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Angeblich kein Anschlag
Tote in Londoner U-Bahn
Bei den Explosionen im Londoner U-Bahnsystem soll es neben Verletzten auch Tote gegeben haben. Ein Polizist, der nicht namentlich genannt werden wollte, sagte einer britischen Nachrichtenagentur, in der U-Bahnstation Liverpool Street habe es Todesfälle gegeben. Aus der Londoner Verkehrsgesellschaft hieß es, es habe "einige" Todesopfer gegeben.
Die British Transport Police teilte mit, eine Überspannung im Stromsystem habe zu den Explosionen geführt. Der gesamte U-Bahn-Verkehr in London wurde stillgelegt.
Allerdings bestätigte die Polizei, dass es auch in mindestens drei Bussen zu Explosionen kam. Das betroffene Gebiet wurde abgeriegelt. "Ich habe viele Menschen eine Straße hoch laufen sehen und sah dann das zerstörte Oberteil eines Busses", sagte ein Augenzeuge dem britischen Sender Sky News.
Scotland Yard und die Polizei machten bislang keine genaueren Angaben. Der nach Polizeiangaben "schwerwiegende Zwischenfall" mitten im morgendlichen Berufsverkehr war zunächst aus dem Bahnhof Liverpool Street im Osten der City gemeldet worden. Danach wurde vom Bahnhof Edgeware Road im Nordwesten Londons ein weiterer Zwischenfall, angeblich ein Zusammenstoß von zwei Zügen, gemeldet. Kurze Zeit später teilte die U-Bahn-Verwaltung mit, dass der gesamte U-Bahnverkehr stillgelegt worden sei.
Die Polizei riegelte die wichtigsten Stationen ab, Rettungswagen rasten zu vielen Bahnhöfen. Viele Züge blieben in den Tunneln stecken, die Fahrgäste mussten sich zu Fuß in Sicherheit bringen. Einige Menschen kamen mit blutenden Wunden und von Ruß geschwärzten Gesichtern aus den Bahnhöfen.
Reaktionen auf Explosionen
"Dies ist der ultimative Albtraum"
Die zahlreichen Detonationen in Londoner Bussen und Bahnhöfen sind nach Angaben eines führenden britischen Politikers ein "großer Terroranschlag". Der britische Innenminister spricht von "entsetzlichen Verletzungen".
London versinkt in Chaos: Ein Überlebender begleitet eine Verletzte an der Edgware Road Station.
Foto: AP
Der innenpolitische Sprecher der oppositionellen Konservativen, Alan Duncan, sagte am Donnerstag, es sei nun klar, dass es um Terroranschläge gehe: "Dies ist der ultimative Albtraum."
Die Serie von Explosionen im Zentrum der britischen Metropole hat Innenminister Charles Clarke zufolge "entsetzliche Verletzungen" verursacht. Das sagte Clarke am Donnerstagmittag, nachdem Scotland Yard von mindestens sechs Explosionen berichtet hatte. Über die Ursachen für die Explosionen lagen zunächst keine näheren Informationen vor.
Die Polizei bestätigte nach einem Bericht des Senders "Sky News", dass die Explosion des Busses auf eine Bombe zurückgehe.
Terrorexperten im britischen Fernsehen sagten, es gehe offenbar um eine überaus genau koordinierte Serie von Anschlägen auf zivile Ziele. Der britische Premierminister Tony Blair kündigte eine Erklärung an.
(sueddeutsche.de/dpa/AFP)
...ganz meiner Meinung. Spanien war sicher Vorbild.Es war doch nur eine Frage der Zeit bis es in dem Land des wichtigstens Verbundpartners der USA im Krieg gegen den Terror auch einen Anschlag geben würde.
G-8-Reaktionen auf die Anschläge
"Der Krieg gegen den Terror geht weiter"
Die Teilnehmer des G-8-Gipfels in Gleneagles haben ihre Entschlossenheit bekundet, gegen den Terror zu kämpfen. US-Präsident Bush vertrat dabei seine harte Linie.
Man werde die Terroristen finden und sie vor Gericht bringen, sagte Bush, und: "Der Krieg gegen den Terror geht weiter". Der Kontrast könne nicht größer sein, so der US-Präsident.
Hier in Schottland träfen sich Menschen, um für eine sauberere Umwelt einzutreten, in London würden währenddessen unschuldige Menschen umgebracht. Den Menschen in London gelte sein Mitleid, er begrüße die Entschlossenheit von Tony Blair, den Terror zu bekämpfen.
Der britische Premier zeigte sich überzeugt davon, dass die „Serie terroristischer Anschläge“ gezielt auf das G-8-Treffen im schottischen Gleneagles gerichtet gewesen sei. Er wollte das Treffen für einige Stunden verlassen, um sich in London selbst ein Bild von der Lage zu machen.
Alle Staatschefs seien sich jedoch einig, dass der Gipfel weiter gehen müssen, „damit wir das erreichen, was wir erreichen wollen“. Auch er werde später zurückkehren.
Blair sprach von einem „barbarischen Anschlag an einem Tag, an dem sich Leute treffen, um gegen die Armut in Afrika zu kämpfen“.
Er und die übrigen Regierungschefs seien entschlossen, die Werte ihrer Länder zu verteidigen und dafür zu sorgen, „dass die Terroristen es niemals schaffen, das zu zerstören, was uns in unserem Land lieb und teuer ist“.
Die in London zu Tage getretene Gewalt werde den G-8-Gipfel nicht stoppen, sagte Blair weiter. „Wir werden unsere Beratungen im Interesse einer besseren Welt fortsetzen.“
"Saubere Umwelt und eine bessere Welt"... Zitat des Tages finde ich![]()
Downhill, der jetzt heimfährt (mit der Metro)
Stefan schrieb:aber es zeigt mal wieder, dass dieser ganze videoüberwachungsschwachsinn, den sie gerade in london bis zum exzess machen, genau nüsse bringt. was wird die konsequenz sein? noch mehr kameras![]()
Stefan schrieb:beckstein, koch, stoiber, strache, darabos, schüssel, blocher, le pen, ...
Ich freu mich schon auf die Kommentare von Herrn Beckstein (bei dem ich mich immer Frage ob er in seiner Laufbahn auch nur ein einziges mal ins Grundgesetz geguckt hat)
Stefan schrieb:beckstein, koch, stoiber, strache, darabos, schüssel, blocher, le pen, ...
du hast "provozierende" vergessen. aber das geht zu weit ins politische und wird damit schon wieder OT, also lassen wir das lieber.Plakative Geschmacklose Aneinanderreihung
jwahl schrieb:Wer Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu bekommen, der wird am Ende beides verlieren...
Jakob
- fängt im irak mit krieg an wg öl und rüstungsindustrie und verkauft es via medien in europa als terrorbekämpfung.....bei der demo in edinburgh wurden gerade mal 5000 leute zugelassen...
....Anti-Terror-Datei einzuführen. Bayerns Innenminister Beckstein sagte eine solche Datenbank sei seit Jahren überfällig....
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