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Olympische Winterspiele 2026

Ski-Larry

Großer Müggelberg (115m)
Nachdem ja schon

- Österreich (Graz - Schladming)
- Schweiz (Wallis - Sitten)
- Japan (Sapporo)
und das "klassische" Wintersportland Türkei (Ezurum)

ihre Kandidatur für die Spiele 2026 schon vor einiger Zeit zurückgezogen haben...

hat nun auch Calgary kein Interesse mehr.
Stockohlm als Stadt will nicht, dass hat das NOC Schwedens aber noch nicht dazu bewogen, sich zu bewegen

Mailand mit Cortina d’Ampezzo ist somit der einzig verbleibende Kandidat und hat noch das unfertigste aller Konzepte...
(Auch weil es ja Streitgkeiten mit Turin gab, welches dann doch nicht mehr als Austragungsort zur Verfügung steht)

Bin ja mal gespannt....
- ob noch ein Austragungsort von Herrn Bach aus dem Hut gezaubert wird
- ob das IOC mal seine Arbeit und Ausrichtung überdenkt (hoffen darf man ja mal :lol: )
 
Ich frage mich wie das gehen in Schweden werden soll:

NOC: Wir brauchen eine Mehrzweck-Eis-Sporthalle, wo sollen wir die bei Euch auf Eure Kosten bauen?
Stock: Bei uns.... gar nicht...
NOC: Aber wir haben uns mit Euch als Ausrichter beworben
Stock: Ja, habt ihr, aber wir wollten gar nicht
NOC: Das war uns aber egal, also baut doch....
Stock: Nö....
NOC: Hmm, hat jemand Plan B? Wie wär Eishockey auf 'nem zugefrorenen See....
 
Das läuft in Stockholm dann halt so wie in München oder Hamburg, Thema erledigt.

Die Italiener haben 2006 schon bewiesen wie unglaublich fähig sie sind. Ich erinnere mich da an Wettbewerbe fast ohne Zuschauer (weil die Busfahrer den Weg nicht gefunden haben) und Sportstätten die jetzt schon wieder abgerissen wurden (Eiskanal).

Aber das IOC wird wieder irgend ein korruptes Land finden das das Prestige um jeden Preis will. Solange wird sich da auch nichts tun. Man könnte schon auch Spiele in vernünftigem Rahmen ausrichten, auch mit dem heutigen Programm an Wettbewerben. Das würde aber wesentlich weniger strahlende Prestigebauten bedeuten und deswegen wird das nicht passieren.
 
Seilbahnjunkie schrieb:
ber das IOC wird wieder irgend ein korruptes Land finden das das Prestige um jeden Preis will.

Da kommt mir doch gleich Almaty/Kasachstan in den Sinn...

Wären dann zwar die 4. Winterspiele in Asien nacheinander aber ach was sollst.
 
Klar, das braucht man

- Wettkampfstätten, die 3000km auseinander liegen

- in dem Wintersportland schlechthin
* wo es vor ca. 30 Jahren die einzigen 4 Weltcups im Alpinen gab
* das noch nie einen Weltcup in den Nordischen Disziplinen hatte
* was keine Bobbahn hat
* was seit knapp 7 Jahren erst Eishockey international spielt
* was noch nie eine Winterolympische Medaille gewonnen hat (beste Platzierung 1928(!) 4. Platz Vierer-Bob)
* was zu den letzten 3 Winterspielen 21 Athleten geschickt hat (in Summe, nicht je)
* was wohl die weiteste Anreise für alle "normalen" Wintersportfans hat

Von den ökologischen und finanziellen Riskien für dieses hochverschuldete Land will ich gar nicht reden, siehe Brasilien (auch wenn es Sommerspiele waren)
Brasilien schafft nichmal eine Nachnutzung der Sommerstätten, was soll Argentinen mit den Winterstätten machen ???
 
Ich frage mich in welchem Monat dann die Spiele stattfinden sollen? Die normalen Schneesportarten haben doch Saison bis Ende März dann ist Feierabend. Gleich im April Mai wird in Argentinien nicht möglich sein.

2026 im Juni/Juli ist Fußball WM, bleibt ja fast nur noch der August /September.
 
Also was die Infrastruktur angeht traf das fast alles auch auf Sotchi und Pyeongchang zu. Allerdings sind das natürlich schon beides klassische Wintersportnationen gewesen, wenn auch nicht in allen Disziplinen.

Ich glaube aber das tut sich das IOC wirklich nicht an, da sind dann doch zu viele Fragezeichen. Natürlich ist es verlockend dafür zu sorgen, dass später mal der eigene Name im Zusammenhang mit den ersten Winterspielen auf der Südhalbkugel genannt wird, aber ich glaube die Angst, dass das schief geht und man dann damit in Verbindung gebracht wird dürfte doch überwiegen.

Die Nachnutzung ist dem IOC egal (sie Russland), aber Argentinien ist nicht unbedingt das Land dem ich jetzt finanziell so stark vertrauen würde, dass die da die gewünschten Prestigespiele abliefern, und das auch noch praktisch ohne vorhandene Infrastruktur. Es ist ja noch nicht so lange her, dass die eine Staatspleite hingelegt haben.
 
GIFWilli59 schrieb:
Ein weiterer Kandidat fiele mir auch noch ein, aber die scheinen es nicht so ernst zu meinen:
https://www.snowplaza.de/weblog/7505-winterberg-moechte-olympische-winterspiele-austragen/

Auch wenn es blöd klingt, aber warum eigentlich nicht. Es wäre bis auf Skialpin doch alles da und SL bzw. RS ging doch fast am K1. Abfahrt dann halt in GAP oder wenn die nicht wollen findet sich schon wer in AT.

Biathlon halt gleich nach Oberhof des kannst doch auch noch fahren.
 
Also, bitte, Freunde:
Weder Hochsauerland noch Argentinien werden auch nur ansatzweise passieren.

Ein Einspringen des zu Recht dauerbeleidigten Almaty wäre da deutlich wahrscheinlicher, falls auch die Italiener abspringen, (was ich schade fände, weil ich sie gern besuchen würde.)
 
Schau lieber mal nach ob du noch Berichte findest wie das damals in Turin lief und überleg dir dann nochmal ob du die Italiener gerne in dem Rahmen besuchen möchtest.

Sauerland ist vollkommen ausgeschlossen. Gebe es überhaupt theoretisch einen Berg mit ausreichend Höhenunterschied für die Abfahrt?
Edit: Ich merk grad, dass du da einen alten Artikel ausgegraben hast.
 
KuT schrieb:
Ein Einspringen des zu Recht dauerbeleidigten Almaty wäre da deutlich wahrscheinlicher, falls auch die Italiener abspringen, (was ich schade fände, weil ich sie gern besuchen würde.)

- Italien? Nach dem Chaos von Turin und einer noch nicht ausgegorenen Bewerbung?: Danke, aber nein Danke
- Kazachstan? Kurze Zitate aus Wikipedia zum Thema Menschrechte:
* Das Land verberge das volle Ausmaß der Folter und anderer Misshandlungen in seinem Haft- und Gefängnissystem weiterhin.
* Korruption und politische Intervention im Rechtsbereich sind an der Tagesordnung. In Strafverfahren werden häufig Verfahrensregeln verletzt.
* Bei der Rangliste der Pressefreiheit 2017, welche von Reporter ohne Grenzen herausgegeben wird, belegte Kasachstan Platz 157 von 180 Ländern
(Ok, China hat Platz 176, hätte auch niemals die Spiele 2008 & 2022 bekommen dürfen)
 
Argentinien kann man sicher ausschließen, die wandeln eh am Rande des erneuten Staatsbankrott.

Ansonsten wäre wohl am vernünftigsten bestehende Infrastruktur zu nutzen, also keine Ausbauten.

Bspw:
Ski Alpin in Kitzbühel
Eiskanal Königssee
Freestyle Ski/Snowboard Laax
Biathlon/Langlauf Hochfilzen
Sprungschanze Kulm oder Bergisel
Eishallen nimmt man irgendwas in München, Wien, Graz, Zürich usw., da finden sich sicher genug.

Wäre natürlich doof fürs IOC wenn sie dann keine Millionen Steuergelder abzocken können, aber die Menschen sicher am Besten.
 
Das ist zu weit verstreut. Ich hätte da einen anderen Vorschlag:

Hauptausrichter Innsbruck
-Eröffnungs- und Schlussfeier Tivolistadion
-Eiskunstlauf und Shorttrack Olympiahalle
-B-Spielstädte Eishockey TIWAG Arena
-Eisschnelllauf neue Eishalle auf Standort der Eisbahn Olympiaworld
-Schispringen Großschanze Bergisel
-Bob und Rodeln Eiskanal Igls

Mitausrichter Garmisch-Partenkirchen
-A-Spielstätte Eishockey Olympia-Eissportzentrum
-Olympia Schistadion Sprung Schi und Board
-Gudiberg Buckelpiste
-Kandahar Cross Schi und Board
Slopestyle und die Halfpipe muss man überlegen, Hausberg oder auch Kandahar, Snowboardslalom entweder auch noch in Garmisch oder in St Anton

Externe Sportstädten
-Schi Alpin St Anton
-Schi Nordisch (außer Großschanze) Seefeld
-Biathlon Hochfilzen
-Curling Eishalle Kufstein

Vorteil dieser Verteiung ist, dass fast nur vorhandene und auch regelmäßig genutzte Sportstädten verwendet würden, das verhindert Investitionsruinen. Gleichzeitig sind alle Austragungorte von Innsbruck aus in maximal 1,5 Stunden mit dem ÖV erreichbar. Alle Sportstätten haben direkten Bahnanschluss oder können mit vertretbarem Aufwand einen bekommen, das verhindert Chaos wie in Italien.

Der Nachteil ist, das ich ehrlich gesagt wenig Ahnung vom Board und Freestyle Bereich habe und daher nicht weiß ob das Gelände in Garmisch geeignet ist. Allergößtes Problem ist aber natürlich, dass sowohl die Tiroler, als auch die Garmischer kürzlich erst die Spiele abgelehnt haben. Die Schuld sehe ich bei den Organisatoren die einfach dämliche Konzepte vorgelegt haben. Die Innsbrucker Planungen kenne ich nicht genau, aber München war einfach schlecht. Biathlon und Langlauf auf einem Gestüt das bisher nicht für Wintersport genutzt wird und vermutlich auch hinterher nicht diesem Zweck dienen wird, schon gar nicht für Großveranstaltungen, weil Deutschland dafür schon etablierte Orte hat (Oberhof und Ruhpolding). Sowas sorgt natürlich für Opposition weil es Geld kostet und nachhaltig nichts bringt.

Natürlich hätte man in Deutschland dafür keine Milliardenteuren Prestigebauten wie in Russland hingestellt, aber es wäre trotzdem genug Geld versenkt worden. So eine Veranstaltung kostet immer auch Geld das nur für die Durchführung in die Hand genommen werden muss, aber man kann schon beeinflussen wie viel das ist. Oberste Maxime muss daher sein möglichst viel vorhandene Infrastruktur zu nutzen und neue Infrastruktur möglichst so zu bauen, dass sie hinterher noch genutzt werden kann.
 
Würde bei den Sportstätten Oberstdorf noch mit ins Boot werfen. Dort wird zur Nordischen Ski-WM 2021 ja noch einiges ausgebaut.
 
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