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Olympische Winterspiele München 2018?

Rüganer schrieb:
Man sollte vielleicht nicht die Biathlon-WM als Gradmesser sehen, ist halt in Korea nicht so populär.

Aber genau das ist doch das Problem, was ist denn in Korea überhaupt populär an olympischen Wintersportarten? Klar, in Deutschland ist auch nicht alles mit gigantischen Zuschauerzahlen gesegnet, aber man gibt sich trotzdem bei allem Mühe und bewirbt sich nicht um Wettbewerbe die man dann nur halbherzig austrägt.

Die Franzosen haben mit Paris ja erst gegen London verlohren, die müssen noch etwas warten.
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Rüganer schrieb:
Man sollte vielleicht nicht die Biathlon-WM als Gradmesser sehen, ist halt in Korea nicht so populär.

Aber genau das ist doch das Problem, was ist denn in Korea überhaupt populär an olympischen Wintersportarten?.
Shorttrack, Eiskunstlaufen- und bis 2018 haben die auch- wie die Chinesen- ein schlagkräftige Mannschaft für den Wintersport zusammen.
 
Nur wie wollen sie die Blamage verhindern? Die Leute zwingen hinzugehen? Die fehlende Stimmung war ja das ganz große Manko.
Und nach den "Massen" die die Vergabe gefeiert haben schwant mir böses.
 
Trotz der verständlichen Enttäuschung kann man diese Vergabe nicht vergleichen mit z.B. der Fussball-WM in Katar. Was hier noch nicht erwähnt wurde: Inhaltlich hat die südkoreanische Kandidatur durchaus überzeugen können: 70 Prozent der Anlagen sind bereits gebaut, ein Konzept der kurzen Distanzen (die beiden Austragungsorte 30 min voneinander entfernt), und mit der Kleinstadt Pyeongchang distanziert man sich ein wenig vom Gigantismus.
Dass dort dann keine Stimmung aufkommen wird, wage ich zu bezweifeln. In solchen Dingen sollte man die Asiaten nicht unterschätzen, nur weil ihre Kultur für uns Abendländer fremd erscheint, ists noch nicht stimmungslos.
 
piano schrieb:
Trotz der verständlichen Enttäuschung kann man diese Vergabe nicht vergleichen mit z.B. der Fussball-WM in Katar. Was hier noch nicht erwähnt wurde: Inhaltlich hat die südkoreanische Kandidatur durchaus überzeugen können: 70 Prozent der Anlagen sind bereits gebaut, ein Konzept der kurzen Distanzen (die beiden Austragungsorte 30 min voneinander entfernt), und mit der Kleinstadt Pyeongchang distanziert man sich ein wenig vom Gigantismus.
Dass dort dann keine Stimmung aufkommen wird, wage ich zu bezweifeln. In solchen Dingen sollte man die Asiaten nicht unterschätzen, nur weil ihre Kultur für uns Abendländer fremd erscheint, ists noch nicht stimmungslos.

Da hast du allerdings recht - Auch wenn mir so einiges am Vergabeprozess nicht gefallen hat: Die Bewerbung der Koreaner an sich war zumindestens ziemlich akzeptabel. (Die Schlusspräsentation war aber grauselig) - Meine Zweifel gelten der Umsetzung
 
Seit Innsbruck 1976 verteilen sich die Austragungsorte der Olympischen Winterspiele folgendermaßen. (bis einschließlich 2018)

- Nordamerika: 4 mal
- Asien: 2 mal
- Balkan: 1 mal
- Skandinavien: 1 mal
- Kaukasus: 1 mal
- Westalpen: 2 mal
- Zentral- und Ostalpen: 0 mal
 
Chense schrieb:
Auch wenn mir so einiges am Vergabeprozess nicht gefallen hat: Die Bewerbung der Koreaner an sich war zumindestens ziemlich akzeptabel. (Die Schlusspräsentation war aber grauselig) - Meine Zweifel gelten der Umsetzung
Es gab ja auch schon Verwarnungen vom IOC wegen den "grenzwertigen Methoden" der Koreaner. 2022 sollte dann aber schon mal eine Stadt aus dem deutschsprachigen Raum an der Reihe sein. Zumal ja Deutschland, Österreich und die Schweiz sich als Veranstalter der WM06/EM08 bewährt haben.
 
piano schrieb:
Chense schrieb:
Auch wenn mir so einiges am Vergabeprozess nicht gefallen hat: Die Bewerbung der Koreaner an sich war zumindestens ziemlich akzeptabel. (Die Schlusspräsentation war aber grauselig) - Meine Zweifel gelten der Umsetzung
Es gab ja auch schon Verwarnungen vom IOC wegen den "grenzwertigen Methoden" der Koreaner. 2022 sollte dann aber schon mal eine Stadt aus dem deutschsprachigen Raum an der Reihe sein. Zumal ja Deutschland, Österreich und die Schweiz sich als Veranstalter der WM06/EM08 bewährt haben.

Die Frage ist wollen wir Deutschen (also mal von Österreichb und der Schweiz abgesehen) uns nochmal mit diesen mafiösen Strukturen abgeben? Nachdem ich jetzt mal nen Tag drüber nachgedacht habe scheint mir die einzige erfolgverprechende Bewerbung bei der auch Deutschland dabei ist die Bewerbung Garmisch - (Seefeld) - Innsbruck zu sein.
 
Martin_D schrieb:
Seit Innsbruck 1976 verteilen sich die Austragungsorte der Olympischen Winterspiele folgendermaßen. (bis einschließlich 2018)

- Nordamerika: 4 mal
- Asien: 2 mal
- Balkan: 1 mal
- Skandinavien: 1 mal
- Westalpen: 2 mal
- Zentral- und Ostalpen: 0 mal
Sotschi?
 
Da verzerrst du aber schon etwas die Wahrheit wenn du Europa in drei oder vier Teile spaltest und die restlichen Kontinente jeweils zusammenzählst. Europa ist bei den Spielen schon überrepräsentiert, vor allem wenn du noch weiter in die Vergangenheit gehst. Nur hat das natürlich seinen Grund, denn bei uns wird eben auch mehr Wintersport betrieben.
Innsbruck bräuchte Garmisch garnicht wenn sie die Spiele austragen wollten, da gibt's ein ganz anderes Problem. Der Trend zu großen Städten kommt von der Notwendigkeit 5 Eishallen bauen zu müssen für die Spiele. Die meisten Kleinstädte in den Bergen könnten damit hinterher nichts anfangen. Wobei man da mal überlegen könnte das Eishockey Turnier, wie den Fusball im Sommer, über das ganze Land zu verteilen und nur die beiden Finale in der Ausrichterstadt auszutragen. Dann kann Innsbruck natürlich schon mal wieder ausrichten, fände ich auch ziemlich cool und dafür würde ich auch liebend gern auf München verzichten. :D Aber dafür bräuchte man wie gesagt Garmisch nicht, wofür auch? Innsbruck und Seefeld haben ja alles was Garmisch auch hat.
 
So schön wie diese Idee auch klingen mag...aber die könnt ihr euch gleich aus dem Kopf schlagen. Innsbruck hat jetzt zusammen mit Seefeld nächsten Winter die erste Jugendolympiade und ist damit - wie es das Marketing auch will - zum 3. Mal Olypmiastadt. So oft wie keine andere auf der Welt. Dass Innsbruck in den nächsten 30 Jahren eine reale Chance auf Olympische Spiele hat, wag ich daher zu bezweifeln.
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Da verzerrst du aber schon etwas die Wahrheit wenn du Europa in drei oder vier Teile spaltest und die restlichen Kontinente jeweils zusammenzählst. Europa ist bei den Spielen schon überrepräsentiert, vor allem wenn du noch weiter in die Vergangenheit gehst. Nur hat das natürlich seinen Grund, denn bei uns wird eben auch mehr Wintersport betrieben.
Innsbruck bräuchte Garmisch garnicht wenn sie die Spiele austragen wollten, da gibt's ein ganz anderes Problem. Der Trend zu großen Städten kommt von der Notwendigkeit 5 Eishallen bauen zu müssen für die Spiele. Die meisten Kleinstädte in den Bergen könnten damit hinterher nichts anfangen. Wobei man da mal überlegen könnte das Eishockey Turnier, wie den Fusball im Sommer, über das ganze Land zu verteilen und nur die beiden Finale in der Ausrichterstadt auszutragen. Dann kann Innsbruck natürlich schon mal wieder ausrichten, fände ich auch ziemlich cool und dafür würde ich auch liebend gern auf München verzichten. :D Aber dafür bräuchte man wie gesagt Garmisch nicht, wofür auch? Innsbruck und Seefeld haben ja alles was Garmisch auch hat.

Natürlich bräuchte Innsbruck eigentlich Garmisch nicht.
Mir geht es eher um den Effekt dabei - 2 der "klassischen" Wintersportorte der Alpen (eigentlich 3 wenn man Seefeld noch mitnimmt) veranstalten zusammen Olympia.
 
Soi wie aussieht wird es auch keine Münchner Bewrbung für 2022 geben :cry:
Die politischen Verhältnisse seinen zu unklar, da 2013 neben Bundestag auch in Bayern und München neu gewählt wird
 
Thunderbird80 schrieb:
Soi wie aussieht wird es auch keine Münchner Bewrbung für 2022 geben :cry:
Die politischen Verhältnisse seinen zu unklar, da 2013 neben Bundestag auch in Bayern und München neu gewählt wird

Ich verstehe das Argument nicht ganz. Sofern es nicht irgenwann einmal Neuwahlen gibt, wäre zumindest die Bundestagswahl jedes Mal und die Kommunalwahl jedes zweite Mal zur gleichen Zeit während des Bewerbungsprozess.
2022 kommt das IOC an einer guten Bewerbung aus den Alpen meiner Ansicht nach nicht mehr vorbei, nachdem die letzten Spiele in den Alpen 2006 waren. Danach kann man für einige Zeit Winterspiele in den Alpen vergessen.
 
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