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Oberstaufen Fasching 2012 (18.2-22.2)

Powder & Park in Oberstaufen 18.2-22.2

Anfahrt:
München-Oberstaufen in 3 Stunden - Verzögerung wg. Ersthilfe bei einem Autounfall auf der A96
Oberstaufen-Günzburg-München in 3 Stunden - geplanter Umweg


Wetter:
19.2 Schneefall und Sauwetter, sonst Sonne

Temperatur:
0- -5 Grad

Schneehöhe:
100-200cm

Schneezustand:
traumhafter Pulverschnee

Gefahren mit:
Hochgratbahn
Steibis/Imbergbahn alles ohne Kirchhanglift und Dreistarlift

Nicht Gefahren mit:
Hündle - trotz der Aussicht auf leckeres Käsebrot liess sich die Familie mit dem Nostalski nicht locken.


Wartezeiten
0-20 min. Extremeren Wartezeiten zwischen 10-11 an der Imgergbahn und ab 11 an der Hochgratbahn ausgewichen.


Gefallen:
Wetter
traumhafter Pulverschnee
Freeriden
Almdudler Park
Gesamtpaket Oberstaufen Plus, Skipass in Übernachtung inbegriffen
Preis-Leistungsverhältnis
Familienfreundlichkeit
Anlagenmix


nicht Gefallen:
Wartezeiten durchschnittlich 10 min
Nordlift und Imbergbahn permanent überlastet, das hat uns von ein paar schönen Abfahrten abgehalten.

Fazit Urlaub:
5 von 6 Maximalen

Nachdem wir bereits Fasching 2011 in Oberstaufen waren sind wir auch 2012 wieder nach Oberstaufen gefahren. Warum: es hat ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Außerdem habe ich auch bessere Schneeverhältnisse spekuliert. http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=45&t=38854

Für Aldi-Oberstaufen Angebot kamen wir dieses Jahr zu spät. Dafür haben wir dann unabhängig davon im Herbst noch das Hotel Mühlenhof gefunden, dadurch zwar etwas teurer aber auch besser. Ein nettes kleines sehr familiäres Hotel in Weissach, ruhig gelegen, mit gutem Komfort (Sauna, Minischwimmbad) und ordentlichem Essen (im Vergleich zur Hotelfabrik von Mondi). Die Bewertungen bei Holidaycheck zwar etwas übertrieben, aber es hat mich doch extrem positiv überzeugt. Der singende Wirt, schöne Zimmer, das Super-Frühstück, ausreichende gute Lage nahe beim Skibus...

Wir hatten bis auf Dienstag eigentlich immer folgenden Plan: lang schlafen, frühstücken, mit dem Auto spät zum Lift, dafür Skifahren bis die Lifte schliessen. Hat gut gepasst. Nur für das Hochgrat habe ich diesen Plan angepasst: früh aufgestanden, Hektik gemacht und früh mit dem Skibus zum Hochgrat. Dann zurück zum Imberg.
Wenn man später dran ist, bekommt man meistens wieder einen Parkplatz in der Nähe der Imbergbahn oder direkt neben dem Fehrlift. Nach 11 geht auch die Schlange an der Imbergbahn.

Am Imberg sind wir eigentlich hauptsächlich gleich über die Talabfahr zum Bärenloch gefahren. Die meiste Zeit dann am Hohenegg im Park und Bärenlochlift verbracht. Seltener mal den Fluhexpress, Fuchskar. Nordlift nur zum Tagesende. Am Tagesende gerne noch ein, zwei Wiederholungsabfahrten an der Imbergbahn - auch wenn selbst um vier noch 5 Minuten Wartezeit waren. Aber die Varianten waren es immer wert. Schneeverhältnisse waren immer optimal, neben den Pisten auch nach drei Tagen Sonnenschein noch Powder, nur oben am Fluhexpress nach 2 Tagen Sonnenschein etwas abgerutscht und hart. Das ist halt das positive im Familienskigebiet - da wird auf der Piste gefahren und nicht nebendran :D .

Zu den einzelnen Tagen:

Samstags aufgrund später Anfahrt und des Autounfalls auf der A96 nicht ski gefahren, sondern gleich in die Sauna...

Sonntags Schneefall, Wind. Schnee sehr schwer, feucht, teils schlechte Sicht ("Styroporschnee"). Im Bereich Hohenegg und Bärenloch ging es auf den Pisten noch. Trotzdem zwischendurch am Fluhexpress die großen Kinder rechts ins Gelände gejagt: White-out, schwerer und verwehter Tiefschnee. Es gibt nichts besseres um größeren fortgeschrittenen Kindern Skitechnik beizubringen :D . Dann zum Abend über die Talabfahrt zurück, Wiederholungsabfahrt in der ehemaligen Trasse Langholzlift bis zum Auto abgefahren. Highlight: Whiteout und Trasse Langholzlift. Trasse Langholzlift ist toll, geniales Off-piste Gelände mit Rinnen, Gräben, Buckeln, super.

Montags (leicht) bewölkt, manchmal etwas sonnig. Selber Plan - Bärenloch, Hohenegg manchmal Fluhexpress. Durch Kinderwunsch oft im Almdudler Park. Durch den Schneefall aber optimale Schneequalität. Abseits Tiefschnee, meist kurze Stücke, aber eben auch :D :D :D :D . Das Highlight des Tages war sicher die Route Richtung Rotzgraben/Hagspiel. Oben die Spielwiese im Wald mit Felsen, Bäumen und Steilstücken, dann das recht abgefahrene offene Mittelstück und dann der Ideale Tiefschneehang. Kaum zerfahren aber so abgelegen, dass man durch einen wilden Waldweg zurückschieben muss. Das verhindert größere Frequentierung. Zuerst direkt zum Bärenloch zurückgeschoben, wobei mir der Schindelberglift als bessere Variante erscheint. Da muss man weniger arbeiten und hat dafür ein paar Schwünge mehr. Highlight: Ja klar.

Dienstags Traumtag. Gleich zum Bus und zum Hochgrat. Schließlich habe ich ja bewußt den Tag mit Sonne abgewartet. Außerdem wollte ich, dass sich der Neuschnee zumindest ein bisschen setzt. Bei LWS 3 langt es einen Tag später auch noch. Dort Freeride. Aufstieg in den Starthang nach Genuss der Aussicht. Wer dort den Pistenziehweg fährt ist selber schuld. Erst immer ganz rechts entlang oben rechterhand der Gondeltrasse, dann unter der Gondeltrasse. Lustige sind die zwei Steilstufen unter der Trasse... Ganz oben war an ein zwei Punkten nur eine geringe Schicht Pulver auf einer harten Eisschicht. In der Trasse musste ich mal abschnallen, da mein Sohn den Stock verloren hat - ich bin sofort bis zur Hüfte eingesunken und musste ganz schön wühlen um den Stock wieder zu bekommen. Auf dem letzten Hang zur Piste- welche überraschenderweise knallhart war.
Zweite gefahrene Route war der Seelenkessel. Dort wieder Traumpulverhänge, teilweise dann schon mit etwas Sonne. Relativ links in den Wald und dann nochmals Powderhänge neben der Unterlauchabfahrt. Zwischendurch im Wald anspruchsvoller. Bei der ersten Abfahrt konnte man direkt zur Gondel durchgehen, bei der zweiten stand man dann bis zur Galerie und so wuchs die Schlange bis man unten im Foyer stand - das war für uns das Zeichen, dass wir besser zur Imbergbahn wechseln. Der Rest des Tages war wieder geprägt durch Almdudler Park und Bärenloch. Dazwischen nochmal Rotzgraben. Noch immer gut fahrbar. Trasse Langholzlift leider hinüber - verharscht, vereist, fürchterlich. Highlights natürlich Hochgrat. Ich liebe diese solitären Gondelbahnen in einem engen Talschluß, welche nach oben großartige Hänge und Aussichten eröffnen. Bei so guten Bedingungen ein absoluter Topberg der seinesgleichen sucht.

Mittwochs wieder zur Imbergbahn und dort den ganzen Tag rumgefahren. Highlight waren die immer noch guten Hänge am LSAP Auenfeldlift. Schade, das sind immer noch tolle Hänge und wären eine gute Alternative zur Talabfahrt. Aber was soll's als Freeride auch schön. Highlight: Routen am LSAP Auenfeld.

Was mir am Imberggebiet gefällt und was nicht habe ich ja bereits mit chasseral in seinem Steibis-Topic diskutiert. Bilder folgen noch.
Als Familiengebiet ist Oberstaufen immer noch eine Topdesitination, wenn man in Ruhe einen schönen Urlaub verleben möchte, die Vielfältigen kleinen Gebiete mit kurzen Liften kennenlernen will. Solange es Oberstaufen Plus in der jetzigen Form gibt auf jeden Fall ein Tipp (da sind Veärnderungen geplant). Nichts zum Kilometerfressen, keine Apres Skisause. Nein, gutes Gesamtkonzept. Die Familie geht zum Imberg, zum Freeriden ans Hochgrat und für die Ruhe zum Hündle. Dazwischen ins Hallenbad, die Hütten oder sonstwohin. Bei guten Schneeverhältnissen genial. Letztes Jahr hat mein großer Sohn schon etwas gemeckert - dieses Jahr war er total begeistert und beeindruckt, da auch er an seine Grenzen gekommen ist (Whiteout, Hochgrat).

 
Also an Fasching meide ich solche Gebiete meistens. Nur beim Firstalmfasching (heuer wg. Schlechtwetter das 2. mal in Folge ausgesetzt: Für meine Perücke brauch ich trockenes Wetter, daher heuer nicht einmal auf den Örtlichen Faschingszug gegangen. Letztes Jahr wars ja "nur" trüb, aber das Taubensteingebiet wg. Schneemangel zu, heuer immer wieder Niederschlag (Faschingssonntag). Unmaskiert fahr ich aber bei jedem Wetter ausser Regen und/oder Sturm, wobei ich bei Regen, wenn der in der letzten Betriebsstunde losgeht (Mir heuer im Tannheimer Tal passiert) oder in die Erste hineinreicht tolerant bin. Bei Sturm fahr ich grundsätzlich nicht, da ich Liftschliessungen (wetterbedingt) nicht ab kann!

mFg Widdi
 
Ach bei den Bedingungen sind zwar die Wartezeiten grenzwertig, aber durch Schulferien nicht zu ändern. Und schwäbisch lernt man im Allgäu, durch die vielen Gäste aus BaWp auch noch:-). Aber bevor ich viele hundert Kilometer fahre und dann noch mäßige Schneeverhältnisse habe, geht das schon in Ordnung.

So jetzt aber ein paar Bilder. Anfagen möchte ich mit dem Imberg. Gibt ja eigentlich genug, viel habe ich auch nicht gemacht, war ja letztes Jahr auch schon da und bis auf Bärenlochschlepplift hat sich ja nicht viel geändert.

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Hoheneggschlepplift am Almdudler Park. Blick Richtung Fluh

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Die neue Piste am Bärenloch. Mir gefällt sie mit dem kurzen Steilhang und dem Auslauf recht gut. Zudem ist auch noch rechts und links ordentlich Platz, damit man auch mal ins Gemüse kann. Nicht übermäßig frequentiert. Nett. Ist steiler als es hier aussieht.

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Und ab in den neuen Lift. Gut gelungen. Die Bergstation etwas tief, bzw. die Lage der Alpe Hohenegg nicht optimal. Will man vom Lift zur Hauptpiste heisst es etwas schieben und am Gewusel von Hohenegglift und der Skihütte vorbei. Oder einfach mitten durch die Hütten durchfahren. Die beste Variante ist rechts off-Piste im stark hängenden Gelände vorbeigleiten. Einzige Variante ohne schieben, aber nicht massentauglich. Dachte eigentlich, dass der Lift weiter hochführt, die obere Umlenkung 100 m höher am Hang steht. Aber das geht wohl nicht mit dem Ziehweg vom Fuchskarlift.

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Blick von der Fluh auf Oberstaufen

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Und ab nach links ins Gelände.

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Mir gefällt der Hang. Steilheit, Schneequalität, keine Präparation. Wunderbar. Warum wird auf der Seite eigentlich keine Piste präpariert (was möglichst so auch bleiben sollte)?

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Gerne fahre ich nach links und geniesse die Ruhe, abseits vom Trubel.

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blicke auch mal zurück

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und Blicke nach vorne zum kleinen Gipfelkreuz. Da habe ich jetzt die Möglichkeit zu entscheiden, über den Ziehweg zurück oder ab ins freie Gelände.

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natürlich geradeaus :), solche Hänge will ich nicht verpassen.

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Zurück an der Fluh geniesse ich auch mal den Blick zum Falken

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oder Hochgrat. Schön zu erkennen der Grat neben der Gondelbahn, welchen man von der Bergstation praktisch bis ins Tal folgen kann.
 
...der junge Mann mit den bunten Helm im Video gefällt mir! Der hat Spaß am Skifahren!!
 
mic schrieb:
...der junge Mann mit den bunten Helm im Video gefällt mir! Der hat Spaß am Skifahren!!

Ich bedanke mich in seinem Namen. Der wird mir noch viel Freude bereiten :D Mit 5 Jahren hat er noch Potential...
 
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Blick vom Hotel zum Imberg

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Hochgrat I

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Hochgrat II
 
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Hochgrat zum Gipfel von Einstieg der Variantenabfahrt

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vom selben Punkt aus ins Tal

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Herrlicher Blick nach Süden

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Ich mag die klaren Linien der Bergstation

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Starthang vom Ziehweg aus

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Seelenkessel

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Blick aus dem Kessel zur Bergstation und die weiten Hänge

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Hänge weiter links

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Idylle beim Freeriden

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Schade, dass ich erst eine Woche später endlich Zeit hatte, mal zum Hochgrat zu fahren. Da war Variantenmäßig nichts spaßiges mehr drin, da es deutlich wärmer geworden ist. Andererseits hatte ich auch meine Mutter dabei, die will auf der Piste bleiben. Schön wars trotzdem.

Da das Staufner Haus zu hatte war ich notgedrungen im neuen Bergrestaurant, das durchaus empfehlenswert ist. Sehr ordentliche Suppe und der Apfelstrudel mit der Beste, den ich bisher auf den Bergen gefunden habe.
 
ChaosB99 schrieb:

keine Angst. Ich kenne die Situation und die Gefährlichkeit am Hochgrat. Nach Lawinenlagebeurteilung, die Verschiebung der Routen um einen Tag, geeigneter Routenwahl, Gerätecheck, etc. kann man sowas schon fahren. Nein, wir sind nicht durch den offenen Seelenkessel gefahren, sondern immer durch den offenen Wald.

Aber schon interessant, dass man in dem Moment, wo man die Piste verlässt, sofort mit dem erhobenen Zeigefinger hier begrüßt wird...
 
Nix erhobener Zeigefinger! Mit der Hand ans Hirn klatsch ob der Naivität...
 
ChaosB99 schrieb:
Nix erhobener Zeigefinger! Mit der Hand ans Hirn klatsch ob der Naivität...

Bitte dann erklär mir mal warum. Du scheinst ja dabei gewesen zu sein, und die genaue Lage zu kennen.
Mit Familie sind Routen natürlich eine besondere Verantwortung. Und dieser Verantwortung bin ich mir bewußt. Deswegen der Verweis auf günstige Lawinenlage, spezielle Routenwahl. Mehr werde ich hier im Forum dazu nicht sagen. Sondern handeln.

Ich halte das ganze für Off-Topic. Aber als wichtige Diskussion. "Wie führe ich eine Familie sinnvoll und relativ risikofrei ans Freeriden heran."
Deswegen schätze ich hier auch das Projekt "Check your Risk" als sehr wichtigen Beitrag. Und besser heute die Familie im Sinne des Projektes instruiert, als das meine Jungs irgendwann in wilde Hänge reinfahren, was leider am Hochgrat schon viele gemacht haben.
 
Darf man mal fragen, was der Link mit dem Hochgrat zu tun hat, Chaos? Habe jetzt keine große Lust, mich Seitenweise durch das Lawinen-Topic zu klicken. Hättest Du nicht direkt auf den entsprechenden Post verlinken können?
 
thun schrieb:
Darf man mal fragen, was der Link mit dem Hochgrat zu tun hat, Chaos? Habe jetzt keine große Lust, mich Seitenweise durch das Lawinen-Topic zu klicken. Hättest Du nicht direkt auf den entsprechenden Post verlinken können?

Es geht hier nicht um eine bestimmte Lawine, sondern das Chaos mich als verantwortungslos hält.

Leider kommt es am Hochgrat immer wieder zu Lawinenunglücken. Ja, und ein von mir gepostetes Bild zeigt einen Hang, an dem es schon Lawinen gegeben hat. Klar kann man daraus dann seine Schlüsse ziehen. Ich sage dazu aber, dass wir in den Hang nicht reingefahren sind. Ich habe den Hang meinen Jungs gezeigt und klar gesagt, da fahren wir nicht rein, sondern nehmen eine weniger lawinengefährdete Variante im Wald rechts davon. Obwohl er bereits verspurt war, obwohl die Lawinenlage günstig war, etc.
 
Sorry, wusste nicht, dass Du Experte bist.
 
Anderes Thema: Wie und wann waren denn die längsten Wartezeiten am Hochgrat? War bisher nie an Tagen, an denen sonst überall im Allgäu die Massen einfallen, von daher würde es mich stark interessieren, ob das auch zu Hochzeiten ein lohnender Weg ist.
 
thun schrieb:
Anderes Thema: Wie und wann waren denn die längsten Wartezeiten am Hochgrat? War bisher nie an Tagen, an denen sonst überall im Allgäu die Massen einfallen, von daher würde es mich stark interessieren, ob das auch zu Hochzeiten ein lohnender Weg ist.

Hallo

morgens war es kein Problem. Zur Mittagszeit (so ab 11) war es dann jenseits von gut uns böse. Nachmittags weiss ich nicht, weil ich dann nicht mehr dort war.
 
^^
Was soll das heißen? Über nähere Angaben (Zeit oder bis wohin die Schlange stand) würde ich mich schon freuen. :wink:
 
thun schrieb:
^^
Was soll das heißen? Über nähere Angaben (Zeit oder bis wohin die Schlange stand) würde ich mich schon freuen. :wink:

In der Faschingswoche bei schönem Wetter um 9:00 nichts, um 10:00 5 Minuten um 11:00 die Treppe runter und noch 10 Meter ungeordnetes Anstehen im Foyer. Weitere Entwicklung weiss ich dann nicht mehr.
 
fettiz schrieb:
ChaosB99 schrieb:
Nix erhobener Zeigefinger! Mit der Hand ans Hirn klatsch ob der Naivität...

Bitte dann erklär mir mal warum. Du scheinst ja dabei gewesen zu sein, und die genaue Lage zu kennen.
Mit Familie sind Routen natürlich eine besondere Verantwortung. Und dieser Verantwortung bin ich mir bewußt. Deswegen der Verweis auf günstige Lawinenlage, spezielle Routenwahl. Mehr werde ich hier im Forum dazu nicht sagen. Sondern handeln.

Ich halte das ganze für Off-Topic. Aber als wichtige Diskussion. "Wie führe ich eine Familie sinnvoll und relativ risikofrei ans Freeriden heran."
Deswegen schätze ich hier auch das Projekt "Check your Risk" als sehr wichtigen Beitrag. Und besser heute die Familie im Sinne des Projektes instruiert, als das meine Jungs irgendwann in wilde Hänge reinfahren, was leider am Hochgrat schon viele gemacht haben.

Stimmt, ohne Ausrüstung ins Gelände zu fahren ist eine sinnvolle und risikofreie Möglichkeit Kinder ans Freeriden zu führen :roll:
Und nein ich war nicht dabei, war aber an diesem besagten WE unterwegs. Und es war äusserst kritisch, nicht nur da wo ich war sondern fast überall in den Nordalpen. Sorry Deine Ausreden - besonders das mit dem Wald - verstärken den Eindruck Deiner Planlosigkeit. Und wenn Du hier schon mit CYR anfängst, scheinst ja die wichtigste Message nicht verstanden zu haben:

Egal ob man in ein Schneebrett gerät oder nicht: Eine Notfallausrüstung kombiniert mit einer geeigneten Zusatzausrüstung gehört in jeden Rucksack.

Just my 2 cents, sind ja Deine Kinder und ersticken soll ziemlich qualvoll sein...
 
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