen. Zwei Tragseile, ein Zugseil und der fangbremslose Betrieb der Luftseilbahn bieten den Fahrgästen höchste Sicherheit.

Die neue Anlage ist also eine Hochsicherheitsbahn welche mit ihrer Einzigartikeit den Fahrgästen bereits schon bei der Fahrt aufs Wirzweli nicht nur Komfort sonder auch ein Erlebnis vermitteln soll. Mit kleineren Wartezeiten wird das schöne Naherholungsgebiet Wirzweli noch attraktiver gemacht.

Der Gästefluss an der Talstation wurde neu, mit einer Passarelle und durch den Maschinenraum, durch das Architekturbüro Widmer Erhard AG, in Stans, äussert interessant und kundenfreundlich konzipiert. Bei der Bergstation gibt es ebenfalls einen Anbau auf der Perronebene, ansonsten wird die Station gleich bleiben. 300 Gratis-Parkplätze stehen heute schon den Gästen zur Verfügung.

Erbauer der neuen Luftseilbahn ist die Firma Doppelmayr, Thun. Die Ingenieurarbeit wurde an Slongo Röthlin Partner AG, Stans übergeben. Mit der Sanierung der Stützenfundamente wird voraussichtlich bereits schon in diesem Herbst begonnen. Der eigentliche Neubau dauert von März bis Ende Juni 2003. Während diesen drei Monaten wird das Wirzweli durch einem Busbetrieb, für Gäste, Anwohner und Schüler erschlossen.

Das Innovative 7 Mio. Seilbahnprojekt überzeugt durch seine ganz spezielle Art und Weise. „Es ist uns sehr wichtig unseren Gästen schon beim Eintritt in die Talstation eine Erlebniswelt anzubieten – wir nehmen die Gäste vom Parkplatz bis zum Parkplatz in die Hand“.
 
Schon interessant dass die das Fehlen der Fangbremse als Sicherheitsverbesserung anpreisen :)
 
Hier noch ein Bild der neuen Kabinen. Etwas klein und unscharf zwar, aber man erkennt wenigstens wie es aussehen soll.
Wirzweli.gif
 
Ich finde Gruppenbahnen sind reine Geldverschwendung. Die sollen lieber gleich was richtiges bauen.
 
.. das ist dann nach Zell am Ziller / Gerlosstein die zweite dieser Art.. oder gibts noch irgendwo so was? Die Kabinen schauen auf den ersten Blick recht ähnlich aus .. auch Swoboda?

Ok, erinner mich düster an ein Topic, wo wir noch ein paar solche Gruppen-Pendelbahnen genannt hatten :) Jig back und sowas, hießen die doch, oder?
 
In Mallnitz ist die alte Ankogel-PB 1993 auch zu einer Gruppenpendelbahn umgebaut worden. Die erste Sektion hat pro Fahrbahn 2 Kabinen, die zweite Sektion 3 Kabinen.

@Flo:
Geldverschwendung würde ich die Wirzwelibahn nicht nennen. Die Bahn hat nun eine doppelt so hohe Kapazität und ist auf dem neuesten Stand der Technik. Ausserdem kann man die Stationen und evtl. Stützen weiternutzen. Es sind nur kleine Veränderungen wie z.B. Perronverlängerungen an den Bahnsteigen nötig.
 
Jig Back wird im Englischen überpaupt recht gern für Pendelbahnen angewendet. Auch Doppelmayr benutzt den Ausdruck recht gern in Prospekten.
Im Engl. Referenzblatt für Einseilpendelbahnen ist mir das schon mal aufgefallen.
 
Das schon oft angesprochene Funitel Bouquetin in Val Tho wird so ein Ding, nur eben an zwei Trag- und Zugseilen. Das soll aber eine Kap von 2000 p/h haben. Darüber haben wir ja im Trois Vallées-Topic schon lang und breit geredet.
 
Die Älplibahn in Malans (Graubünden) besitzt ebenfalls Doppelgondeln. Allerdings bietet jede nur vier Passagieren Platz.
 
Scheinbar ist die Bahn schon fertig:

Neue Gruppen-Pendelbahn in Dallenwil - per Tandembetrieb nach Wirzweli

Bei der neuen Wirzwelibahn handelt es sich um eine moderne Gruppen-Pendelbahn mit zwei Kabinen à je 22 Personen pro Fahrbahn. Eine Fahr-bahn besteht aus zwei fest abgespannten Tragseilen sowie einem endlos gespleissten Zugseil. Die Fahrzeuge sind fangbremslos ausgeführt und mittels mechanisch vorgespannten Klemmen am Zugseil befestigt. Sie verkehren in der Regel unbegleitet. Der Antrieb erfolgt im Tal, die Zugseilabspannung befindet sich in der Bergstation. Sowohl die Bahnachse wie auch die Standorte der Stützen und Stationen entsprechen derjenigen der alten Bahn. Die neue Erlebnisluftseilbahn fährt mit einer Geschwindigkeit von 7 m/s und verdoppelt die bisherige Förderleistung auf 400 Personen pro Stunde.


Modernste Seilbahntechnologie perfekt in die bestehenden Gebäude integriert


Dank der Wahl einer Gruppenpendelbahn konnte die neue seilbahntechnische Ausrüstung hervorragend in die bestehende Bausubstanz der Stationen integriert werden. Durch den Einbau eines Zwischenbodens und der Umgestaltung des Personenflusses konnte in der Talstation ein erheblicher Raumgewinn erzielt werden. Die wesentlich höheren Seilkräfte der neuen Bahn werden in beiden Stationen durch neuerstellte Betonwände aufgenommen. Ebenfalls übernommen wurde der Spannschacht der Bergstation und ein Teil das alten Spanngewichtes.


Beim neuen Antrieb gelangt ein geregelter Wechselstrom-Antrieb mit Asynchronmotor zum Einsatz. Dies hat den grossen Vorteil, dass der Antrieb durch einen Wechselrichter praktisch als ohmscher Verbraucher am Netz hängt. Die Netzrückwirkungen durch Oberwellen sind äusserst gering, so dass der Aufwand für die Netzfilter bescheiden ausfällt und den heute geforderten Netzqualitäten entsprochen werden kann.


Neue Stützen auf bestehenden Fundamenten


Durch die Wahl der gleichen Stützenstandorte sowie dem Einbezug der bestehenden Betonsockel konnten die Fundamenterweiterungen der Stützen bereits im letzten Herbst verwirklicht werden. Diese Etappierung der Bauarbeiten wirkte sich positiv auf das Terminprogramm aus und verkürzte die Dauer der Betriebseinstellung wesentlich. Die neuen Fachwerkstützen sind schlank gebaut und mit grosszügigen Podesten ausgerüstet, welche ein sicheres und effizientes Arbeiten in luftiger Höhe erlauben.


Sicherheit wird grossgeschrieben


Die bei der Wirzwelibahn eingesetzte Sicherheitssteuerung gilt als das Modernste auf dem Markt. Neuentwickelte Produkte im Bereich der speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS) erlauben den Einsatz von Software bei der fehlersicheren Signalverarbeitung, d.h. bei der eigentlichen Bahnsteuerung. Die Vorteile einer SPS sind vielfältig: hohe Sicherheit, grosse Flexibilität und eine komfortable Bedienungsoberfläche. Wichtige Kenngrössen sind im Computer gespeichert und können bei den periodischen Kontrollen mit den Istwerten verglichen werden.


Zeitgemässes Betriebskonzept


Um den Ansprüchen der Wirzwelibahn gerecht zu werden wurde ein Betriebskonzept mit unbegleiteten Kabinen erarbeitet. Aus diesem Grund sind die Fahrzeuge mit Nothaltetasten, Gegensprechanlage, Lastmessung sowie einer Querpendelungsüberwachung ausgerüstet.


Der gesamte Fahrtenablauf wird durch eine Kontrollperson im Kommandoraum der Talstation gesteuert und überwacht. In der Bergstation steht dazu eine Videokamera und Gegensprechanlage zur Verfügung.


Im Tandemflug aufs Wirzweli


Mit den leuchtend gelben und blauvioletten Fahrzeuggruppen schwebt man gleichsam im Tandemflug aufs Wirzweli. Die grossartige Aussicht aus den neuen Panoramakabinen macht die Fahrt zu einem besonderen Erlebnis und bietet einen optimalen Fahrkomfort.


Das Konzept der Kabinenausgestaltung wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden entwickelt und auf den einzigartigen Charakter dieser Ausflugsbahn abgestimmt. So wurde die ganze Steuerelektronik elegant und platzsparend in die stirnseitigen Sitzbänke verstaut..

(Von http://www.garaventa.ch/deutsch/media/medienmitteilungen/200603.htm)
 
Ja, also ne normale PB hätt mir da auch besser gefallen. Was soll das bringen, dass es zwei Gondeln sind? Mehr Fensterfläche? Naja, vielleicht lässt es sich sonst nicht so gut als "Erlebnisbahn" verkaufen...

Übrigens: Auf www.wirzweli.ch steht, die Bahn würde von Doppelmayr Thun gebaut, die Medienmitteilung kommt von der Garaventa-Website. Scheint, als würde innerhalb des DM-Garaventa-Konzerns jetzt alles durcheinandergeworfen.
 
Wieder mal Typisch! DM Mistet aus! Garaventa Schwanden! Die Bahn ist übrigens so eine der ehem. Firma Steiff wie sie am Niederhorn und Monte Lema steht!
Die Laufwerke können in der Station angehoben werden wodurch Die Gondeln einzeln Betrieben werden können!

Die Alte Bahn war geiler! Küpfer mit Roter Gondel für 35 Leute! Im Skigebiet selbst steht auch noch ein 4er Pendelbahn der Firma Niederberger. Für den Skibetrieb! Ist aber wohl eher dazu da die Anfänger auf den Gummen zu bringen! Denn Parallel dazu steht ein Hammerharter Müller Skilift mit Totpunktaustieg! 8)
 
Bei der neuen Wirzwelibahn handelt es sich um eine moderne Gruppen-Pendelbahn mit zwei Kabinen à je 22 Personen pro Fahrbahn. Eine Fahr-bahn besteht aus zwei fest abgespannten Tragseilen sowie einem endlos gespleissten Zugseil. Die Fahrzeuge sind fangbremslos ausgeführt und mittels mechanisch vorgespannten Klemmen am Zugseil befestigt. Sie verkehren in der Regel unbegleitet. Der Antrieb erfolgt im Tal, die Zugseilabspannung befindet sich in der Bergstation. Sowohl die Bahnachse wie auch die Standorte der Stützen und Stationen entsprechen derjenigen der alten Bahn. Die neue Erlebnisluftseilbahn fährt mit einer Geschwindigkeit von 7 m/s und verdoppelt die bisherige Förderleistung auf 400 Personen pro Stunde.

Modernste Seilbahntechnologie perfekt in die bestehenden Gebäude integriert


Dank der Wahl einer Gruppenpendelbahn konnte die neue seilbahntechnische Ausrüstung hervorragend in die bestehende Bausubstanz der Stationen integriert werden. Durch den Einbau eines Zwischenbodens und der Umgestaltung des Personenflusses konnte in der Talstation ein erheblicher Raumgewinn erzielt werden. Die wesentlich höheren Seilkräfte der neuen Bahn werden in beiden Stationen durch neuerstellte Betonwände aufgenommen. Ebenfalls übernommen wurde der Spannschacht der Bergstation und ein Teil das alten Spanngewichtes.


Beim neuen Antrieb gelangt ein geregelter Wechselstrom-Antrieb mit Asynchronmotor zum Einsatz. Dies hat den grossen Vorteil, dass der Antrieb durch einen Wechselrichter praktisch als ohmscher Verbraucher am Netz hängt. Die Netzrückwirkungen durch Oberwellen sind äusserst gering, so dass der Aufwand für die Netzfilter bescheiden ausfällt und den heute geforderten Netzqualitäten entsprochen werden kann.


Neue Stützen auf bestehenden Fundamenten


Durch die Wahl der gleichen Stützenstandorte sowie dem Einbezug der bestehenden Betonsockel konnten die Fundamenterweiterungen der Stützen bereits im letzten Herbst verwirklicht werden. Diese Etappierung der Bauarbeiten wirkte sich positiv auf das Terminprogramm aus und verkürzte die Dauer der Betriebseinstellung wesentlich. Die neuen Fachwerkstützen sind schlank gebaut und mit grosszügigen Podesten ausgerüstet, welche ein sicheres und effizientes Arbeiten in luftiger Höhe erlauben.


Sicherheit wird grossgeschrieben


Die bei der Wirzwelibahn eingesetzte Sicherheitssteuerung gilt als das Modernste auf dem Markt. Neuentwickelte Produkte im Bereich der speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS) erlauben den Einsatz von Software bei der fehlersicheren Signalverarbeitung, d.h. bei der eigentlichen Bahnsteuerung. Die Vorteile einer SPS sind vielfältig: hohe Sicherheit, grosse Flexibilität und eine komfortable Bedienungsoberfläche. Wichtige Kenngrössen sind im Computer gespeichert und können bei den periodischen Kontrollen mit den Istwerten verglichen werden.


Zeitgemässes Betriebskonzept


Um den Ansprüchen der Wirzwelibahn gerecht zu werden wurde ein Betriebskonzept mit unbegleiteten Kabinen erarbeitet. Aus diesem Grund sind die Fahrzeuge mit Nothaltetasten, Gegensprechanlage, Lastmessung sowie einer Querpendelungsüberwachung ausgerüstet.


Der gesamte Fahrtenablauf wird durch eine Kontrollperson im Kommandoraum der Talstation gesteuert und überwacht. In der Bergstation steht dazu eine Videokamera und Gegensprechanlage zur Verfügung.


Im Tandemflug aufs Wirzweli


Mit den leuchtend gelben und blauvioletten Fahrzeuggruppen schwebt man gleichsam im Tandemflug aufs Wirzweli. Die grossartige Aussicht aus den neuen Panoramakabinen macht die Fahrt zu einem besonderen Erlebnis und bietet einen optimalen Fahrkomfort.


Das Konzept der Kabinenausgestaltung wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden entwickelt und auf den einzigartigen Charakter dieser Ausflugsbahn abgestimmt. So wurde die ganze Steuerelektronik elegant und platzsparend in die stirnseitigen Sitzbänke verstaut..
^^Ich find die Bahn Geil!

Hier eine Animation. Die Stationen sind weiter verwendet worden drum Gruppenbahn! Dieser Typ von Bahn wird Offiziel als 3-S Gubfix bezeichnet!

22_atw_wirzweli.gif

^^Das hier ist demnach die 3. Anlage vom Typ 3S Gubfix in der Schweiz! Entworfen von der Firma Streiff! Daher auch Garaventa Schwanden (ehem. Streiff)
 
Neue Luftseilbahn vom Wirzweli aufs Stanserhorn

Das Stanserhorn soll von Wirzweli aus zusätzlich mit einer neuen stützenfreien Luftseilbahn ganzjährig erschlossen werden. Mit diesem Zukunftsprojekt befassen sich die Verwaltungsräte der Stanserhorn-Bahn und der Luftseilbahn Dallenwil-Wirzweli. Sie wollen noch dieses Jahr über das Projekt entscheiden. Die Oldtimer - Standseilbahn in Stans soll erhalten bleiben.

Technische Daten der neuen Bahn:
Talstation Wirzweli 1220 müM
Bergstation Stanserhorn Kulm 1851 müM
Horizontale Länge 2568.0 m
Höhendifferenz 631.0 m
Fahrlänge 2644.4 m
Förderleistung 200 Personen / Stunde
Seilbahntyp Einspurig mit 2 Tragseilen und
Gegenseil, stützenfrei
Antrieb Bergstation
Max. Steigung 35°15’
Mittlere Steigung 13°50’

Ich wundere mich schon, was das bringen soll, wenn die Seilbahn nur 200 Leute pro Stunde befödert.
 
Die Luftseilbahn Eggwald-Gummenalp (Anlage Nummer 5) soll im Sommer 2014 durch eine neue 6er Pendelbahn ersetzt werden.
 
Eigentlich reicht es ja einfach die 4er gondel durch die 6er zu ersetzen. Warum gleich die Ganze? Ich nehme mal an Inauenschätti Baut die neu Bahn. Oder sogar Odermatt in Engelberg?
 
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