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Neues um die Rigi

Ich bleibe dabei: Eine Dreiseilbahn ist für mich der ideale Kompromiss, mit dem alle gut leben können.

Zudem sind wesentliche Projektänderungen gerade in solch verfahrenen Situationen pures Gift! Die Gegner könnten den Eindruck gewinnen, über den Tisch gezogen geworden zu sein. Das führt dann zum nächsten Punkt.

Wie ich schon erwähnte, wird es in der Schweiz gar nicht so gerne gesehen, wenn man ein Projekt knallhart durchdrückt. Selbst dann, wenn man das Gesetz auf seiner Seite hat. Denn ein verärgerter Verlierer wird auf eine Retourkutsche erpicht sein. Und er wird bei der nächstbesten sich bietenden Gelegenheit genau das tun. Das ist eine Folge der direkten Demokratie, die zu einer Politik der Kompromisse führt. Und das ist eigentlich eine gute Sache!

Edit: Rechtschreibung korrigiert
 
GMD schrieb:
Wie ich schon erwähnte, wird es in der Schweiz gar nicht so gerne gesehen, wenn man ein Projekt knallhart durchdrückt. Selbst dann, wenn man das Gesetz auf seiner Seite hat. Denn ein verärgerter Verlierer wird auf eine Retourkutsche erpicht sein. Und er wird bei der nächstbesten sich bietenden Gelegenheit genau das tun. Das ist eine Folge der direkten Demokratie, die zu einer Politik der Kompromisse führt. Und das ist eigentlich eine gute Sache!
Es wird gar nichts durchgedrückt. Das Projekt durchläuft das PGV genauso wie alle anderen Projekte auch. Es wird genauso wie bei allen anderen Projekten auch seitens der Behördern auf Änderungen hingewiesen. Das Projekt ist breit abgestützt und hat die lokalen Abstimmungen gewonnen und es gibt auch keine Gründe, sich gegen das Projekt zu entscheiden.

Der einzige Unterschied ist das Vorhandensein einiger Querulanten, die ihren Kampf gegen das verhasste Projekt auf hässliche Tour machen wollen. Und diese Gegner wollen auch keine 3S, sondern wieder eine Luftseilbahn.

Es ist das gute Recht der Rigibahnen, ein anderes Projekt verfolgen zu wollen. Und es gibt keinen Grund, wegen einem Querulanten und ein, zwei Verbände gleich das Projekt aufgeben zu wollen. Nicht solange die Chancen sehr gut stehen (und die Chancen stehen sehr gut), dass das Projekt bewiligt wird.

Und es braucht erst recht keine Drohungen von "Retourkutschen". Bitte weniger Polemik.

Die Rigibahnen machen das einzig Richtige: Sie lassen sich nicht provozieren, sondern überlassen den Behörden die Entscheidungen...
 
Ich denke es ist wichtig, dass das Verfahren zur Baugenehmigung und Projektierung sauber abläuft. Daher wird dieser Prozess gemäss Gerichtsentscheid bereinigt. Einsprecher gibt es bei jedem Projekt. Und leider kann jeder Bürger gegen jedes Projekt eine Einsprache machen. Egal ob Haus, Brücke, Seilbahn oder was auch immer. Das ist leider eine weit verbreitete Unsitte welche man beheben müsste.

Der Seilbahnkorridor (den Luftraum den die Bahn einnimmt) wurde bei der entsprechenden Volksabstimmung mit 77% Ja Stimmen angenommen
(Also mehr als 2/3 der Abstimmenden)

Allerdings, ist es so, dass der Haupteinsprecher auch noch andere Dinge möchte: Er möchte unter anderem die Gästezahl pro Jahr auf der Rigi auf 800'000 Gäste beschränken.

Kann mir mal jemand sagen, wie das gehen soll? Der entsprechende Einsprecher flog auch wegen seiner kruden Ansichten aus dem Verein Pro Rigi!

Übrigens sind es insgesamt 13 Stützen, wovon 11 als Rohrstützen und 2 als Fachwerkstützen ausgeführt werden sollen.

Notwendige Rodungen, die man auf das absolute Minimum beschränkt werden durch Ersatzaufforstungen vollständig kompensiert.

Ausserdem selbst wenn man eine Triline oder eine Pendel Bahn bauen würde (Vorausgesetzt wären 3 Stützen) müssten die bestehenden Betonstützen abgetragen werden, und neue Fachwerkstützen an NEUEN STANDORTEN gebaut werden. Bestehende Fundamente können nicht weiterverwendet werden!

Die neuen Fundamente würden daher (4 pro Stütze) auch relativ gross ausfallen. Dass da angeblich keine Rodungen nötig sind, glauben vielleicht höchstens die Einsprecher.
 
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