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Obersaxen // 1.-8.3.2014 // Hochwinter

Mundaun-Lumnezia-Obersaxen, Ausgabe 2014, wie immer in der ersten vollen Märzwoche:







Obersaxen 2014 - Hiess heuer: Schnee sehr gut, Wetter durchzogen bis fantastisch (50% traumhaft, Rest so-so-la,la), temperaturmässig war es kalt. Hochwinter im März jedenfalls. Wir haben in diesem Jahr so gute Verhältnisse wie schon seit langem nicht mehr dort oben angetroffen. Sämtliche Pisten waren traumhaft zu fahren, und dies ohne jegliche Eisstellen oder Steine. Auch abseits der Pisten waren die Bedingungen top. Was auffällig war: Für Obersaxen-Verhältnisse waren rekordverdächtig viele Leute im Gebiet unterwegs - ich weiss: jetzt kommen dann gleich die Tirol-Vergleiche. Ich schreibe deshalb bewusst "für Obersaxen-Verhältnisse" waren sehr viele Wintersportler auf den Pisten und Anlagen unterwegs. Das lag sicherlich an den späten Fasnachts- und Faschingsferien in Teilen der Schweiz und Deutschland.

Zum Skigebiet selber ist alles gesagt; sämtliche relevanten Informationen lassen sich in älteren Berichten nachlesen.

Zu Beginn unserer Ferien: Winter-Frühling 1:0…



Am ersten Skitag erwartete uns auf dem Piz Mundaun diese besondere Stimmung - Blick in Richtung Weisse Arena:





Auf dem Sasolas-Schlepper: Frisch angepudert…



Dessert-Highlights auf Sasolas:



Hier sind ausführliche Gespräche möglich: Auf dem langen Gischniga-Stein-Schlepper…





Schweres Teil: Gischniga-Stein-Schlepper…





Blick auf die Südhänge (Lumnezia):



Wie so oft spätnachmittags: Schöne Lichtspiele in Richtung Westen…



Stein:



Fixer 3er-Sessel von WSO: Kartitscha auf den Stein…



Südwestlich vom Stein:



Im Sektor Sez Ner:



Es waren teilweise viele Leute unterwegs:



6KSB-Standardanlage auf den Sez Ner:



Mondlandschaft: Alp Sez Ner und Um Su…





Schneewüste bei Canorta 2000:



Lange, flache und vor allem blaue Piste (grösstenteils eher Ziehweg) vom Sez Ner nach Vella:



Knackige Verhältnisse am späten Nachmittag rund um den Gischniga-Skilift:





Neuer Tag, neues Wetterglück: Auf dem lahmen Startsessel von Valata nach Cuolm Sura…



Beeindruckt mich immer wieder, dieses schöne Panorama:



Frühmorgens liegt der Piz-Mundaun-Sessellift noch im Schatten, auch im März noch!



Das Lugnez mit dem Piz Terri:



Klassiker-Ausblick vom Piz:



Liegt Obersaxen um diese Tageszeit noch im Schatten, so ist das Val Lumnezia bereits total "eingesonnt":



Ich kanns nicht oft wiederholen: Habe selten so gute Verhältnisse erlebt wie Anfang März 2014. Auf dem Piz Mundaun…



Nette, perfekte Carving-Pisten im unteren Bereich zwischen dem Piz Mundaun und Cuolm Sura:



Bei Plitschees:





Uebergang in den Sasolas-Sektor:



Landschaftlich schöne, blaue Hintenrum-Pisten in Sasolas:



Oben Winter, unten im Tal (Ilanz, Rheinschlucht, ganz hinten Chur) herrscht bereits Frühlingsstimmung:



Doch in den oberen Stockwerken regiert der Winter:



Sasolas im Gebiet der Bündnerrigi:



Piz Mundaun:



Tja, die Jugend wird auch immer fetter:-) Man beachte die Schräglage…



Freitag, der 7. März 2014 war einer DIESER Tage: Prachtswetter von morgens bis abends:



Eispalast Oberalpstock:



Einsam und verlassen steht er im weiten Feld: Talstation des Skilifts Misanenga-Untermatt. Soll bald durch eine fixgeklemmte Vierersesselbahn ersetzt werden. in meinen Augen völlig unnötig…





Und weiter gehts mit der nicht eben sonderlich spannenden 4KSB Meierhof-Kartitscha:



Sektion Kartitscha-Stein, gut besetzt! Rechts die Piste heisst jetzt offiziell "Carlo-Janka-Piste" - ausser dem Namen hat sich nichts geändert, so mein Eindruck…



Ohne Worte, sans mots, sin palabras…



Mit einer speziellen Flugzeug-App ist man jederzeit im Bilde, welcher Flug hier gerade von wo nach wo düst:



Das traditionelle Abschluss-Foto:



Schön wars, auch wenn schon tausendfach gesehen!
 
Dieser Bericht macht wieder Lust auf einen Besuch in Obersaxen bei den gleichen Verhältnissen wie du sie erlebt hast.
 
THX für Euer Feedback. Wie bereits erwähnt, und auch von whistlercarver angesprochen, ist Obersaxen bei solchen Bedingungen einfach ein geniales Gebiet! Und das in vielen Belangen, trotz der offensichtlichen und bekannten Unzulänglichkeiten.
 
Die Weiten des Val Lumnezia:



Der Stein - ein klassischer Skiberg:



Hier entlang des Gischniga-Schleppers herrschen gemeinhin immer die besten Schneeverhältnisse im ganzen Skigebiet:



In der Nähe von Cuolm Sura:



Sasolas, im Hintergrund der Piz Mundaun:



Die "Pforte" ins Lugnez - hinten grüsst die Signina-Kette:



Blick ins hintere Lugnez:





Trasse der Sez-Ner-Sesselbahn in beinahe voller Länge:



Bergstation - fast nackt:

 
Die Saison ist in Obersaxen schon seit dem 7. April zu Ende... :surprised:
 
Danke, Obersaxen-Berichte sind immer wieder gern gesehen, ums mal Foren-typisch zu formulieren :D
Kann mir gut vorstellen, dass es genial war bei solch guten Schneebedingungen, hat mir ja letzten Winter auch richtig gefallen bei Neuschnee. Hast du auch noch Bilder von den Pisten an der Hitzeggen-Bahn?

intermezzo schrieb:
Es waren teilweise viele Leute unterwegs:

Solche Menschenmengen passen irgendwie nicht so nach Obersaxen. Aber na gut, ist halt die Sezner-Bahn. Habe kürzlich mit einem Kollegen darüber gesprochen, der jeweils jeden Februar eine Woche in Surcuolm verbringt. Sie fahren jeweils täglich quer durchs Gebiet zur Sezner-Bahn, "weil dort die schönen Pisten sind". Die KSB scheint ein Magnet zu sein.
 
Hitzeggen: habe sicherlich Bilder davon, muss mal nachschauen.

Sez Ner: Diesen hype begreife ich einfach nicht. Muss ich aber auch nicht. Klar, es hat dort ohne Zweifel schöne Pisten... Dennoch: so ein Knaller sind die auch wieder nicht. Die meisten Pisten am Stein oder auf Sasolas gefallen mir persönlich deutlich besser, mit gefühlt 100 Mal weniger Leuten... Der Skifahrer 2014 wünscht sich halt eine KSB, that's it.

Mir solls recht sein, die Sez-Ner-KSB ist irgendwie wie ihr KSB-Pendant "Tsarva" in Grimentz, auch diese KSB bindet die Massen, wie Du richtig festgestellt hast.
 
Endlich komme ich dazu, Forenberichte zu lesen statt ständig nur zu schreiben. :D

Vielen Dank für Deine jährlichen Berichte aus Obersaxen, die mir stets von neuem die Erinnerung an einen wunderbaren und gelungenen Familienskiurlaub vor ein paar Jahren zurückbringen. Das Individuelle an Obersaxen ist für mich neben den landschaftlichen Aspekten der Charme der organisatorischen Unperfektheit, der Mix aus begonnener Modernisierung und Festhalten an Etabliertem. Wenn hier erst mal alles durchmodernisiert ist, wird die Wahrnehmung des Gebiets eine andere sein.

Der starke Andrang in Obersaxen mag auch an den vielen begeisterten Forenberichten aus diesem Gebiet gelegen haben, die allmählich vom Skimob aufgesaugt werden. ;)
 
Ich war als Schulkind in Obersaxen im Skilager, da gabs an der Sesselbahn nach Kartitscha noch die Mittelstation. Warum wurde diese eigentlich genau entfernt? Hat man so kurz nach dem Bau gemerkt, dass ihr Betrieb wirtschaftlich teuer ist? Hat man sie nur aus politischen Gründen für Miraniga gebaut, weil davor da die alte Sesselbahn begann? Verkaufen kann man sowas ja schlecht, war es also eine millionenschwere Fehlinvestition?
 
Klemme schrieb:
Ich war als Schulkind in Obersaxen im Skilager, da gabs an der Sesselbahn nach Kartitscha noch die Mittelstation. Warum wurde diese eigentlich genau entfernt? Hat man so kurz nach dem Bau gemerkt, dass ihr Betrieb wirtschaftlich teuer ist? Hat man sie nur aus politischen Gründen für Miraniga gebaut, weil davor da die alte Sesselbahn begann? Verkaufen kann man sowas ja schlecht, war es also eine millionenschwere Fehlinvestition?

Genau kann ich dir das nicht sagen (vielleicht weiss es jemand anderes hier?). Aber ich bin jedes Jahr in Obersaxen und meine Vermutung ist: die Zwischenstation kam etwa im gleichen Zeitraum weg, wie die Schneilanzen bis ganz nach unten, nach Meierhof, montiert wurden. Ich vermute, sie machte keinen Sinn mehr (und war zu teuer), wenn die "Talabfahrt" bis Meierhof jederzeit gut fahrbar war. Vorher war das oft eine schneearme Angelegenheit und für Wiederholungsfahrten von Kartitscha wurde in Miraniga zugestiegen.
 
Kann das bestätigen, die Mittelstation kam nach 2004 oder 2005 weg, bin mir aber nicht ganz sicher. Die Schneilanzen nach Meierhof kamen jedoch erst später. Denke auch, dass zwei Ursachen massgebend waren: zu wenig Nachfrage aus Miraniga, also zu wenig Leute, die dort zustiegen, sowie b.) Beschneiung nach Meierhof.
 
Ahhhh --- ein Traum! Es kribbelt mächtig!
Obersaxen scheint mir ein kleiner schweizer Geheimtipp. Muss ich mir, glaube ich, mal anschauen...
 
Na ja, Geheimtipp - das war mal..., dennoch nach wie vor summa summarum ein schönes Gebiet. Derzeit kann man in OS sicherlich noch den interessanten Anlagenmix erleben, in spätestens zwei Jahren wird das schon anders aussehen, denke da vor allem an Gischniga. Was mit Sasolas passieren wird, 2017 als Damoklesschwert nach wie vor da, da darf und will ich gar nicht daran denken. Wenigstens das: Neuanlagen rund um Misanenga-Stein: Dürfte halb so tragisch sein, weil wenigstens die Pisten naturbelassen bleiben werden..., so meine kleine Hoffnung.
 
@Intermezzo vielen Dank für die schönen Fotos und deine Berichte, Ich habe deinen neuen Bericht erst heute bemerkt.
 
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