Die vergangene Woche, von Montag bis Montag, haben wir (wie die meisten wahrscheinlich bereits gemerkt haben
) im tiroler Ötztal verbracht. Die Region war uns zwar nicht unbekannt, jedoch liegen unsere beiden Besuche dort schon sehr lange zurück - einmal (1998 ?) waren wir ein Wochenende im Oktober in Sölden am Gletscher, und ein paar Jahre später eine Woche im Winter skifahren. Sommerurlaub haben wir dort noch nie gemacht und es war schon immer mein Wunsch das Tal auch mal im Sommer kennenzulernen. Eigentlich wollten wir bereits eine Woche früher fahren, nur war die Wetterprognose zu schlecht. Vom 23. Juli an haben aber die meisten Wetterprognosen brauchbares Wanderwetter vorhergesagt, also via Booking (wo ich schon zwei Wochen zuvor ein paar passende Ferienwohnungen vorgemerkt habe) eine FeWo gebucht. In Frage gekommen sind Sölden oder Obergurgl, die Auswahl war natürlich in Sölden grösser, aber beim Betrachten der Fotos im Internet hat uns die FeWo in Obergurgl irgendwie besser ausgeschaut, also dort gebucht (vorweggenommen: Volltreffer
). Am Montag sind wir nach einem verkürzten Arbeitstag zu Mittag in Maribor losgefahren, bei leichtem Regen und + 20 Grad. Für die Anreise nahmen wir die südliche Route via Klagenfurt - Lienz - Bruneck - Sterzing - Jaufenpass - Timmelsjoch nach Obergurgl, wobei es Richtung Westen immer sonniger und wärmer wurde, in Ost- und Südtirol gab es auch mal schon + 25 Grad. Dank etlichen Stopps (McDoof in Lienz, kurzer Bummel durch Innichen) und zähem Verkehr durch das Pustertal sind wir Viertel nach acht an der Mautstelle in Gurgl angekommen, die offiziell bereits geschlossen war (die Strasse ist eigentlich vom 6:00 bis 20:00 offen), wurden aber noch problemlos duchgelassen.
Es folgen Fotos vom ersten Urlaubstag, Dienstag, 24. 7.
Unser Urlaubsquartier: absolut empfehlenswert, grosse FeWo mit allem was wir brauchen (= schnelles kostenloses WIFI, Geschirrspüler, zwei Flat - Fernseher im Wohn- und in Schlafzimmer, grosser südseitiger Balkon), vor allem aber war die Ötztal Premiumcard inklusive, mit allen Liften und Buslinien im Tal. Mit knapp 100€ pro Nacht zwar nicht ganz billig, aber vergleichbare Ferienwohnungen würden überall in Gurgl oder Sölden etwa gleich viel kosten. Für Autos gibt es eine Garage im Keller, und von dort einen Aufzug bis vor die Türe der FeWo:
Brötchenservice gäbe es zwar auch, aber die gut 2 x 5 Minuten bis zur Dorfbäckerei gehören für mich einfach zum Wanderurlaub in den Bergen. Der erste Blick ist schon mal vielversprechend, und die +9 am Morgen waren auch ganz nach meinem Geschmack
:
Für den ersten Tag haben wir eine ganz leichte Wanderung eingeplant, mit der Hohe Mut EUB auf den Berg, den Grat Richtung Süden zur 'Stempelstelle Rotmoosferner', und danach das Rotmoostal zurück zum Ausganspunkt. Es war unser erster Besuch in Gurgl, also Gelegenheit uns mal das Gebiet anzuschauen:
Die Rosskarbahn ist im Sommer ausser Betrieb, die Festkogelbahn übrigens auch, somit ist der Festkogel nur per pedes erreichbar:
Die Hohe - Mut EUB ist hingegen täglich in Betrieb, los geht's:
Der markante Felsgipfel vorne links ist der 3020 m hohe Hangerer, rechts hinten ist der vergletscherte Schalfkogel (3537 m) zu sehen:
Blick zum Festkogel und Obergurgl:
Solche Standard - Bergstationen gibt es im Alpenraum viele. Aber ich bin nicht wegen der UNI-G hier, sondern wegen dem das hinter der Bergstation hervorschaut
:
IMO einer des schönsten Blicke von einem lifterschlossenen Gipfel: Links der Hochfirst mit dem Gaisbergferner/Gaisbergtal, rechts das Rotmoostal mit dem Rotmoos- und Wassertalferner und in der Mitte der flache grasige Grat auf welchem man fast ohne HU in Richtung Süden wandert::
Blick zurück:
Zugegeben, der Blick nach S ist die ganze Zeit fast der selbe:
Zoom zum Gaisberg- :
... und zum Rotmoos (links) und Wassertalferner (rechts). Auf meiner nicht mal so alten F + B Karte sind die beiden noch vereint ... :
Auf den oberen 300 - 400 HM der Wasserfallferners könnte man noch heute ... ihr wisst schon was ich meine
:
Auch hier, wo wahrscheinlich noch vor wenigen Jahrzehnten Gletschereis lag, hat sich bereits die erste Vegetation angesiedelt:
Die Stempelstelle mag zwar Rotmnoosferner heissen, aber heute muss man von dieser noch gut 20 min wandern, um das schuttbedeckte Toteisfeld zu erreichen. Hier ein Blick ins Rotmoostal ... :
... durch welches wir nun langsam Richtung Gurgl wandern:
... nicht ohne noch einmal zurück zu blicken:
OK, zweimal:
Weiter unten wird das Tal zusehends grüner:
Am Ende trifft man noch einen schönen natürlichen Gletschersee
:
Eine kurze Pause haben wir auf der Terasse der modernen und toll gelegenen Schönwieshütte gemacht:
Wenige Minuten vor vier haben wir die Mittelstation der Hohe Mut EUB erreicht ... :
... mit der wir die letzten 160 HM ins Tal zurückgelegt haben, in unserem Alter muss man ja die Gelenke schonen
:
Damit war der erste Wandertag zu Ende, zwar ohne besondere Highlights, aber insgesamt schön und aussichtsreich. Schon für diesen Tag hat sich die weite Anreise gelohnt, es wurde aber im Laufe der Woche nur noch besser.
Es folgen Fotos vom ersten Urlaubstag, Dienstag, 24. 7.
Unser Urlaubsquartier: absolut empfehlenswert, grosse FeWo mit allem was wir brauchen (= schnelles kostenloses WIFI, Geschirrspüler, zwei Flat - Fernseher im Wohn- und in Schlafzimmer, grosser südseitiger Balkon), vor allem aber war die Ötztal Premiumcard inklusive, mit allen Liften und Buslinien im Tal. Mit knapp 100€ pro Nacht zwar nicht ganz billig, aber vergleichbare Ferienwohnungen würden überall in Gurgl oder Sölden etwa gleich viel kosten. Für Autos gibt es eine Garage im Keller, und von dort einen Aufzug bis vor die Türe der FeWo:
Brötchenservice gäbe es zwar auch, aber die gut 2 x 5 Minuten bis zur Dorfbäckerei gehören für mich einfach zum Wanderurlaub in den Bergen. Der erste Blick ist schon mal vielversprechend, und die +9 am Morgen waren auch ganz nach meinem Geschmack
Für den ersten Tag haben wir eine ganz leichte Wanderung eingeplant, mit der Hohe Mut EUB auf den Berg, den Grat Richtung Süden zur 'Stempelstelle Rotmoosferner', und danach das Rotmoostal zurück zum Ausganspunkt. Es war unser erster Besuch in Gurgl, also Gelegenheit uns mal das Gebiet anzuschauen:
Die Rosskarbahn ist im Sommer ausser Betrieb, die Festkogelbahn übrigens auch, somit ist der Festkogel nur per pedes erreichbar:
Die Hohe - Mut EUB ist hingegen täglich in Betrieb, los geht's:
Der markante Felsgipfel vorne links ist der 3020 m hohe Hangerer, rechts hinten ist der vergletscherte Schalfkogel (3537 m) zu sehen:
Blick zum Festkogel und Obergurgl:
Solche Standard - Bergstationen gibt es im Alpenraum viele. Aber ich bin nicht wegen der UNI-G hier, sondern wegen dem das hinter der Bergstation hervorschaut
IMO einer des schönsten Blicke von einem lifterschlossenen Gipfel: Links der Hochfirst mit dem Gaisbergferner/Gaisbergtal, rechts das Rotmoostal mit dem Rotmoos- und Wassertalferner und in der Mitte der flache grasige Grat auf welchem man fast ohne HU in Richtung Süden wandert::
Blick zurück:
Zugegeben, der Blick nach S ist die ganze Zeit fast der selbe:
Zoom zum Gaisberg- :
... und zum Rotmoos (links) und Wassertalferner (rechts). Auf meiner nicht mal so alten F + B Karte sind die beiden noch vereint ... :
Auf den oberen 300 - 400 HM der Wasserfallferners könnte man noch heute ... ihr wisst schon was ich meine
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Auch hier, wo wahrscheinlich noch vor wenigen Jahrzehnten Gletschereis lag, hat sich bereits die erste Vegetation angesiedelt:
Die Stempelstelle mag zwar Rotmnoosferner heissen, aber heute muss man von dieser noch gut 20 min wandern, um das schuttbedeckte Toteisfeld zu erreichen. Hier ein Blick ins Rotmoostal ... :
... durch welches wir nun langsam Richtung Gurgl wandern:
... nicht ohne noch einmal zurück zu blicken:
OK, zweimal:
Weiter unten wird das Tal zusehends grüner:
Am Ende trifft man noch einen schönen natürlichen Gletschersee
Eine kurze Pause haben wir auf der Terasse der modernen und toll gelegenen Schönwieshütte gemacht:
Wenige Minuten vor vier haben wir die Mittelstation der Hohe Mut EUB erreicht ... :
... mit der wir die letzten 160 HM ins Tal zurückgelegt haben, in unserem Alter muss man ja die Gelenke schonen
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Damit war der erste Wandertag zu Ende, zwar ohne besondere Highlights, aber insgesamt schön und aussichtsreich. Schon für diesen Tag hat sich die weite Anreise gelohnt, es wurde aber im Laufe der Woche nur noch besser.


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würde ich bereits an diesem Tag einmal hinauf- und hinunter fahren. Wurde aber 3 Tage später nachgeholt:
. Gurgl hatte ja damals nicht mehr als ± 100 Einwohner, und da hat man bestimmt 10 Zollhütten bis fast in die Gletscheregionen gebaut. Inklusive (wahrscheinlich) midestens 10 Zöllnern die den ganzen Tag nicht anderes gemacht haben als sich am Ar*** zu kratzen und Leuten in die Rucksäcke zu schauen. Die Kosten dafür mussten ja weitaus grösser gewesen sein als die Summe die der Fiskus wegen der paar Schmugglern verloren hätte. Aber egal, es koste was es wolle, der Staat muss seine Potenz zeigen (jede Paralelle zu den aktuellen Grenzkontrollen ist zufällig). Wenn wir in Europa weiterhin fleissig die FPÖ, AfD, CSU, Lega, SNS (slowenische Nationalpartei), FN (oder wie schon die Spinner in Frankreich jetzt heissen) etc. wählen, kann es aber durchaus sein dass wir den Tag noch erleben wo Uniformierte wieder dort einkehren und friedliche Leute bei ihren Wanderungen belästigen. Untem dem idiotischen Totschlag'argument' Sicherheit geht vor, natürlich
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: statt an dieser problematischen Stelle eine neue Hütte zu bauen, inkl. Problemen mit Strom / Wasser / Abwasser, könnte man doch einfach die Langentalereckhütte vergrössern und von dort statt der Materialseilbahn eine klein - PB hier hinauf bauen
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