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Oberstdorf | 05.11.2011 | Aufs Rubihorn

Oberstdorf | 05.11.2011 | Aufs Rubihorn

Wenn der Winter nicht kommt, geht es halt per Pedes in die Berge. Die Tage werden immer kürzer, so richtig große Wanderungen gehen sich so nicht mehr aus, wenn man nicht arg früh am Morgen startet. Heute war es so weder richtig früh, noch richtig spät ... in die Karte geschaut, von der Dachterasse geguckt und Richtung Oberstdort hat der Föhn ein großes blaues Loch in die Wolkendecke gerissen. Die Richtung war klar, die Wanderung auch: Es geht auf den eigentlichen Hausberg von Oberstdorf ... das Rubihorn. Denn diesen Berg sieht man immer von Oberstdorf, während sich das Nebelhorn recht gut dahinter versteckt und meist gar nicht direkt zu sehen ist.

Das Rubihorn steht auch schon länger auf der To-Do-Liste, aber dass es im November soweit sein sollte, hätte ich heuer auch nicht mehr gedacht. Aber es kommt erstens anders und zweitens als man denkt.

Also ging es in Oberstdorf los, Richtung Talstation Nebelhornbahn. Kurze Überlegung: Bis zur Seealpe mit der PB? Aber es brauchte keine Sekunde um beim Fahrpreis von 13 €, für eine Sektion bzw. 450 Höhenmeter, zu entscheiden, dass zur Seealpe gelaufen wird. Weiß gar net, warum ich mich jedes mal über diesen Wucher dort aufrege. Wenn bei den Preisen wenigstens für ne neue Bahn gespart werden würde, aber da Thema ist ja eh durch ...

Nun gut: Also von der Talstation (828 m) ging es über den Tobelweg zur Seealpe (1.267 m) und von dort weiter übers Roßbichl (1.466 m) ins vielen Serpentinen hinauf zum Niedereck (1.862 m). Dann dem Grat entlang aufs Rubihorn (1.952 m) bzw. dem Nebengipfel (1.957 m). Nach kurzer Pause ging es ein Stück am Grat wieder zurück und in steilem Abstieg hinab zum Unteren Geißalpsee (1.508 m). Von diesem weiter steil hinab zur Geißalpe (1.149 m). Von dieser über ein Stück Teerstraße und durch den Wald bis nach Rubi (788 m) und recht eben wieder bis nach Oberstdorf.

Hier dann der Bericht dazu ...

Tourdaten:
Höhenunterschied: 1.325 m
Distanz: 17,468 km
Dauer: 5 h 16 min inkl. Pausen
min. Höhe: 773 m
max. Höhe: 1.957 m

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Und nun zu den Bildern:

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^^ Vorbei ging es am Ende der Talabfahrt, die Schneekanonen stehen schon bereit

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^^ Im Tobel

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^^ Aus der Ferne dachte ich durch die Bäume, was für einen schönen Wasserfall es da hinten hat ... naja, schön ist relativ

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^^ Blick zurück

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^^ Ups, beim letzten Mal wo ich hier gewandert bin, war hier noch nen idyllischer Wanderweg und nun nen Fahrweg

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^^ Ah, jetzt ists klar, es wurde eine neue Wasserfassung gebaut

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^^ Stütze der PB

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^^ An der Seealpe stehen auch schon die Schneekanonen, nebenbei bemerkt 4 Kanonen und drei Modelle

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^^ Der Weg ist klar

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^^ Station Seealpe

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^^ Station Seealpe mit Spreicher oder Landschaftsteich, je nachdem wie man dazu steht

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^^ Kurzes Päuschen, in der Ferne scheint nun die Sonne

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^^ Zahlreiche Serpentinen später

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^^ Blick auf Oberstdorf, hinten der Ifen

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^^ Dann wurde es etwas kraxeliger

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^^ Immer wieder der tolle Blick hinab auf Oberstdorf, hinten das Kleinwalsertal

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^^ Etwas Kletterei

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^^ Ankunft am Niedereck, Blick zum Geißalphorn über das der Weg vom Nebelhorn (hinten links) führt. Soll ne interessante Gratwanderung sein.

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^^ Blick hinab zur Seealpe, dahinter der Schattenberg

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^^ Hinten der Große Daumen, rechts das Nebelhorn, links die Außläufer vom Entschenkopf

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^^ Am Grat entlang, hinten der kleine Felskopf ist das Rubihorn

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^^ Oberstdorf

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^^ Oh, ein Weg ins nirgendwo?

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^^ Ne, es ging danach weiter, links der Gipfel

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^^ Blick hinab auf den späteren Abstieg

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^^ Weiter geht’s, zur linken mit herrlichem Tiefblick

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^^ Nochmal Oberstdorf

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^^ Blick zurück

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^^ Da ist der Gipfel

360°-Panorama in HD:


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^^ Und jetzt Oberstdorf komplett vom Gipfel des Rubihorns, dafür hat sich der Aufstieg schon gelohnt

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^^ Blick ins Illertal mit Fischen (links), Sonthofen/Immenstadt (hinten Mitte) und den Grünten (rechts)

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^^ Der Untere Geißalpsee

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^^ Unterer Geißalpsee mit dem 2.043 m hohen Entschenkopf, auf dem ich 2009 war und wie ich grad feststelle, hier gar keinen Bericht geschrieben zu haben

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^^ Nebelhorn links mit Bergstation PB und hinten rechts der Hochvogel

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^^ Unterer Geißalpsee

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^^ Blick vom 5 m höheren Nebengipfel aufs Rubihorn

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^^ Ein Nebengipfelgipfelfoto :wink:

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^^ Der Untere Geißalpsee ist fast erreicht

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^^ Unterer Geißalpsee mit Rubihorn

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^^ Zu dieser Seite wäre der direkte Abstieg schneller aber nicht unbedingt gesünder

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^^ Geißalpkapelle, rechts dahinter das Rubihorn

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^^ Übern Ifen sorgte der Föhn immer noch für ein Wolkenloch

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^^ Recht eben ging es dann von Rubi nach Oberstdorf

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^^ Und am Ende noch ein Blick hinauf zum heutigen Tagesziel
 
Schöne Bilder :top:

Gestern hat sich den ganzen Tag ein graues Band zwischen Immenstadt und Fischen gehalten. Denk mal da war etwas Restfeuchte im Föhn,
die dann im absteigenden Teil der Föhnwelle kondensiert. Es gibt ja auch die Unterscheidung in trockenen und feuchten Föhn, vielleicht wissen da die Experten was.

Bin gestern abend noch Ri. Straußbergsattel geradelt, während es unten relativ kühl war, wurde es ab ca. 1000m spürbar wärmer und der Wind nahm zu.
Meine Vermutung ist dass die Talinversion den ganzen Tag gehalten hat. Gegenüberliegend zeigte sich das ganze an aufsteigendem Rauch eines Feuers nahe Ofterschwang.
Die Rauchsäule stieg erst ca 200m senkrecht auf, um sich dann ohne große Übergangszone fast in komplett horizontaler Richtung nach Norden auszubreiten.
Leider keinen Foto dabeigehabt :(

Letztes Jahr um diese Zeit, bzw. 2 Wochen später im T-Shirt auf den Grünten gewandert.
Kaum eine Wettererscheinung dürfte die Meinungen im Forum so spalten wie der Föhn :wink: Des einen Freud des anderen Leid.
 
Danke für den Bericht, das Rubihorn steht auch schon länger auf der To-Do-Liste ;D
 
seilreiter schrieb:
Schöne Bilder :top:

Gestern hat sich den ganzen Tag ein graues Band zwischen Immenstadt und Fischen gehalten. Denk mal da war etwas Restfeuchte im Föhn,
die dann im absteigenden Teil der Föhnwelle kondensiert. Es gibt ja auch die Unterscheidung in trockenen und feuchten Föhn, vielleicht wissen da die Experten was.

Bin gestern abend noch Ri. Straußbergsattel geradelt, während es unten relativ kühl war, wurde es ab ca. 1000m spürbar wärmer und der Wind nahm zu.
Meine Vermutung ist dass die Talinversion den ganzen Tag gehalten hat. Gegenüberliegend zeigte sich das ganze an aufsteigendem Rauch eines Feuers nahe Ofterschwang.
Die Rauchsäule stieg erst ca 200m senkrecht auf, um sich dann ohne große Übergangszone fast in komplett horizontaler Richtung nach Norden auszubreiten.
Leider keinen Foto dabeigehabt :(

Letztes Jahr um diese Zeit, bzw. 2 Wochen später im T-Shirt auf den Grünten gewandert.
Kaum eine Wettererscheinung dürfte die Meinungen im Forum so spalten wie der Föhn :wink: Des einen Freud des anderen Leid.
Korrekt, die Feststellung habe ich beim Aufstieg auch gemacht, auf dem Weg zur Seealpe wurde es wärmer, da ging dann auch der Föhn. Die Beobachtung mit dem Rauch habe ich am Höllwieslift gemacht, da hat es auch gebrannt.
 
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