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Peak Line - Doppelmayr/Garaventa

Hiro

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Gibt eine neues Pendelbahn"modell" von DM/Garaventa:


Vorteile sind u.a. der geringere Platzbedarf, Lärmreduzierung, Reduzierung der Planungs- und Baukosten und die Eignung für den autonomen Betrieb
Was mich aber am meisten überrascht hat, ist die Garagierung in der Talstation, also das beide Kabinen gleichzeitig in der Talstation geparkt werden können (siehe Video bei 0:45). Kennt da jemand weitere Details zu diesem System?
 
Ich könnte mir vorstellen, dass man das eine Förderseil sperren kann und so die jeweilige Kabine hinunter in die Talstation fahren kann. Ich denke mal, dass das irgendwie elektronisch umgesetzt wird. Aber schönes System, die Station ist sehr einfach gehalten, gefällt mir!
 
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Das glaube ich weniger. Gibt ja insgesamt nur ein Förderseil das durchläuft, nicht 2 unabhängige Fahrbahnseiten wie bei einer Funifor.
Man wird sicherlich eine Kabine vom Zugseil auskuppeln. Aber wie das genau funktioniert würde mich auch interessieren. Im Video hats ja schon den Anschein dass das eine Lösung für die tägliche Garagierung sein soll. Das muss also relativ schnell gehen, ohne das einer groß im Laufwerk herumklettern muss.
 
Wo ist das Problem? Die Technik dafür gibt es doch schon seit Jahrzehnten, nennt sich Kuppelklemme. Betätigt wird sie dann in diesem Fall eben nicht durch feste Leitschienen an denen sie vorbei fährt, sondern durch bewegliche Leitschienen. So müsste das eigentlich beim Cable Liner auch schon funktionieren, wenn ich das richtig verstanden habe.
 
DAfür muss die Schiene aber an der Ausfahrt montiert sein, dass der Kraftaufwand zum Öffnen/Schließen reicht, da so eine Pendelbahn wirklich sehr langsam fährt und die Klemme große Last aushalten muss. Ich könnte mir nur vorstellen, dass man die Muffe, wo das Zugseil drin liegt irgendwie öffnen könnte, aber das halt nur im Stand, wie das umgesetzt werden wird, weiß ich nicht.
 
Mhh, was ich mir noch Vorstellen könnte ist die Kabine zu senken wenn es ein Problem des offen halten der Klemmen haben könnte. Nur dann wird es komplizierter und teurer.
Nur so eine Idee...

Hegekopf: Wieso die Schienen nicht Elektrisch schiebbar machen mit einem Druckkraftsensor falls nötig?
 
Wieso die Klemme nicht elektrisch Ausführen! Eine Tragseilbremse sollte im Laufwerk vorhanden sein und Strom zur Überprüfung der Systeme auch.

Sollte denn in der Station zu wenig Platz bei geöffneter Klemmer vorhanden sein, so könnte man doch beim Zugseil hinten und vorne noch Stützrollen ausklappen lassen.

War jetzt erst bei einer 3S Kabine, doch Pendelbahnen sind da doch anders Konstruiert.
 
Sind die Baugrößen denn tatsächlich so revolutionär?
Wenn ich z.B. an die 150er Tux denke, dann gibt es dort noch weniger Platzbedarf an der Obefläche und somit ja noch einen geringeren "Footprint".
 
basti.ethal schrieb:
Sind die Baugrößen denn tatsächlich so revolutionär?
Wenn ich z.B. an die 150er Tux denke, dann gibt es dort noch weniger Platzbedarf an der Obefläche und somit ja noch einen geringeren "Footprint".

Sowas in die Richtung hab ich mir auch schon gedacht. Sieht für mich nach Piz Val Gronda 2.0 aus :ja:
 
Hegekopf schrieb:
DAfür muss die Schiene aber an der Ausfahrt montiert sein, dass der Kraftaufwand zum Öffnen/Schließen reicht, da so eine Pendelbahn wirklich sehr langsam fährt und die Klemme große Last aushalten muss. Ich könnte mir nur vorstellen, dass man die Muffe, wo das Zugseil drin liegt irgendwie öffnen könnte, aber das halt nur im Stand, wie das umgesetzt werden wird, weiß ich nicht.

Die Klemmen während der Fahrt zu öffnen ist viel zu aufwendig und völlig unnötig.
 
Ich frage mich, was der Vorteil davon sein soll, beide Kabinen in der Talstation zu garagieren. Wer auf so etwas Wert legt, stellt sich dann zwei unabhängige Einzel-Funifore hin wie z.B. in Arabba, also nicht so wie am Stanserhorn ein abhängiges Doppel-Funifor.

Auch bei sehr starken Orkanen ist die Kabine sicher, wenn sie in der Bergstation stillsteht. Wichtig ist nur, dass bei gewaltigen Orkanen, also z.B. 150 km/h Windgeschwindigkeit, nicht gefahren wird.

Warum man die Kabinengröße auf 100 Personen begrenzt, ist für mich auch nicht nachvollziehbar, denn damit schränkt man sich im ÖPNV, wo es die Pendelbahn ohnehin sehr schwer hat, unnötig ein.
 
Vielleicht geht es bei ÖPNV-Seilbahnen um Vandalismus, so muss nur bei einer Station die Kabine davor geschützt werden.

Eigentlich passen PB ja gut in ein ÖPNV-Konzept, denn sie haben fixe Abfahrtszeiten. Als Anschluss an eine Bahnlinie können in die eine Richtung alle, die aus dem Zug kommen, sofort mitfahren anstatt dass sich erstmal eine Schlange bildet. Und in die andere Richtung ist es klar, welche Seilbahn man erwischen muss, um den Zug zu bekommen. Vorausgesetzt die Kabine ist nicht voll...
 
Ich glaube der Hauptvorteil dieses Systems liegt beim Betreiber, nicht beim Fahrgast. Pendelbahnen sind ja bis jetzt mehr oder weniger Einzelstücke. Mit diesem System bringt man das Baukastenprinzip, das es bei EUBs/3S schon länger gibt, auch zu diesem Bahntyp. -> Kostensenkung, Ersatzteilverfügbarkeit
 
stephezapo schrieb:
Ich glaube der Hauptvorteil dieses Systems liegt beim Betreiber, nicht beim Fahrgast. Pendelbahnen sind ja bis jetzt mehr oder weniger Einzelstücke. Mit diesem System bringt man das Baukastenprinzip, das es bei EUBs/3S schon länger gibt, auch zu diesem Bahntyp. -> Kostensenkung, Ersatzteilverfügbarkeit

Stimmt so nicht.
Auch bei Pendelbahnen gibt es schon häufig viele Standard-Baugruppen.
 
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