• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Norwegen, Herbst 2021

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Mo, 9.8.2021 - Tag 1

Ich wär ja lieber nach Großbritannien gefahren, aber abgesehen von Einreisequarantäne + 2 kostenpflichtigen PCR-Tests sind abseits von England noch Maskenpflichten weit verbreitet. Das ist unspaßig. Auch die alten Trams, so sie fahren, muss man zumeist vorbuchen bzw. kann nicht einfach an allen Haltestellen ein- und aussteigen. Das macht keinen Sinn so.

Es bleibt also wieder einmal nur Skandinavien (oder vielleicht Ungarn, aber das interessiert mich dann doch nicht so). Da die 14-Tages-Inzidenzen für Österreich nächste Woche voraussichtlich nicht mehr für Norwegen als Grün gelten, musste ich also diese Woche fahren, wollte ich wenigstens zur Abwechslung nach Norwegen und nicht "nur" nach Schweden fahren. Und für Schweden wäre ich erst zum Winter hin wieder losgefahren, also hätte ich die nächsten 4-5 Monate daheim bleiben sollen. Na darauf hatte ich auch keine Lust.

Ich war eh das ganze letzte Monat fast ausnahmslos in der Wohnung. Einmal bin ich um den Stock gegangen, an einem WE hatte ich meine Mutter besucht, einmal war ich im Baumarkt und noch ein zweites Mal, dabei auch im Schreibwarenladen, um eine Wertkarten-SIM-Karte zu kaufen, da das Handy, für die ich ein paar Tage vorher eine eSIM-Wertkarte online gekauft hab, nicht so ganz funktioniert hatte -> aus dem Grund hab ich jetzt 4 Handys mit 4 aktiven Sim-Karten dabei. Definitiv too much. Wobei, in Norwegen sind die Tarife teurer, also verwend ich jetzt erst mal diese österreichischen Tarife, wo ich auch zumindest einen Teil der Daten EU-Weit inkl. Norwegen verwenden kann. Trotzdem war ich aber fast jeden Tag mal kurz außerhalb der Wohnung, meist am Auto.

Da für Norwegen zudem anscheinend das Wohnsitzland relevant ist, werde ich auch nicht so einfach mal eben zwischen Norwegen und Schweden pendeln können, wenn dann eben nicht nur die Region in Schweden "grün" sein muss, sondern auch Österreich.

Ansonsten darf man als Tourist in Norwegen 3 Monate bleiben, wobei man sich registrieren lassen kann, um 6 Monate bleiben zu dürfen. Alternativ fährt man halt unter normalen Zeiten einfach einen Tag über die Grenze und wieder retour. (Nach 6 Monaten würde man wohl steuerpflichtig werden.)

Zusätzlich zu den grünen Status des Wohnsitzlandes, ist auch noch die Farbeinteilung der Durchreisestaaten bzw. Regionen (in Dänemark, Schweden und Finnland werden die Zahlen auf Regionen runtergebrochen) relevant. Durch Nicht-Grüne Gebiete darf man nur durch, wenn man dort keine relevanten näheren Kontakte hatte, nicht übernachtet und auch nicht mit dem ÖPNV fährt. Da sämtliche Landesteile in Dänemark und Schweden an den Küsten Orange bzw. Rot sind, wäre die einzige in Frage kommende Fähre Oslo-Kiel gewesen. Die über Nacht fährt und sehr teuer ist. Nope, dann fahr ich natürlich lieber wieder die Brücken.

Die letzten Tage hab ich noch ein paar Sachen im Auto verbessert und die Sachen gepackt. Auch die Sommer/Winterräder wieder umgesteckt, nach der einen Fahrt zu meiner Mutter, das hat sich ja gelohnt. Ursprünglich hatte ich ja auch in Erwägung gezogen, mit den Sommerrädern raufzufahren und die Spikeräder dabei zu haben und selbige irgendwo einzulagern. Nur: Wo, schon in Schweden oder erst in Norwegen? Und dann retour muss man da halt wieder hin. Und zeitig muss das auch irgendwie passen.. Alles irgendwie blöd.

Ergänzend zum letzten Beitrag "Auto-Update":


^ Hab mal noch eine Ladung Schaumstoffmatte auf den Boden gelegt, vielleicht wird es dadurch etwas weniger kalt ..


^ .. wenn ich heuer, wie letztes Jahr, schon nicht nach UK komm, dann halt wenigstens den Blackpool-Kühlschrankmagnet und das kleinste der Doppelstocktram-Models dabei. Kann auch zur Nivellierung von Tisch oder Auto verwendet werden, auf Tischplatte stellen und schauen, ob es rollt ;-)


^ Gefüllter Schrank, oben etwas voller als unten, paar Bücher (den alten Norwegen-Reiseführer und englische Tram-Hefte/Bücher, zumindest einige davon sollte ich noch nicht gelesen haben) hab ich auch dabei. Plus montiert ein Magnethalter von diesen LED-Akku-Lampen, die mir ja schon bei der letzten Reise den Innenraum beleuchtet hatten. Rechts daneben die Pfanne.

An Kleidungszeug hab ich doch mehr dabei als letztes Mal. 5-6 Unterhosen, 5-6 Unterhemden, 5-6 Paar Strümpfe, 1 kurzes Hemd, 1 kurzes Poloshirt, 1 kurzes T-Shirt, 1 langes T-Shirt, 1 mittelwarmen Pullover und 1 dicken Pullover, wenn ich mich recht erinnere. 2-3 Paar Skistrümpfe, 2 lange Unterhosen, wie gehabt die 2 Hosen (Jeans und Thermo), aber 3 statt 2 Skihosen und 3 statt 2 Skijacken und 3 Paar Straßenschuhe (hatte ich tw. bei meinem Vater später abgeholt, die dicken Sachen wie gehabt in Vakuumbeutel verkleinert und irgendwie verstaut; Grundsätzlich hab ich ja den Skiträger montiert und kann die Ski dann dort montieren, wenn sie gebraucht werden, daher kann ich zwischen den Skiern ja aktuell mehr Zeug reinquetschen)


^ Neu im Auto: Thermometer und Hygrometer, mit 24h-Min/Max


^ Ebenfalls neu von Amazon schicken lassen: Ein Kabel-Organizer. Ersetzt eine alte Tüte, so werd ich die Kabel hoffentlich einfacher und weniger verbunden finden.
Davor liegt: statt des großen Kulturbeutels nur noch ein kleines Säckchen (Duschgel und Rasierer separat, Haarbürste keine mehr dabei, da Kurzhaar. Spart Platz.)

Für den heutigen Montag hab ich einen Servicetermin in der Firma vereinbart, eine unserer Filialen hatte kurzfristig Termine frei, wo ich Mittag ankam. Wie schon vor wenigen Wochen fuhr ich auch diesmal über den Sölkpass, der im Winter gesperrt ist, für einen Pass in Österreich aber sehr schön ist, teils schmale Straße, steile enge Täler, ... Nur die vignettenlose Durchfahrt durch Tirol ist echt anstrengend. Aber wegen der einen Fahrt da eine Vignette kaufen, tut ja auch nicht Not.


^ Schneereste im August auf unter 1000hm in Österreich? Kann ja nur von einem Hagelschauer gekommen sein?




^ Sölkpass


^ Sölkpass


^ Sölkpass


^ Sölkpass


^ Sölkpass


^ Schneerinne südseitig am Hochkönig, da möchte man doch fast mit den Skiern aufsteigen. Wenn man leichter hinkäme ..

Es wurde diesmal auch endlich eine Undichtigkeit im Klimaanlagensystem gefunden, der Schlauch bzw. die Alu-Leitung wäre aber nicht lagernd und würde somit frühestens am Mittwoch kommen. Ob das die Undichtigkeit seit Anfang an war oder eine neue, ist natürlich fraglich, weil ich heute Vormittag schon gemerkt hatte, dass die Klimaanlage wieder nicht mehr so gut geht. Und so schnell war die die letzten Jahre doch nicht undicht. Egal, ab nächster Woche werde ich wohl keine Klimaanlage mehr benötigen heuer.

Danach fuhr ich noch nach Telfs zu meiner Mutter, wo ich übernachtete.

Di, 10.8.2021

Am späteren Vormittag gings wieder weiter, ein Zwischenstopp bei meinem Vater in Deutschland. Kaum in Deutschland angekommen, blinkt die Start-Stopp-Lampe, somit nicht nur das Start-Stopp-System nicht mehr funktioniert, sondern auch das ganze Mild-Hybrid-System nicht mehr, d.h. es wird beim Vom-Gas-Gehen nicht mehr der Lithium-Akku geladen, der dann bei der Fahrt den Motor bzw. das elektrische System zeitweise unterstützt. Die Motorbremswirkung ist dadurch spürbar schwächer. Eine Reparatur wird sich kostenmäßig aber wohl kaum lohnen, das bisschen, was man da an Sprit dann einspart.

Die Einreiseregeln für Deutschland sind leider nicht so ganz klar. So gilt zwar prinzipiell eine Testpflicht, aber u.a. mit folgender Ausnahme: Personen, die .. "6. sich im Rahmen des Grenzverkehrs weniger als 24 Stunden in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben oder für bis zu 24 Stunden in die Bundesrepublik Deutschland einreisen"

Jetzt ist die große Frage: Fehlt hier ein "entweder" vor dem "weniger" oder nicht? Gilt der Satzteil nach dem "oder" trotzdem nur "im Rahmen des Grenzverkehrs" oder generell? Und was ist überhaupt "Grenzverkehr", da konnte ich im Internet maximal eine Definiton für "kleinen Grenzverkehr" finden, der in Grenznähe sein soll. Ich für meinen Teil fahr von der österreichischen Grenze zur dänischen Grenze, also ist das doch auch ein Grenzverkehr, oder? Und überhaupt fehlt ja das "entweder", also gilt das "bis zu 24h in DE" ja sowieso für alle, nicht nur für den Grenzverkehr...?!

Sucht man im Netz, findet man beide Variante. Die einen geben eine generelle Freiheit von 24h im Bundesgebiet, die anderen beschränken das teilweise sogar auf den "kleinen Grenzverkehr".

Das Problem, das ich mit einem Test in Österreich gehabt hab: Auf den offiziellen Websites liest man nur, dass man via Nasen-Rachen-Abstrich getestet wird. Was Verletzungen in der Nase bedeuten kann. Darauf hab ich keine Lust. Alternative evtl. kostenpflichtig, aber auch nix gefunden, zumindest nix mit Drive-IN zu vernünftigen Preisen in Tirol.

Also fuhr ich einfach mal über die Grenze, bereit für eine Diskussion mit dem Grenzer und Testnachholen in DE, falls nötig. War aber keine Kontrolle bei Scharnitz. Um Garmisch zu umfahren (da waren die Straßen dunkelrot auf Google Maps), fuhr ich diesmal Walchensee, wo aber erstens viele Radfahrer nervten und zweitens eine Schnarchnase vor mir war, die man nirgends überholen konnte.

Ziel für heute Abend, unbedingt noch bis hinter Hamburg kommen, um eventuelle Staus dort morgen früh aus dem Weg zu gehen. Im Vorfeld hab ich mir wieder allerlei Tankstellen mit Tankautomaten rausgesucht, um ja nicht irgendwo in einen Tankstellenshop zu müssen und eine Maske aufsetzen zu müssen. So was hab ich zuletzt tatsächlich am Anfang Januar, auf der Fähre nach Schweden, getragen, seitdem ging alles ohne Masken. In Schweden sowieso und das eine Monat jetzt in Österreich musste ich ja nirgends hin bzw. gab es in den Baumärkten usw. seit Mitte Juli ja keine Maskenpflicht mehr. Einzig ein Paket hätte ich abholen müssen, weil GLS - im Gegensatz zu Post oder DPD - zu faul war, um auf die Koralpe zu fahren, und es im Paketshop abgegeben hat. Und Paketshops haben eben noch Maskenpflicht. Ich hoffe also, dass das Paket irgendwann retourniert wird und mir der Betrag wieder gutgeschrieben wird, weil das zwei Sachen waren, die mir gestunken hatten und gegen die ich somit protestieren wollte: 1. wegen der Faulheit des GLS-Fahrers und 2. wegen der Maskenpflicht.

Es ging also diesmal klassisch von Tirol über München / Mittlerer Ring, Autobahn nach Nürnberg mit KFC-Besuch (Drive-IN) in Ingolstadt, danach allerdings mal zur Abwechslung die A73 nach Bamberg (dort gibts eine Avanti, die aber wegen der einen gesperrten Autobahnausfahrt umständlich zu erreichen war). In Folge auf einer etwas kürzeren Route (anstatt A7) über Suhl (schön leere Autobahn) und dann ohne Autobahn über Gotha (da scheint es eine interessante Straßenbahnlinie zu geben) bis an den Harz und nördlich von Göttingen erst auf die A7. Leider war es im Harz bereits dunkel, aber die Bergstrecke in Thüringen im Bereich Rennsteig gefiel mir (und mit 13° war's da auch schon recht kühl). Es gibt also doch noch schöne Ecken in Deutschland.


^ Seit ca. 50 Jahren unvollendet: A73 / Frankenschnellweg / Nürnberg / An den Rampen. 16:49:43, erste Kreuzung, Ende der Autobahn bzw. Schnellstraße, die wohl hätte links im Grünbereich (wohl ehemaliger Kanal) weiterlaufen sollen. Aktuell liest man aber wieder, dass die Unterführung in ein paar Jahren doch noch gebaut werden soll. Dafür wurde die Schnellstraße bzw. A73 bis nach Thüringen verlängert. Das hätte man sich in den 70ern wohl nicht träumen lassen ..


^ 16:50:59, da vorne kommt die zweite Kreuzung


^ 16:51:56, die dritte und letzte Kreuzung


^ 16:52:06 ab hier gehts mit dem Frankenschnellweg / der A73 wieder weiter. Links im Grünbereich der so kurze, fehlende, durchgehende Streckenbereich, der seit ca. 50 Jahren für Stau sorgt.


^ .. auch der Quelleturm steht noch.

Zwischen München und Ingolstadt musste ich mal einen Stau auf der Autobahn umfahren, nach Bamberg, bei Lichtenfels, war die Autobahn gesperrt und alle mussten runter - aber keinerlei Umleitung angeschrieben oder ein Hinweis, an welches U-Schild man sich halten soll! Später am Abend (20/21 Uhr) mal einen sehr starken Regen gehabt, fast nix mehr gesehen, daher nur noch 50 über die Landstraßen gefahren .. ansonsten bzw. in Summe aber ohne nennenswerte Verzögerungen


^ 200.000 km zumindest lt. Tacho, in Wirklichkeit zählt der ja etwas zu viel.


^ Leere Autobahn, tagsüber, mitten in Deutschland. Zwischen A7 und A9 die A73/A71 zu fahren, scheint nicht verkehrt zu sein.

Die Raiffeissen-Tankstellen im Harz waren leider nicht sehr schön: Die eine hatte kein Benzin (nur Diesel), die andere akzeptierte heute nur Geldscheine, keine Karten. Gut, dass ich gerade noch einen 20er hatte und ich genau so viel tanken konnte.

Heute übrigens der wärmste Tag des Jahres für mich gewesen. Mit 29° lt. Autothermometer aber trotzdem noch unter 30°.

Bei Hamburg gings diesmal "rechts herum" und erst nach 1 Uhr kam ich endlich an einem Parkplatz an, wo ich übernachten wollte.

11.8.2021

Was ich diese Nacht gemerkt hab hinsichtlich meiner neuen Ausbauten:
- die seitliche Beleuchtung vor dem Schrank ist wie erwartet eher blöd, blendet eher und bringt zu wenig, wichtiger wäre halt doch oben
- hinter dem Schrank wäre eine Beleuchtung auch sinnvoll
- der Rückscheiben-Schaumstoff ist schwer hinter den Schrank zu schieben, da der Schrank dort hinten zu hoch ist
- durch die Schaumstoffmatte am Boden, die auch unter dem WC ist, hält der Deckel hochgeklappt nicht mehr an dem gold-transparenten Griff
- bei Benützung des WCs (gleich nach der ersten Nacht, unverschämt) bekam ich nasse Füße - war zum Glück nur das Spülwasser und der Grund wohl hoffentlich, dass das Oberteil nicht korrekt auf dem Unterteil des WCs war.

Getankt hatte ich zufällig an der selben Avia-XPress-Tankstelle, wo ich auf der Rückreise vor einem Monat auch getankt hatte. Somit hab ich von heute auch gleich noch einen Beleg, weit weg von der dänischen Grenze, für den norwegischen Grenzer als Beweis, dass ich nicht im orangenen Dänemark übernachtet hab.

Für Dänemark braucht man ja bei Einreise einen zeitnahen Covid-Test (und auch für Schweden, wobei man das evtl. nicht braucht, wenn man über Dänemark reinfährt), also musste ich heute in Schleswig-Holstein das noch nacholen. Meine Kriterien für die Wahl einer Teststation war: kein Nasen-Rachentest, Drive-In und ein englisches Testergebnis (zumindest bräuchte man das in Schweden). Die Kombination war dann selten und die einen, die ich mir erst rausgesucht hatte (ohne Terminpflicht) hatten das auf deren Website eher so geschrieben, dass nur Personen mit Wohnsitz in Deutschland diesen (gratis) Test machen dürfen, zudem fehlte auf dem Terminformular das Länderfeld. Also wählte ich eine Teststation in Flensburg, machte online den Termin aus (mit Länderfeld), wo ich aber auch nix zahlen musste. Diesmal wurde im vorderen Nasenbereich etwas ausführlicher als damals in Schweden gebohrt, aber auch das nützte nichts.

Am Parkplatz das Ergebnis abgewartet, das per PDF kam -> negativ. Also die Maut für die 2. dänische Brücke online bezahlt, weil günstiger und weiter gefahren.

An der Grenze in Dänemark wurden anscheinend alle ausländischen Fahrzeuge rausgewunken und mussten den Test vorzeigen. Hat aber nicht sehr gut kontrolliert, das hätte auch ein x-beliebiges selbst erstelltes Dokument sein können ...


^ Storebaelt-Brücke, die günstigere der beiden Mautstrecken


^ Storebaelt-Brücke, da oben möcht ich nicht arbeiten müssen


^ Tunnel unter dem Meer, der mit zur Mautstraße an der Öresund-Brücke gehört


^ Öresund-Brücke


^ .. mit Blick zu Malmö

In Schweden hat der Grenzer nur nach dem Pass gefragt und fertig. Im Gegensatz zu dem in Dänemark hatte der schwedische übrigens eine Maske auf.


^ Große Vogelscheuche :)

Als ich später in der derzeit ersten grünen Region Schwedens war, ging ich kurz in den Supermarkt, dort aber nur kostenpflichtiges WC, daher noch zur Raststätte in der Nähe und ein Köttbullar-Sandwich mitgenommen, wenig später aber gleich einen ruhigen Platz im Wald angefahren, da ich wegen der kurzen Nacht gestern heute nicht mehr viel fahren wollte. Wobei ich mich nun eh entscheiden sollte, welche der zwei Runden in Norwegen bzw. in welcher Richtung ich die ersten POIs anfahren möchte - und welchen der dafür in Frage kommenden 2 offenen Grenzübergänge ich dann nehmen muss... damit war ich dann beschäftigt. Alles andere war dann hoffentlich kein "stay", sondern nur ein (short) "stop" ..

12.8.2021

11° draußen heute Morgen, 15° Minimum im Auto die Nacht. Ist schon angenehmer als zuletzt im Juni.

Zur Abwechslung mal morgens keine Rückenschmerzen wie im Bett daheim - und nicht irgendwann nachts aufgewacht und nicht mehr einschlafen können. Wohl aber aufgewacht, weil dünne Decke zu kalt und Schlafsack drüberlegen müssen. Ging im Halbschlaf und gleich weiter geschlafen.

Hätte ich fast vergessen: Die digitale Einreiseanmeldung für Norwegen zu machen. Dort gleich ein Stolperstein, man solle die Zwischenländer/regionen angeben, wo man - im deutschen Formular - einen Aufenthalt bzw. im Englischen einen "stay" hatte, mit der Ergänzung "auch Transit", aber wenige Zeilen drüber musste ich ja ankreuzen, dass ich von der Einreisequarantäne ausgenommen bin, weil ich eben keinen "stay" in einem orangenen/roten Land hatte. Also gab ich vorsichtshalber nur Österreich, Deutschland und die eine schwedische Region an, wo ich übernachtet hatte.

Der Grenzer hat später nix dazu gesagt und hat nur den QR-Code, den man im Anschluss per E-Mail bekommen hatte, abgescannt und mich zur Teststation geschickt, die hier aber nicht direkt an der Grenze (nähe dem schwedischen Sälen/Stöten), sondern ca. 15min landeinwärts ist. Auch wollte er keine Beweise / Quittungen hinsichtlich meiner Fahrstrecken sehen.

Leider hatte ich vergessen zu fragen, ob das mit dem Wohnsitzland wirklich so relevant ist, wenn ich in 2 Monaten mal für einen Tag nach Schweden wollen sollte...

Auf dem Zettel, den man beim Test ausfüllen musste, musste man eine Nummer eingeben, die aber so kryptisch war, dass ich nicht wusste, was das sein soll - evtl. für Norweger deren Sozialversicherungsnummer? Aber ich musste es dann doch reinschreiben: die Nummer kam per SMS am Handy. Denn man bekam eine SMS und eine EMail, als man über die Grenze kam, dass man nun registriert ist. Aufgrund der digitalen Einreisemeldung hatten die ja nun meine E-Mail-Adresse und SMS.....

Ich blieb gleich am nächsten Rastplatz für die Nacht stehen, war ja eh schon nach 19 Uhr, da ich natürlich nicht die schnellste Route genommen hatte, sondern ja etwas umwegig durch hauptsächlich grüne Regionen fahren wollte und noch an einem Frasses für einen Lachsburger hielt.

Im Auto heute Abend wärmer als gestern, auch kein Wind. Und die kleinen Minimücken kommen leider auch wieder durchs nun kleinere Fliegennetz :( Es wird aber mittlerweile doch wieder merklich früher dunkel als im Juni und mit der Dunkelheit kommt nun auch wieder mehr Kälte nachts.

13.8.2021

Ach, was war der 22" Bildschirm groß, als ich nach 6 Monaten wieder daheim war... und was ist der 13" Bildschirm jetzt wieder winzig, wo ich einen Monat den 22" verwendet hatte ..

An die schwedischen Preise bin ich ja noch gewöhnt, die norwegischen werden nun wieder interessant werden. Da aber die norwegische Krone NOK zur schwedischen SEK ungefähr auf 1:1 steht und somit auch zum Euro ungefähr auf 10:1, wird man teurere und ggf. günstigere Produkte schnell erkennen. (genauer: 10 NOK = 9,8 SEK bzw. 10 NOK = 0,96 € derzeit, mit Wechselgebühren also wohl ca. 1 €.)

Freuen tu ich mich in Norwegen zumindest auf die Bernerwürstel- und Rollerburger-Hotdogs mit diversen leckeren Saucen. Und natürlich auf die Braunkäse-Waffeln, wobei ich ja einen Braunkäse mitgenommen hatte, den ich die letzten Wochen täglich essen musste, um ihn halbwegs weg zu bekommen.

Weniger schön, der Blick auf die Preise an den Tankstellen: Diesel zwar in etwa gleich zu Schweden (ca. 1,70 €), aber das Benzin kostet ca. 20 Cent mehr (um die 1,80 € statt 1,60 € wie in Schweden; Diesel ist in Schweden günstiger als Benzin, in Norwegen umgekehrt).

Mittags machte ich die Routenplanung: Vermeiden von ein paar Mautstellen, paar km mehr. Check auf dem Straßenatlas nach schönen, noch nicht gefahrenen Straßen, ach dann könnt ich die doch auch gleich mitnehmen. 3 Berg/Plateaustraßen, davon 2 mit Schotter und Maut. Eine Stunde später war ich damit fertig und fuhr los. Nur zeigte das zweite Navi 320 statt 400km. Bitte? 80km Umweg?? Gleich am ersten Tag? So wird das nix mit maximal 20.000km und Service erst in Österreich ... also Umwege außer der Umfahrung der mautpflichtigen Neubaustraßen wieder gestrichen.

Erster Zwischenhalt: Tankstelle, Hot-Dog mit Berner Würstel. Mit 49,- NOK teurer als ein ähnliches Hotdog in Schweden, aber es ist ja das Brot größer. Besonders schmackhaft war das diesmal leider nicht. Und: Es gab hier auch leider nur Ketchup und Senf. Hm...

Nach wie vor günstig im Vergleich: die kleinen Pizzen beim Pizzabakeren. 20cm kosten weniger als die Hälfte der 30cm Version. Da nehm ich doch lieber wieder 2 verschiedene 20er um 5-7 €. Auch heute, weil zufällig an einem vorbei gekommen, also muss man das ausnützen. Aber vielleicht komm ich ja noch öfter an einem vorbei und ess daher nur eine kleine Pizza statt zwei? Die Alternative war dann: eine kleine Pizza und eine Dessert-Pizza, die kostete mit Nutella (oder ähnliches) nur ca. 3,90 €.

Natürlich auch noch kurz einen Supermarkt besucht, erst mal einen der vielleicht günstigeren, den Kiwi. Lidl gibts in Norwegen übrigens keine. Preise im Vergleich zu Scweden? Manches günstiger, manches teurer. Eine 1,5l Flasche des günstigen Getränks war eine First-Price-Orange-Light-Limo um 60 oder 70 Cent, das bekommt man in Schweden auch maximal in einem Lidl. Mineralwässer mit/ohne Geschmack waren etwas teurer, also vergleichbar zu Schweden. Naschsachen sind in Norwegen schon spürbar teurer, selbst die offenen Godis-Stationen, hier im Supermarkt glaub um die 1,20 € pro 100g, während Supermärkte in Schweden eher so um die 60-90 Cent liegen. Recht günstig waren hier Fertigsalate schon um ca. 3 €, gab aber auch teurere. Die Mayonnaise-Salat-Portionen mit um die 1,50-2,50 € kamen mir auch günstiger als in Schweden vor. Ansonsten freu ich mich schon, alle möglichen Fertiggerichte bald ausprobieren zu können ;-)


^ Die kleine 20cm Pizza von Pizzabakeren bzw. links die mit Nutella/Schokocreme gefüllte Mini-Calzone. Von der rechten gibts noch einige Sorten, die ich in den nächsten Monaten probieren möchte.

Vielleicht hatte ich heute Pech, aber ... Tankstellen-, Fastfood- und Supermarkt-Mitarbeiter, sofern es keine Ausländer sind, sprechen in Schweden wesentlich besser Englisch als in Norwegen - die heutigen nämlich fast oder gar nicht.

Ich besuchte noch ein paar andere Geschäfte. In Schweden die letzten Tage einen Dollarstore, wo ich aber nicht alles bekam. Mittlerweile hab ich mir auch eingebildet, ein OBD-Gerät fürs Auto zu kaufen, um vielleicht den Fehler vom Hybridsystem auslesen und löschen zu können, vielleicht funktionierts ja dann wieder. Auch diese Ausgaben werden in keinem Verhältnis zu eventuelle ingespartem Benzin stehen, aber es könnte wohl eh nicht so unsinnvoll sein, so ein Gerät dabei zu haben. Kaufte nicht die beiden günstigsten (um ca. 25,- bzw. 30,- €), sondern das um ca. 47,- €. Dafür und für einen Satz Magneten (wegen des Fliegennetzes vorne wollte ich das testen) noch in zwei andere Läden geschaut.


^ Alte Brücke über die Etna


^ Die Etna

Schlussendlich hat es leider sehr lange gedauert, bis ich einen brauchbaren Parkplatz für die Nacht gefunden hatte.

14.8.2021

Im ersten größeren Ort, wo ich heute vorbei kam, Fagernes, war der Sprit ca. 25-30 Cent günstier. Dachte, das wär jetzt generell so, daher nicht getankt, aber nein, danach wurde es wieder 30-35 Cent teurer, somit musste ich für knapp 1,90 € tanken :(

An einem Rastplatz gab es einen Hinweis zu einer alten Straße, Kvamskleiva, da bin ich heut mal etwas gewandert. Die alte Straße, BJ ca. 1800, war ziemlich steil...



^ E16 Kvamskleiva, Bau eines neuen Tunnels, wenigstens aktuell noch keine Maut zu zahlen. Nervt jedesmal, für die neuen Tunnelstrecken Maut zahlen zu müssen, wenn ich doch eh lieber die alten Straßen drumherum oder drüber fahren möchte..


^ Königsweg/Filefjell/Kvamskleiva


^ Kvamskleiva, alte Straße links (geht schon steil rauf), aktuelle Straße rechts, zukünftige Straße links unter der Erde


^ Kvamskleiva Infotafel über das zu wandernde Stück. Ich bin nur bis zwischen 3 und 4 gegangen, danach ist der Weg wohl ein eher flacher Weg durch den Wald und vermutlich weniger interessant.


^ Kvamskleiva, Aussichtspunkt


^ Kvamskleiva, Aussichtspunkt


^ Kvamskleiva, alte Straße links am Berg, aktuelle Straße rechts am See, zukünftige Straße im Tunnel ganz durch den Berg. Ich bin noch die alte Straße das Stück bis dort hinten oben in Bildmitte gegangen


^ Kvamskleiva/Kongevegen, alte Straße


^ Raue Skrea


^ Brücke Saubekken, danach kam der nächste Steilhang


^ Brücke Saubekken


^ Die Stützmauer soll noch Original von +/- 1800 sein


^ Danach schien es flacher zu werden


^ .. wieder runter. Da möcht ich aber auch kein Pferd oder Ochse vor einem ungebremsten Wagen sein ..


^ Steile alte Straße


^ Raue Skrea

Weiter nach Tyin, die Straße hier her hatte ich ja komplett anders in Erinnerung, muss ich wohl verwechselt haben, vor 10 Jahren, im Winter... Von hier nach Øvre Årdal bin ich aber wohl noch nicht gefahren, geht schön übers Fjell, großer Stausee, wo ich um 12 Uhr einen netten Parkplatz am See fand, mit Schneefelder in der Nähe (aber nicht für eine Skitour erreichbar) ...



^ E16 vor Tyin


^ Tyin-Ardal


^ Stausee


^ Tyin-Ardal


^ Gibt doch noch etliche Schneereste. Nur halt nicht vernünftig erreichbar, um darauf Ski zu fahren.


^ Mittagessen


^ Stellplatz, windig und regnerisch, dafür mit Blick auf See und Schnee.

Natürlich ohne Toiletten, auch recht nah an der Straße und es war ja erst 12 Uhr, aber immerhin 4G-Emfpang, wenn auch wenig und langsam.. Aber ich muss ja eh mal ein paar Sachen am Computer wieder erledigen. Und wer weiß, ob ich heute noch was schöneres finde? Morgen solls eh so regnerisch weitergehen wie heute. Ob der nächste Supermarkt morgen Sonntag offen hätte ... nein, lt. Internet leider nicht. Naja, mein Zeug reicht auch bis Montag (Essen natürlich länger, Trinken eher weniger. Wobei, mir fällt ein, ich hab mir gestern im Supermarkt leider kein geschmackloses Wasser gekauft .. kann also gar keine Nudeln machen. Außer ich verwende das Zitronenwasser. Oder mein Leitungs-/Waschwasser, aber das brauch ich ja dafür. Höchstens falls ich morgen an einer Tankstelle vorbeikomm... das einzige Fertiggericht, das ich heute ohne Wasser machen könnte, wäre eine Packung Rösti ... egal, ich testete heute mal Nudeln mit Zitronen-Wasser aufgekocht (plus Pesto dazu). Ein bisschen Zitrone passt ja auch immer.)

Ansonsten sieht man durchaus etliche ausländische Kennzeichen in Norwegen, sogar zwei österreichische Camper, einen italienischen und natürlich mehrere deutsche Fahrzeuge, allein heute auf dem kurzen Fahrstück.

Bei 9° Außentemperatur werd ich heut Abend und morgen früh mal die Standheizung brauchen. Und mal die heizbaren Socken testen. Die werden wohl eher nicht in die Skischuhe passen (sind aber auch nur günstige aus China via Amazon).

Achja, wie nicht anders zu erwarten, wurde Österreich gestern von Seiten Norwegens nun auf Orange gestuft, was somit ab Montag gilt. Nur bis morgen Sonntag Abend hätte ich also noch quarantänefrei einreisen dürfen. Deutschland bleibt noch grün, aber etliche Regionen in Schweden und Finnland haben sich verschlechtert und sind orange bzw. rot geworden.
 
5.9.2021

Tja, die nächsten Tage wird's auch auf der Route nach Norden hauptsächlich Regen geben. Somit fraglich, schneller rauffahren, um dann beim nächsten besseren Wetter weiter oben zu sein, oder langsam rauffahren, weil die Fahrt bei sonnigerem Wetter schöner ist?

Heut war's mir mit kurzem Poloshirt + Sommerjäckchen glatt zu kalt draußen, am Polarkreis, oben am Saltfjellet, auf ca. 600m Höhe. Im dortigen Souvenirladen hab ich mir sogar 2 kleine Sachen gekauft um knapp 14 €: Ein Set magnetischer Lesezeichen, weil ich die aktuell brauchen kann, sowie einen schönen Kühlschrankmagnet, den ich aber für's Foto nicht gleich wieder auspacken wollte, nachdem ihn der Kassierer trotz Gipsarm so schön eingepackt hatte, hab ja eh egtl. keinen Platz hier im Auto, kommt also eher daheim an den Kühlschrank ... und zwar: ein kleiner Teller im Stil einer historischen Norwegenkarte (gab's auch größer als Wand-Teller, aber ob ich den heil heimgebracht hätte) .. also mal etwas, das ich noch nicht auf meinem Kühlschrank hab.


^ Langweiliger Neubau der E6, für den man mal wieder 45 NOK Maut zahlen muss.


^ Eine der Infotafeln am Polarkreiscentrum; die Grotte rechts (schon vorbei) hat aber eh nur von Mitte Juni - Mitte August offen.


^ Polarkreiscenter am Saltfjellet mit Schneeresten im Hintergrund, leider mir etwas zu weit weg für eine Skitour


^ .. natürlich darf hier eine Kriegsgedenkstätte nicht fehlen ..


^ Polarkreiscenter am Saltfjellet


^ Polarkreiscenter am Saltfjellet


^ Polarkreiscenter am Saltfjellet


^ Polarkreiscenter am Saltfjellet


^ Souvenir

Leider hatte das Café schon Saisonschluss.


^ Da hinten wären wohl lohnenswertere Schneereste, nur schad, dass man da immer nirgends so einfach hinkommt..

Ein Stück bin ich noch gefahren, bis zur Abwzweigung der 77 nach Schweden. Der neue Tunnel auf der Straße durchs Junkertal wurde bereits im Oktober 2019 eröffnet - da hatte ich bei der letzten Fahrt hier im April 2019 ja noch Glück, die alte Straße noch einmal fahren zu können...


^ Scheint wohl letztens mal Neuschnee gegeben zu haben, dahinten auf dem Gipfeln; hier mal noch ein altes Stück der E6


^ Rastplatz, wär ein schöner Fleck zum Übernachten, wenn auf der nahen E6 nicht so viel LKW-Verkehr wäre


^ Der nächste Ausbau der E6


^ Ein weiterer Rastplatz bzw. Wanderparkplatz an einem kleinen See


^


^


^ Ex-77 Storjord-Junkerdal, wo nun ein Tunnel gebaut wurde


^ Ex-77 Storjord-Junkerdal, schad, das schönste Stück der Straße ist jetzt nur noch für Radfahrer/Fußgänger offen, Autos müssen in den Berg

Funfact: die Straße hier führt in ein paar km nach Schweden, über Jäckvik nach Arjeplog/Galtis/Arvidsjaur und ist diejenige Straße, die ich Anfang Juni auf der Suche nach Restschneefeldern bis zur Grenze gefahren bin und dann weiter oben die letzte Skitour gemacht hatte, der mein bisher letzter Skitag dieser Saison war.


^ Ex-77 Storjord-Junkerdal


^ Über dem Wasserfall dürfte wohl die Eisenbahn fahren


^ Bis hier hin kann man zumindest im Sommer rauffahren (zweite Schranke ganz unten), es gibt 2 Parkplatzbereiche

Ich blieb an dem unteren der beiden oberen Parkplätze stehen und hatte eine sehr ruhige Nacht.


^ Leselampe für vorm Schlafen nun installiert (Metallplättchen aufgeklebt, das den Magneten der Lampe hält, die normalerweise und den Rest des Tages im Schrank ist)

Hatte noch Reste vom geräucherten Lachs da, die für ein Brot zu wenig gewesen wären...


^ Das Pesto Genovese lässt sich tatsächlich noch verbessern: Mit Tagliatelle (aus Eiern) und Räucherlachs, geil.

6.9.2021

In vielen Supermärkten in Norwegen gibt es Salatbuffets, da stellte ich mir heute mal einen zusammen. War fast etwas zu viel Salat und auch nicht geradae günstig (ca. 1,50 € pro 100g), wird dann wohl eher die Ausnahme bleiben, wobei man ggf. die Nudeln weglassen sollte, die wiegen schwerer und mach ich mir ja eh warm und dann sind sie besser.


^ Selbst zusammengestellter Salat vom Buffet im Supermarkt, mit ca. 6,80 € plus 0,80 € Dressing aber nicht so günstig wie erhofft; immerhin war das Baguettebrötchen mir 0,70 € für norwegische Verhältnisse günstig.

Danach fuhr ich einen Platz an, der mal wieder an einer alten Straße neben dem Tunnel ist und somit hoffentlich wieder ruhig sein sollte.


^ E6 mit Wasser und schneebedeckten Bergen


^ Auf der E6 mit Blick zur selben Straße, die hier einen Bogen macht


^ Kleiner Wasserfall nahe meines heutigen Übernachtungsparkplatzes


^ .. am Fjord ..


^ .. auf einem kurzen Stück der alten E6, die neben einem Tunnel noch befahrbar und somit ruhig ist

Da ja mit dem Verlassen der Küstenstraße wieder ein gewisser Abschnitt der Reise beendet ist, wollte ich die Karte schon früher machen, aber erst heute daran gedacht.


^ Magenta: Fahrstrecke 24.8.-6.9., also 2 Wochen, lt. Track ca. 882km, Track hat aber wieder Aussetzer (ggf. beim Ausschalten), also eher ca. 890-900km. Startpunkt waren die beiden ehemaligen Bergwerke (Christianus Sextus + Kongens gruve)


^ POI:
(Fähre)
A) Kvaløya/Sørfjellet Wanderung
B) Skarsåsen/Brønnøysund Kriegsanlage
(Fähre)
C) Vega Treppe Wanderung
(Fähre)
D) Vettfjellet Wanderung + Ex-Seilbahn-Suche
E) Helgelands-Brücke
(Fähre)
F) Grønsvik / Kleivhalsen Kriegsanlage
G) Tortenkøta Wanderung
H) Saltfjellet / Polarkreis
I) Saltdal / Storjord / Junkerdal
 
7.9.2021

Heute Dauerregentag und morgen + übermorgen soll es so weitergehen. Nur weiter nordöstlich wäre es besser, aber der Weg ist so weit, dass ich da bei meiner momentanen Fahrweise erst nächste Woche dort wäre ;) (über 600km bis nach Alta und dann wieder südlich nach zB Kautokeino, wo es weniger Regen geben soll die nächsten Tage)

Zumindestens ist so schon mal klar, dass ich nicht jetzt auf die Lofoten fahren werde - sondern auf besseres Wetter beim Runterfahren hoffe.


^ endlich mal vernünftiges Essen :)

100g Hamburger mit Bacon und Pommes bei Shell um die ca. 7,60 € oder so; die Brille um knapp 20,- € taugt hoffentlich etwas mehr.

Wie sich dann später herausstellte, ist das Gestell der Brille halbtransparent blau. Eigentlich ja nett, aber wenns hell ist hat man dann so ein blaues Licht zwischen den Augen im Nasenbereich. Aber das Glas war braun getönt, was mir an sich lieber als grau ist. Blaues Auto, blaue Jeans, blaue Jacke, jetzt auch noch eine blaue Brille..

Da die nächsten Tage ja auch nicht weniger Regen versprachen, nahm ich heute noch die Fähre auf der E6 in Richtung Narvik. Da hat es mal ein kleines Niederschlagspäuschen gegeben und ich blieb die Zeit über auf dem Außendeck (bzw. hab mich an einem Platz etwas untergestellt).


^ Bognes-Fähren, ich auf der E6, rechts die E10

Als ich wenig später mein Nachtlager bezog, hörte es auf zu regnen. War aber natürlich alles sehr nass. Aber gesehen hätte man wieder etwas mehr.


^ Schlafplatz gegenüber einer Brücke


^ sehr matschig, hoffentlich komm ich da morgen wieder raus.

(Ja, kam ich, fuhr aber vorsichtshalber rückwärts raus und kehrte nicht erst hier unten um.)

8.9.2021


^ Skigebiet Ankenes, das südlich von Narvik liegt


^ SL Sektion 1. Es gibt oben wohl noch einen zweiten SL, sollen dann in Summe ca. 1,7km lang sein.

Das Regenpäuschen beim besichtigen des SL währte leider zu kurz und es fing wieder stärker zu regnen an.


^ Wichtig: Fjord-Blick bis runter zur Talstation.

(In Narvik bin ich an der neuen Gondelbahn nicht vorbei gefahren.)

Was die mittlerweile fertiggestellte, neue Brücke nördlich von Narvik angeht, zahlt man jetzt anscheinend 90 NOK Maut, wenn man sie nimmt, und 22 NOK Maut, wenn man sie mit ca. 20+ km Umweg umfährt (oder von Riksgränsen/Kiruna aus richtung Norden fahren will und einem die Brücke eigentlich scheißegal ist).

Also entweder 90 NOK für etwas zahlen, das man benutzt, oder 22 NOK spenden für nix? Dann heute mal lieber die 90 NOK zahlen ...


^ Die neue (derzeit bemautete) Brücke nördlich von Narvik


^ Die neue (derzeit bemautete) Brücke nördlich von Narvik

Danach einkaufen und geärgert, dass sämtlich angebotene Brote kein MHD drauf hatten. Da weiß man doch gar nicht, wie lang die schon im Regal liegen? Bei den offenen mit Papierverpackung kann man ja vielleicht noch ausgehen, dass sie halbwegs frisch sind, aber bei den in Folie verschlossenen? Da hatte ich letztens schon ein ganzes Regal mit abgelaufenem Datum gehabt und mich für das entschieden, das den damals morgigen Tag stehen hatte.. Alternativ dann halt die Lompe(r) genommen, die dünnen Kartoffel-Fladenbrote, die im 10er Pack sogar noch günstiger als Cola Light sind und in den Diskontern unter 6 NOK zu haben sind.


^ Erstaunlich, wie das da drüben nach Skigebiet ausschaut - aber wohl doch keines war


^ Die Kebap-Pizza links war auch ohne Jalapeños leider sehr scharf. Dafür die rechte umso langweiliger, was dann in Summe wieder halbwegs ging.


^ Regenbogen
 

^ Natürlich gäbe es in den Lyngen-Alpen noch genug Schneefelder - nur kommt man halt wohl nicht mit Straßen dort rauf


^ Der Gletscher rechts im Tal geht auch ganz schön weit runter


^ Lyngenfjord

9.9.2021

Auf dem Weg zu meinem nächsten Rastplatz / Abzweig hab ich noch ein interessantes Tal in der Nähe erspäht, wohin ich einen Abstecher machen sollte. Dort würde das Wetter aber heute noch regnerisch sein, soll aber morgen besser werden.

Da es weiter auf der Strecke wohl keinen schöneren Platz (mit darauf folgendem WC und sicherem 4G-Spot) gibt als hier .. sollte ich wohl hier blieben? Hatte nachts eigentlich ganz gut geschlafen, der hintere Parkplatz nach der Tunneleinfahrt ist ja nicht gar so nah an der E6... Sicht ist ja auch ganz nett hier und vielleicht verschwinden die Wolken bis morgen .. Immer gut, wenn man für 2-3 Tage Essen+Getränke dabei hat ..

Schade, dass es hier nix zum wandern gibt außer der Straße entlang bzw. um den Platz herum. Könnte doch mal wieder etwas Bewegung gebrauchen.. wobei es ja eh alle Zeiten mal etwas regnet. Normalerweise hatte ich auf meinen September-Nordlicht-Touren durch Skandinavien ja schon etwas besseres Wetter...


^ Lyngenfjord und Regenbogen

Der 10. und 11.9. verdient jeweils einen eigenen Bericht, aber da ich ja weiterhin am Lyngenfjord mit Blick zu den Lyngenalpen entlang kam, ergänze ich die relevanten Bilder noch hier:

(10.9.)


^ Lyngenfjord und Lyngenalpen


^ Verrostete Tafeln


^ Infotafel zu den Lyngsalpan (1834m, 140 Gletscher)


^ Hätte die ja gern mal auf beiden Seiten, soweit möglich, abgefahren und hier und da vielleicht mal rein gewandert, aber bei dem momentanen Wetter lohnt sich das ja auch nicht. Vielleicht am Rückweg..

(11.9.)


^ Lyngenalpen am nächsten Tag


^ Lyngenalpen


^ Lyngenalpen


^ Lyngenfjord und Lyngenalpen


^ Lyngenfjord und Lyngenalpen


^ Krass, da drüben gibts eine Restschneerinne bis (fast) runter zum Fjord/Meer. Schade, das ausgerechnet auf dem Teil keine Straße vorbeigeht :(


^ Auch die Rinne daneben geht noch weit runter


^ Lyngenalpen


^ Blick zu den Lyngenalpen


^ Abendlicher Blick zu den Lyngenalpen

(12.9.)


^ Morgendlicher Blick zu den Lyngenalpen
 
10.9.2021

Gestern machte ich das eine teure kleine Gürkchen/Cornichons-Glas auf. Fand ich die süß eingelegten Gurkenscheiben schon eigenartig, aber die hier schmecken mir noch weniger. Senfig-essig-öliger gurkenloser Geschmack.


^ Im Rema 1000 gibts eine Paprika-Schinkenwurst, hier mit diesen komischen Gürkchen auf Lompe

Heute mal Lompe mit Marmelade und später Lompe mit Geitost probiert. Der süßliche, karamelisierte Ziegenkäse und die dünne Scheibe bitteres Kartoffelfladenbrot passen sogar zusammen, beides schmälert den jeweils starken Eigengeschmack, der Käse ist weniger süß und das Brot weniger bitter.


^ Neuerdings gibts immer mehr Tunnels in Norwegen, die Landzungen an Fjorden abkürzen - das hier ist einer, der sogar 2 Blaulicht-Abschnitte hat.

Auf dem Plan stand heute also die Besichtigung des ehemaligen Bergwerks Ankerlia, wozu man eine Schotterstraße fahren muss, die später noch zu einer Brücke führt, die ich ebenfalls besuchen wollte.


^ Die Infotafel hab ich mir blöderweise nicht genauer angesehen, nur die Karte links, und somit das Bild unten rechts nicht bemerkt ...

DSC05605-2.jpg

^ .. ausgeschnitten: Es gab einst eine Seilbahn über den Fluss, womit auch Personen fuhren, mangels Brücke?!

Hier das Bild online:
https://digitaltmuseum.no/011014217611/taubane-gruvedrift/media?slide=0

.. auf der Website findet man natürlich auch viele weitere alte Seilbahnbilder aus Norwegen:
https://digitaltmuseum.no/search/?q=taubane

In Geilo gab's mal eine Seitwärts-KDSB:
https://digitaltmuseum.no/021017879...-mast-personar2-ustedalsfjorden/media?slide=0

ESL in Hemsedal:
https://digitaltmuseum.no/011014907...-med-fyrste-kafeen-i-bakgrunnen/media?slide=0



^ Ankerlia, unterer Zugang


^ Die unteren Häuser


^ Labor


^ Infotafel


^ Die Hauswände schauen komisch aus .. wohl eine Art Beton, dem anscheinend irgendein schwarzer Stein (Schiefer?) zugemischt wurde? Schaut jedenfalls interessant aus.


^ Labor


^ Die herumliegenden Steine sind jedenfalls auch bunt gemischt


^


^ Taleinwärts


^


^


^


^


^ Schmelzhütte, lt. Text beendete 1919 ein Feuer hier die Kupferproduktion. Nur wegen eines Feuers hier hat man das komplette Bergwerk stillgelegt mit den restlichen über 15 Häusern und allem drum und dran???


^ Blick talauswärts


^ Es gibt hier auch noch sehr (türkis-) grüne Steine, weiß einer, was das ist?


^ Karte. A12: Ropeway reception. Es gab also auch eine Seilbahn. Wo ich bin, steht leider nicht so genau, ich weiß nur, dass ich A1-A3 hinter mir gelassen hab, aber keine Ahnung, ob hier noch weiteres war..


^ Blick taleinwärts von weiter oben, hier zweigt nun rechts der Weg zur Monte Carlo Mine ab


^ Aufgang zur Monte Carlo Mine, die erhoffte ich weniger weit oben als die anderen Minen (die sind links wohl über dem Berg)

Auf dem Weg gab es, wie bei den Wanderungen zuletzt üblich, viele Beeren zu sammeln, wenn man wollte. Blaubeeren, Schwarzbeeren und verschiedene rote Beeren. Pilze gibts auch immer wieder mal.


^ Nach einem steilen, anstrengenden Weg ist man weiter oben - sieht doch schon besser aus als im Wald. Aber es geht noch weiter hinauf


^ Na schau her, ich treffe auf irgendwelche Seilbahnreste, wie es scheint? (Diese ist später aber nicht aufgelistet, kann evtl. also auch von anderswo sein - aber warum sollte es?)


^ Wohl Reste einer Seilbahn


^ Allerdings gehts immer noch weiter hinauf zum Eingang. Der Weg war mir später zu steil zum runtergehen - und ich ging rechts im felsfreien Bereich herum


^ Blick hinunter von der Monte Carlo Mine zu den anfangs besuchten Häusern; links ist auch der Parkplatz zu sehen


^ Weitere rostige Überreste


^ Eingang zur Monte Carlo Mine


^ Kurz hinter dem Eingang; Der Bereich links im Schwarzen scheint recht hoch zu gehen, konnte ich später mit meiner Handy-Taschenlampe nicht ausleuchten.


^ Leider ging's nicht weiter, da hier alles unter Wasser steht. Schade, hätte ja schon gedacht, dass ich ein bisschen weiter reinkann. Wobei ich auch nicht weiß, ob es überhaupt noch viel weiter reingegangen wäre.


^ Steht hinter dem Eingang


^ Ungewöhnlich farbiger Fels, so was hab ich auch noch nie gesehen. Fällt einem vor Ort wegen der Dunkelheit nur nicht so auf. Da sieht man, dass die Mine nicht komplett ausgebeutet wurde


^ Exit Monte Carlo


^ Blick von Monte Carlo Mine taleinwärts zur Straße mit Brücke, die weiter zu einer Brücke und noch weiter zu einem See ganz oben auf einem Plateau führt. Dazu mehr im morgigen Bericht.


^ Etwas unterhalb liegt noch dieses Teil herum


^ Der Schiefer ist auch ungewöhnlich hier, die Oberfläche ist nicht glatt, sondern wie mit einem Salzstreuer mit glimmernden Partikel versehen, das Glitzern kommt auf dem Foto leider nicht raus.


^ Noch eine Rolle, vielleicht von der Seilbahn?!


^ Wieder auf dem Hauptweg taleinwärts, 1-Tonnen-Brücke


^ Die Brücke überquert diesen Bereich, rechts hinten ist ein Wasserfall zu sehen; weitere Minen sind wohl auf dem Berg


^ Rückblck hinauf zur Monte Carlo Mine, weit rechts der Bildmitte


^ Infotafel zum Arbeiterquartier-Gebäude


^ .. und die Reste davon


^ Große Fliegenpilze gibts hier auch, kann mich nicht erinnern, wie lang das her ist, dass ich so einen überhaupt mal gesehen hab.


^ Bald hörte ich auf, sämtliche Schilder und Ruinen zu fotografieren


^ Waschhaus / Seperation


^ Waschhaus / Seperation. Spätere Info: Auch hier ging lt. späterer Tafel eine Seilbahnlinie hin.


^ Waschhaus bzw. oberhalb


^ Infotafel zu Werkzeug und Quarzmine


^ Infotafel zum Schmid, hinten scheint eine Seilbahnstütze zu sein und vorne sieht man Gleise


^ Schmid-Haus


^ Auch hier, wie schon am ersten Haus (Labor) wurde der Beton wieder mit Stahlseilen verstärkt. Hab ich so auch noch nirgends gesehen.


^ Seil-Beton ;)


^ Und hier soll irgendwo irgendwie die Seilbahnstation gewesen sein


^ Seilbahnstation


^ Infotafel zur Seilbahnstation, es gab wohl mehrere Linien: Zur Moskkugáisa Mine 2,8km (evtl. links außerhalb des Bildes), zur Sabetjohk Mine 2,2km (evtl. rechts im Bild) und eine eigene zum Waschhaus, deren Station dann vmtl. anders wo stand?!


^ Seilbahnstation


^ Hinter der Seilbahnstation, keine Ahnung; grundlegend dürfte aber in diese Richtung des Schuttes keine gegangen sein, da die Minen anderswo sind?!


^ Blick runter zum Fluss


^ Die Moskkugáisa - Minen sollten laut Plan jedenfalls irgendwo oben (vmtl. hinter der Bergkante) sein. Links vorne ein abgebrochener Holzstamm/masten


^ Links hinter der Seilbahnstation befinden sich noch Seile, die zumindest dicker sind als die im Beton


^ Direktors Haus. Schon ziemlich viele Häuser und Infrastruktur, dafür, dass das Bergwerk dann nur ca. 20 Jahre in Betrieb war?!


^ Wieder auf dem Rückweg, rechts die 1-Tonne-Brücke, mittig/links das Waschhaus und ganz hinten eine Regenfront, die aber bei mir nur für Niesel sorgte


^ Da war wohl mal eine Brücke


^ Gelb: die von mir heute gegangene Wegstrecke
Türkis: Seilbahnstation
Rot: Monte Carlo Mine
Magenta: Einer der Eingänge zur Moskkugáisa Mine; lt. Karte gabs da mehrere
Gelb: Gorsabrücke, besuchte ich morgen
Grün: Bergwerks-Kraftwerk, besuchte ich morgen
Blau: Vmtl. Sabetjohk Mine, Eingänge fotografierte ich morgen

Wieder am Parkplatz angekommen, gegen 15:30 Uhr, waren die Berge mittlerweile in Wolken gehüllt, so dass es wenig Sinn gehabt hätte, weiter hinauf zu fahren, zur Brücke oder noch weiter zu dem (Stau-?) See. Ein Plumpsklo und 4G gab's hier auch, also könnte ich auch gleich hier für die Nacht bleiben?!

Ein bisschen abgewartet + am Handy gespielt ... erst um 17 Uhr wurde es wieder besser, aber zu spät, keine Lust mehr, noch loszufahren.

Also mich nach hinten begegeben, PC aufgebaut, bissl im Internet gesurft, Nudeln gekocht und dabei eine Akte-X-Folge angesehen (hab mir vor einiger Zeit mal das DVD-Set gekauft, war meine Lieblingsserie in den 90ern, bevor es dann von Stargate verdrängt wurde), noch bissl im Internet gesurft, Bilder rüber kopiert, PC und Tisch wieder abgebaut, in Couch-Position begeben, bissl Amazon-Prime-Downloads am Handy angesehen, bissl am Handy gespielt und gegen 22 Uhr ins Bett gegangen - so ist mein üblicher Nachmittags/Abendablauf. Außer ich muss nix kochen, dann bau ich manchmal den Tisch+PC gar nicht mehr auf. Oder hab den PC vorne am Lenkrad wie vormittags. Oder ich will am nächsten Morgen noch etwas Fahren bevor die Arbeit beginnt, dann geh ich auch mal früher ins Bett.
 
11.9.2021

Früh ging es gleich mal zur Gorsabrua-Hängebrücke und zm ehemaligen Bergwerks-Kraftwerk, das sich gleich in der dortigen Nähe befindet. 1,8 km muss man vom Parkplatz hinterlaufen.

Die Gorsabrua ist ca. 150m hoch, was einem aber m.E. mehr vorkommt, vielleicht weil die Schlucht so schmal ist? Diese soll die tiefste Schlucht Nordeuropas sein. Die Brücke wird auch zum Strickhüpfen (norwegisch: strikkhopping), Bungee-Jumping, verwendet.

Retour kamen mir mehrere Gruppen junger Norweger entgegen - gut möglich, dass die heute am Samstag ein bissl strikkhopping machen werden. Dann gut, dass ich hier war, als es noch schön leer war.


^ Nochmals die Karte von gestern
Gelb: Gorsabrücke
Grün: Bergwerks-Kraftwerk
Blau: Vmtl. Sabetjohk Mine


^ Weiterer Straßenverlauf hinauf, nächster Halt am Parkplatz zur Gorsabrua


^ Plan, ich befinde mich am mittleren der 3 Parkplätze und da wo das K ist ist das alte Kraftwerk gewesen und nahe links daneben ist die Gorsabrua


^ Der Weg ist mal breiter, hier mal schmäler, aber zum Glück nicht plattmodeliert


^ Interessanter Bewuchs mit den Schotter/Felsabbruchflächen dazwischen


^ Wasserfall


^ Der Weg erinnert teilweise an eine alte Straße


^ Wasserfall im oberen Bereich


^ Ehemaliges Ankerlia-Bergwerks-Kraftwerk


^ Ehemaliges Bergwerks-Kraftwerk; der Weg wurde ab dem Abzweig von dem Weg zur Brücke schmal.


^ Ehemaliges Wasserrohr zur Stromgewinnung


^ Fluss/Wasserfall daneben


^ Reste des ehemaligen Kraftwerks


^


^


^


^ Ein nicht verrostetes Stahlseil


^ restliche verrostete Teile


^ .. auch hier wieder ein Stahlseil daneben


^ .. und auf dem Felsen darüber ein Holzpflock (oder vielleicht ehemaliger Seilbahnmasten?)


^ Auf dem Weg zur Brücke liegen auch noch alte Rohrreste rum.


^ Blick zu den Wasserfällen oberhalb der Brücke


^ Wie harmlos sich das Wasser hier schlängelt und dann gleich über 150m frei in die Tiefe fällt


^ Gorsabrua


^ Gorsabrua


^ Brücken-Daten


^ Auf der anderen Seite kann man nach rechts zu Ankerlia runter gehen.


^ In der Mitte der Brücke stürzen sich hier wohl die Bungee-Seil-Springer in die enge Kluft, krass.


^ Wasserfälle von der Brücke


^ .. und die schmale, tiefe Schlucht talauswärts von der Brücke aus


^ Talauswärts


^ Wasserfälle von der Brücke


^ Gorsabrua von der anderen Seite

Nach der Brücke ging es die Straße weiter, und die zog sich leider ewig. Der höchste Punkt der Strasse war auf ca. 810m, etwas dahinter hatte ich keine Lust mehr, weiterzufahren, mit 15 km/h auf der unruhig schottrigen Straße. Könnte später vielleicht noch etwas höher gewesen sein. Mein WC gab heut auch etliche Düfte von sich, entweder durch das Geschaukel der Straße oder durch die Luftdruckveränderungen aufgrund des Höhenunterschieds - oder beides.



^ Straße weiter hinauf zum Guolasjávri (See)


^ Links von der Straße ein weiteres Minenrelikt, ein altes Arbeiterhaus.


^ ... erst daheim (also im Auto) hab ich auf dem Bild hier diverse Mineneingänge entdeckt. Velleicht ging also eine der Seilbahnen hier hin?


^ .. weitere Auffahrt


^ Der obere von den drei Parkplätzen (vorhin auf der Karte der unterste), was auch immer der Aushub da in Bildmitte sein soll.


^ .. im Tal gibts irgendeine Hütte und die Schneereste sind mal wieder zu weit weg


^ Die Straße zieht sich


^ Vor dem Guolasjávri (See) verzweigt die Straße (so kann man an beiden Seeenden landen), geradeaus scheint aber wegen Bauarbeiten gesperrt zu sein


^ .. also links die längere Straße genommen, hier schon ein Stück weiter hinten und kurz bevor ich endgültig keine Lust mehr hatte


^ .. aber irgendwann keine Lust mehr gehabt, bis ganz hinter zu fahren, also in einer Bucht am Rand gehalten und ein bissl rumgegangen / fotografiert. Guolasjávri (See)


^ Die Straße würde noch weiter bis ans Ende des See gehen, und zwar scheinen links von dem schwarzen kleinen Berg auf der rechten Seite Autos zu stehen. Keine Lust mehr, noch bis dahin zu fahren. Genug gequält, mich und mein Auto.


^ Das nervigste Stück der Straße, denn hier gibts beiderseits keine Ausweichmöglichkeiten und keine Sicht, ob jemand kommt


^ Guolasjávri (See)


^ Guolasjávri (See)


^ Guolasjávri (See)


^ Straße runter, wo sich die beiden Straßenäste unten wieder vereinen


^ Schneereste, ausnahmsweise mal nah der Straße, aber ungeeignet zum Skifahren


^ Blick hinauf zu den anderen Mineneingängen, rechts vom Schneefeld in Bildmitte ist wohl einer der Eingänge, zumindest ein Schuttberg


^ Brücke nähe Ankerlia, diese Brücke hatte ich gestern von der anderen Seite aus schon fotografiert

Talauswärts hielt ich am Supermarkt und kaufte ein bisschen was ein. Heute im Joker, gestern im größeren und doch günstigeren Coop gegenüber. Aß aber nur den halben Garnelensalat, den Rest wollte ich mal mit warmen Nudeln probieren. (War dann aber nicht so gut, zu viel Mayo, zu fettig alles.)


^ Mittagessen aus dem Supermarkt, die Schokocroissants gab's nur im Zweierpack. Das zweite dann halt morgen. Zum Garnelensalat gabs Brot und einen Teil aufgehoben.

Entgegen der Meinung meines Navi kam ich später doch noch durch einen größeren Ort durch mit Supermarkt und Tankstelle. Fuhr aber zum Hafen runter, weil dort WC, und blöderweise ist das WC an der Rückseite von einem Imbiss und da roch es so gut nach Frittenfett. Also musste ich doch nochmals was mitnehmen, entschied mich diesmal für das "Berner"würstel mit Pommes um ca 7,50 € .. dann muss der restliche Garnelensalat halt bis morgen halten?!


^ .. und dann doch noch was richtiges gegessen, weil ich noch an einem Imbiss vorbei kam ;)

Im Gegensatz zu den Backofenpommes der Tankstellen schmecken die fettigen Friteusenpommes nur auf den ersten Bissen leckerer, danach wirds einem irgendwann zu fettig, ähnliches Geschmacksproblem wie bei meinem letzten UK-Besuch, was Fisch&Chips angeht. Komisch, dass die Pommes bei McD und BK und KFC vergleichsweise gar nicht so fettig schmecken, die liegen irgendwo zwischen Backofenfritten und diesen hier bzw. britischen Chips.

Ein zerzauster Krähen-/Rabenvogel o.ä. (in Schweden+Norwegen haben die ja meist 2 Farben im Gefieder, grau+schwarz) beobachtete mich, wie ich mit dem Essen zu meinem Auto ging und wartete sehr lange neben der Tür auf ein bisschen für ihn... ich warf ihm irgendwann ein kleines Stück Pommes hin, was ihm zu wenig war, aber irgendwann flog er wieder weg.

Danach fuhr ich noch ein wenig bis zu einem Rastplatz vor einem mal wieder neuen Tunnel, der diesmal einen kleinen Pass unterfährt. An selbigem hätte ich sicher ruhiger geschlafen, wollte morgen Vormittag aber an dem Rastplatz sein und hatte somit keine Lust auf Umwege. Bzw. hab ich hier einen Platz ein schönes Stück weit weg unterhalb des Rastplatzes entdeckt. Obwohl der eigentliche Rastplatz mit den LKWs so weit weg ist, hörte ich sogar das Brummen eines der Kühllasters nachts im Auto. Die Straße selbst hört man natürlich auch. Irgendwann fuhr noch ein Halbstarker hier rum - das ist auch oft der Nachteil an Plätzen in der Nähe von Ortschaften .. Hat sich so angehört, als würde er im 1. Gang mit hoher Drehzahl ein paar mal im Kreis durch das Gras fahren ...



^ Am Fjord entlang


^ Blick zum Fjord und links die Lyngenalpen von meinem heutigen Nachtplatz

 
Galdhøpiggen hat die Tage begonnen die Depots zu verteilen. Sie warten wohl noch auf etwas Neuschnee dann geht es wieder los im Herbst.
 
^ Ja, die hatten ja ca. Mitte September vorgehabt, wieder zu starten. Wird noch ein paar Wochen dauern, bis ich wieder soweit unten bin. Naja, im Herbst fahr ich eh am unliebsten Ski und Herbstzeit ist Wanderzeit - wenn nicht im Herbst, wann dann .. im Frühjahr liegt zu viel Schnee und im Sommer ist zu warm, also bleibt nur Herbst zum Wandern ;)
 
12.9.2021

Die Nacht verlief irgendwie unruhig heute, Straße, Kälte und falsche Decke, keine Ahnung. Am Morgen hatte es aber auch nur 3° draußen, immerhin Sonnenschein. (Im Auto vorne minimal 6,8° lt. Thermometer in der Nacht.)

Sehr sonnig heute, aber für morgen Regen gemeldet und den Rest der Woche eher bedeckt. Ich werde meine Route (wie eh vorgehabt) also gegen den Uhrzeigersinn machen und ab Alta wieder landeinwarts südlich fahren in die in einiger Hinsicht vielleicht schwedischste bzw. finnischste Gegend Norwegens. (= weniger steile Berge, waldiger + seenreicher, wenige Ortschaften, norwegische Finnmark)

Oben am noch nicht untertunnelten Pass am Kvænangsfjellet war es zwar sehr positiv, blauen Himmel zu haben (ist m.E. eine der schönsten Panoramas, die man auf norwegischen Straßen hat), aber die Berge links zu steil und rechts hatte ich ja schon mal eine Skitour gemacht, also wenig Lust, da nochmals zu Fuß rauf zu gehen. Dafür an den verschiedenen Rastplätzen halt ein paar Kurze Wege gemacht, um andere Fotoperspektiven zu finden und die Auswahl zu erschweren, welche man davon wieder löscht oder ins Internet stellt.


^ E6 am Kvænangsfjellet, zum Glück noch nicht untertunnelt, m.E. eine der schönsten Panoramastraßen Norwegens, wenn man von Süd nach Nord fährt und den ansonst unspektakulären Pass dann passiert hat.


^ Kvænangsfjellet, gegenüber hab ich ja vor ein paar Jahren mal eine Skitour gemacht, daher heute keine Lust dort zu wandern


^ Kvænangen


^ Kvænangen, gegenüber Gletscher


^ Schneereste zu klein und zu weit weg


^ Kvænangen, es gibt mehrere Parkplätze und jedes hat sein eigenes, tolles Pano auf den Fjord, insb. wenn man ein paar Pfade hinunter steigt


^ E6 Kvænangsfjellet-Straße


^ Kvænangen mit Fischzucht


^ Kvænangen mit Insel


^ Kvænangen


^ Kvænangen mit Blick aufs offene Meer


^ Kvænangen


^ Kvænangen


^ Kvænangen


^ Kvænangen, ca. 260° Panorama


^ Kvænangen mit Insel


^ Kvænangen


^ Kvænangen

Leider sind die Park- und Rastplätze hier oben alle direkt an der E6, so dass man, wollte man hier die Nacht verbringen, möglichst taube Ohren haben sollte. Zudem sind einige Plätze auch recht schräg, also fuhr ich zu einem anderen Platz.


^ Och nö, da wird jetzt wohl doch ein Tunnel gebaut :(


^ Kvænangen von unten


^ Bunte Bäume und ein Gletscher


^ Rückblick von später

Ab Mitternacht soll's stark regnen, das sprach etwas gegen den nächsten Platz mit der steilen, steinigen Auffahrt für heute Nacht, so dass ich noch zu einem anderen Platz fuhr. Der nächste Platz war auch ziemlich exponiert und ohne lärmschützenden Bäume zur Straße und unterhalb der straße (meist lauter als oberhalb?), wollte aber nicht mehr weiter fahren, da die Batterie eh schon lang wieder voll ist und es bis Alta nicht mehr weit ist.
Natürlich etwas schade, den sonnigen Tag heute nicht mit einer Wanderung genutzt zu haben, aber was da so auf dem Weg war, schien mir entweder nicht lohnenswert zu sein oder zu höhenmeterintensiv und sowieso nicht an das Pano von heute Mittag ranzukommen.


^ Fischzucht-Arbeiten


^ Mein heutiger Nachtplatz

Da sich mein Datenlimit meiner Vertrags-SIM (Magenta) für dieses Monat dem Ende neigt (6,8 GB von 8GB in EU verwendet), wollte ich mal schauen, ob man die Travel&Surf-Pässe noch buchen kann, die ich wohl mit meinem alten Tarif von früher, so meine ich, noch buchen konnte. Scheint es aber für Vertragskunden nicht mehr zu geben, dort nur noch teure Optionen für Schweiz und Welt. Hätte man eine Wertkarte von Magenta (Klax, der Name wurde noch von max.mobil übernommen) ohne EU-Roaming, gäbe es wohl Optionen für die EU, 4 € für 2,5 GB/24h und (eher interessant) 8 € für 4,5 GB / 7 Tage, d.h. die dürften dann vmtl. ohne Fair-Use jederzeit buchbar sein?! Mit meinem Vertragstarif dagegen bekomm ich um 10 € nur 3 GB "bis Monatsende" und da weiß ich noch nicht mal, ob die 3 GB EU-weit verwendet werden dürfen.

Ok, ich hab ja noch 2 andere österreichische Wertkarten-SIM-Karten, werd ich dort mal schauen, was aufzuladen, evtl. im Wechsel, vielleicht gilt die Fair-Use-Policy dann etwas länger.... (Die Tarife für Wertkarten in Norwegen sind leider nicht so günstig wie in Schweden.)
 
13.9.2021

Heute also viel Regen + das letzte Stück nach Alta gefahren, bissl im Europris einkaufen und ein Pizzabakeren gäbe es auch, allerdings haben die ja anscheinend alle erst ab 13 Uhr offen + es ist direkt im Zentrum (für einen Takeaway eher ein fraglicher Platz, da oftmals wenig Parkplätze und/oder Parkgebühren).

Genauso war es dann auch, Parkgebühren. Dann eben keine Pizza. Nicht weit weg wäre ein Einkaufszentrum gewesen mit einem Elektronikgeschäft, wo ich, weil nichts im Europris war, wegen eines USB-Hubs und Stereo-Lautsprecher schauen wollte (um meinen Mono-Bluetooth-Lautsprecher evtl. zu ersetzen, je nach Preis) ... auch hier Parken nur gegen Gebühr, beim Vorbeifahren sah ich den Preis am Automat, 2 € pro Stunde, nein Danke, dann kauf ich halt nix oder wo anders mal. So eilig hab ich das ja auch nicht.

Dann halt nochmal was an der Tankstelle mitgenommen, da es die nächsten Tage vermutlich nichts mehr geben wird außer dem, was ich mir selbst koche. Getreu dem Motto "a hot-dog a day keeps the doctor away" - so ging das doch, oder? :)

Saucentechnisch waren die norwegischen Tankstellen auch schon mal besser, jedenfalls was meinen Geschmack angeht: BBQ hab ich bisher noch nirgends gesehen, Glaze auch nur ca. 2x, schade, schade, schade. Ketchup, Senf, Chili-Ketchup, Hotdogmayo, Knoblauchmayo, süßer Senf, .. das gibt es regelmäßig bzw. häufiger.

Dann halt mal wieder ein Bot-Eis mitgenommen. Sieht man auch nur noch selten, eher an Tankstelllen, weniger in Supermärkten, wobei die Eis-Preise eh ziemlich gleich sind. Das Eis ist für heutige Verhältnisse geschmacklich wohl zu wenig fancy, wobei ich es gerade wegen seiner einzigartigen Form in Norwegen gerne mal mitnehm.


^ Burger-Dog und Bot-Eis

Im Bunnpris "Gourmet" zuvor endlich mal eine wiederverschließbare Packung Kokosnussmilch gesehen und mal gekauft. Evtl. mal bissl was bei der Pastasoße reinschütten oder mal so probieren, hatte ich noch nie direkt probiert. (Nur Kokosnussöl bisher.)

Kranke hab ich heut auch mehr gehört als zuletzt, hier in Alta hatten einige gehustet und geschnieft.

Ich fuhr noch den nächsten Rastplatz südlich von Alta an (im Wald, mit 4G und Plumpsklo, Straße hörbar, wenn es nicht gerade regnet und auf der anderen Straßenseite ist wohl ein Steinbruch mit häufigen, lauten Schlägen) und blieb für die Nacht und morgen Vormittag stehen.

Bei Regen + nachmittäglichen 5° Außentemperatur hab ich nun endlich mal mein langärmliges T-Shirt rausgeholt, zusammen mit den heizbaren Socken in den warmen Hausschuhen sind dann 18° im Auto erträglicher (bis hin zu 15°) und man muss nicht gleich die Standheizung einschalten.

Später, als es dunkel war, gab es irgendwann ein nerviges Dauerbrummen (das sogar zu spürbaren Vibrationen im Auto geführt hat) - ich steh eigentlich im Wald und etwas weiter weg von der größeren Fläche, wo die LKWs stehen, aber am nächsten Tag sah ich da 2 LKWs und mind. einer davon war dann wohl ein lärmender Kühllaster :(

14.9.2021

Ab ca. 6:30 fing dann auch der Lärm im Steinbruch wieder an - also kein sonderlich optimaler Platz hier.

Ich hatte mir gestern eine kurze Gipfelwanderung für heute rausgesucht, die netterweise in ca. 40km noch vor dem nächsten Rastplatz ist, an dem ich also die heutige Nacht verbringen könnte. Auf der Suche nach Wanderungen entdeckte ich die Seite ut.no, die ich in nächster Zeit noch häufiger hernehmen werde.

Dahin ging's durch eine schöne Schlucht (wo es aber wohl keine Wanderungen oder kurze Aufstiege gab). Angekommen, regnete es mittags leider kurz ein paar Mal, somit sich der Start um 1h verschoben hat.


^ Alta-Kautokeino


^ Alta-Kautokeino


^ Alta-Kautokeino, nette Schluchtstraße


^ Alta-Kautokeino


^ Alta-Kautokeino


^ Alta-Kautokeino


^ Alta-Kautokeino

Die nur ca. 100hm Wanderung war durchaus lohnenswert, man hatte eine schöne (wenn auch kalte) Aussicht und etliche schneebedeckte Berge.



^ Start Wanderweg Dihkkevárri


^


^ farblich leider schon zu spät, wäre schöner, wenn ein Teil der Bäume noch grüner wäre...


^ Dihkkevárri-Gipfelplateau


^ .. mit schneebdeckten Bergen


^


^


^


^


^


^ GPS-Track Dihkkevárri Wanderung

Der Rastplatz war dann leider etwas problematisch - kein vernünftiger Platz zum stehenbleiben; kaum 4G-Empfang.. also zum nächsten
gefahren, der leider auch nicht so viel besser war, aber wenigstens oben am WC gab's etwas mehr Empfang.
 
^ Ne, gibt ja Waschlappen :) Außerdem schwitzt man momentan gar nicht mehr so wie z.B. im Frühjahr in Schweden. Und die Kopfhaare sind auf 6-8mm kurz getragen auch nicht mehr so tragisch, da reicht auch einmal die Woche, wenn man vorher nur an Plumpsklos ohne Wasser vorbei kommt..

Aber ich meine, früher gab's entlang der E6 häufiger mal eine Tankstelle mit Dusche. Bisher noch keine gesehen. Ich hoffe auf morgen, denn da bin mir sicher, dass die zumindest früher eine hatte.
 
15.9.2021

Kautokeino ("Meinten Sie Autokino?") liegt zwar auf den Weg nach Finnland und nicht weiter auf meinen Weg nach Kirkenes, aber da es bis Karasjok evtl. sonst keinerlei Einkaufsmöglichkeiten gibt, nahm ich eben den Umweg nach Kautokeino (und morgen wieder ein Stück retour) und noch ein bisschen extra Umweg zu einer Wandermöglichkeit .. so das wegen Schnee durchgeführt werden kann...


^ Pikefossen


^ Pikefossen


^ Pikefossen


^ Infotafel Pikefossen


^ Kautokeino

Im Rema 1000 - Supermarkt sah ich heute erstmals in Norwegen das schwedische Lingon/Preisselbeerschwarzbrot - gleich mal eines mitnehmen müssen. Am Pfandautomat dagegen das selbe Problem wie in Schweden (auch in Norwegen mehrfach beobachtet): Leute mit Säckeweise Dosen und Plastikflaschen an den Pfandautomaten, die dadurch selbigen ewig belegen ... versteh nicht, wieso man das nicht einfach bei jedem Einkauf mitnimmt, anstatt ewig daheim zu horten? Oder das ist jeweils der Wochenverbrauch zum Wocheneinkauf ...


^ Kautokeino-Ávži. Die Berge dahinten - wohl zu viel Schnee für eine Wanderung und zu wenig (bzw. zu wenig weit tief) für eine Skitour ..



^ Start Wanderung auf den Bealjážat (falls das der Name des Berges / Gipfels ist)


^ Tourwegweiser nach links - später wieder retour und geradeaus gegangen, denn:


^ .. auf dem Weg war's mir zu nass. Der andere Weg ging problemlos über den Bach. Gleich dahinter waren auch schon die ersten Schneereste im Gras.


^ Oberhalb von ca. 350m (hier schon etwas höher) waren einige Schneefelder - und ein bisschen blauen Himmel gibts auch noch.


^ Der Weg blieb aber noch schneefrei


^


^


^ Hier oben könnte man schon auf Skiern abfahren.


^ Hier gibts eine Bank und eine Weggabelung; ich nahm an, dass der kleine Gipfel hier links weiter das Endziel der Bealjážat-Wanderung sein soll, aber da war eine durchgehende Schneedecke und somit nicht erreichbar mit meinen heutigen Schuhen (zu rutschig).


^


^ Hier liegt mir heute zu viel Schnee für eine Wanderung


^


^ Ich ging den Weg noch etwas weiter, aber da der Weg weiter oben eh immer mehr Schnee hatte, hab ich nicht weiter versucht, über diese nasse Stelle zu kommen


^


^ Wanderung 15.9.2021

Wieder zurück nach Kautokeino gefahren, wo ich am kleinen Parkplatz an der Skisprungschanze übernachtete.



^ An der ehemaligen Skisprungschanze in Kautokeino mit Blick auf eben diesen Ort


^ .. leider kann man die Skisprungschanze nicht mehr raufgehen, da die Treppe im unteren Teil zerstört wurde. Vmtl. genau damit keiner mehr raufgeht?

Da fällt mir ein, dass ich in Norwegen noch keinen Aussichtsturm auf dieser Reise hatte. Scheint in Schweden wohl häufiger zu existieren. Klar, wegen Wald auch nötiger, hier sind die Gipfel ja meist waldfrei.


^ Kautokeino-Sprungschanze.


^ Kautokeino-Sprungschanze


^ Abendessen, Tikka Massala im Rema-Supermarkt um 39,- NOK. Das Mild-Zeichen bedeutet hier - im Gegensatz zu dem an der Satay-Sauce - aber wesentlich mehr Schärfe und zu viel, als dass ich mir das nochmal kaufen würde. Schade. Ich will nicht wissen, wie scharf ein 3-Chilli-Symbol wäre ...


^ Nordlichtfotos sind bei den moemntan laufend bedecktem Himmel auch nicht einfach bzw. sinnvoll.. Und Lust, nachts nochmal aus dem Auto zu gehen, hab ich auch nicht wirklich, erst recht nicht, wenn ich ja am nächsten Tag wieder um 7 Uhr aufstehen muss und es momentan erst ca. nach 22 Uhr dunkel genug ist.
 
16.9.2021

Außentemperatur heute früh bescheidene 2°. Es ging wieder ein Stück nach Nordosten in Richtung Karasjok, aber nach Kautokeino zu einer diesmal etwas längeren Wanderung, bei der ich momentan lange Unterhosen unter den Jeans, dicke (oder 2 Paar) Strümpfe, Mütze und Handschuhe trage, weiterhin aber mein kurzes Poloshirt und die Sommerjacke (oben schwitzt man mehr). Allerdings war es am Gipfel schon sehr windig kalt.


^ Heut mal eine etwas längere Wanderung. Rentiere hab ich aber keine gesehen. Überhaupt kaum welche auf dieser Herbstreise bisher.


^ 1 Minute später schon das erste Hindernis - da ist's mir zu nass..


^ na da ist's ja noch nässer!!


^ .. da geht's.


^ Bei dieser Verzweigung machte ich lieber ein Richtungszeiger-Foto für den Rückweg...


^ Der Weg war abschnittsweise sehr sandig


^ Schild nach links


^ Diese feuchte Stelle konnte man am Rand links umgehen (da lag etwas Holz)


^ Gleich kommt eine Bank, ca. halber Weg


^ Ausblick von der Bank


^ Rückblick ein Stück weiter oben


^ Und irgendwann kommt dann auch der Gipfel in Sicht. Werde ich trotz Schnee raufkommen?


^ Da scheint wohl einer nach dem Schneefall raufgefahren zu sein.


^ Rechts lag weniger Schnee, also erst mal zu Radarstation


^ Gipfel


^


^


^


^


^


^


^ GPS-Track Wanderung Rássegálvárri 16.9.2021

12,3km, 327hm lt. Tracker (291hm Differenz), knapp 4h


^ Wieder unten im Tal
 
^^ schöne Herbststimmung !

Planst du den ganzen Winter lang Skandinavien, oder machtst du einen Abstecher in die Türkei?

Mit Österreich, Italien wirds wohl nicht, nehm ich an (2G, 3G...) , oder?
 
^ AT kommt mit der heutigen Meldung definitiv nicht in Frage und für IT seh ich ebenfalls 0% Chancen. Wie kommst du auf Türkei? Haben die keine Coronamaßnahmen mehr? Die waren bisher doch auch eher Hardliner, genauso wie Griechenland. Aber tendenziell sind mir da zu viele Länder dazwischen, die zu viele verschiedene Maßnahmen bzw. Tests verlangen (können).

Zudem kann man ja - zumindest momentan - auch wieder nach Finnland, so dass ich etwas mehr Abwechslung hätte.

Ich weiß nur noch nicht, ob und wie weit ich jetzt erst nochmal wieder in den Süden Norwegens fahre, wo manche Skigebiete im Oktober/November geöffnet sind, oder doch erst nach Finnland und darauf hoffen, später nochmals zurück nach Norwegen zu dürfen .. Auf jeden Fall möchte ich noch zurück zu den Lofoten, bis ich dort bin, wirds wohl Mitte Oktober werden, dann werd ich mich wohl entscheiden müssen.

(Hätte ja schon auch seinen Reiz, mal hier oben im November/Dezember zu bleiben, wenn die Tage laufend kürzer werden und irgendwann die Sonne nicht mehr über den Horizont geht, nur ist halt nicht viel mit Skifahren, da die Skigebiete hier oben eher erst im Januar/Februar öffnen, außer eben in Finnland. Andererseits hab ich natürlich auch keine Lust auf -30 bis -50°, die es hier oben werden kann ..)

Leider bleibt Russland momentan unerreichbar - die lassen auf dem Landweg anscheinend zumindest momentan weiterhin generell keine Touristen ins Land..
 
Bei der Radarstation musste ich gleich an die Station am Passo Maniva denken... Weit weg, ganz anderes Panorama und auch eine ganz andere Station. Aber trotzdem kam mir die Station sofort in den Sinn.

Langsam scheint es ungemütlicher zu werden in deinem Auto mit dem Herbstwetter. Ich drück dir die Daumen, dass der Herbst sich noch ein wenig von seiner guten Seite zeigt :).
 
^ Such dir eine Insel möglichst im Westen vor der Küste und die Chancen stehen gut, dass du an einem einsamen Rand eine Radarstation findest. Da scheint es in Norwegen wohl einige zu geben ....


Aber ungemütlich wirds im Auto noch lange nicht. Dazu muss ich momentan noch viel zu selten die Standheizung einschalten. Bzw. könnte sie häufiger einschalten, wollte ich es unbedingt wärmer haben.

Gestern und heute endlich mal Sonne (und gestern auch die ersten brauchbaren Nordlichtfotos).
 
17.9.2021

Gleich kalt und bedeckt wie die letzten Tage, mittags 5°, aber windiger. Die 86 km bis Karasjok wollte ich heute noch nicht ganz fahren, also eine kleine Wanderung eingelegt (diesmal weniger Wald) und später zu einem kleinen anderen Wanderparkplatz mit WC gefahren.

Der Weg fing gleich steil an; lt. Tracker 3 km, knapp 1h, ca. 130-150 hm.


^ Gleich hinterm Parkplatz (nach dem obligatorischen Wassergraben) stieg der Weg steil an


^ Danach ging es flacher weiter


^ Vuottašvárri - Gipfelplateau


^ .. etwas oberhalb des Sendemastens


^ Ein See


^ Die Straße


^ Ein weiterer See


^ Müll hinterm Parkplatz + ein Gerippe und abgetrennte Beine/Hufe, war wohl mal ein Rentier


^ GPS-Track Vuottašvárri

Hab mir heute mal wieder die Einreiseregeln hier in der Umgebung angesehen:

Nach Russland komm ich weiterhin nicht rein (Touristen nicht über den Landweg und ich hätte zurück Quarantäne).

Seitens Norwegen werden die nördlichsten Regionen in Schweden und Finnland seit 13.9. wieder als Grün bewertet, d.h. da käme ich auch zurück, wenn Norwegen lt. offiziellen Websites nicht auf den grünen Status des Heimatlandes bestehen würde. Und Österreich wird so schnell nicht wieder grün.

Nach Finnland darf man wohl auch seit 1.9. generell wieder als Tourist rein und braucht maximal einen Test bei Einreise und nach ein paar Tagen; wobei dort auch steht, dass die Einreise von Nord-Norwegen und Nordschweden nach Finnland ohne Test möglich ist - nur eben das Problem mit Norwegen zwecks grünem Status Heimatland, wenn das wirklich so durchexerziert werden sollte. Das wäre mir dann zu gefährlich, wenn ich nicht mehr rein dürfte, nur um in Finnland bissl was einzukaufen.... Naja, so hätte ich aber vielleicht im Winter noch eine weitere Abwechslung, könnte in Finnland nämlich auch alles masken- und testfrei zu sein.

Ich könnte natürlich auch mal die Skigebiete in Finnland diesen Winter abgrasen, in dem Fall wäre es sinnvoll, gleich im Norden zu bleiben und nicht erst wieder südlich innerhalb Norwegens zu fahren, sondern dann im Winter von Nord nach Süd und von Süd nach Nord und dann über Schweden, oder falls möglich Norwegen, wieder zurück nach Österreich. (Die Strecke übers Baltikum von Finnland retour hat zuviel Länderdurchfahrten und vmtl. zu viel unterschiedliche Corona-Richtlinien, die diesen Winter sicherlich noch relevant sein werden, also zu kompliziert und ggf. nicht möglich.)

Außerdem ist es fraglich, ob Finnland wirklich so lohnenswert ist, was die Skigebiete angeht .. ist ja noch weniger alpin als Schweden .. und da wo in Finnland mal ein Hügel ist, ist auch ein Skilift, so ungefähr ;)

Um 23 Uhr kam noch so ein blöder LKW, gerade, als ich mich heute - verspätet - bettfertig machen wollte. Somit hab ich das verzögert und erst mal abgewartet, ob er a) wieder wegfährt oder b) bleibt und wenn ja, ob es ein Kühllaster ist - dann könnte ich hier nämlich nicht schlafen und müsste weiter fahren..

War aber zum Glück doch kein Kühllaster.
 
18.9.2021

Heute standen zwei kleine Wanderungen an, Háldi ein paar km vor Karasjok (zur Abwecshlung mal keine nassen Stellen!), und das Skigebiet in Karasjok.

Karasjok .. hört sich ja an wie das russische Wort für "gut" ;) Übrigens, Karasjok: Minimaltemperatur -51,7°C, Maximaltemperatur +31,7°.


^ Uralte Brücke


^ Háldi Monsterbakken, kommt im Bild nicht raus, aber sehr steil - will ich nicht runtergehen müssen.


^ Links der steile Einstrich-Weg, rechts eine Alternative, die mit Plastiktüten markiert ist


^ Links der steile Einstrich-Weg, rechts der Zweistrich-Weg, den ich später runter ging und etwas umwegig weniger steil ist


^ Oben musste man ein paar Mal wieder runter und rauf gehen


^ Blick runter zum Fluss


^ Gipfel endlich


^ Gipfel-Pano


^ Gipfel-Pano


^ Gipfelkreuz mit samischer und norwegischer Fahne. Ähnlich den Kurden haben auch die Sami/Samen zwar eigene (mehrere) Sprachen, aber keinen eigenen Staat, sondern sind auf 4 verschiedene Staaten verteilt. Die Flagge gibts übrigens erst seit 1986.


^ Am Gipfelgrat entlang


^ GPS-Track Háldi

Lt. Track 4 km, ca. 180-190 hm, knapp 2h.

Die zweite Tour war anstrengender, da steiler die SL-Trasse hinauf. 1,8 km, ca. 120-130 hm, knapp 1h.


^ Talstation Skigebiet in Karasjok


^ SL-Trasse


^ Blick runter auf Karasjok


^ Bergstation, etwas unterhalb vom Antennenmasten


^ SL-Pano


^ Abfahrt


^ Abfahrt und Karasjok


^ Wie gestern: an den roten breiten Blättern hängen blaue Beeren, an den grünen breiten Blättern hängen rote Beeren und an den zackigeren grünen Pflanzen hängen schwarze Beeren.


^ Was man hier nicht alles im Wald findet (zwischen SL und Abfahrt)


^ Steilhang


^ Abfahrt


^ GPS-Track Wanderung Skigebiet Karasjok

Danach Tankstelle und Supermarkt.

Wohl mittlerweile fast alle Circle K Tanktellen haben auch Pizza, und zwar "Peppes Pizza". Kosten um die 18-21 € glaub ich (nicht exakt geschaut) und ich frag mich, ob das die gleichen sind, die man in Supermärkten tiefgekühlt um 5-8 € kaufen kann...

Hinsichtlich Kartoffeln hab ich ja letztens mal bissl im Internet recherchiert, rohe Kartoffelscheiben in der Pfanne brauchen wohl eher mind. 20 Minuten zum gar werden (und sollten abgedeckt werden), was mir vmtl. tendenziell zu lang dauern bzw. zu viel Strom kosten wird, wobei man ja mal testen könnte, wie dünn man sie schneiden muss, damit es schneller ginge.

Tiefkühl-Pommes sollen im Kühlschrank tendenziell auch recht schnell verwendet werden (und die Packungen sind ja meist recht groß).

Alternative könnten fertig geschälte und gekochte Kartoffeln sein, die es manchmal im Kühlregal gibt und vergleichsweise gar nicht so extrem viel teurer sind als frische Kartoffeln, also hab ich da heute eine Packung mitgenommen. Wird dann hoffentlich auch offen 3-4 Tage im Kühlschrank halten.

Dazu probierte ich heute mal Fischburger mit Käse/Speck. Fischburger u.ä. gibt's ja in großer Auswahl in Norwegen.

Leider hatte der Rema-Supermarkt hier kein WC, also noch in den Coop Prix. Der hatte zwar auch kein WC, war aber ein richtiges Kaufhaus, nicht viel, aber allerlei Zeug von Kleider über Waschmaschinen und Baumartkartikeln zu einem Ständer mit Armbanduhren - sowas hab ich seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen. Das war in den Kaufhäusern in Nürnberg als Kind für mich immer eine der Abteilungen, wo ich häufig geschaut hab, was es wieder für neue Techniken gibt. Und mir manchmal eine Taschenrechner- oder Datenbankuhr gekauft hab. Die Digital-Analoge Armbanduhr von Casio, die ich auch bei dieser Reise wieder trage, dürfte ich auch damals in den 90ern in einem Kaufhaus gekauft haben...

Ebenfalls im Coop fielen mir noch 2 andere Sachen in die Hände: 8 Stk. Pølsebrød um 4,40 NOK!? Das ist zu günstig, um es nicht auszuprobieren. Morgens mit Marmelade. Und: ungekühlte Gnocchi (normalerweise sieht man die eher im Kühlregal), also hab ich die auch mal noch mitgenommen.


^ Links 8 Stk. Pølsebrød um gesamt ca. 0,44 € und da sag noch einer, Norwegen sei teuer ;-) Die Gnocchi aus deutschen Kartoffeln wurden dagegen in Italien produziert und haben eine längere Reise hinter sich.

Auf der E6 in Richtung Tana bru leider schwierig mit brauchbaren Nächtigungsplätzen, die Rastplätze taugen quasi noch weniger als auf den Straßen der letzten Tage. Passende Wanderungen für mich gibt's auch keine.


^ Endlich mal wieder mehr blau und grün auf meinen Bildern ;)


^ E6 Karasjok-Tana bru


^ Grenzfluss, auf der anderen Seite ist Finnland


^ E6 Karasjok-Tana bru


^ E6 Karasjok-Tana bru


^ Fischburger mit Schinken/Käse (aß heute und morgen je 2 Stück) und fertig gekochte Kartoffeln

Die Kartoffeln würzte ich mit etwas Pfeffer und Trüffelsalz, wobei letzteres schon vor 2 Jahren abgelaufen ist und im Glas verklumpend eher den Anschein hat, als würde sich der Trüffel vermehren... Da die Kartoffeln eh kaum braun wurden (und ich Salzkartoffeln an sich hasse), verzichtete ich morgen auf das Salz.

Dazu noch was von der Satay-Sauce, die ich immer noch hab, hat recht gut geschmeckt, nur nicht so wirklich nach Fisch, also überhaupt nicht. Aber wie auch ein Cordon Bleu mit Käse-Schinken besser schmeckt als ein normales Schnitzel, so ist auch dieser Fischburger besser als einer ohne. Und dass die Kartoffeln nicht wirklich angebraten waren, war auch nicht weiter schlimm.


^ Naja, Bratkartoffel oder Fisch kann man das nicht nennen, aber geschmeckt hat's trotzdem (mit der Erdnuss-Satay-Sauce)

Durch das vorherige Aufschneiden der Burger werden sie schneller warm + das Schneiden geht leichter. Dafür braucht man länger zum Umdrehen.

Von dem Parkplatz hier ginge eine 15km Wanderung zu einem 1000m hohen Berg weg, das ist mir natürlich zu viel morgen, sowohl längen- wie höhenmetermäßig. WC gibt's aber keines. Und auch keine Aussicht für eventuelle Nordlichtfotos.
 
Danke weiterhin fürs mitnehmen, diese skandinavische Herbststimmung hat schon was. :-)

Ansonsten wollte ich noch bekräftigen: soweit ich weiß gabs im Baltikum meist relativ strenge Corona-Regeln, insbesondere für die Einreise. Aktuell kenn ich die Regeln zwar nicht im Detail, aber Du hast wahrscheinlich ganz Recht, wenn Du sagst, es empfiehlt sich eher nicht, durchs Baltikum zu reisen.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben