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Olympische Winterspiele 2022

Sponsoren sehen in Asien in den nächsten zwei Dekaden das grösste Wachstumspotential für ihre Produkte, seien diese Wintersportbezogen oder nicht.
Ich finds gut dass die Spiele fernab der Alpen stattfinden, weshalb sollen wir die Lemminge sein, die das ganze zu bezahlen haben (Direkt durch Steuern und Abgaben, indirekt über die Produktpreise der Sponsoren), plus Stress in den Regionen und Folgekosten?
Sollen sich doch die Asiaten auf den Arm nehmen lassen, und schön die beworbenen Produkte kaufen, und zwar immer mehr davon.

Alternativ könnten auch wir Europäer versprechen in Zukunft ganz besonders viele der Sponsorprodukte zu kaufen, um den Asiatischen Markt zu toppen sozusagen. Dann kommen die "Spiele" wieder zu uns, ganz von selbst. Aber ich fürchte da "spielen" die Europäer nicht mehr mit. Und das ist gut so. (Vgl. Volksentscheide München, Norwegen...).
 
Sollens doch machen wenn sie mehr Geld zahlen. Für uns wird es halt langweilig beim Zuschauen. Für micht gehört zu den olympischen Winterspiele immer noch ein alpines Ambiente dazu.

Zum Thema Peking, Lifte und Berge fällt mir gerade noch etwas ein: Vor genau 20 Jaher im Juli 1995 war ich das erste Mal in Peking. Da bin ich etwas außerhalb der Stadt irgendwo im Nordwesten mit einer 4SB gefahren. Die fuhr allerdings nur zu einer Tempelanlage auf einen Berg (geschätzte 200-300 Hm). Und an der Great Wall gab es auch noch eine 2SB.
 
Mt. Cervino schrieb:
Vor genau 20 Jaher im Juli 1995 war ich das erste Mal in Peking. Da bin ich etwas außerhalb der Stadt irgendwo im Nordwesten mit einer 4SB gefahren. Die fuhr allerdings nur zu einer Tempelanlage auf einen Berg (geschätzte 200-300 Hm).
So kann man sich nach 20 Jahren täuschen. Es war doch nur eine 2SB, aber die Berge in der unmittelbaren Umgebung sind doch höher als ich sie in Erinnerung hatte:
http://media-cdn.tripadvisor.com/media/photo-s/01/43/3c/1b/chairlift.jpg
 
Was soll eigentlich das Rumgeunke, nördlich von Peking gibt es heute über 10 Skigebiete und für die drei notwendigen Pisten für die alpinen Wettbewerbe ist es bei Dauerfrost von unter minus 10 Grad und einer Luftfeuchtigkeit von weniger als 50 Prozent ein Kinderspiel den Schnee zu machen. Etwas problematisch wird es nur für die Laufdisziplinen, wenn dafür Kunstschnee herhalten muss. 160 Kilometer Hochgeschwindigkeitsbahn sind für die eine Angelegenheit die nebenbei mit gemacht wird, dort gibt es über 10 000 Kilometer solcher Strecken und die Geschwindigkeiten im Regelbetrieb sind deutlich höher als bei einem ICE.
 
In China spielt Geld doch keine Rolle. Die haben über 2000 Milliarden € Währungsguthaben.

In Sotchi wurde auf Wunsch der russischen Regierung die 3S-Bahn für 8,5 m/s weiter entwickelt. Vielleicht wird in China ja auf Wunsch der chinesischen Regierung die 3S-Bahn mit 10 m/s fahren. Bei den Massen an Menschen könnte ich mir sogar vorstellen, dass die eine 3S-Bahn mit 6000 pph vom Bahnhof in die Skigebiete bauen. Da ist es doch völlig egal, wenn die 3S-Bahn 200 Millionen € kostet.

Für China sind die europäischen Dimensionen doch totaler Kindergartengeburtstag.

Irgendwo habe ich mal gelesen, dass die Alpinwettbewerbe in der Nähe von Chongli stattfinden sollen. Ich kenne jetzt aber nicht die genaue Verkehrsführung von der Hochgeschwindigkeitsstrecke zu den Seilbahnen ins Skigebiet.
 
DIe Hochgeschwindigkeitstrecke ist schon 2013 fertiggestellt worden:
Von Peking nach Zhangjiakou (dort liegen die Olympischen Austragungsorte in der Nähe) gibt es einen High Speed Train. 160km in 40 Minuten. Noch Fragen?
Mit dem Auto über den Expressway sind es 180km, was wohl unter 2 Stunden zu bewältigen ist.
-> http://i.ytimg.com/vi/n4ifKlLNY6k/maxresdefault.jpg
 
Werna76 schrieb:
Super, als nächstes kommt dann Katar!
Mindesthöhenunterschied für eine Herrenabfahrt sind 800m wenn ich das richtig in Erinnerung hab... wird das ne Olympische Sprintabfahrt mit 2. Durchgängen?


Das habe ich mich in der Tat auch gefragt, wie die das schaffen wollen. Ich kam immer nur auf ca. 500 - 550 Höhenmeter, die möglich sind.

Mühsam habe ich mich dann durch die ganzen chinesischen Schriftzeichen durchgekämpft und mich dann versucht mit dem Google Translater weiterzukämpfen. Unter der Voraussetzung, dass ich nicht daneben analysiert habe, glaube ich jetzt die Piste für die Männeralpinabfahrt gefunden zu haben.

Ich habe gleich auch mal eine mögliche 3S-Bahn vom Start zum Ziel der Piste angedacht. Damit ihr euch nicht mit den chinesischen Schriftzeichen herumplagen müsst, habe ich einfach die geografischen Koordinaten der Bergstation und Talstation eingezeichnet. Wie ihr seht, liegt die Alpinpiste völlig woanders, über 60 km Luftlinie entfernt von Chongli in einem völlig anderen Gebirge. Kein Wunder, dass es mit der Suche bei Chongli nicht geklappt hat, denn der Start der Alpinpiste liegt bei Haituo Mountain auf einer Seehöhe von 2172 müM.

Auf dieser Höhe sollte es mit dem Kunstschnee funktionieren.

Ich habe auch schon mal eine 3S-Bahn vom Start zum Ziel der Abfahrtsstrecke eingezeichnet:

Talstation (1292 müM, L= 0 m, 40 Grad, 34 Min, 38 Sek Nord, 115 Grad, 46 min, 32 Sek Ost)
Stütze 1 (1458 müM, L = 1045 m)
Stütze 2 ( 1703 müM, L = 1985)
Stütze 3 (2088 müM, L = 3654 m)
Bergstation (2172 müM, L = 4012 m, 40 Grad, 33 Min, 28 Sek Nord, 115 Grad, 48 Min, 50 Sek Ost)

Die Abfahrtsstrecke hätte also eine Höhendifferenz von 880 Metern und wäre ca. 5 km lang. Die 3S-Bahn wäre ca. 4 km lang und könnte mit 3 Stützen auskommen. Die Höhendifferenz wäre 880 m. Sie übertrifft somit zwar von der Länge die 3S in Ischgl, aber von der Höhendifferenz wäre es deutlich weniger.

(Bild kann nicht hochgeladen werden, wegen Größe von 836 * 1372)
 
880 HM auf 5000 Kilometer, das sind dann knapp 17 % Gefälle im Durchschnitt. Ok Lauberhorn hat weniger % im Durchschnitt ist aber ein Klassiker mit einigen Schwierigkeiten und halt dem langen Ziehweg.

Das klingt nach einer langweiligen Abfahrt. Vielleicht müssens ja die Strecke rückwärts oder mit nur einem Ski bewältigen?

ThomasK bekommt die Halfpipe auch eine eigene 3 S?
 
Manche sollten mal ihre Ösibrille absetzen, man braucht dort für Kunstschnee keine 2000 Höhenmeter, das Klima ist im Winter kontinental, selbst die Stadt Peking hat von Dezember bis Anfang März jede Nacht Frost und die Luftfeuchtigkeit ist nicht zu vergleichen mit der Suppe in den Alpen. Deshalb gibt es ja wenig Schnee, nicht die Temperatur ist es, es schneit einfach nicht bei wolkenfreiem Himmel.
 
Ganz ehrlich, die Diskussion um den fehlenden Schnee kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Der Grund ist schließlich nicht warmes Wetter, sondern schlicht und einfach, dass es dort im Winter praktisch keinen Niederschlag gibt. Kunstschneebänder mögen zwar ästhetisch nicht schön sein, aber auf der anderen Seite kann man sich guter Bedingungen sicher sein - anders als in Vancouver und Sotschi, wo der sportliche Wettbewerb oft genug durch die schlechten Bedingungen verzerrt wurde.

Mich persönlich stört viel mehr, dass viele Wettbewerbe durch die Zeitverschiebung bei uns wieder zu ungünstigen Zeiten stattfinden werden. Slalom, evtl. Riesenslalom und Skispringen könnte man dort zwar unter Flutlicht machen, aber alles was Tageslicht benötigt muss bis ca. 17:30 Uhr Ortszeit beendet sein, was 10:30 Uhr MEZ ist. Setzt man die Alpinski-Wettbewerbe zu den im Weltcup üblichen Zeiten an, sind sie bei uns mitten in der Nacht.
 
Finde ich auch, die Bedenken wegen fehlenden Schnee kann man getrost beenden. Ich bin jeden Winter in Ulaanbaatar zum Skifahren, die haben ähnliche Bedingungen wie in der Region nördlich von Peking. Wenn in der Mongolei 5 cm liegen bläst der Wind diesen Schneestaub sonstwo hin und es sieht braun aus. Die Beschneiungsbedingungen sind aber ideal. Die nehmen im November 15 Lanzen lassen die 2 Nächte bei minus 10 -15 Grad und 50 Prozent Luftfeuchtigkeit auf voller Leistung laufen und die Pulverhaufen reichen für 500 m Piste mit einem Meter Kunstschnee, dann werden die Lanzen umgesteckt und das gleiche Spiel geht weiter nach zwei Wochen sind 6 Kilometer Piste mit einem Meter extrem dichtem Kunstschnee fertig. Danach werden bis April die Lanzen nie wieder angeschaltet, das Paket bleibt dann bis März genau so liegen und hat jeden Tag die gleiche Qualität es sei denn es kommen doch mal 3 cm frischer Pulverstaub drauf.
 
Erzmo schrieb:
Manche sollten mal ihre Ösibrille absetzen, man braucht dort für Kunstschnee keine 2000 Höhenmeter, das Klima ist im Winter kontinental, selbst die Stadt Peking hat von Dezember bis Anfang März jede Nacht Frost und die Luftfeuchtigkeit ist nicht zu vergleichen mit der Suppe in den Alpen. Deshalb gibt es ja wenig Schnee, nicht die Temperatur ist es, es schneit einfach nicht bei wolkenfreiem Himmel.
Wer hat hier ne Ösibrille auf und wer diskutiert über Schneemangel?

Bezüglich der Abfahrtsstrecke... vielleicht gelingt es ja trotz des geringen Höhenunterschieds einige spektakuläre Steilstücke einzubauen, ala Kitzbühel, da sind ja auch nur der Beginn und der Schluss steil der Rest ist für die Gleiter.
 
br403 schrieb:
Moment, ob sich Deutschland wirklich für Olympia 2024 bewirbt ist noch gar nicht ganz sicher. Ich hoffe ja immer noch auf den Verstand einiger...

Naja, nach dem Fehlverhalten der Bevölkerung bei der Bewerbung Münchens, die einfach es gewagt habt ihren Verstand zu nutzen und nein zu sagen, wird es eine solche Umfrage für Hamburg bestimmt nicht geben.

Da stimmen dann ausgerechnet die ab, die davon persönlich profitieren: Funktionäre des DOSB und Politiker.

Das einfache Volk, dass im Endeffekt die Kosten tragen darf (Eine Fussball-WM trägt sich das nunmal in einem Fussballland eher wie man gesehen hat) darf nun nicht nein sagen zu:

- Luxus-Handys für die IOC-Funktionäre
- Steuerfreiheit des IOC
- gesperrte Fahrbahnen auf Autobahnen nur für Olympioniken und Funktionäre
- Verkaufsverbot für Güter von Nicht-Olympia-Sponsoren im Umkreis von x km um die olympischen Stadien
(Einfach bei Wikipedia mal nachlesen, warum Oslo seine Berwerbung für 2022 zurückgezogen hat)
 
Ski-Larry schrieb:
br403 schrieb:
Moment, ob sich Deutschland wirklich für Olympia 2024 bewirbt ist noch gar nicht ganz sicher. Ich hoffe ja immer noch auf den Verstand einiger...

Naja, nach dem Fehlverhalten der Bevölkerung bei der Bewerbung Münchens, die einfach es gewagt habt ihren Verstand zu nutzen und nein zu sagen, wird es eine solche Umfrage für Hamburg bestimmt nicht geben.

Da stimmen dann ausgerechnet die ab, die davon persönlich profitieren: Funktionäre des DOSB und Politiker.

Das einfache Volk, dass im Endeffekt die Kosten tragen darf (Eine Fussball-WM trägt sich das nunmal in einem Fussballland eher wie man gesehen hat) darf nun nicht nein sagen zu:

- Luxus-Handys für die IOC-Funktionäre
- Steuerfreiheit des IOC
- gesperrte Fahrbahnen auf Autobahnen nur für Olympioniken und Funktionäre
- Verkaufsverbot für Güter von Nicht-Olympia-Sponsoren im Umkreis von x km um die olympischen Stadien
(Einfach bei Wikipedia mal nachlesen, warum Oslo seine Berwerbung für 2022 zurückgezogen hat)

http://www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article205456377/Buergerschaft-beschliesst-Olympia-Referendum.html
 
Bloß mit Menschenrechten allein richten sich halt schlecht olympische Spiele aus. :wink:
 
bamigoreng schrieb:
m-mBcpqpVpVjLnlZESo0fAQ.jpg


... eine wohl schmierige Sache :biggrin:

Dann hoffen wir auf nachhaltige und ökologische olympische Winterspiele, wo man aktuelle Menschen und Arbeitsrechte hoffentlich beachten wird.

... und schade um München und Graubünden. Aber die Leute und Politiker wollten es halt nicht.



Ich habe bei der Volksabstimmung in München auch mit Nein gestimmt, weil die Olympischen Spiele in München und Garmisch-Partenkirchen verkehrsplanerisch erschreckend viele fachliche Fehler aufwiesen. Hätte man sich - was die Österreicher uns angeboten hatten - die Spiele 50% : 50% zwischen Tirol und Oberbayern aufgeteilt und die Bahnstrecke Tutzing - Garmisch zweigleisig ausgebaut, dann hätte ich mit Ja gestimmt. Die Eröffnungsfeier hätte man z.B. in Innsbruck machen können und die Schlussfeier in München. Die Alpinwettbewerbe hätte man alle nach Tirol geben können, Langlauf und Biathlon nach Seefeld in Tirol und solche Sachen wie Eishockey, Eisschnelllauf, Eiskunstlauf, Curling usw. alle in München machen können.

Aber man wollte die Langlaufwettbewerbe im viel zu warmen Ohlstadt auf gerade mal 600 m Seehöhe machen, anstatt im schneesicheren Seefeld auf 1200 m Seehöhe. Da war klar, das ich bei so einem Unfug mit Nein gestimmt habe, denn von Seefeld nach Garmisch sind es 34 km, von Ohlstadt nach Garmisch sind es 20 km. Warum das mit Seefeld in Tirol bei 34 km Entfernung keine kompakten Olympischen Spiele hätten sein können, erschließt sich mir nicht. Im Arbeitskreis haben alle bei 34 km Entfernung zwischen Garmisch und Seefeld über die angebliche Nichtkompaktheit schallend gelacht. Da kann man mit dem Zug fahren, da gibt es eine gut ausgebaute Straße, da kann man einen Busshuttle einsetzen. Warum das angeblich alles nicht ginge.... Alles vorgeschobene Scheinargumente.

Auch wollte man auf der eingleisigen Strecke alle 15 Minuten fahren und jede Richtung 5000 - 6000 Personen pro Stunde transportieren. Ein Ding der Unmöglichkeit. Der geplante 6 km lange zweigleisige Ausbau zwischen Uffing und Murnau wäre keinesfalls ausreichend gewesen, zumal man auch die Bahnsteige zwischen München und Garmisch nicht verlängern wollte. Bei so vielen Planungsfehlern war klar, dass ich auf dem Stimmzettel ein Nein angekreuzt habe.

Die Zusammenarbeit für gemeinsame Olympische Spiele zwischen Tirol und Oberbayern wäre sehr gut gewesen. Aber den Unfug mit Oberbayern alleine hat sich die deutsche Politik selbst eingebrockt und fiel damit völlig zu Recht auf die Nase.


Zurück zu China.


Mt. Cervino schrieb:
http://www.dailymail.co.uk/sport/sportsnews/article-3181109/Beijing-host-2022-Winter-Olympics-beating-competition-Almaty.htmi
ln diesem Artikel gibt es ein Bild mit allen alpinen Wettkampfpisten inkl. Höhenmeterangaben.
Die durchschnittliche Schneehöhe im Januar ist 5cm.... Allerdings ist auf dem Bewerberfoto (aufgenommen im Januar) ein komplett schneefreier Berg zu sehen :roll:.
Die Kommentare unter dem Artikel sind auch sehr treffend.


Vielen Dank für die Info.

Offenbar verkürzt man die Abfahrt um einige hundert Längenmeter und ca. 70 Höhenmeter, so dass man gerade so eben noch auf 800 Höhenmeter kommt.

Im zweiten Werbeplakat im von dir verlinkten Artikel sieht man im Hintergrund links die Zahl 2174. Ich nehme an, dass das die Seehöhe für das Starthäuschen der Herrenabfahrt ist.
 
Zur Entscheidung beigetragen haben die Spiele nach Peking zu geben dürfte wohl auch der Fakt sein das man dort über eine gewisse Erfahrung verfügt.
Die Sommerspiele dort waren ja tadellos, also warum nicht auch die Winterspiele dort hin geben?
Außerdem ist der Wintersport in China noch nicht sehr verbreitet, man verspricht sich wohl durch die Spiele einen Schub, immerhin leben dort 1,3 Mrd Konsumenten.

Sommerspiele in Hamburg, eigentlich haben wir als höchst verschuldetes Land der EU wirklich andere Sorgen.
Anderseits, einer muß es ja machen und wenn es dazu beiträgt den Sport in der breiten Öffentlichkeit ein bisschen populärer zu machen wäre ja auch schon viel gewonnen.
 
Sauerland_6_CLD schrieb:
Sommerspiele in Hamburg, eigentlich haben wir als höchst verschuldetes Land der EU wirklich andere Sorgen.
Wie kommst du auf das schmale Brett, dass Deutschland das am höchsten verschuldete Land der EU sei? Indem du absolute Zahlen heranziehst, was aber totaler Quatsch ist, ohne Einwohnerzahl und die Größe der Wirtschaft zu beachten? Gemessen am BIP gibt es eine ganze Reihe von EU-Ländern, die höher verschuldet sind.
 
thun schrieb:
Bloß mit Menschenrechten allein richten sich halt schlecht olympische Spiele aus. :wink:
Und ganz ehrlich, in der Hinsicht war die Wahl zwischen China und Kasachstan sowieso eine zwischen Pest und Cholera. Das zeigt allerdings auch, dass das IOC die Ausrichtung der Spiele für demokratische Staaten endlich wieder attraktiver machen muss. Andernfalls läuft man Gefahr, dass Olympische Spiele zum Prestigeobjekt von Diktatoren verkommen.
 
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