Pepi Strobl geht ins Ausland
Der Außerferner Skirennläufer Pepi Strobl wird seine Karriere im Ausland fortsetzen. Er hat von den internen Querelen und dem ständigen Qualifikationsstress im Österreichischen Skiverband genug.
Kehrt ÖSV den Rücken
Nach einer wochenlangen Nachdenkpause hat sich der 30-jährige Holzgauer dazu entschlossen, dem ÖSV den Rücken zu kehren und die Karriere im Ausland, bei einem anderen Verband fortzusetzen - in der Hoffnung, dort an vergangene Erfolge anschließen zu können.
Andere Staatsbürgerschaft
Strobl hatte sich am Montag beim ÖSV schriftlich abgemeldet. Zu welcher Nation der sechsfache Weltcupsieger wechseln wird, steht noch nicht fest. Die Entscheidung soll aber schon in den nächsten Tagen fallen - auf dem Kongress des internationalen Skiverbandes in Miami.
Um für ein anderes Land fahren zu können braucht Pepi Strobl die betreffende Staatsbürgerschaft sowie die Erlaubnis des internationalen Skiverbandes.
ÖSV stimmt zu
Der ÖSV hat dem geplanten Wechsel bereits zugestimmt. "Wir werden Pepi Strobl nichts in den Weg legen, dazu stehen wir", so Alpinchef Hans Pum.
Alles hängt von der FIS ab
Stimmt die FIS dem geplanten Wechsel zu, dann kann Pepi Strobl seine Karriere fortsetzen, erteilt die FIS die Lizenz nicht, dann muss der 30-jährige Holzgauer ein Jahr pausieren. Die Chance, dass der Fall Strobl positiv erledigt wird, scheint relativ groß.
Dann könnte Pepi Strobl endlich wieder das tun, was er am liebsten tut, schnell skifahren und über Siege jubeln.