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Peilspitze+Blaser (13.09.2020)

Anfahrt:
Markt Indersdorf - München - A95 - Garmisch - Zirlerberg - A12/A13 - Matrei am Brenner - Maria Waldrast in 3 Stunden

Rückfahrt:
Maria Waldrast - Matrei am Brenner - Innsbruck - A12 - Zirlerberg - Garmisch - A95 - Markt Indersdorf in 3,5 Stunden (starker Verkehr bei Garmisch)

Wetter:
Erst Hochnebelfelder, später Sonnig um 13°C

Schneehöhe:
Tal: 0 cm
Berg: 0cm

Geöffnete Anlagen und Hütten:
-keine (In Maria Waldrast gibts keine Anlagen, die Serlesbahn Mieders ist aber in der Nähe)
-Alle

Geschlossene Anlagen und Hütten:
-keine
-keine

Wartezeiten:
keine

Gefallen:
-Abwechslungsreiche Runde
-Idyllische Gegend
-Landschaft
-Edelweißsichtung am Blaser
-Ausblick auf den Gipfeln
-Einkehr auf der Matreier Ochsenalm

Nicht Gefallen:
-nix

Wertung:
6 von 6

Abzüge:
-Siehe nicht gefallen

Diesmal wieder eine Altlast aus dem September. Es kommt ja bekanntlich selten vor, dass ich 2x in der Selben Gegend wandern gehe. Aber die Tour gut eine Woche nach der Serles, nachdem der Freitagabend etwas zu lang geriet, eben die Tour um einen Tag verschoben. Leider kam ich auch diesmal spät weg, aber für die etwa 5-6-Stündige Rundtour links vom Kloster Maria Waldrast über die Matreier Grube hinauf sollte es trotz etwas langer und später Anfahrt reichen. Nur knapp 2 Wochen Später gabs dann den Knall mit dem Risikogebiet Tirol, tja mit solchen Willkürlichen Entscheiden macht man alles kaputt. Aber da die Gelben Regeln erst ab dem Montagmorgen galten nochmal Maskenlos durchgekommen. Leider ists seitdem nur noch schlimmer geworden mit den Hysterischen Politikern und deren Entscheiden, mittlerweile ist ja fast Europaweit schon wieder die Notbremse gezogen worden.

1. Morgens in Maria Waldrast

Tja auch diesmal wieder beim Kloster gestartet, liegt halt auch einem sehr schönen Fleckchen. Leider waren die ersten Gottesdienstbesucher da. Mir sind am Parkplatz auch einige Südtiroler Autos aufgefallen. Somit war mit dem Kerzen anzünden in der Früh erstmal nix, da in der Kapelle daneben mehrere einen Rosenkranz gebetet hatten, aber Abends war noch nicht verschlossen, so wurde das nach der Tour nachgeholt. Am Ende war es eine Kerze zu wenig (siehe oben) Danach gings erst einmal über die Wiesen runter, ein paar Rindviecher hatten ihre Herdengenossen gesucht, es ist wohl ein Tier abgängig geween wie man am lauten Muhen hören konnte.

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Guten Morgen Maria Waldrast in der Kirche war ich Abends kurz drin den Innenraum hatte ich aber in der Vorwoche noch besucht

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Diesmal war die Luft leider etwas feuchter es gab ein paar Hochnebelfelder, die waberten tw. in 2200m Höhe herum, aber bis ich oben am Grat war waren die durch

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Hinweis zwecks Schwammerlsuche, mit Farbe bekleckert, da man hier nahe an der Italienischen Grenze ist steht die Verordnung auch in Italienisch dort und der Orden dem das Kloster gehört ist ebenfalls in Italien gegründet worden.

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Nebliger Ausblick, es war allerdings relativ mild und recht feucht, jedenfalls hab ich mehr geschwitzt als die Woche davor zur Serles, da war die Luft trockener

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Rückblick

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Weiter unten landet man auf dem Schöpfungsweg, dort kommt man später auch an einem Kreuz vorbei, allerdings eher ein Almkreuz

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Das Kreuz. die beiden Gipfelkreuze unterwegs waren etwas kleiner

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Oben sieht man noch das Kloster

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Bereits an der Ochsenalm bei noch bewölktem Wetter, aber auch später hatte ich dann wieder beinahe Kaiserwetter

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Ochsen habe ich um die Zeit keine vorgefunden, die Kühe waren wohl grad beim Melken man hat jedenfalls gehört, dass da gearbeitet wurde, aber dafür ein paar Pferde samt Fohlen

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Nochmal die schön gelegene Alm

2. Aufstieg in die Matreier Grube

Tja an der Ochsalm angekommen, gings dann gleich über die Wiesen der Ochsalm hinauf. Zunächst eher flach, später deutlich Steiler. Von dort wurde es dann erst waldiger, später steiler, bis man in der Grube schließlich wieder eine Landschaft ähnlich der Dolomiten vorgefunden hat, aber eine Nummer kleiner. Eine erste kurze Rast hatte ich dann über der Matreier Ochsenalm gemacht, danach gings hoch in die Latschen. ebenso wie die Tour auf die Serles gleich daneben wieder lohnend gewesen, allerdings deutlich weniger stark frequentiert. Auf der Serles soll laut einem Schweizer Pärchen (dass ich nach der Peilspitze auf der Blaserhütte wieder getroffen habe) viel los gewesen sein.

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Und das Kloster, dass über die Alm wacht

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Wegverlauf die Tour verlief dann über den hinten im Bild sichtbaren Grat entlang. Auch hier wieder sehr Abwechslungsreiches Gelände

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Die Serles steckte noch im Nebel, einen Blick rüber konnte man erst ab Mittag erhaschen

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Ein Stück nach der Alm geht es dann durch Bergwald weiter. Der Anstieg ist aber im unteren Teil flacher als zur Serles

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Lämpermahdspitze und die Lärchen verfärben sich auch langsam

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Die Serles von unten

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Und eines der beiden Tagesziele

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Es herbstelt auf 1700m

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Bis zur Latschenzone ist die Steigung eher moderat maximal T2

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Waldraster Jöchl, daneben die Tuxer und die Dunstschicht, die lag so um 2200-2300m auch eine Gemeinsamkeit mit Südtirol, da steigt der Hochnebel auch gerne weit hinauf

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Und erneut Dolomitenfeeling weiter oben wird der Steig etwas anspruchsvoller (Gipfelaufbau) aber schlimmer wie T3 wird das nirgends

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Das musste nochmal sein, zumal es an der Stelle menschenleer war, es waren auf der Tour vllt. bis zum Blaser 10-20 Leute, auf der Serles daneben mindestens das 10-fache

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Ab hier endet der breite Weg und geht in einen Pfad über und über eine kleine Steilstufe, hier auf etwa 1800m Höhe

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Wegverlauf im Wald

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Serles mit Hangwolken aus dem Anstieg gesehen

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Ab hier befindet man sich in der Latschenzone, die Matreier Grube steigt dann erst einmal leicht an bis es zum Schluss über Wiesen zum Kalbenjoch hinauf. die 1,5h unten sind aber Sportlich angegeben, man kann eher mit 2-2,5 Stunden rechnen

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Gegenlicht

3.In der Matreier Grube Unterer Teil

Nach der Steilstufe findet man sich im weitläufigen Kar der Matreier Grube wieder. Der Weg steigt dann langsam zwischen Latschen und Wiesen an Links und Rechts immer wieder nette Felsgestalten, die auch wieder einmal an die Dolomiten erinnern. Der Steig geht dann eher gemächlich weiter.
Erst kurz vor dem Joch wurde es wieder steiler, aber das Filetstück kommt erst danach.

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Blick aus der Steilstufe

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Sprung auf die Hochebene, hier wird das Gelände flacher. Allerdings ist selbst das steile Stück ins Kar hinauf nicht schwerer als T2-3. Klettern muss man jedenfalls nicht.

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Schöner Wegverlauf das weite Kar hinauf

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Peilspitze und Kalbenjoch

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Oberhalb sieht man auch zur Lämpermahdspitze, die Serles ist von dort aus etwas zu weit Rechts

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Ohne Kommentar

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Rückblick

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Wegverlauf, find den Abschnitt sogar noch schöner als den Serlespanoramaweg auf der Gegenseite

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Diverse Felsen, die gehören aber bereits eher zum Blaser, der den Kamm abschließt

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Wieder mal die Tuxer Alpen ordentlicher Kontrast Grashügel vs. schroffe Felsen

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An der Flanke gegenüber kam ich später runter

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Idylle pur, jedenfalls hat das da was von einem Paradies, wenn man Bergaffin ist

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Peilspitze nach 850hm war die erreicht

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Wegverlauf im oberen Teil, die Latschen werden weniger

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Mal nach Rechts oben geschaut wieder ein paar filigrane Zinken

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Bereits im oberen Teil

4. Matreier Grube - Kalbenjoch

nach so 1,5 Stunden Gehzeit im oberen Teil der Matreier Grube angekommen. hier ändert sich die Landschaft erneut. Aus der Latschenzone kommend, die hier bis ca. 2100m reicht gehts über Bergwiesen hinauf ins Joch. Allerdings im Vergleich zum Höheren Serlesjöchl etwas angenehmer zu gehen. Den Rest der Tour bleibt man dann bis ins Lange Tal über der 2000m-Marke, allerdings wird die Aussicht durch die Höhere Serles verstellt, die ja den niedrigeren Peilspitzkamm um über 300hm überragt.

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Am Übergang aus den Latschen raus

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An den Tuxer Alpen ist der Nebel weg

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Dolomitenfeeling mal wieder

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Weiter oben sollte sich die Lämpermahdspitze von ihrer Schauseite Zeigen oder wars Ober der Mauer, ka wie die Gipfelpunkte da alle heißen

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Knapp unterm Joch kann man Richtung Kesselspitze hinaufschauen, die lässt sich auch als längere Bergtour von Maria Waldrast aus machen und überragt die Serles nochmals um einige Meter

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Blick rauf gen Lämpermahd, hier bricht deren Grat in einer senkrechten leicht rötlichen Wand ab

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Zoom zu den Felsen

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Sprung bis kurz unters Kalbenjoch auf etwa 2150m angekommen

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Der vom Tal sichtbare Grat wird jedenfalls niedriger

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Blick hoch zur Lämpermahdspitze

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Und Runter Richtung Alm, ziemlich weitläufig dort oben

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Tribulaune vom Kalbenjoch aus, ab dort begann dann der Interessante Teil. die relativ kurze Gratwanderung zum Blaser hinüber, die jedoch ein paar versicherte Stellen aufweist.

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Blick zum 2. Tagesziel dem Blaser, dem bin ich aber erst nach einer Einkehr auf der Blaserhütte aufs Haupt gestiegen, sind ja nur ungefähr 10 Minuten von der Hütte kommend

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Noch die Markante Wand von unten, ist dann doch etwas kleiner geworden, aber das Gestein in der Ecke ist ohnehin recht brüchig.

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Und ab auf den Grat

5. Kalbenjoch - Peilspitze Unterer Teil

Oben angekommen nur eine Kurze Pause gemacht und direkt zum Gipfel weiter, der war ab Kalbenjoch noch mit 1h angegeben, es hat aber trotz Versicherten Stellen etwas weniger lang gedauert. War so nach 45min oben und das trotz der Bröselstelle hinter dem Felsturm. Danach geht es erst einmal teils felsig, teils leicht auf die Südseite und von dort aus zum Gipfelkreuz auf dem recht engen Gipfel.

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Blick rüber

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Die Felsstufen gegenüber sind bereits im Anstieg zur Kesselspitze, die erreicht man vom Kalbenjoch nach noch einmal 1,5-2 Stunden

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Talblick

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Zunächst bleibt es bei T2, später wirds schmaler und enger und später kraxliger

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Bei den Ersten Runsen, da schmal schon eher T3

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Wolkenspiele

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Bei dem markanten Felsturm vorne geht der Alpinere Teil der Tour los

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Auch hier ähnelt das Gelände frappierend diversen Stellen in den Dolomiten

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Mal ein Talblick, Rechts das Wipptal unten Maria Waldrast und Umgebung

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Rückblick

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Gratverlauf, man muss zum Glück nicht über die Zacken direkt hinüberklettern

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Ab hier läuft man auf der Gratlinie, mehr oder weniger

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Es wird Alpiner

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Wieder ein Tiefblick

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Gratverlauf, ähnelt hier etwas dem Litnisschrofen, der ebenfalls ein Dolomitstock ist, der liegt allerdings weiter Nordwestlich im Ausserfern. Der Spaß geht erst bei den Felsen vorne los

6. Kalbenjoch - Peilspitze Oberer Teil

Ab hier fängt dann das Interessante Stück an, es geht kaum an den Felsen an einer nicht allzu kniffligen Stelle mit Seilversicherungen los, bevor hinter einem Felsturm die Schlüsselstelle kommt. Die ist zum Glück kurz, aber bröselig und Abwärts, dabei wird ein Felsturm umgangen. Hat man die wenigen versicherten Stellen hinter sich, kommt man genau auf der Südflanke raus und muss von dort nur noch kurz zum engen Gipfel aufsteigen.

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Wieder die Lämpermahdspitze

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Nochmal der Pflerscher Tribulaun (der gespaltene Zahn links im Bild)

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Und die beiden vorhin von unten Aufgenommenen Felstürmchen von oben, beides ebenfalls steile Zacken

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Und ein Blick auf die Kesselspitze (links)

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Rückblick ins Joch

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Das Kreuz ist in Sicht aber vorher muss man noch durch eine etwas ausgesetzte Stelle. Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sind da absolute Vorraussetzung!

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Immer wieder gabs ein paar Wolkenfetzen, aber das löste sich zum Glück bald auf

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Wegverlauf hinter dem Felsturm muss man zupacken

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Hier gehts dann über sanfteres Terrain weiter

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Bis man an der gemeinen Stelle raus kommt, da sehr bröselig

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Leider wurden da die Nebelschwaden nochmal lästig

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Das war für mich die Schlüsselstelle im Rückblick, abwärts und ausgesetzt

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Rauf auch gesichert, aber nicht ganz so exponiert

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Kaum hat man aber das heikle Stück hinter sich, geht es deutlich zahmer weiter bis man wenige Minuten Später am Gipfel steht.

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Die Serles versteckt sich noch tw. Es kann aber auch gut sein, dass ich mir für den Tag eine etwas zu tiefe Tour gesucht hatte (die Wolken hingen so bis gegen 2300-2400m herum)

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Rückblick

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Und weitere filigrane Türme direkt am Steig

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Von oben sieht der Gendarm etwas massiger aus

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Und oben

7. Auf der Peilspitze

Nach knapp 3 Stunden Anstieg war schließlich die kleine aber vom Tal aus markante Peilspitze erreicht. Einige weitere Wanderer hatten den gleichen Weg angeschlagen. Leider ist auf dem Gipfel nur Platz für maximal 3 Personen auch ohne Corona, da seht eng Allerdings hat man dennoch einen guten Ausblick. Insgesamt waren so 6 Wanderer dort, mich eingeschlossen im Vergleich zur Serles gegenüber also eine eher Einsame Tour. Leider ging es sich da Dunstig nicht ganz mit den Dolomiten aus, aber auch die näheren Gipfel bieten nette Ansichten. Man siehts immer wieder manche Gipfel werden überrannt, andere in dem Fall links liegen gelassen.

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Oben angekommen, habs mir dann 5min später am Gipfel ein Weilchen gemütlich gemacht, später knapp drunter, da eben nur wenig Platz ist

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Gipfelkreuz

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Lawinenverbauung und Zillertaler Alpen von der Gipfelwiese gesehen

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Oben angekommen, man kann direkt in den Abgrund schauen so schmal ist der

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Die Serles wollte noch nicht, allerdings sass ich auf knapp 2400m auch so ziemlich an der Wolkenobergrenze herum

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Dafür ist der Blick zum Nahen Blaser frei, der ist das Gegenteil, ein sehr geräumiger Grasgipfel, fast schon ein Hochplateau

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Tiefblick nach Maria Waldrast 750m tiefer, die Wiesen der Ochsalm liegen rechts unterhalb

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Vulkan Serles, naja das Wölkchen lag grad richtig und der Hauptgipfel hat ja, was man vom Normalweg aus nicht sieht einen doch recht gleichmäßigen Gipfelaufbau

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Lämpermahdspitze und co

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Auch die klobige Rückseite des Olperers sieht man

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Maria Waldrast und die Ochsenalm in leichtem Zoom

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Die Dolomiten selsbt konnte man leider nur ganz schwach im Zoom erkennen, es war etwas zu dunstig, hier sieht man vor Allem Langkofel- und ggf. noch die Geislergruppe

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Aber auch der Pflerscher Tribulaun macht Eindruck

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Nach Innsbruck und zur Nordkette sieht man auch gut, wobei das Panorama eben von der Peilspitze, da niedriger nicht ganz so gut ist wie von der Serles gleich daneben, dafür ruhiger

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Lämpermahdspitze, Serles und Nordkette

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Nun war es aber Zeit zum Blaser zu wechseln

8. Peilspitze - Blaserhütte

Kaum vom Kreuz weg, gings dann wieder in die Südflanke hinein und über diese dann weiter nah am Kamm und später Steiler durch Wiesen hinab zur Blaserhütte. Man kommt etwas unterhalb der Hütte raus und das ist dann auch noch zufällig der Halbe Weg zum Gipfel. Die Hütte liegt jedenfalls sehr Praktisch. Also ungewohnt für mich erst einmal eingekehrt, bevor es gut Gestärkt das letzte Stück zum Blaser geht. Allerdings bietet die Terrasse auch ein deutliches Verhockpotenzial die Temperaturen um 15°C in 2000m taten ihr übriges dazu!

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Tiefblick zum Kloster, auch aus der Höhe sieht man das recht gut, vom Tal aus ahnt man aber nichts von dem Kleinod

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Kesselspitze, die schaffts wohl auch mal auf meine Liste. Interessanterweise ist der Namensgeber nicht der Höchste Gipfel im Kamm, der Titel geht an die Kirchdachspitze mit 2840m

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Bereits auf dem Weg Richtung Hütte

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Die Serles hält sich weiterhin bedeckt

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Aber der Blaser ist bereits frei und machte an dem Tag nicht seinem Namen alle Ehre. Bei Föhn ist der nämlich direk in der Föhnschneise drin, dementsprechend bläst es da dann wohl ähnlich wie am Patscherkofel gegenüber.

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Rückblick zum Gipfel

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Auch die Serles macht sich von Restwölkchen frei

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Wieder die Lämpermahdspitze immerhin auch schon knapp 2600m hoch

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Wegverlauf. Hat man den direkten Gratbereich verlassen wieder unschwieriges Wandergelände (T2)

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Die vorgelagerten Zacken stellen sich dann doch als eher kleiner heraus, machen aber von Unten Eindruck

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Leider ist die Südseite verbaut

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Die Einkehr kommt in Sicht, vom Gipfel kommend etwa 45min gebraucht und erst mal Eingekehrt

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Der Abstieg bis in den Sattel geht dann bequem durch Wiesen, Edelweiß traf ich da noch keine an, aber dafür gegenüber am Blaser umso häufiger

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Tiefblick ins Wipptal man kommt auf etwa 2120m Höhe raus, muss also nochmal 120m aufsteigen, wenn man auf den Blaser möchte

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Bis auf die Latschen, die ja den offensichtlich eher niedrigen Gipfel auszeichnen musste ich da an eine Miniaturversion des Schlernplateaus denken

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Im Sattel angekommen nun "raucht" der Patscherkofel, der ist aber ein Urgesteinsberg

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Ziel anvisieren, den Gipfel gabs dann nach der Einkehr noch dazu

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Rückblick zur Peilspitze, die von Süden eher sanft daher kommt

9. Einkehr auf der Blaserhütte+Anstieg zum Gipfel

Gegen 13:00 auf der Hütte gewesen, an dem Tag war zwar Selbstbedienung, aber das ging nach dem bayrischen System. Gibt's rund um Innsbruck öfter auf Hütten, z.B: beim Solsteinhaus drüben in der Nordkette. Das war dann auch die einzige Maske, die ich an dem Tag gesehen habe (Die Wirtin hatte einen MNS auf der Rest nicht) Aber die Wahrscheinlichkeit sich beim Wandern oder Schifahren (Ist eh Freiluftsport) dürfte sehr gering sein. Nach der Einkehr gings dann noch rauf zum Blaser und einigen auf der Hütte wirds mehrmals aufgefallen sein, dass ich mich mit der Knipse bewaffnet in die Wiese gelegt habe, da es dort reichlich Edelweiß gibt, man kann ja den Gipfelanstieg gut einsehen.

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Pause ich hab mich nciht für die "Dolomiten"-Seite entschieden, sondern für die Gletscherseite und die Hütte war sehr gut besucht

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Rückblick zur Peilspitze, die hier sehr grün ausschaut

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Die gemütliche Hütte auf 2180m und dazu sehr Aussichtsreich gelegen

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Die Verdiente Jause mit dem Zillertaler! Hauptkamm im Hintergrund

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Das Gedeck es wurde diesmal ein Marillenschnaps

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Panorama bei der Hütte, geht man einmal rum hat man einen Recht weiten Blick in die Umgebung

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Auch zur Serles von Süden gesehen kommt die Markante Pyramidenform zur Geltung mit den niedrigeren Nebengipfeln unterhalb (beide um die 2450m hoch)

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Auf den Buckel gings auch noch, aber der von hier aus unscheinbare Blaser gilt als Der Blumenberg in der Gegend, zumal es dort auch reichliche Vorkommen an Edelweiß gibt

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Serles und Nordkette

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Der Kantige Berg hinten müsste die Kirchdachspitze sehen, die Silhouette ähnelt zumindest einer Kirche

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Und da gings noch hinauf

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Kaum von der Hütte weg die Ersten Edelweiss, hab aber später schönere Gefunden

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Lämpermahdspitze und Serles, die Schauseite ist ja eher zum Inntal hin aber auch vom Blaser überzeugen die Gipfel, vor allem die Pyramide der Serles

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Blaserhütte und Kirchdachspitze

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Am Gipfelkreuz angekommen, das waren keine 10 Minuten Aufstieg ab Hütte.

10. Auf dem Blaser

Dann wars auch schon Zeit für die zweite Gipfelrast des Tages. Damit kam ich dann doch endlich mal wieder auf einen 4000er, allerdings Nacheinander. Ein Echter 3000er ging sich heuer leider nicht aus und dürfte nach den letzten Schneefällen, ausser mal von ner Bergstation aus (Pitztaler) kurz auf den Hinteren Brunnenkogel die Treppen rauf gehen. nicht mehr ausgehen. Dafür aber viele schöne, dafür niedrigere Gipfel. Die Pause fiel dann doch länger als Geplant aus, da mittlerweile die Wolken weg waren und Kaiserwetter. Runter gings dann übers Lange Tal und dann noch auf die Matreier Ochsenalm.

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Talblick vom 2241m hohen Gipfel

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Kirchdach- und Kesselspitze

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Und das Kreuz auf dem geräumigen Gipfel

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Kurzer Talblick müsste Richtung Matrei sein

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Wieder die markante Serles und die Nordkette (rechts)

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Blick runter zum Kloster und auf die Matreier Ochsenalm

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Es nervt, aber so formschön wie sich die Serles zeigt, von Vorne gesehen hat das was von einem Altar

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Unten liegt das Wipptal, ca. 1300m tiefer

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Und Gegenüber grüßt der Olperer, allerdings ist er von der Tuxer Seite markanter zu Sehen

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Rückblick auf den überstiegenen Grat

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Und noch einmal die Serles, vor allem erkennt man ganz klein am rechten Bildrand auch das Kloster Maria Waldrast, für mich ist die Ecke eine der schönsten in (Nord)Tirol, tja 25 Jahre dran vorbeigefahren von Südtirol kommend! (Liegt ja von Kastelruth kommend fast am Weg)

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Auch nach Innsbruck und zur Nordkette sieht man recht gut hinüber

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Zur Bergeralm in Steinach am Brenner ists auch nicht mehr weit, der markante Gipfel mittig ist der Hühnerspiel bzw. die Amthorspitze der bereits in Südtirol liegt!

11. Blaser - Blaserhütte - Langes Tal

Nach einer rund 20-minütigen Gipfelpause gings an den Abstieg und erst einmal ab und an vom Weg weg, da ich auf der Suche nach Edelweiß war. Natürlich nicht um die geschützte Pflanze abzupflücken. Die bleibt da wo sie ist! Aber dafür halt eben auf Foto bannen. Da bot sich mehrfach die Gelegenheit, da günstig im Blickfeld zur Serles gelegen, sich ins Gras zu legen und draufzuhalten. Es waren auch noch einige schöne Exemplare dort, aber die meisten waren schon knapp vorm Verblühen, ist ja doch schon Mitte September gewesen. Auch da musste ich sofort wieder an den Schlern denken, die Edelweiß gabs da fast wie im Flachland die Gänseblümchen. Auf der Hütte noch kurz aufs Klo, bot sich an, bevor es durchs Lange Tal wieder zurück nach Maria Waldrast ging

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Edelweiß mit der Serles, leider bringe ich mit der kleinen Cam nur entweder die Pflanze oder den Berg scharf, beides geht nicht

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Noch einmal aber anders, nun ist das Edelweiß unscharf, tja für sowas wohl die Falsche Cam, bei Schneebildern haut die das aber wiederum raus

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Mehr Edelweiß, das war schon nahe bei der Hütte. Vom Weg musste ich mal maximal wenige Meter in die Bergwiesen gehen

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Serles und Nordkette, auch wenn der Blaser ein eher niedriger Berg ist braucht er sich nicht vor der Prominenz um Maria Waldrast herum verstecken

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Wieder im Sattel. Hier dann den zunächst flachen, später steilen Pfad ins Lange Tal gewählt.

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Serles vorn beginnt der Abstieg, es geht vom Sattel aus recht steil hinab. Am Ende hat es nur knapp 1,5h gedauert bis ich wieder bei der Matreier Ochsenalm war, aber das Auto war eben oben am Kloster, also gab's nochmal 80hm drauf

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Im Sattel, hier ähnelt das Gelände frappierend dem Hochplateau des Schlern und auch die Edelweißdichte ist ähnlich.

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Nordkette, Innsbruck und Maria Waldrast

12. Abstieg zur Ochsenalm

Kaum im Sattel angekommen änderte sich der Weg recht schnell vom gemütlichen Schaulaufen zu einem steilen Wanderpfad, aber auch kaum Schwerer wie T2-3. Der geht ins Lange Tal und man muss von dort dann nochmal kurz Aufsteigen, um die Ochsenalm zu erreichen. Dort hab ich dann den Tag gemütlich ausklingen lassen. Leider wurde es auch diesmal dank starkem Verkehr in und um Garmisch wieder sehr spät. Um 20:30 noch Blockabfertigung am Tunnel, tja wär ich besser über Kochel am See gefahren. So wurde es obwohl bereits 19:00 abgefahren schon wieder 22:30 bis ich zu Hause angekommen bin für 200km.

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Noch am Plateau, der Schlern hat in etwa das gleiche Gelände, ist aber höher

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Kurz danach folgt ein Steiler Pfad, der aber angenehm zu gehen ist, das erinnert mich auch wieder an den Schlern, der ja mit dem Touristensteig einen ähnlichen Weg bietet

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Unten ist das Lange Tal, naja so lang siehts nicht aus, aber unten muss man noch über einen Hügel, bis man wieder zum Kloster kommt

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Felsen neben dem Steig, hinten Ausläufer der Serles

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Tuxer Alpen und ein Felsabbruch

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Im Steig, unten liegt das Inntal

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Selbst im Abstieg ist die Serles ein Blickfang, hier aber schon tw. hinter dem Kamm versteckt

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Felsformationen

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Im unteren Teil wirds voralpiner, war wieder einmal eine Abwechslungsreiche Tour bei Maria Waldrast

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Noch etwas über Geröll hinab, aber für mich geht der Steig, trotz Steiler Stellen kaum über den oberen T2-Bereich hinaus, lediglich der Übergang zum Blaser ist T3

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Rückblick rauf

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Wieder die Serles, wenn auch hinter einer großen Lärche versteckt

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Unten flacht das Gelände deutlich ab und nun mischen sich Wald und Wiese

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Rückblick im Langen Tal

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Will man zur Ochsenalm muss man noch über einen Buckel drüber und da gabs dann die verdiente 2. Einkehr.

13. Abends an der Ochsenalm+Rückweg

Tja am Späten Nachmittag kam ich wieder auf der Matreier Ochsenalm an. Dank angenehmer Temperaturen natürlich auch eingekehrt. Es wurde dann bis ich wieder zurück am Auto war gegen 19:00, ist eher ungewöhnlich, dass ich so Inneralpin dermassen lange bleibe. Aber die Gegend rund um Maria Waldrast ist für mich mit eine der schönsten Ecken Tirols. Man findet was für jeden Geschmack und dazu ist es außer auf der Serles, die man sich aber zu Fuß erarbeiten muss nicht besonders überlaufen. Am besten das bleibt ein Geheimtipp (zumindest wenn man von weiter her Anreist).

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Ziel anvisieren

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Pause!

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Noch ein Rückblick auf meine Tour

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Da hab ich mir dann doch ein Herrengedeck gegönnt hier aber Zirbe!

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Abendstimmung am Blaser, von dort kam ich runter

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Und gen Serles

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Am Blaser leuchtet noch die Abendsonne, aber es wurde merklich kühler

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Auch die Tuxer Alpen leuchten im Dämmerschein

14. Rückweg zum Kloster

Nach der Einkehr war es dann doch schon gegen 18:30 also höchste Zeit rauf zum Auto zu gehen. Die Kerzen wurden dann noch in der Kapelle gegenüber der Wallfahrtskirche angezündet. Hat mich eh gewundert, dass da gegen 19:00 doch noch offen war. Wobei der Abt war schon bei seinem Rundgang, hab den gesehen. Danach gings bis auf den Flaschenhals Garmisch ohne Probleme wieder Back home. Die Bremsen am Auto waren aber dann endgültig fällig (vorne) Aber das hatte ich ja dann einige Tage später reparieren lassen. Am Ende wars ob Corona eine Kerze zu wenig (3 Kerzen hatte ich angezündet) Obwohl ich nicht religiös bin, aber bei der Idylle da hinten werde sogar ich Geistlich.

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Und schon auf dem Rückweg, der Fahrweg dient im Winter als Rodelbahn

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Abendstimmung

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In der Kapelle Angekommen, dort dann Drei Kerzen angezündet, eine 4. wäre ob Corona sinnig gewesen. aber gut die 2€ in den Opferstock wars mir wert, vor allem weil das Kloster so lang möglich erhalten bleiben sollte, bei der Lage

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Die 3 Entzündeten Kerzen, 60 cent in den Opferstock pro Stück und das auf 1640m Höhe.

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Aussenansicht der Kirche, grad halt das noch offen war, aber der Abt war bereits dabei den Feierabend einzuläuten

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Hinter dem Kirchenbau duckt sich der Turm dahinter, das sieht an der Kirchdachspitze, die im selben Bergkamm ist ähnlich aus, jedenfalls ein sehr geistlicher Gebirgskamm, dort rund um Maria Waldrast.

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An dem Brunnen (Trinkwasser!!) kann man sich bei Bedarf seine Flaschen auffüllen und das ist allerbestes Quellwasser

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Noch ein Blick zu Blaser und Peilspitze danach gings back home

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Und in Richtung Zillertaler Alpen

Facts:

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GPS-Track

Aufstieg: 1050m
Abstieg: 1050m
Gehzeit: 6 Stunden
Strecke: 13km

mFg Widdi
 
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