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Pfronten / Breitenberg (Allgäu) 22. Dezember 2010

Pfronten / Breitenberg (Allgäu) 22. Dezember 2010

Anfahrt: Ettlingen - A8 - A96 - Pfronten 2:15 h staufrei durch Dauerregen
Wetter: Baden-Württemberg und Bayerisch Schwaben Dauerregen bei 2-4°C; Allgäu ab 11 Uhr föhnig-heiter, 2-8°C.
Schnee: 30-50 cm Nassschnee, hart, gut zu fahren; an wenigen Stellen Erde aufgewühlt; kaum Steine
Anlagen geöffnet: 4EUB Breitenberg, 4SB Hochalpe, SCHL Aggenstein
Anlagen geschlossen: SCHL Mittag
Wartezeiten: Keine - wie auch bei 10-15 Skigästen im Gebiet
Gefallen: Wetter und Schneequalität viel besser als erwartet, gähnend leeres Skigebiet; Prachtblick aufs Ostallgäu; Mittagessen ohne Jacke auf der Sonnenterrasse im Dezember
Nicht gefallen: Beste Piste (Aggensteinabfahrt) im Dezember dauerhaft im Schatten; etwas wenig Schnee im Skigebiet; Talabfahrt nur Forststraße
Bewertung: 5 von 6 Punkten

Web: http://www.breitenbergbahn.de/

Pistenplan (von o.g. Internetseite):
9bc1f0b9db.jpg


Da die Liftlängen im o.g. Plan unzutreffend dargestellt sind (Hochalp-Sesselbahn und insbesondere die Pfrontener Tallifte sind nicht so lang wie eingetragen), besser dieser Plan hier:
dd1e30055e.jpg


Alte Forenberichte vom Breitenberg:
Februar 2004 von Kaldini (noch mit DSB Hochalpe!)
Februar 2009 von Snowflat

Für den 22. Dezember hatten Frau Harzwinter und ich uns am ersten Weihnachtsurlaubstag den ersten gemeinsamen Skitag der Saison vorgenommen. Dies bedarf bei uns der sorgfältigen Planung und der Betreuung des bislang noch nicht ganz skifähigen Klein Harzwinter durch die Großeltern. Aber ach ... das Wetter meinte es an diesem Tag gar nicht gut mit Südwestdeutschland. Ein Tiefdruckgebiet brachte bei eigentlich guter Schneelage Tauwetter und starken Regen. Damit schieden alle Mittelgebirge der Umgebung als Tagesziel aus. Lediglich das Allgäu versprach eine Teilwahrscheinlichkeit für niederschlagsfreies Wetter.

Am Morgen mussten wir Klein Harzwinter noch im Kindergarten abliefern und ließen uns entsprechend Zeit. Das Niederschlagsradar visualisierte Regen im Allgäu bis fast zum Alpenrand. Also warteten wir mit dem Start, bis auf den Allgäuer Ski-Webcams zu erkennen war, dass die Berge nicht in den Wolken waren und in Richtung Süden besseres Wetter herrschte.

Von Baden über den Raum Ulm bis weit nach Bayerisch Schwaben fuhren wir ausschließlich durch Dauerregen. Am Autobahndreick Allgäu der A96 musste die Zielentscheidung fallen. Da der Himmel über dem Ostallgäu in Richtung Horizont im wahrsten Sinne des Wortes mehr Lichtblicke bot als überm Illertal Richtung Oberstdorf, ging es nach Pfronten zum Breitenberg. Hier bedienen eine 4EUB, ein 4SL und zwei SCHL die Hänge. An der Talstation ließen wir uns erneut Zeit, und kurz nach dem Kauf der 11-Uhr-Karte kam über dem Breitenberg die Sonne heraus. Besser konnte es das Wetter mit uns nicht meinen - klasse!

Der Breitenberg bietet ein kleines, aber feines Höhenskigebiet. In Richtung Süden thront der dominierende Aggenstein, in Richtung Osten gibt's Tiefblick zum Forggensee und Richtung Neuschwanstein, nach Norden ins Alpenvorland, nach Westen in Richtung Hoher Ifen und Säntis. Bei unserem Besuch verloren sich 10-15 Skigäste im Skigebiet. Zwar gibt es am Breitenberg abseits der Pisten durch Verblasen aktuell z.T. erstaunlichen Schneemangel, aber alle Pisten waren recht gut mit Naturschnee versorgt. Teilweise schaute Erde durch die Schneedecke, aber kaum Steine. Unser Liebling wurde schnell die Aggensteinabfahrt, die im Dezember leider durchgehend im Schatten liegt. Zwischendurch ging's zum Sonne tanken auf die Piste der 4SB Hochalpe. Unser Mittagessen gönnten wir uns ohne Skijacke auf der Sonnenterrasse der Hochalphütte, und das im Dezember - wir waren begeistert!

Gegen Ende des Skitages ging es zum einzigen Mal auf die Talabfahrt. Diese besteht ausschließlich aus einer Forststraße. Als Ersatz für den Ziehweg sollte sich die Breitenbergbahn mal eine anständige Pistenlösung einfallen lassen, denn die Höhendifferenz der Talabfahrt ist nicht zu verachten.

Unseren Skitag am Breitenberg wollten wir eigentlich noch um ein paar Abfahrten im "Skizentrum Pfronten" ergänzen, das nur wenige Autominuten von der Talstation der Breitenbergbahn entfernt liegt. Dort war aber nur ein kurzer Übungs-Schlepplift in Betrieb, auf dessen Benutzung wir verzichteten. Der große "Standard-Lift" mit ca. 250 Höhenmetern stand still. Die Autofahrt führte uns folglich weiter nach Nesselwang. Doch auch hier, wo vor wenigen Tagen die obere Sektion der Kombibahn eröffnet wurde, war um 16 Uhr Betriebsschluss für den Tagesskibetrieb. Von 18-21 Uhr ist Flutlichtbetrieb, zwischen 16 und 18 Uhr ist geschlossen. Durchgehenden Betrieb gibt es leider nicht ... Also fanden wir uns damit ab, am Breitenberg einen schönen Skitag gehabt zu haben, und beließen es in Nesselwang bei einer Einkehr vor der Rückfahrt nach Hause.

Die Fotos:

Talstationsgebäude Breitenbergbahn in interessantem Design. Noch ist das Wetter grau.
10_12_22_pfronten_breitenberg_01.jpg


Trassenführung 4EUB Breitenbergbahn. Erst ganz flach, dann ziemlich steil. Von rechts kommt das schöne Wetter!
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Ausstieg aus der Bergstation Breitenbergbahn. Diese Impression hatten wir bei der Anfahrt durchs miserable Wetter nicht erwartet! Hinten der prägnante Aggenstein.
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4SB Hochalpbahn (Leitner). Rund 750m kurzes Vergnügen.
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Trasse 4SB Hochalpbahn. Links die Umlenkstation des SCHL Mittag, hinten die Bergstation des SCHL Aggenstein.
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Aggenstein. Das Bild zeigt, wie stark hier oben an den Westhängen der Schnee verblasen wurde - sie sind zum Teil schneefrei. Pisten sind nicht beeinträchtigt.
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Start der schönen Aggensteinabfahrt an der Bergstation des gleichnamigen Schlepplifts.
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Aggensteinabfahrt.
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Aggensteinabfahrt. Tolle, abwechslungsreiche, lange Abfahrt; im Dezember leider ganztags im Schatten.
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Talstation SCHL Aggenstein (DM). Interessant trassierte Anlage.
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Trasse SCHL Aggenstein im Flachstück. Nichts für Anfänger! ;-)
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Trasse und Piste des SCHL Mittag, der mangels Andrang nicht benötigt wurde.
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Piste SCHL Mittag, interessant trassiert vom Alpgelände in den Wald.
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4SB Hochalpbahn mit Allgäuer Voralpenland, wo nun auch die Sonne scheint.
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Piste Hochalp. Hinten Forggensee, Tegelberg, Neuschwansteiner Gegend und Säuling.
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Als fast ALLE Vormittagsskigäste gleichzeitig Mittag an der Hochalphütte machten, sah das so aus: :-)
10_12_22_pfronten_breitenberg_17.jpg


Talabfahrt mit Aggenstein. Eine reine Forststraßenabfahrt, nicht wirklich attraktiv.
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Talabfahrt mit 4EUB Breitenbergbahn und Pfronten.
10_12_22_pfronten_breitenberg_24.jpg


Skizentrum Pfronten, an einem Dezembernachmittag komplett im Schatten. Hier wollte man wohl keine Besucher. Die Hauptliftanlage "Standardlift" mit rund 250 Höhenmetern blieb außer Betrieb und läuft nur am Wochenende. Der Rest sind kurze, flache Anfängerlifte. Wir fuhren unverrichteter Dinge wieder weg.
10_12_22_pfronten_skizentrum_01.jpg


Alpspitz-Kombibahn Nesselwang. Leider gibt es keinen durchgehenden Betrieb von der Tageslicht- in die Flutlichtzeit. Von 16 bis 18 Uhr ist Pause, und die Piste wird präpariert.
10_12_22_nesselwang_alpspitzbahn_02.jpg


Wiedersehen mit dem ESL Alpspitzbahn von 1967. Vor 30 Jahren bin ich damit zum Wandern auf den Berg gefahren. Heute fungiert die Bahn nur noch in gekürzter Version als Transporter für die Sommerrodelbahn.
10_12_22_nesselwang_alpspitzbahn_01.jpg
 
toller bericht :)

würdest du das gebiet weiterempfehlen?
 
talent schrieb:
würdest du das gebiet weiterempfehlen?
Ich empfehle fast *jedes* Skigebiet weiter :-) , denn jedes Skigebiet bietet Eigenheiten, Schönheiten und Erlebnisse, die sonst nirgends zu finden sind, und jedes hat Vorteile und Nachteile. Das trifft auf ein Skigebiet mit 5 Pistenkilometern genau so zu wie auf eines mit 500 Pistenkilometern und somit natürlich auch auf den Breitenberg.

Ob man am Breitenberg gut aufgehoben ist, misst sich an den eigenen Ansprüchen. Ich weiß nicht, ob es dort in der Hauptsaison eher voll oder leer ist. Zum Vergleich aus der Vorsaison: Gestern nachmittag standen auf dem Parkplatz der Breitenbergbahn ca. 10 Autos. Auf dem Parkplatz in Nesselwang standen gestern bei Betriebsschluss noch 50 Autos mehr (und da war ein Teil der Besucher schon abgereist).

Skianfänger haben am Breitenberg kein Areal, da es keinen breiten, flachen Übungshang gibt. Wer als fortgeschrittener oder guter Skifahrer Freude an einem kleinen, nicht anspruchslosen Individualskigebiet mit tollem Alpenrandblick hat, gern Schlepplift fährt und das Ziehwegfahren (Talabfahrt) nicht scheut (hallo Snowboarder! :-) ), ist am Breitenberg richtig.

Guten Fahrern würde ich einen Halbtagesbesuch am Breitenberg mit Wechsel über Mittag in ein benachbartes Kleinskigebiet (Nesselwang/Alpspitze, Füssen/Tegelberg) empfehlen. So hätten wir's gemacht, wenn wir nicht so spät dran gewesen wären. Der Breitenberg-Liftpass gilt auch im benachbarten Skizentrum Pfronten. Einen Kurzbesuch dort halte ich aber nur für sinnvoll, wenn die Haupt-Liftanlage "Standardlift" läuft.
 
Schöner Bericht :)

Der ESL Alpspitz würd mich interessieren: auf liftworld ist Heuss als Hersteller angegeben, wenn man sich dort die Fotos anschaut, sieht es aber eher nach Pohlig oder PHB at its best aus! Das gilt mMn für beide Sektionen, Ausnahmen sind natürlich die paar offensichtlich nachträglich erstellten Stützen, auch die Sessel sehen nicht zwingend typisch Pohlig / PHB aus.
Hat Heuss die Lifte mal modernisiert?? Wer weiss mehr? ;)
 
Irgendwie hab ich im Hinterkopf eine Erinnerung, dass es in Pfronten vor Jahrzehnten mal Damen-Weltcuprennen gab, waren die in diesem Schigebiet?
Ansonsten für mich wieder mal was "Exotisches" aus Deutschland, dankeschön.
 
Nein, die Weltcuprennen waren nicht am Breitenberg sondern im Skigebiet von Pfronten/Steinach.
Die Hänge am Breitenberg sind für eine Abfahrt viel zu kurz.

Schöner Bericht, vielen Dank! Könnte ich eigentlich auch mal besuchen und dann bei ausreichender Schneelage
noch ein paar Abfahrten in Steinach machen. :)
 
Ja, die Weltcuprennen waren im Pfrontner Skizentrum. Die Internetseite http://www.skizentrum-pfronten.de/ verrät es gleich auf der Startseite. Das kann dann aber nur ein Slalom- oder Riesenslalomrennen der Damen gewesen sein, für ein Abfahrtsrennen ist das Pfrontner Skizentrum zu klein. Die FIS-Standard-Piste gibt es dort bis heute. Das muss die Piste direkt neben dem Standardlift sein, den wir gern gefahren wären. Bild vom Standardlift hier (danke Snowflat!).
 
@Harzwinter

In Phfronten fanden durchaus Abfahrtsrennen statt.

Siehe hier
 
Danke, genau so einen Link hab' ich gesucht, aber nicht gefunden ... Bis einschließlich Irene Epple hab' ich das seinerzeit sogar noch selbst im TV angeschaut, danach wohl nicht mehr.

Bloß: Wo sind die Abfahrtsmädels in Pfronten damals runter ??? Der längste Lift im Pfrontner Skizentrum ist der Standardlift mit gerade mal 865 m Länge und 232 Höhenmetern. Ungefähr an seiner Trasse führt eine rote Piste entlang. Professionelle Abfahrtsrennfahrer fahren das in deutlich weniger als 30 Sekunden runter. Da gähnen sowohl die Sportler als auch die Zuschauer.

Gab es in Pfronten für FIS-Abfahrtsrennen eine Verlängerung der offiziellen Piste nach oben bis unter die Felswände des Breitenbergs? Oder war die Kürze der Strecke der Grund, dort keine FIS-Abfahrtsrennen mehr auszutragen?
 
Im Breitenberg-Bericht von Snowflat vom Februar 2009 schreibt Wolperdinger am Threadende über einen Kurvenlift, der noch oberhalb des Standardlifts stand und Rennteilnehmer zum ebenfalls oberhalb gelegenen Starthang der FIS-Abfahrt brachte. Damit waren es 350 Höhenmeter ... immer noch sehr wenig für eine FIS-Rennabfahrt. Die könnte man dann auch am Wurmberg im Harz austragen. :-)
 
Zyste schrieb:
Schöner Bericht :)

Der ESL Alpspitz würd mich interessieren: auf liftworld ist Heuss als Hersteller angegeben, wenn man sich dort die Fotos anschaut, sieht es aber eher nach Pohlig oder PHB at its best aus! Das gilt mMn für beide Sektionen, Ausnahmen sind natürlich die paar offensichtlich nachträglich erstellten Stützen, auch die Sessel sehen nicht zwingend typisch Pohlig / PHB aus.
Hat Heuss die Lifte mal modernisiert?? Wer weiss mehr? ;)
Ich kann hier nur ein Foto der Talstationsumlenkung des ESL vom 22.12.2010 einstellen.
Ein PHB-ESL von 1967 hätte m.E. auf diesem Bild seine fette Antriebsanlage in der Talstation stehen. Ob sich der Antrieb des Nesselwanger ESL über der Umlenkscheibe der Talstation befindet oder in der Bergstation, weiß ich nicht.
10_12_22_nesselwang_alpspitzbahn_03.jpg
 
Toller Bericht meiner zweiten Heimat.....Danke!
Wobei dem Breitenberg ne punktuelle Beschneiung gut tun würde...die Pisten dort sind sehr schön.
 
Harzwinter schrieb:
Zyste schrieb:
Schöner Bericht :)

Der ESL Alpspitz würd mich interessieren: auf liftworld ist Heuss als Hersteller angegeben, wenn man sich dort die Fotos anschaut, sieht es aber eher nach Pohlig oder PHB at its best aus! Das gilt mMn für beide Sektionen, Ausnahmen sind natürlich die paar offensichtlich nachträglich erstellten Stützen, auch die Sessel sehen nicht zwingend typisch Pohlig / PHB aus.
Hat Heuss die Lifte mal modernisiert?? Wer weiss mehr? ;)
Ich kann hier nur ein Foto der Talstationsumlenkung des ESL vom 22.12.2010 einstellen.
Ein PHB-ESL von 1967 hätte m.E. auf diesem Bild seine fette Antriebsanlage in der Talstation stehen. Ob sich der Antrieb des Nesselwanger ESL über der Umlenkscheibe der Talstation befindet oder in der Bergstation, weiß ich nicht.
10_12_22_nesselwang_alpspitzbahn_03.jpg


das mit dem Antrieb seh ich ein, aber von den Stützen her muss da schon PHB/Pohlig drin stecken!
 
Das ist kein PHB oder Verwandter. Ich habe da in den 90ern mal einen Zwischenausstieg von Leitner eingebaut, daher weiß ich das.
 
Harzwinter schrieb:
Damit waren es 350 Höhenmeter ... immer noch sehr wenig für eine FIS-Rennabfahrt. Die könnte man dann auch am Wurmberg im Harz austragen. :-)
Etwas mehr waren es schon, das Ziel war ja unten im Dorf beim Familienlift, heißt der glaube ich auf ca. 870m und der Start wie schon erwähnt oberhalb des Standartlifts auf ca. 1370m also doch immerhin knapp 500 Hm. Aber immernoch verdammt wenig für eine Abfahrt, SuperG gab es ja damals noch nicht.
Ansonsten sehr schöner Bericht aus einem Gebiet das hier sonst viel zu kurz kommt, sind glaub ich die ersten Bilder überhaupt die ich von der Talabfahrt sehe.
Im Pistenplan sind ja auch Verbindungswege zwischen Breitenberg und Skizentrum eingezeichnet, konntest du davon etwas erkennen, wie die vom Gefälle her sind? Weil als zusammenhängendes Skigebiet wäre es ja schon interessanter.
 
i-Sl schrieb:
Harzwinter schrieb:
Damit waren es 350 Höhenmeter ... immer noch sehr wenig für eine FIS-Rennabfahrt. Die könnte man dann auch am Wurmberg im Harz austragen. :-)
Etwas mehr waren es schon, das Ziel war ja unten im Dorf beim Familienlift, heißt der glaube ich auf ca. 870m und der Start wie schon erwähnt oberhalb des Standartlifts auf ca. 1370m also doch immerhin knapp 500 Hm. Aber immernoch verdammt wenig für eine Abfahrt, SuperG gab es ja damals noch nicht.

Das dürfte die Erklärung sein. 500 Höhenmeter und eine Fahrtzeit von 1min 20s passen gut zusammen.
 
Vielen Dank für den reich bebilderten und in Worten ausgeführten Bericht. Mir hat es letztes Mal auch sehr gut dort gefallen, am meisten hat mir die linke Piste am SL Aggenstein zugesagt, schön natürlich durch den Wald, nix planiert etc.
 
Soweit ich informiert bin, ist das ein Heuss ESL.
 
DAnke für den Bericht :D
 
@ Harzwinter

Wenn ich das gewusst hätte! :D
Aber ich musste am Mittwoch Spät-Dienst arbeiten von daher war ich sowieso verhindert, aber wenn das nächste Mal in Richtung Allgäu losziehst, kannst ja mal bescheid geben.
Danke für den interessanten Bericht von einem Skigebiet daß ich bisher auch nur vom Namen und Ski-Atlas kenne.
 
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