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Oberschenkel aus Stahl

Kapi

Fichtelberg (1214,6m)
Selbst zu Zeiten, als ich noch jung, knackig und leistungsportliich unterwegs war, wäre sowas nicht drin gewesen.... ;-)


 
Oberschenkel aus Stahl…. :mrgreen:

Im wörtlichen Sinn, und ein bisschen Carbon, einem Hydraulikdämpfer und so dies und das…

Das ist ein Promo-Video für ein Exo-Skelett für die Beine, das den Skifahrer unterstützt.

Siehe auch:
https://www.ski-mojo.ski/de/funktion/

Interessant ist es auf jeden Fall. Bin grad am Trainieren um meine Form wiederzubekommen - muss man gar nicht….
 
Ehrlich gesagt hätte ich höher geschätzt.
Vielleicht gibt es auch bald eine Version mit elektrischer Unterstützung?
;D
 
Exo-Skelette werden momentan auch in der Schweizer Post getestet, damit die Arbeiter in den Paketzentren im Lauf des Tages weniger ermüden... dort macht es in meinen Augen doch etwas mehr Sinn als beim Skifahren. Da ist doch eine Pause irgendwo in der Sonne auch nicht wahnsinnig blöd :wink:
 
Das non-stop-carving sehe ich nicht. Auch wenn ich nur Ausschnitte aus dem Video angeschaut habe. Auf flachen Passagen wird mal aufrecht gefahren, dann mal gerade im Schuss und gegen Schluss sind es dann auch keine gecarvten Schwünge mehr. Der Driftanteil wird da immer größer.
Mein Cousin und ich haben es einmal geschafft, als wir so um die 20 Jahre alt waren, in Laax vom Gletscher oben bis nach Flims in einem durch zu fahren ohne Pause. Anteilsmäßig waren da aber eher wenige Carvinschwünge dabei, dafür aber doch einiges an Schusspassagen.
 
Was ich schon an "Durchcarven" geschafft habe: Von der Bergstation Bontadini bis runter nach Cervinia. Ziel war, dass ich immer auf der Kante fahre und nichts rutsche... meiner sehr sehr objektiven Meinung nach habe ich das geschafft. Vorteil natürlich, dass es fast alles blaue Pisten sind, da braucht das Carven deutlich weniger Kraft als auf einer steileren roten oder sogar schwarzen Pisten... aber unten war ich dann doch ziemlich bis sehr blau. Hat aber Spass gemacht.
 
Whistlercarver schrieb:
Mein Cousin und ich haben es einmal geschafft, als wir so um die 20 Jahre alt waren, in Laax vom Gletscher oben bis nach Flims in einem durch zu fahren ohne Pause.
Das hatten wir früher immer am Volksskirennen „Weisser Schuss“ gemacht. Start oben auf dem Vorabgletscher, Ziel in Flims. Zuerst endlose Flachpassagen in der Hocke (so gut es ging), dann ein kurzer Gegenanstieg, um in die verbuckelte sehr steile Platt Alva zu gelangen und zum Schluss nochmal Gleitstrecke. Alles in allem rund 20min. Nachfolgend tagelanger Muskelkater.
 
Ich schau mir ja Videos nicht an, aber in Saas Fee Top to Bottom geht auch ohne Gadgets ganz gut :) Aber vielleicht bin ich durchs Telemarken abgehärtet, da ist ohne Kick fahren gleich nicht mehr sonderlich anstrengen wenn man nicht in Buckeln oder Powder ist..

Aus der Monoski-Szene kenne ich jemanden der auf den Ski-Mojo abfährt, aber durch mehr Performance fällt er dadurch auch nicht auf :mrgreen:
 
Als ich in meinen jungen wilden Zeiten dran teilgenommen habe fand ich den Pitztal Wildface Kurs jetzt nicht soooo hart. Nach der Rinne am Anfang die Rinne kann man bei passablen Schneeverhältnissen eh gut Gas geben, und Skaten ist absehen davon das es mit Freeridelatten etwa ungelenkt ist fast schon Entspannung nach der Abfahrt. Was ziemlich wild ist sind hingegen die Zeiten der Sieger, den die sind wirklich absurd schnell.
 
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