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Neues um die Rigi

Riederalp West fährt nach Fahrplan. Es sind meist nur zwei Gondelgruppen unterwegs. Für mich ein extemes Beispiel für eine Fehlplanung. Ich habe noch nie erlebt, dass diese Bahn unter "Volllast" mit allen Gondeln läuft. Das aufwändige kuppelbare System hätte man sich sparen können, eine Gruppenumlaufbahn hätte z. B. besser zu den Bedürfnissen gepasst und wäre im Betrieb wesentlich kostengünstiger. Einziger Vorteil ist in diesem Fall der Durchfahrbetrieb über beide Sektionen.

Rigi: Aber es ist klar, die Seilbahnhersteller verkaufen lieber alle 20 Jahre eine komplett neue Bahn, als nur ein paar Komponenten zu revidieren. Barrierefrei erreichbar ist die Rigibahn doch schon heute, oder? Dieses Argument für eine Umlaufbahn habe ich irgendwie nicht verstanden.
 
Im Gegenteil, eine PB ist doch besser für die Barrierefreiheit. So viel Platz und so breite Türen hat man bei keiner Umlaufbahn.
 
Kräbel-Rigi Scheidegg AG hat die Unterlagen für das Plangenehmigungsverfahren (BAV) eingereicht.

Vorgesehen ist, die heutige Bahn im März 2017 abzustellen. Danach soll eine neue Pendelbahn der Firma Garaventa mit zwei Kabinen für je 15 Personen installiert werden. Die Gondeln bieten 10 Sitzplätze und 5 Stehplätze. Mit der neuen Bahn wird Kapazität von 80 auf 100 Personen pro Stunde erhöht.

Betriebsstart ist für Ende September 2017 vorgesehen.
Quelle: http://www.bote.ch/nachrichten/schw...l-Rigi-Scheidegg-eingereicht;art146988,730740

Das Vorhaben kostet jetzt rund acht Millionen Schweizer Franken am 22.05.2014 ging man noch von sechs Millionen Schweizer Franken aus.
 
Pläne für zwei neue Seilbahnen an der Rigi aufgelegt

Öffentliche Planauflage in der Gemeinde Arth sowie im Bezirk Gersau

Seilbahnrechtliches Konzessions- und Plangenehmigungsverfahren (ordentliches Verfahren).

Öffentliche Planauflage für den Rückbau der Pendelbahn Kräbel–Rigi Scheidegg sowie Neubau der 15-ATW-Pendelbahn Kräbel–Rigi Scheidegg.
Im Auftrag des Bundesamtes für Verkehr, Sektion Bewilligungen I, 3003 Bern.

Gesuchstellerin: Luftseilbahn Kräbel-Rigi Scheidegg AG, Chräbelstrasse 46, 6410 Goldau.

Gegenstand: Allgemeines: Rückbau der bestehenden Pendelbahn aus dem Jahr 1953 sowie Neubau einer 15-ATW Pendelbahn von Kräbel nach Rigi Scheidegg. Die Anzahl der Kabinen (zwei Stück), deren Grösse (15 Personen) sowie die Förderkapazität (132 Personen pro Stunde) bleiben gleich. Die Linienführung der neuen Anlage verschiebt sich minimal.

Talstation Kräbel: 763.60 m ü. M. (2 682 971.392/1 210 461.247) in Arth; Bergstation Rigi Scheidegg: 1642.50 m ü. M. (2 682 369.962/1 209 062.993) in Gersau, drei Rohrstützen aus Stahl. Die bestehenden Stützen werden rückgebaut und alle Fundamente werden neu erstellt. Die Stützen Nrn. 1 und 2 (circa 40 Meter hoch) liegen in der Gemeinde Arth, die Stütze Nr. 3 (circa 5.5 Meter) im Bezirk Gersau.

Förderkapazität: 132 Personen pro Stunde.
Fahrgeschwindigkeit: 6 m/s.
Anzahl Fahrzeuge: zwei Kabinen à 15 Personen.
Horizontale Länge der Anlage: 1518.98 m.

Ausführung der Stationen:

Talstation «Kräbel»: Ausmasse: 13.80 m × 15.70 m × 8.20 m (Höhe ab Oberkante Perron).

Die bestehende Talstation wird bis auf Perronebene rückgebaut. Die Räume und Fundationen unterhalb der Perronebene werden mehrheitlich im Boden belassen und teilweise für das neue Gebäude weiterverwendet, andere verbleiben als Hohlräume. Die neue Talstation besteht aus einer Metallfassade, welche auf einer Tragstruktur in Stahlbau befestigt wird. Die Dachabdeckung besteht aus Metall, die Aussenfassaden inklusive Dachflächen sind in der Farbe dunkelrot vorgesehen. Die Sockelbereiche werden in Beton ausgebildet. Das Pultdach weist im Portalbereich eine Auskragung von 1.50 m auf. Die nördliche Gebäudeecke wird parallel zur Zahnradbahn abgewinkelt. An der Ostfassade ist ein geschützter Warteraum vorgesehen.

Bergstation «Rigi Scheidegg»: Ausmasse: 13.80 m × 10.20 m × 7.63 m (Höhe ab Oberkante Perron).

Das bestehende Stationsgebäude wird bis auf die Fundationen rückgebaut. Diese werden soweit möglich im Boden belassen. Ebenso bleibt der bestehende Traforaum (EWS) erhalten und in das neue Gebäude integriert. Die neue Bergstation besteht ebenfalls aus einer Metallfassade, welche auf einer Tragstruktur in Stahlbau befestigt wird. Die Dachabdeckung besteht aus Metall, die Aussenfassaden inklusive Dachflächen sind in der Farbe Dunkelrot vorgesehen. Die Sockelbereiche werden in Beton ausgebildet. Im Eingangsbereich wird eine Glasfront eingebaut. Das Pultdach weist im Portalbereich eine Auskragung von 2.00 m auf. Das neue Stationsgebäude wird südseitig mit einem eingeschossigen Vorbau (2.50 m) mit Vordach (0.40 m) ergänzt. Partiell ist ein Zwischengeschoss als Stahlbetonverbunddecke vorhanden.
Öffentliche Planauflage im Bezirk Küssnacht

Seilbahnrechtliches Konzessions- und Plangenehmigungsverfahren (ordentliches Verfahren).

Pendelbahn Küssnacht am Rigi–Seebodenalp, Bahn-Nr. 71.036, Ersatzanlage für die bestehende Pendelbahn.
Im Auftrag des Bundesamtes für Verkehr, Sektion Bewilligungen I, 3003 Bern.

Gesuchstellerin: Luftseilbahn Küssnacht am Rigi-Seebodenalp AG, Grepperstrasse 43, 6403 Küssnacht.

Gegenstand: Allgemeines: Rückbau der bestehenden sowie Bau einer neuen Pendelbahn von Küssnacht am Rigi nach Seebodenalp. Die Förderkapazität wird von 80 auf maximal 112 Personen pro Stunde erhöht. Die Verschiebung der Bergstation um circa 2.55 m südlich hat eine minimale Verschiebung der Linienführung zur Folge. Fünf Rohrstützen aus feuerverzinktem Stahl. Die bestehenden Stützen werden rückgebaut, und alle Fundamente werden neu erstellt. Höhe der Stützen Nrn. 1, 2 und 3: 34.4 m, Höhe der Stütze Nr. 4: 31.4 m, Höhe der Stütze Nr. 5: 10.98 m.

Talstation Küssnacht am Rigi: 459.25 m ü. M. (214 384/676 044).
Bergstation Seebodenalp: 1024.97 m ü. M. (213 699/678 019).

Förderkapazität: 112 Personen pro Stunde.
Anzahl Fahrzeuge: zwei Kabinen à 15 Personen.
Fahrgeschwindigkeit: 6 m/s.
Horizontale Länge der Anlage: 2096.49 m.

Ausführung der Stationen:

Talstation «Küssnacht am Rigi»: Ausmasse Grundriss: 10.70 m × 14.35 m × 11 m × 9.55 m, Höhe: 8.05 m. Die bestehende Talstation wird bis auf die Trafostation rückgebaut und neu erstellt. Die geplante Talstation ist eingeschossig, teilweise unterkellert und besteht aus einer Betonfundamentplatte mit zwei Betonstehern, auf der eine Stahlkonstruktion verankert ist. Die Schalterhalle mit Kommandoraum und Toilettenanlage wird an das Bahnperron und die bestehende Trafostation angebaut. Die Fahrzeuge können ebenerdig bestiegen werden. Die Gebäudehülle besteht aus Sichtbeton (grau) sowie einer goldfarbenen Trapezblechverkleidung. Der Eingangsbereich (inklusive Dachuntersicht) wird in Rot gestaltet. Das Dach der Talstation wird begrünt. Der Eingangsbereich ist mit einem markanten Vordach ausgestattet.

Bergstation «Seebodenalp»: Ausmasse Grundriss: 11.10 m (inklusive Vordach) × 11.75 m, Höhe: 7.15 m (ab Oberkante Erdgeschoss).
Das bestehende Stationsgebäude wird komplett rückgebaut und neu erstellt. Die neue Bergstation ist ebenfalls eingeschossig mit einem Untergeschoss und besteht aus einer Betonfundamentplatte mit zwei Betonstehern, auf denen eine Stahlkonstruktion verankert ist. Die Fahrzeuge können ebenerdig bestiegen werden. Die Gebäudehülle besteht aus Sichtbeton (grau) sowie einer goldfarbenen Trapezblechverkleidung. Der Eingangsbereich (inklusive Dachuntersicht) wird in Rot gestaltet. Das Dach der Bergstation wird begrünt.

Fahrzeuge: zwei goldfarbene Kabinen à 15 statt wie bisher 10 Personen.
Quelle: Amtsblatt des Kantons Schwyz Nr. 33 Jahr 2016
 
Wirklich? Also bei der Seebodenalpbahn ist der Hersteller vermutlich Inauen-Schätti.
Bei der Bahn auf die Rigi-Scheidegg ist vom Hersteller Garaventa die Rede. Dass sie auch Kleinpendelbahnen bauen können, haben sie bereits bei der Albignasee-Seilbahn bewiesen. :wink:
 
Wombat schrieb:
Das baut wohl beides Inauen-Schätti?
Nein, beide Bahnen werden von Garaventa gebaut.

Bei der Bahn auf die Rigi-Scheidegg ist vom Hersteller Garaventa die Rede. Dass sie auch Kleinpendelbahnen bauen können, haben sie bereits bei der Albignasee-Seilbahn bewiesen.
Die Vergabe an Garaventa hat in erster Linie politische Gründe: Beide Bahnen liegen im Kanton Schwyz. Und der Kanton Schwyz hätte gerne, dass die auf Kantonsgebiet liegenden Seilbahnen ihre neuen Anlagen bei der einheimischen Garaventa in Goldau SZ einkaufen.
 
Die Bahnen wird Inauen-Schätti bauen.

Für mich sowieso rätselhaft, dass man Betreiber massiv mit Steuergeldern unterstützt und nachhher die Anlagen nicht öffentlich ausschreibt sondern direkt an Doppelmayr vergibt.
 
@ATV
Wie viel zahlt den der Kanton an jede Bahn? So viel ich weiss, muss man erst ab 500000Fr den Auftrag öffentlich ausschreiben. Ich denk, das kann wohl umgehen, in den man das Aktienkapital erhöht und so kein Darlehn vom Kanton braucht.
 
Für mich sowieso rätselhaft, dass man Betreiber massiv mit Steuergeldern unterstützt und nachhher die Anlagen nicht öffentlich ausschreibt sondern direkt an Doppelmayr vergibt.
Ich halte auch nicht viel von Protektionismus, aber gerade bei diesen beiden Bahnen, wo der Rappen zweimal gedreht werden muss, um die Finanzierung sicherzustellen haben die Betreiber logischerweise Interesse an günstigen Preisen. Auch ohne Ausschreibung können Seilbahnbetreiber in der Regel beurteilen, ob der Preis stimmt oder nicht und können bei letzterem Intervenieren, was sie bei Garaventa anscheinend nicht gemacht haben. Ich bezweifle, dass die Konkurrenz die beiden kleinen Luftseilbahnen masssiv günstiger anbieten könnte...

ATV schrieb:
Die Bahnen wird Inauen-Schätti bauen..
Das verstehe ich nicht:
Gemäss Quelle im nachfolgenden Link wird bei der Bahn auf die Rigi-Scheidegg Garaventa als Hersteller genannt: https://www.rigi.ch/Information/Ber...Kraebel/Projekt-neue-Luftseilbahn/Das-Projekt
Dasselbe bei der Seebodenalpbahn: In nachfolgendem Link wird ebenfalls Garaventa als Hersteller genannt: http://www.luftseilbahnseebodenalp.ch/projekt_neue_bahn/index.html
Warum Inauen-Schätti?
Wie viel zahlt den der Kanton an jede Bahn? So viel ich weiss, muss man erst ab 500000Fr den Auftrag öffentlich ausschreiben. Ich denk, das kann wohl umgehen, in den man das Aktienkapital erhöht und so kein Darlehn vom Kanton braucht.
Bei der Seilbahn auf die Scheidegg bezahlt der Kanton "nur" 260'000 Franken. Der Rest wird mittels Aktienkapitalerhöhungen und Darlehen, bzw. Krediten finanziert.
Bei der Seebodenalp-Bahn zahlt der Kanton gar nichts. Dafür aber der Bezirk Küssnacht 1.5 Mio. Weil das viel Geld ist, soll im Herbst 2016 darüber eine Volksabstimmung innerhalb des Bezirkes stattfinden.

In diesem Sinne wird der Steuerzahler bei diesen Projekten nach meinem Eindruck nicht über den Tisch gezogen. Beim einten Projekt ist der Beitrag aus Steuergeldern relativ klein, beim anderen hat er die Möglichkeit sich mittels Volksabstimmung zum Beitrag zu äussern.
 
oberländer schrieb:
ATV schrieb:
Die Bahnen wird Inauen-Schätti bauen..
Das verstehe ich nicht:
Gemäss Quelle im nachfolgenden Link wird bei der Bahn auf die Rigi-Scheidegg Garaventa als Hersteller genannt: https://www.rigi.ch/Information/Ber...Kraebel/Projekt-neue-Luftseilbahn/Das-Projekt
Dasselbe bei der Seebodenalpbahn: In nachfolgendem Link wird ebenfalls Garaventa als Hersteller genannt: http://www.luftseilbahnseebodenalp.ch/projekt_neue_bahn/index.html
Warum Inauen-Schätti?
Es ist ja nicht grad selten, dass Inauen-Schätti für/mit Garaventa baut...
 
ski-chrigel schrieb:
oberländer schrieb:
ATV schrieb:
Die Bahnen wird Inauen-Schätti bauen..
Das verstehe ich nicht:
Gemäss Quelle im nachfolgenden Link wird bei der Bahn auf die Rigi-Scheidegg Garaventa als Hersteller genannt: https://www.rigi.ch/Information/Ber...Kraebel/Projekt-neue-Luftseilbahn/Das-Projekt
Dasselbe bei der Seebodenalpbahn: In nachfolgendem Link wird ebenfalls Garaventa als Hersteller genannt: http://www.luftseilbahnseebodenalp.ch/projekt_neue_bahn/index.html
Warum Inauen-Schätti?
Es ist ja nicht grad selten, dass Inauen-Schätti für/mit Garaventa baut...

Ja, Garaventa stellt die Teile her und Inauen-Schätti erledigt die Aufbau-Arbeiten.
 
Luftseilbahn Vitznau-Hinterbergen investiert erneut in Komfort und Sicherheit

Der Seilbahngenossenschaft Hinterbergen, Vitznau, wurde von der eidgenössischen Kontrollstelle empfohlen, die in die Jahre gekommenen Laufwerke zu ersetzen. Zusätzlich gehört es zum heutigen Standard, auf allen Masten Vorrichtungen zu montieren, die das Entgleisen der Zugseile bei Windböen verhindern.

In den vergangenen zwei Wochen wurden diese Arbeiten, inklusive der dazugehörenden elektronischen Montage, ausgeführt, wie die Genossenschaft am Donnerstag mitteilte

Am Mittwoch wurde die ganze Anlage von der interkantonale Kontrollstelle für Seilbahnen und Skilifte (IKSS) geprüft – ohne Beanstandungen. Ab sofort ist die Seilbahn für den Personentransport mit dem Kassenautomaten rund um die Uhr wieder freigegeben. Mit dieser Investition von 200'000 Franken ist die Anlage technisch wieder auf dem neuesten Stand.
Quelle: Seilbahngenossenschaft Hinterbergen
 
Die neue 15 PB Kräbel-Rigi Scheidegg geht am Samstag den 23.12.2017 in Betrieb mit grünen Kabinen.

Quelle: Vollzugriff Bote der Urschweiz vom 21.12.2017
 
Luftseilbahn Küssnacht-Seebodenalp

Das Eröffnungsfest findet dann am Sonntag 10.06.18 auf der Seebodenalp statt. Um 9.30 Uhr wird die neue Luftseilbahn bei der Bergstation eingesegnet. Die Vorbereitungen für die Feier unter dem Motto «Mini Bahn – Dini Bahn» dazu sind in vollem Gange, wie die Verantwortlichen am Dienstag mitteilen.
 
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