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Olympia in Berchtesgaden?

DAB

Gaislachkogl (3058m)
Registriert
13. Juli 2007
Beiträge
3.209
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226
Deshalb überlegten Politiker und Funktionäre, im Berchtesgadener Land einen starken Ort im Wintersport aufzubauen und dort neue Infrastruktur einzurichten.

Alleine schon für diese Überlegungen hat sich das Gerücht doch schon gelohnt. :)
Selbst wenn es wohl eine Ente ist.
 
So ein Blödsinn, das ham die schonmal versucht. München und Garmisch, niemand sonst kann das in Deutschland ausrichten.
 
naja ein paar Pappnasen könnten sich mit der sinnlos Bewerbung wieder ein paar Jahre selbst versorgen.
 
Seilbahnjunkie schrieb:
So ein Blödsinn, das ham die schonmal versucht. München und Garmisch, niemand sonst kann das in Deutschland ausrichten.


Wieso nicht :?:

Ich würde Düsseldorf vorschlagen.....

Langlauf gibt´s da sowieso schon ( guckst Du TV heute :biggrin: ) und Alpin ginge doch in der Neußer Skihalle ;D ;D ;D

Falls da nicht genug Schnee ist, könnte man ja nach Bottrop ausweichen... :mrgreen:
 
Genau, und in der Endrunde der Bewerbung scheitern sie dann an Dubai.
 
Nun mal langsam Jungs: Einzig zwei Abfahrten für die Alpinen Wettbewerbe fehlen, alle anderen Dinge sins problemlos machbar. Ich kann mir vorstellen, dass Ruhpolding oder Inzell vielleicht auch mit ins Boot kommen. Wenn es gelingt, i-wo zwei alpine Strecken zu errichten (Snowboard ist am Götschen machbar / eventuell auch Slalom) wird die Nummer interessant!
 
Sie könnten ja die alte Geigelstein Abfahrt reaktivieren, die hat da immerhin das FIS Siegel :lol:
 
Unteschätz das mal nicht, was es kostet eine Wettkampfstrecke für die Alpinen Speedwettbewerbe zu bauen, inklusive neuer Bahn. Alleine der Ausbau der Kandahar war schon teuer genug. Und Schanzenmäßig müsste man auch noch investieren, wärend die große Schanze in Garmisch schon steht.
Wenn da überhaupt was drann ist, dann wollen die nur Garmisch Druck machen, mehr nicht.
 
1tens, Berchtesgaden, nicht Berchtesgarden.

2tens:
Gut möglich dass das so funktionieren würde. Im Masterplan der Jennerbahn wären dafür geeignete Abfahrten bereits vorgesehen. Mit dem Standort Ruhpolding (Langlauf, Biathlon, Nordisch Kombi und nach weiterem Ausbau auch Skiflug) und auch Inzell (Eisschnelllauf) würde das ganze dann auch Sinn machen. Da die betroffenen Flächen für eine Abfahrtsstrecke im Bereich der Staatsforsten bzw. 2 oder 3 Privateigentümern liegen und nicht im Nationalpark, gäbe es eine theoretische Chance das ganze auch so umzusetzen. Man wird sehen. Bin mir jedenfalls fast 100%ig sicher dass es ein München 2022 geben wird, egal ob mit oder ohne Garmisch.
Und von wegen 'wenn das jemand in Deutschland ausrichten kann, dann nur Garmisch'... Allein bei diesem Satz muss man sich dass Lachen ja schon verhalten! Alles nur eine Frage der $$$, bzw €, und diese fließen ja bei Olympia bekanntlich in Massen. Klar ist in Garmisch eine gewisse Infrastruktur vorhanden, nur wenn man dass mit z.B. Schladming oder Kitzbühel vergleicht, oder vergleichen würde, dann schaut's in Garmisch dann doch nicht zum besten aus.
Und wie DAB schon erwähnte, Snowboard wäre problemlos am Götschen durchführbar, ebenso Ski Freestyle. Einzig Ski Alpin müssten bzw. sollte auf den Jenner verlegt werden. Da fehlt es am Götschen einfach an Steilheit, auch für SL und RS.
Neue Bahn am Jenner kommt so oder so die nächsten Jahre, ist einfach unumgänglich; -also sowieso da. Einzig die Abfahrten müssten neu angelegt werden. Nachdem ich live mitbekommen habe was für 2010 in Vancouver bzw. Whistler alles so gemacht wurde bzw. für die Spiele möglich war trau' ich mich einfach mal so in den Raum zu stellen dass 10Mio für das veranstaltenden OK keine allzu Große Summe darstellt.
Ob das ganze nun Sinn macht oder nicht, darüber kann man Streiten.
 
Wir sind aber nicht in Russland oder Kanada, wir sind in Deutschland. Und was man auch nicht vergessen darf, dass ist die Anreise der Zuschauer. Und, dass da ein rießen Unterschied zwischen Garmisch und Berchtesgaden besteht will hoffentlich niemand bestreiten. Garmisch ist aus drei Richtungen mit der Bahn erreichbar und hat einen fast direkten Autobahnanschluss nach München. Aber vor allem ist die Distanz nach München deutlich größer und das wirkt sich nicht positiv in der Bewerbung aus.
Natürlich kann man alles bauen wenn man genügend Geld in die Hand nimmt, aber das funktioniert eben in Deutschland nicht. Und ich finde es auch gut, dass man nicht einfach alles sinnlos neu aus dem Boden stampft wie in anderen Ländern wo dann hinterher die Ruinen rumstehen, weil man nichts mehr mit anfangen kann.
 
Wie gesagt, Ansichtssache. Ich bin mir durchaus Bewusst in welchem Land wir uns befinden, aber da unser Staat es ja vorzieht Geld an andere Länder zu verschenken anstatt sich Olympia auch mal 'zu kaufen', äh, sich mal richtig mit anständiger Finanzierung zu Bewerben. Naja. Entfernungen zwischen Austragungsort und Sportstätte sind mit um die 150 km ganz normal. Zudem wäre ja bei M2018 Bob und Rodeln sowieso schon in BGD gewesen, da hat man sich wegen Erreichbarkeit/Entfernung auch nicht beschwert.
Diese Ruinen möchte natürlich keiner, eh klar. Die meisten Sportstätten sind eh schon da, allerdings müsste natürlich hier und da was erweitert oder ergänzt werden. Ob man dass dann temporär oder dauerhaft macht bleibt den Betreibern meist selbst überlassen. Natürlich auch alles wieder eine Frage des Geldes.
 
Ist aber ein Unterschied ob es nur um die Wettbewerbe im Eiskanal geht, oder um alles was nicht in München läuft.
 
Oder im Südschwarzwald? :mrgreen:

Da hats ne FIS Piste, die grösste Naturschanze von Europa, Langlaufloipen en masse! :D
 
Aha, wusste nicht dass die Anzahl von Bewerben die Entfernung zweier Orte beeinflusst.

Und zu dem Post über diesem:
War ja klar dass der erste komplette Schmarrn-Beitrag irgendwann mal kommen musste. Gratuliere hierzu.
 
Sebastian_S schrieb:
Oder im Südschwarzwald? :mrgreen:

Da hats ne FIS Piste, die grösste Naturschanze von Europa, Langlaufloipen en masse! :D

Seit wann liegt der Kulm im Schwarzwald ?
 
LiftFreak schrieb:
Aha, wusste nicht dass die Anzahl von Bewerben die Entfernung zweier Orte beeinflusst.

Natürlich beeinflusst das nicht die Entfernung, aber es ist doch ein Unterschied wieviele Wettbewerbe so weit von der Hostcity entfernt sind. Natürlich war das bei anderen Orten auch nicht besser, aber München will ja auch bessere Spiele organisieren als die Konkurenz. Und ganz nebenbei spielt das auch eine Rolle bei der Umweltverträglichkeit wenn die mehrzahl der Fahrten kürzer wird.
 
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