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Notantrieb von Seilbahnen

Logisch.

Aber irgendwo hatte ich mal gelesen, dass es folgende Stufen der Antriebe gibt:
Keine zusätzlichen Antriebe -> Hilfsantrieb -> Notantrieb -> Integrierte Bergung

Was ich da aber nicht verstanden hab: Heißt das, dass jede Bahn mit Notantrieb nen Hilfsantrieb hat?

Also nochmal.
Hilfsantrieb = hydraulisch, betrieben mit Dieselaggregat (?)
Notantrieb = ?
 
Nein der Hilfsantrieb ist einfach ein zweiter Antrieb, der die Bahn bei einem Defekt des Hauptantrieben oder Stromausfall mit mindestens der halben Geschwindigkeit betreiben kann, also Gäste transportieren. Meist durch eine Stromversorgung ab Notstromgruppe und eine Choppersteuerung zum verheizen der generatorischen Leistung auf Widerständen. Hilfsantriebe sind vorwiegend Dieselelektrisch.

Kann man für wichtige Anlagen kaufen. Beispielsweise Zubringer, Verbindungsbahnen usw. Alternativ währe dann noch 2 komplerr redundante Antriebe. Dann nimmt man aber grad eine Spur mehr Geld in die Hand.

Der Notantrieb ist zum Bergen, unabhängig ob vor auf das Getriebe wirkend oder auf die Seilscheibe. Das ist seit 2007 so, vorher war der Hilfsantrieb der Notantrieb auf das Getriebe wirkend.
 
Achso, jetzt hab ichs (glaub ich) verstanden.

Dh. Hilfsantrieb dieselelektrisch, Notantrieb dieselhydraulisch, richtig?
Stimmt auch folgendes:
Hilfsantrieb und Notantrieb wirken entweder auf die Seilscheibe oder auf das Getriebe.
Mit dem Hilfsantrieb soll die Bahn normal weiterbetrieben werden, mit dem Notantrieb geborgen werden.
Bahngeschwindigkeit 6 m/s: Hilfsantrieb 3m/s, Notantrieb 1 m/s.

Nächste Frage, wo ist bei ner Bahn der Notantrieb (das hab ich leider mal den Maschinisten vom Hössexpress vergessen zu fragen :oops: ). Theo hat ja bereits geschrieben, dass der Hilfsantrieb per Spindel (DM) / Hebel (Leitner) zum Zahnkranz hinbewegt werden muss. Gilt gleiches beim Notantrieb?

Gibt es auch Bahnen, die nur einen Hilfsantrieb oder nur einen Notantrieb haben?
 
Das was Theo geschrieben hat ist der Notantrieb.

sunset schrieb:
Gibt es auch Bahnen, die nur einen Hilfsantrieb oder nur einen Notantrieb haben?
Hilfsantrieb benötigt noch zusätzlich einen Notantrieb oder zubindest eine Funktion den Hilfsantrieb auch mit der separaten Notantriebssteuerung zu bedienen. Der Hilfsantrieb benutzt die gleiche Steuerung wie der Hauptantrieb.
Wie der Hilfsantrieb gelöst ist ist, ist unterschiedlich. Dieselelektrisch ist aber sicher die Verbreiteste. Gibt zumindest in den USA auch Dieselmechanische.

Auch der Notantrieb kann Dieselelektrisch oder Dieselmechanisch erfolgen. Der Hydrostatische ist relativ einfach, zudem hat man keine Probleme die generatorische Leistung wegzubringen sofern kein Netz vorhanden ist.
 
Achso, ok, jetzt hab ichs verstanden.

Wenn ich nochmal fragen hab, meld ich mich, aber im großen und ganzen sind meine Fragen beantwortet.

Danke sehr !!
 
Die Förderer im Umlauf (mit Ausnahme der Regelstrecke) sowie Beschleunigungs- und Abbremsbereich haben doch keinen eigenen Antrieb normalerweise? Das wird doch per Rollen direkt vom Seil genommen? Und die Regelstrecke ist doch auch meist im Keilriemenverbund und kann nur bei Bedarf schneller oder langsamer laufen.
 
Die 24-DLM Gaislachkoglbahn hatte z.B. einen Hilfsantrieb um den Fahrbetrieb auch bei Stromausfall aufrecht zu erhalten.
Notantrieb gab es natürlich auch. :-)
 
ok, bei alten Funitels gab es das auch. Aber hier ging es doch eher um den "Normalfall", sprich Standard KSB oder EUB.
 
Bei Leitner ist die Regelstrecke mittels Magnetkupplung, welche nur öffnet wenn die Regelstrecke arbeiten soll, im Keilriemenverbund. Bei DM ist sie zumindest in unserer Variante nicht im Keilriemenverbund sondern es müssen zwei Bolzen ungesteckt werden. Zeitaufwand ist ca. 3min, also nichts sonderlich tragisches.
Des weiternen haben wir eben noch in beiden Stationen im Bereich des Bogens einen separaten Elektromotor, was aber mit den speziellen Gegebenheiten einer Kombibahn zu tun hat. Der Antrieb der Reifen ist ja bei den vordersten Reifen, also da wo diese am schnellsten sind. Danch wird dann halt alles langsamer bis auf das Tempo wo die die FBM im Gondeleinstiegsbereich haben. Ab mitte des Stationsbogens gibt es aberwieder eine Tempoveränderung auf das Tempo der FBM im Sessseleinsteigsbereich, das heisst die Pneu werden wieder schneller und das ganze System hatte zuwenig Kraft und die FBM bleieb stehen. Blöderweise kann man den bereich wo die Tempoveränderung stattfinden nicht von der anderen Stationsseite antreieben lasssen weil ziemlich genau da die Weiche ist und Folgedessen auch die Regelstrecke welche wir am morgen als Startapparat brauchen.
UNI-G ist halt nicht gleich UNI-G, wobei bei den meisten Bahnen zumindest die Hälfte meines Zeuges fehlen wird und der Rest teilweise anders gelöst ist oder sogar ganz fehlt.
 
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