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Overtourism in den Dolomiten

Gleich zwei Maßnahmen gegen Overtourism in den Dolomiten:

Südtirol - Seceda-Seilbahn führt Online-Ticketing ein:

St. Ulrich – Wer ab Sommer 2026 mit der Seceda-Bahn fahren will, muss sich umstellen: Das beliebte Ausflugsziel im Grödnertal führt ein Buchungssystem mit festen Zeitfenstern ein und will damit das Chaos der Hochsaison in den Griff bekommen.

Das neue System soll die Massenströme regulieren. Zwei Drittel der verfügbaren Plätze werden künftig online mit konkreten Zeitfenstern buchbar sein. Ist ein Slot ausgebucht, muss ein anderes Datum oder eine andere Uhrzeit gewählt werden. Ein Drittel der Kapazität bleibt jedoch für spontane Besucher reserviert – vor allem Einheimische und Touristen mit Sommercard oder Gardena Card.

https://www.suedtirolnews.it/wirtschaft/seceda-fuehrt-online-ticketing-ein

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Trentino - Parkplatzbegrenzung für Wohnmobile auf Passstraßen

Trient/Fassatal – Der Trentiner Landtag hat einstimmig einem Antrag zur Einführung zeitlich begrenzter Parkmöglichkeiten (Parkscheibenpflicht) für Camper und Wohnmobile auf den Dolomitenpässen in der Provinz Trient beschlossen. Ziel der Maßnahme ist es, den zunehmenden und oft ungeordneten Verkehr von Campingfahrzeugen entlang der beliebten Passstraßen besser zu regeln und negative Auswirkungen auf Umwelt und Anwohner einzudämmen.

Die neue Regelung sieht vor, dass das Abstellen von Fahrzeugen auf den Passparkplätzen künftig nur für begrenzte Zeit möglich sein soll. Das ist ein ähnlicher Ansatz wie in Südtirol. Dadurch sollen Übernachtungen am Straßenrand verhindert werden. Kontrollorgane könnten bei Verstößen künftig Bußgelder verhängen.

https://www.suedtirolnews.it/italien/dolomiten-zeiten-fuer-camper-werden-schwerer
 
Meiner Meinung nach sollten die im Winter die ganzen Parkplätze an den Passstraßen sperren, dann würde dieser unglaubliche Gestank und Stau im Winter aufhören. Da fährt ja jeder bis in den letzten Winkel hoch, und da oben den Skitag zu beginnen. Skibus fährt dagegen ab 16:00 nicht mehr. Daran stören sich aber diese ganzen Beschwerdeführer dort nicht.
 
Kreon100 schrieb:
Meiner Meinung nach sollten die im Winter die ganzen Parkplätze an den Passstraßen sperren, dann würde dieser unglaubliche Gestank und Stau im Winter aufhören. Da fährt ja jeder bis in den letzten Winkel hoch, und da oben den Skitag zu beginnen. Skibus fährt dagegen ab 16:00 nicht mehr. Daran stören sich aber diese ganzen Beschwerdeführer dort nicht.

Schwierig. Oben befindet sich halt auch ungewöhnlich viel Gastronomie, Winterwanderer sind unterwegs, etc.
 
Stau vielleicht, aber Gestank :roll:?
Welches Auto stinkt denn heute noch wenn es fährt?
Vielleicht mein Oldtimer ohne Kat aber doch kein Auto mehr das in den letzten 15 Jahre produziert wurde.
Aber so ist es, wenn sich erst mal etwas im Gehirn festgesetzt hat: Die Autogegner werden auch in 20 Jahren noch von Gestank beim Autofahren reden wenn es vielleicht nur noch E-Autos geben wird.
 
Wenn aber nichts stinkendes mehr aus dem Auspuff rauskommt.... :roll:
Natürlich sind die Emissionen nach einen Kaltstart auch bei einem neuen Auto anders (höher), als wenn die Abgase bei warmgefahrenen Motor optimal gereinigt werden, aber stinken tut doch auch bei einem kalten gerade gestarteten Auto im Winter heutzutage nichts mehr...
Das ist das Festhalten am Traduierten, bei dem dann letztlich auch das E-Auto zu stinken beginnt :D.
 
@Kreon100 In welchem Tal fährt der Skibus denn nur bis 16:00 Uhr? Halte ich für ein Gerücht...
Davon abgesehen, zumindest auf den Paßstraßen ist das was im Winter so los ist im Vergleich zum Sommer ja noch sehr wenig. In den Orten natürlich meint jeder er müsste mit dem Pkw zur Talstation, da geb ich dir recht.

@Mt. Cervino Google mal nach Thermofenster :roll:
 
Noch mal: Ich weiß dass bei kalten Motor andere Emissionen aus dem Auspuff raus kommen als bei warmen Motor.
Ich weiß auch sehr wohl was ein Thermofenster ist. Habe mich lange genug damit selbst beschäftig.
Was mein Punkt war, sollte oben in den beiden Posts bereits klargeworden sein. Wenn man es denn verstehen wollte.
 
Mt. Cervino schrieb:
Wenn aber nichts stinkendes mehr aus dem Auspuff rauskommt.... :roll:
Natürlich sind die Emissionen nach einen Kaltstart auch bei einem neuen Auto anders (höher), als wenn die Abgase bei warmgefahrenen Motor optimal gereinigt werden, aber stinken tut doch auch bei einem kalten gerade gestarteten Auto im Winter heutzutage nichts mehr...
Das ist das Festhalten am Traduierten, bei dem dann letztlich auch das E-Auto zu stinken beginnt :D.
bei jedem, welches mit Verbrennen unterwegs ist. Klar ist es weniger als früher, aber frische reine Luft kommt da auch nicht raus - ist zumindest meine Erfahrung beim morgendlichen kurzen Radfahren auf der Bundesstrasse. Autos, die im E-Modus fahren, stoßen keine Abgase aus.
 
Mt. Cervino schrieb:
aber stinken tut doch auch bei einem kalten gerade gestarteten Auto im Winter heutzutage nichts mehr...

Äh what? Muss ich als Fahrradfahrer definitiv verneinen! Jeder Euro5, Euro6 und Euro6c Diesel stinkt bestialisch nach Stickoxiden sobald das Thermofenster verlassen wird. Das ist ein extrem beißender Geruch.
 
Am schlimmsten ist es wenn die Tankstellen noch nicht auf Winterdiesel umgestellt haben und es frühzeitig winterliche Temperaturen gibt. Beim WLTP wird Winterdiesel ja gar nicht berücksichtigt; hat man vermutlich nur vergessen. Die Autoindustrie würde beim Verbrauch ja ohnehin nie schummeln.
 
Werna76 schrieb:
Am schlimmsten ist es wenn die Tankstellen noch nicht auf Winterdiesel umgestellt haben und es frühzeitig winterliche Temperaturen gibt. Beim WLTP wird Winterdiesel ja gar nicht berücksichtigt; hat man vermutlich nur vergessen. Die Autoindustrie würde beim Verbrauch ja ohnehin nie schummeln.

Sommer/Winterdiesel hat was mit den Fließeigenschaften zu tun, nichts mit den Abgaswerten. Wenn das Auto im Winter Probleme haben sollte weil es Sommerdiesel im Tank hat, was dank Filterheizung auch bei meinem 20 Jahre alten Stinkediesel nie ein Problem war, hat es null Emission weil es nicht mehr anspringt :lol: Wenn er aber läuft machts keinerlei Unterschied.
Aber ich glaube das Thema driftet gerade wieder zu sehr ab!
 
Ja wir driften ab, aber das kann ich so nicht stehen lassen.
Die Meinung, dass Winterdiesel keine höheren Abgaswerte erzeugt dürfte eine mit eher geringer Anhängerschaft sein. Additive -> höherer Verbrauch -> höhere Abgaswerte.
Aus eigener leidvoller Erfahrung als Beifahrer kann ich jedenfalls berichten, dass moderne Autos die noch Sommerdiesel im Tank haben bei zweistelligen Minusgraden nicht anspringen. Kein Spray oder Fachwerkstatt konnte helfen, abschleppen und in der Garage runderherum Heizstrahler aufstellen war die einzige Lösung.
 
Werna76 schrieb:
Aus eigener leidvoller Erfahrung als Beifahrer kann ich jedenfalls berichten, dass moderne Autos die noch Sommerdiesel im Tank haben bei zweistelligen Minusgraden nicht anspringen.

Genau das hab ich doch geschrieben?! Im Winterdiesel ist einfach nur mehr kurzkettige Mitteldestillate drinne das das Ausfällen von Paraffin verzögern und die Kaltstartzündwilligkeit verbessern, keine sonstigen Additive, das hat weder positive noch negative nennenswerte Auswirkungen auf die Abgaswerte. Warum man überhaupt Sommer/Winterdiesel eingeführt hat ist einzig und allein dem Einzug der Commonrailtechnik geschuldet. Die Schmierwirkung des Winterdiesels ist bei warmen Temperaturen schlechter und die Hochdruckpumpen verschleißen damit im Sommer etwas schneller. Früher gab es nur eine Sorte Diesel, im Winter musste man Benzin beimischen. Wenn man das bei einem Commonraildiesel tun würde würde es nach ganz kurzer Zeit knallen weil die Hochdruckpumpe sich verteilt. Das ist der ganze Zauber!
 
Grundsätzlich ist es schon ein Problem. Ab Morgens gibt es im Gadertal ( im Winter)eine geschlossene Autoschlange hinauf nach Corvara,St.Kassian etc. Nicht nur Schifahrer, auch Personal, Anlieferung etc. Abends dann das ganze Retour. Dann müsste man ein System einführen wie es jetzt in Madonna di Campiglio geplant ist, keine Tageskarten wenn man nicht vor Ort wohnt bzw. zuviele Karten bereits verkauft wurden.
Den Aufschrei aus dem Pustertal und den Gemeinden weiter „unten“ höre ich jetzt schon……
 
Mt. Cervino schrieb:
Stau vielleicht, aber Gestank :roll:?
Welches Auto stinkt denn heute noch wenn es fährt?
Vielleicht mein Oldtimer ohne Kat aber doch kein Auto mehr das in den letzten 15 Jahre produziert wurde.
Aber so ist es, wenn sich erst mal etwas im Gehirn festgesetzt hat: Die Autogegner werden auch in 20 Jahren noch von Gestank beim Autofahren reden wenn es vielleicht nur noch E-Autos geben wird.

Also ich saß da an der Bushaltestelle und es hat gestunken, stell dir vor. Aber für dich ist offenbar jeder, der mal umdenkt gleich ein gelenkter Öko-Spinner. Frag dich mal, ob das bei dir alles mit Vernunft zugeht oder du da nicht einfach zum grumpy old man geworden bist. Ich bin jedenfalls per se kein Autogegner.
 
Downhill schrieb:
@Kreon100 In welchem Tal fährt der Skibus denn nur bis 16:00 Uhr? Halte ich für ein Gerücht...
Davon abgesehen, zumindest auf den Paßstraßen ist das was im Winter so los ist im Vergleich zum Sommer ja noch sehr wenig. In den Orten natürlich meint jeder er müsste mit dem Pkw zur Talstation, da geb ich dir recht.

@Mt. Cervino Google mal nach Thermofenster :roll:

Alta Badia
 
Endmoräne schrieb:
Schwierig. Oben befindet sich halt auch ungewöhnlich viel Gastronomie, Winterwanderer sind unterwegs, etc.

Auch dieses Problem wäre mit besserem ÖV problemlos lösbar. Ich war letzten Januar aufgrund einer Verletzung gezwungenermaßen Winterwanderer im Corvara-Skuiurlaub. Mit dem ÖV ging es sehr gut Richtung Bruneck, über die Sellaronda-Pässe gab es aber überhaupt keine Möglichkeit, sodass ich zwangsweise mit dem Auto über die Pässe fahren musste. Dabei hat man als Winterwanderer ja eigentlich auch sehr viel Zeit, selbst ein Stundentakt wäre völlig unproblematisch.
 
Kurzer Faktencheck:
1. Natürlich beenden die Skibusse in Alta Badia nicht um 1600 ihre Tätigkeit.
2. Es gibt auch im Winter einen regulären Busfahrplan über Campolongo, Gardena und Pordoi. Sella weiß ich es nicht und bin zu faul zum googeln, aber die Vermutung liegt nahe, dass es man diese prominenten Täler nicht ohne öffentlichen Nahverkehr lässt.
 
Wobei mir ein regulärer Busverkehr auf bzw. über die Dolomitenpässe im Winter neu wäre. Die haben doch nur Sommerbetrieb?
 
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