• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Parkplatzgebühren

siri schrieb:
Die Autos unserer Zukunft wiegen auch über 2 Tonnen. Und beteiligen sich kaum an den Kosten über die KFZ-Steuer da Steuerbefreit

Ob 1,5T oder 2 macht den Kohl nicht fett aber zwischen 2T und 44T ist schon ein Unterschied...
 
TPD schrieb:
Die Autos unserer Zukunft wiegen auch über 2 Tonnen. Und beteiligen sich kaum an den Kosten über die KFZ-Steuer da Steuerbefreit
Stand Heute ja.
Aber es wäre naiv zu glauben, dass das immer so bleiben wird.

und mit den sinkenden Einnahmen aus der Mineralölsteuer und der Tatsache das man Autoladestrom nicht von Haushaltsladestrom wie bei Diesel/Heizöl unterscheiden und unterschiedlich besteuerten kann wird das noch deutlich mehr werden.
 
Das bezweifle ich nicht. Und noch mehr wird man sich einfallen lassen
Aber erst mal müssen die Autos Anden Mann gebracht werden dass die Wirtschaft wieder aufwärts geht :roll:
 
siri schrieb:
Aber erst mal müssen die Autos Anden Mann gebracht werden dass die Wirtschaft wieder aufwärts geht :roll:

Dabei will man doch den Individualverkehr allgemein reduzieren, was muss man also machen? Künstliche Parkraumverknappung und exorbitant hohe Parkgebühren :lol:
 
Passt gerade rein:
https://www.auto-motor-und-sport.de...euro-wegen-foerderungen-und-steuerausfaellen/

Ich würde darauf wetten es wird in Zukunft eine Steuer auf Wallboxen und oder eine Vorschrift für einen separaten Stromzähler mit entsprechender Steuer pro kWh an der Wallbox geben. Ist nur eine Frage der Zeit bis entsprechende Gesetze auf den Tisch kommen.
Wer glaubt, (E)Mobilität in welcher Form auch immer wird bzw. bleibt langfristig billiger, glaubt auch an den Weihnachtsmann.
 
Reginleif schrieb:
Passt gerade rein:
Vorschrift für einen separaten Stromzähler mit entsprechender Steuer pro kWh an der Wallbox geben.

Braucht man eigentlich gar nicht, eine Wallbox erfasst ja von Natur aus die Ladeleistung beziehungsweise kommuniziert bereits mit dem Netzbetreiber und gibt je nach Netzauslastung nur eine freigegebene Leistung ans Fahrzeug ab. Sie weiß also von selber welche Energiemenge sie dem Stromnetz entnimmt. Das ist ja der tiefere Sinn dahinter sonst könnte man auch einfach eine Hochleistungssteckdose setzen und der Ladeelektronik alles weitere überlassen.
 
Eben. Es ist überhaupt kein Problem zwischen Haushaltsstrom und Ladestrom fürs Auto zu unterscheiden. Dementsprechend werden auch entsprechende Abgaben kommen.

Auch wenn E-Autos aktuell teils von Rabatten bei der Steuer oder auch lokal von geringeren Parkgebühren oder Mautvergünstigungen profitieren, das ganze dient nur dem Ankurbeln des E-Auto Markts.
Und noch ist es als Firma/Touristiker etc. ein Werbemittel vorhandene und günstige E-Auto Lademöglichkeiten zu bieten. Das wird sich ändern, je mehr E-Autos unterwegs sind. Dann wird das zum Verlustgeschäft und verschwindet entweder oder wird entsprechend bepreist.
Es gab ganz kurzzeitig auch mal kostenloses Laden vor Supermärkten, binnen 1-2 Jahren ist das wieder verschwunden weils logischerweise ein riesen Verlustgeschäft ist.

Die Belastung der Straße ist durch E-Autos aufgrund des zumindest nach aktuellem Stand höheren Gewichts und der oft unnötig hohen Leistungen und Drehmomente, höher. Das Geld für die Instandhaltung der Straßen reicht heute schon hinten und vorne nicht, das Finanzloch wird man früher oder später stopfen müssen.
Eine Parkgebühr nach Fahrzeuggröße und Gewicht fände ich sogar gerecht. Gibt es teilweise ja schon. Mit einer Fahrzeugwaage und Kameraerfassung bei der Parkplatzeinfahrt ist das ohne Problem umsetzbar. Warum soll ich mit meinem 1t Kleinwagen gleich viel zahlen wie ein 2t schweres Fahrzeug?
Wer schonmal mit einer Fähre unterwegs war weiß, dass die Tarife hier auch nach Fahrzeuggröße gestaffelt sind.
 
Spezialwidde schrieb:
Braucht man eigentlich gar nicht, eine Wallbox erfasst ja von Natur aus die Ladeleistung beziehungsweise kommuniziert bereits mit dem Netzbetreiber und gibt je nach Netzauslastung nur eine freigegebene Leistung ans Fahrzeug ab.

Jain... es müssen die technischen Voraussetzungen vorhanden sein, aber die Schnittstelle wird von den allermeisten Netzbetreibern bisher nicht verwendet weil schlicht die technischen Gegebenheiten dort fehlen. Es gibt auch strunzdumme Wallboxen die praktisch nur nen Schütz drin haben, da wird rein gar nix erfasst ;)
Dass eine Wallbox heute schon gedrosselt wird ist mir noch nicht zu Ohren gekommen. Einzige Ausnahme wäre wohl der spezielle Tarif von Octopus Energy, wo man denen überlässt wann das Auto lädt und man nur vorgibt wann es voll sein wird, dafür gibts dann pauschal einen günstigeren kWh Preis. Aber da steuert dein Anbieter, nicht der Netzbetreiber.
 
Spezialwidde schrieb:
[ Das ist ja der tiefere Sinn dahinter sonst könnte man auch einfach eine Hochleistungssteckdose setzen und der Ladeelektronik alles weitere überlassen.

Wer eine 32A Steckdose in der Garage hat und ein entsprechendes Ladekabel verwendet ist da eh im Vorteil weil kein Energieunternehmen deine Leistung drosselt. Deshalb wurden die Wallboxen auch subventioniert, damit man besser überwachen kann
 
Das ist doch nur logisch dass gewisse Vergünstigungen irgendwann zurückgenommen werden wenn der Anteil der E-Autos den politisch gewünschten Anteil erreicht hat. Gerade bei den Parkgebühren lassen sich Unterschiede eigentlich niemals begründen, ob jetzt ein E-Auto oder ein Verbrenner eine Parkfläche blockiert ist doch egal. Das hat man hierzulande mittlerweile jetzt schon gecancelt. Es gibt nur noch die Sonderparkflächen wo man mit dem E-Auto für die Dauer des Ladevorganges kostenlos parken darf, allerdings schlagen die es schon auf die Strompreise drauf, man zahlt schon bis zu 80Cent/kWh. Quasi das Doppelte des unvergünstigten Haushaltsstrom.
 
siri schrieb:
Deshalb wurden die Wallboxen auch subventioniert, damit man besser überwachen kann

Ja sicher, es geht rein um die Netzkontrolle, der Standard wurde von Anfang an mit den Fahrzeugherstellern ausgehandelt, in seiner Urform zur Kommunikation mit Ladesäulen um die zur Verfügung stehende Ladeleistung sinnvoll an mehrere angeschlossene Fahrzeuge zu verteilen, nun eben erweitert auf die Wallboxen. Bei Wärmepumpen ist es ja genauso, der subventionierte Rundsteuerzähler gibt neben der Überwachung die Möglichkeit zum kontrollierten Lastabwurf.
 
Spezialwidde schrieb:
Es gibt nur noch die Sonderparkflächen wo man mit dem E-Auto für die Dauer des Ladevorganges kostenlos parken darf, allerdings schlagen die es schon auf die Strompreise drauf, man zahlt schon bis zu 80Cent/kWh. Quasi das Doppelte des unvergünstigten Haushaltsstrom.

Wo soll das sein? An den damit gemeinten AC Säulen kostet es derzeit ad hoc in der Regel 40-60 ct/kWh, je nach Betreiber. Wer dort mit Roamingkarte lädt kann natürlich auch über 80 ct/kWh zahlen, aber das liegt ja nicht direkt am Betreiber der Säule.
An den HPCs sieht es anders aus, da sind ad hoc Preise oft bei 69, 79 oder noch mehr ct/kWh, aber bereits der Download der Betreiber-eigenen App lässt einen in der Regel unter die 60 ct/kWh Marke kommen.
 
Reginleif schrieb:
Eine Parkgebühr nach Fahrzeuggröße und Gewicht fände ich sogar gerecht. Gibt es teilweise ja schon. Mit einer Fahrzeugwaage und Kameraerfassung bei der Parkplatzeinfahrt ist das ohne Problem umsetzbar. Warum soll ich mit meinem 1t Kleinwagen gleich viel zahlen wie ein 2t schweres Fahrzeug?
Welchen Sinn soll das für eine normalen Parkplatz, sprich eine Asphaltfläche, geben? Die 12,5m², wenn ich von 5mx2,5m, sind belegt, ob da eine Kleinwagen mit 3,5 Länge drauf steht oder Kombi mit 4,70m? Er gibt also keinen unideologischen Sinn, da unterschiedliche Preise aufzurufen.
Eine Fähre ist da schon was deutlich anderes. Hier gibt es in der Regel keine Parkbuchten mit gleicher Größe, sondern es wird "dicht an dicht" gestellt und das Gewicht ist für die Austarierung der Fähre interessant.
 
Zum Einen, ein schwereres Fahrzeug belastet den Asphalt viel stärker.
Ein 2t Fahrzeug bedeutet für den Parkplatz die selbe Belastung wie 16 1t Fahrzeuge.
Nach 100.000 Ein und Ausfahrten von leichten Fahrzeugen ist der Asphalt noch besser in Schuss wie wenn die gleiche Anzahl an doppelt so schweren Fahrzeugen ein und ausfährt.
Ergo steigen die Instandhaltungskosten des Parkplatzes. Es ist nur fair dass nach Gewicht abgerechnet wird. Was ist daran ideologisch, das ist Physik. Das hätte ich gern erklärt :?:

Zum Anderen, weiter gedacht, wären alle Fahrzeuge kleiner, könnte jede einzelne Parkbucht kleiner ausgelegt werden, die Parkreihen aufgrund der kleineren Wendekreise der Kleinwagen enger aneinander sein. Auf einen Platz auf den 1000 große Fahrzeuge passen, würden dann vielleicht 1100 Kleinwagen passen. Vielleicht auch noch mehr. Ich würde jetzt nicht sagen, dass das grade innerstädtisch oder wenn es um Parkhäuser geht wo der Quadratmeter viel kostet, unerheblich ist.
Nehmen wir das klassische Laternenparken der Anwohner, auf 1km Länge kriegen wir in eine Reihe 143 aktuelle VW Passat (5m Länge + 2m zum nächsten Fahrzeug) oder 176 Hyundai i10 (3,68m+2m). Das sind einfach mal 23% mehr Autos auf der gleichen Fläche. Warum sollte da gleich viel gezahlt werden müssen wie mit dem Passat?
Wenn ich natürlich unterstelle ich lege eh jede Bucht so aus dass das größtmögliche Fahrzeug platz hat führt das den Gedankengang natürlich ad absurdum.

Bist du schonmal auf der Edelweißspitze am Großglockner gewesen? Ist länger her dass ich zuletzt dort war aber ich erinnere mich, dass es mit den meisten heutigen Autos unmöglich ist jede Parkbucht wie aufgemalt zu nutzen. Die Parklücken passen für einen VW Käfer, mit heutige Autos kriegst du nie die Stückzahl auf den Platz die aufgemalt ist.
Autos nehmen eh schon viel Platz weg, wenn man da bisle sparen könnte fände ich das nicht verkehrt. Ich finde daran jetzt nix ideologisch.
 
Schön, aber mit einem i30 kann man lange nicht alles erledigen was ich so möchte und damit ist das doch wieder Ideologie. Alle müssen Kleinwagen fahren
 
Wieso müssen? Wer was größeres will soll nur mehr dafür zahlen. Die aller wenigsten brauchen es ja tatsächlich. Wir haben 75% 1-2 Personen Haushalte und die wenigsten haben einen Anhänger fürs Auto. Außerdem gäbe es die Option Autos nach bedarf zu leihen.
Ich brauch nicht 99% der Zeit mit einem zu großen Auto rumfahren nur weil ich mir für das eine Prozent ein großes gekauft habe.
Du schreibst ja selbst von wollen, nicht brauchen. Klar gibt es Handwerksbetriebe etc. aber der Durchschnittsbürger braucht kein großes Fahrzeug.
Also in meinem Umfeld hat es jeder, aber er bräuchte es eigentlich nicht.
 
Interessant dass jetzt auch schon kleine Gebiete, die eh schon ums Überleben kämpfen, versuchen ihre Gäste zu vertreiben
 
Weil wir ja weiter vorne schon mal die Frage nach Parkplatzgebühren in Frankreich hatten:
Ich war in den letzten Wochen in insgesamt 10 Skigebieten in Frankreich skifahren und habe bei keinem Skigebiet etwas fürs Parken zahlen müssen.
Das gilt sowohl für die besuchten kleineren Skigebiete (bis 60 Pistenkm) Roc d`Enfer, Belleveaux-Hirmentaz, Habere-Poche, Col Rousset und Gresse en Vercors, als auch für die besuchten mittelgroßen Skigebiete (60 -150Pistenkm) Sommand / Praz de Lys, Chamrousse, Alpe du Grand Serre und Les 7 Laux.
Lediglich in Chamrousse habe ich Parkplätze gesehen, an denen man zahlen musste (5 EUR pro Tag direkt am Lift). Wenn man aber 2 Minuten Fussweg in Kauf genommen hat, musste man am Hauptparkplatz nichts bezahlen.
 
Zurück
Oben