Steirermen san <a class="inlineAdmedialink" href="#">very</a> good sagt man bei uns often --- aber es gibt auch Gfrasta! Wie in folgendem Bericht zu lesen ist : Auch das illegale Abtragen einer Anlage aus Geldgier , kann , Strafverfahren nach sich ziehen!
Lachtal-Lifte: Ex-Geschäftsführer wehrt sich
Aufregung herrscht im Skigebiet Lachtal wegen des Verkaufs des Tanzstattliftes. Der bisherige Geschäftsführer Wolfgang Rappold wurde abberufen, nachdem er den Lift entgegen schriftlicher Anweisungen verkaufte. Rappold wehrt sich jetzt gegen seine Abberufung.
Der Lift habe nur Kosten für Personal- und Wartung verursacht und sei kaum in Betrieb gewesen, sagt Rappold. Er sei sich keiner Schuld bewusst.
„Bin mir keiner Schuld bewusst“
Im Gegenteil, es gebe sogar einen Beschluss für den Verkauf des Schleppliftes, so Rappold: „Es gibt ein Protokoll vom Land Steiermark, vom Landesvertreter unterschrieben, dass der Lift 2012 abzubauen und zu verkaufen ist, wenn er nicht mehr zu gebrauchen ist. Er wurde nicht mehr gebraucht und deswegen habe ich ihn verkauft. Diese Vorgehensweise wurde auch der Gesellschafterversammlung zur Kenntnis gebracht und zur Kenntnis genommen und das steht im Protokoll drinnen. Ich bin mir überhaupt keiner Schuld bewusst und finde es traurig, nachdem was ich für das Lachtal fünf Jahre lang gemacht habe.“
Das einzige, was er sich vorzuwerfen hätte ist, dass die behördliche Genehmigung zum Abtragen des Liftes bei Beginn der Arbeiten noch nicht vorlag.
ORF
Der Tanzstattlift wurde offensichtlich ohne Erlaubnis verkauft
Ersatzlift zu Sessellift
Der Tanzstatt-Schlepplift hat bereits rund drei Jahrzehnte auf dem Buckel und einen kolportierten Wert von rund 20.000 Euro. Er diente sozusagen als Ersatzlift, sollte der Sessellift, der auf den gleichen Hang führt, wegen zu starken Windes nicht in Betrieb genommen werden können.
Mehrmals sei der Lachtal-Geschäftsführer Wolfgang Rappold darauf hingewiesen worden, den Schlepper nicht zu verkaufen, heißt es von der gegnerischen Seite. Es gebe sogar einen diesbezüglichen Mehrheitsbeschluss der Gesellschafter. Mitte der Woche begann eine Salzburger Firma plötzlich mit der Demontage des Liftes. Das Lift-Seil wurde abmontiert und auf eine Rolle verfrachtet. Der Bürgermeister der Gemeinde Schönberg-Lachtal, Johann Schmidhofer verständigte unverzüglich Hellmut Schnabl, dem zuständigen Tourismusverantwortlichen im Land.
Rappold unverzüglich abberufen
Schnabl ließ daraufhin die Demontagearbeiten unverzüglich einstellen und Lachtal-Geschäftsführer Wolfgang Rappold von dessen Posten abberufen: „Wenn der Sessellift nicht betrieben werden kann, wird dieser Lift dringend benötigt. Außerdem ist es - glaube ich - bekannt, dass das Land derzeit Verkaufsverhandlungen der Gesellschaftsanteile am Lachtal führt und dieser Lift ist Teil des Anlagevermögens. Ich weiß nicht, welche Umstände den Wolfgang Rappold bewogen haben. Um weiteren wirtschaftlichen Schaden zu verhindern, war eine Abberufung unumgänglich“, so Schnabl.
Land erwägt rechtliche Schritte
Als interimistischer Geschäftsführer wurde nun Fritz Gams, unter anderem auch Geschäftsführer von der Turracher Höhe, bestellt. Das Land überlegt jetzt, gegen Rappold rechtliche Schritte einzuleiten, sollte man den Verkauf des Tanzstattliftes nicht rückgängig machen können. „Selbstverständlich wird sich die Gesellschaft am Verursacher schadlos halten. Aber ich hoffe noch immer, dass es dazu nicht kommt und dass man eine gütliche Einigung erzielen kann“, so Hellmut Schnabl.
Quellen: Kleine Zeitung Ausgabe Graz v.05.07.2012
ORF STEIERMARK , Region Murau.
Anmerkung: Die Anlage wurde um Ostermontag abgebügelt und versorgt.