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Pistenraupe überrollt Snowboarder - tot

Traurig dass wieder ein Pistenraupenfahrer sowas miterleben muss!!!
Nur weil andere sich nich an Regeln halten können!!!!!!!!
 
Gabs da Nachtski oder wieso war die Piste überhaupt bis 21.00 offen?
 
Traurig daß wir schon so radikal sind daß wir nur den Pistenraupenfahrer bemitleiden - ohne den toten Snowboarder überhaupt zu erwähnen.
 
es war eine GESPERRTE Piste !!!
 
@ Bäckerbursch: Hast du Mitleid mit dem Lokomotivführer oder mit jenem, der sich auf die Geleise legt? Ist mehr oder weniger die selbe Situation.
 
Ich habe Mitleid mit den Angehörigen und dem Raupenfahrer. Ein Toter hingegen kann man schlecht bemitleiden, nur bedauern, was ich ebenfalls tue.

Tatsache ist aber auch, dass es sich um das zweite Todesopfer auf einer wegen der nächtlichen Präparierung gesperrten Piste in Österreich ist. Da werden und müssen die Diskussionen geführt werden!
 
Der Snowboarder soll jedoch im toten Winkel des Fahrzeuges unterwegs gewesen zu sein. Dessen Lenker war mit Pistenpräparierung beschäftigt. Nach ersten Informationen konnte er den Snowboarder nicht sehen.
Bedenklich, welch polemische Äußerungen hier aufgrund solch vager Informationen abgegeben werden. Da fragt man sich doch, wie es um das Niveau bestellt ist....
 
3303 schrieb:
Der Snowboarder soll jedoch im toten Winkel des Fahrzeuges unterwegs gewesen zu sein. Dessen Lenker war mit Pistenpräparierung beschäftigt. Nach ersten Informationen konnte er den Snowboarder nicht sehen.
Bedenklich, welch polemische Äußerungen hier aufgrund solch vager Informationen abgegeben werden. Da fragt man sich doch, wie es um das Niveau bestellt ist....

Es steht aber auch dort:
Der 32-jährige Einheimische war noch um 22.00 Uhr mit anderen unterwegs.

Piste war seit 21.00 Uhr gesperrt

Solange das jetzt keine Falsch-Informationen ist, ist die Lage für mich eindeutig - der Snowboarder ist auf einer gesperrten Piste gefahren.
Hierbei ist es m.E. unerheblich, ob er sich im Toten Winkel befand oder nicht - er hatte dort nichts zu suchen.

Gruß, Jens
 
Und nur weil sich jemand nicht an eine Regel gehalten hat wünscht man ihm den Tod?

Und überhaupt, warum vergleicht man gleich einen Regelverstoß mit einem Suizid?

Mir tun die Angehörigen des Boarders leid, ebenso wie der Fahrer der Raupe.
 
es hat überhaupt niemand geschrieben dass man ihm den Tod wünscht!!!
 
Und überhaupt, warum vergleicht man gleich einen Regelverstoß mit einem Suizid?

Aus was für Motiven das "Opfer " gehandelt hat spielt eigentlich für den Raupenfahrer/Lokomotivführer nur eine bescheidene Rolle.
 
Diese ewige Diskusssion, wer wem leid tut, was jetzt wie kontrolliert/verboten gehört ist doch total daneben.

Wir verbieten doch auch nicht das Autofahren, das Schwimmen in freien Gewässern, das Bergsteigen, etc. Wer aus dem Haus geht ist in Gefahr. Wer Regeln verletzt vergrößert die Gefahr. Wer stirbt in dieser Situation kommt in die Zeitung.

Wer im Bett bleibt stirbt auch. Kommt auch in die Zeitung, allerdings auf Kosten der Angehörigen.

Tragisch ist es in jedem Fall.
 
Hast du Mitleid mit dem Lokomotivführer oder mit jenem, der sich auf die Geleise legt? Ist mehr oder weniger die selbe Situation.
Nein, das ist m.E. nicht ganz die selbe Situation. Derjeniger, der sich auf die Gleise legt, macht dies in der Absicht, sich umzubringen. Der Skitourengeher verstößt gegen eine Regel und nimmt damit erhebliche Gefahren auf sich, was letztlich schwerwiegende Folgen hat. Suizidabsicht liegt jedenfalls keine vor.
Aber diese Diskussion geht es wieder nur im Kreis und bringt uns nicht weiter.

Und @pilatus: Nein, Nachtski gibt es dort nicht, aber die Pistensperre beginnt eben erst um 21.00 Uhr, damit entsprechende (Pisten-)Tourengeher eben abends dort hochlaufen können.
 
Ist erst mal tragisch das zu dem Unfall kam, aber andererseits ist es nunmal immer gefährlich gesperrte Pisten zu fahren.
Wenn dann noch rechts und links der Raupe Snowboarder unterwegs sind, kann der Raupenfahrer nichts machen.
Durfte im Jänner mal 3h nachts in einem Bully mitfahren.
Da sieht man je nach Wetterlage nicht eben viel.
 
philipp23 schrieb:
Aber diese Diskussion geht es wieder nur im Kreis und bringt uns nicht weiter.

Jep.
Ein Hauptgrund dafür ist immer der Gleiche. Eine große Anzahl von Diskussionsteilnehmern hat nur ein Ziel: Die Verfolgung eigener Interessen ohne Kompromissbereitschaft (siehe Todesfall Hauser Kaibling Diskussion); da waren nur wenige Diskussionsteilnehmer (um exemplarisch einen zu nennen: zB Gerrit) die sich hinsichtlich Kompromissen um Einigung bemühten. Das war die Ausnahme.
Der Grundtenor vieler Postings war dagegen einfach nur: Ich will dies und jenes für meine Interessen absolut kompromisslos nutzen, und wenn das nicht durchsetzbar ist, dann müssen Gesetze und Verbote her. Der Staat soll mir bei der Durchsetzung meiner (in erster Linie wirtschaftlichen) Interessen helfen. Rechte und Interessen anderer sind unterzuordnen.
Wenn Standpunkte so vertreten werden, dreht man sich eben im Kreis.
 
Am besten sollte man diese Pistenpräparierung überhaupt bleiben lassen. Nur noch Naturpisten ohne Pistenraupen. Dann kann nichts mehr derartiges Passieren und ich habe früher Feierabend und muss mich nicht mehr ärgern. 8)
 
3303 schrieb:
Die Verfolgung eigener Interessen ohne Kompromissbereitschaft (siehe Todesfall Hauser Kaibling Diskussion); da waren nur wenige Diskussionsteilnehmer (um exemplarisch einen zu nennen: zB Gerrit) die sich hinsichtlich Kompromissen um Einigung bemühten. Das war die Ausnahme.

Es ist durchwegs verständlich, dass jeder seine eigenen Interessen verfolgt. Ein Schigebietsbetreiber wird immer seinen Interessen im Vorergrund sehen, ein Tourengeher wird immer seine sportliche Interessen im Vordergrund sehen - es wäre durchaus wünschenswert, wenn beide Seiten an einen Tisch setzen würden und die Sache ausdiskutieren würden. Ich denke, dass es durchaus möglich wäre, den Tourengehern eine eigene Aufstiegsspur zur Verfügung zu stellen, um sie gezielt von der Piste fernzuhalten - allerdings müssen sich die Tourengeher ihrerseits auch darauf einigen, sich dazu verpflichten, eine eventuell vorhandene Aufstiegsspur auch zu benützen. Dann wäre alles in Butter. Dass es immer ein paar schwarze Schafe unterwegs sein werden, tja, damit wird man sich leider abfinden müssen...

Factum est: jeder Tote ist einer zu viel.

MFG Dachstein
 
seilbahner schrieb:
Am besten sollte man diese Pistenpräparierung überhaupt bleiben lassen. Nur noch Naturpisten ohne Pistenraupen. Dann kann nichts mehr derartiges Passieren und ich habe früher Feierabend und muss mich nicht mehr ärgern. 8)

Das täte mir leid für deinen Job, aber vielleicht würden die Leute ja dann mal wieder richtig Skifahren lernen ;)
 
Pilatus schrieb:
Aus was für Motiven das "Opfer " gehandelt hat spielt eigentlich für den Raupenfahrer/Lokomotivführer nur eine bescheidene Rolle.
Da muss ich widersprechen, von einer U-Bahnführerin (oder wie auch immer der Fachbegriff da lautet) der Hamburger Hochbahnen weiß ich, dass es leichter zu verarbeiten ist, wenn das Opfer Suizid begangen hat, als wenn es z.B. mutwillig geschubst wurde! Beides passiert in Hamburg übrigens regelmäßiger als die Medien davon berichten.
 
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