• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Pistenunfälle 2012/13

chianti

Feldberg (1493m)
Schwere Skiunfälle in Sölden und am Hintertuxer Gletscher
Tiefenbachferner: ein 23-jähriger Belgier, der mit dem Snowboard unterwegs war und die Liftspur queren wollte, prallte gegen die beiden Deutschen.
...
Hintertuxer Gletscher: 15-jähriger Jugendlicher aus dem Bezirk Landeck verkantete vor einer Rechtskurve, kam von der Piste ab und stürzte in weiterer Folge rund 20 Meter über steiniges Gelände ab. Er zog sich dabei Rippen- und Wirbelbrüche zu.
 
Ich weiß jetzt nicht wirklich was dieses Topic bringen soll. Es werden bei weitem nicht alle Unfälle in den Medien wiedergegeben.
Der einzige Zweck ist wohl ein schlechtes Licht auf den Skisport zu werfen
Wem das Skifahren zu gefährlich ist, der soll sich halt einen neuen Sport suchen, z.B Synchronsudokuausfüllen ...
 
Der einzige Zweck ist wohl ein schlechtes Licht auf den Skisport zu werfen

Wie kommst Du darauf ?
Denke eher gewisse Unfälle sollten zu denken geben, weil viele Leute keine Ahnung von den FIS-Regeln haben.
 
Vielleicht geht's Chianti darum, uns zu zeigen, wie wichtig Fangzäune, Beschilderungen, Geschwindigkeitsbeschränkungen, gepolsterte Pistenbegrenzungen etc. sind, und denjenigen, die gegen diesen Sicherheitswahn sind, ein schlechtes Gewissen ein zu reden. Und vielleicht ist er ja auch beruflich in diesem Segment tätig?
 
Bin ich nicht.

Aber nachdem in letzter Zeit einige Threads mit Unfallthemen aufgemacht wurden, war der Gedanke an einen "Sammelthread" analog zum Lawinenthread nicht gerade fernliegend.

Es ist doch mal nicht schlecht wenn man einen Überblick bekommt, über welche Unfälle (Ursachen, Folgen) berichtet wird. Ob es irgendwo Sicherheitsdefizite gibt, kann man dann immer noch diskutieren.

20 Meter Absturz ins Geröll klingt z.B. schon erst einmal heftig - wenn man aber weiß, dass die Piste als anspruchsvoll gilt, sind die Anforderungen an eine Absicherung sicher niedriger zu hängen als an einen "Idiotenhügel". Ich bin der letzte, der jeden Ziehweg einzäunen will wie den Brückenschuss - schließlich kann jeder selbst entscheiden, wie schnell er fährt.
 
ischglfan schrieb:
Ich weiß jetzt nicht wirklich was dieses Topic bringen soll. Es werden bei weitem nicht alle Unfälle in den Medien wiedergegeben.
Der einzige Zweck ist wohl ein schlechtes Licht auf den Skisport zu werfen
Wem das Skifahren zu gefährlich ist, der soll sich halt einen neuen Sport suchen, z.B Synchronsudokuausfüllen ...
@ Ischglfan: Wenn dich dieser Threat anscheinend nicht interessiert, warum beteiligst du dich dann an der Diskusion. Muss denn alles einen Sinn haben?? Immer diese Rumnörglerei. Hauptsache mal seinen Senf abgelasen oder willst du versuchen die meisten Beiträge in alpinforum zu posten, dann gebe ich dir den Tipp, dass es noch genügend andere unbeantwortete Beiträge gibt. Was ist daran so schwer eine Diskusion, die einen selbst nich interessiert, ohne Kommentar links liegen zu lassen.
Also ich finde die Idee eines solchen Sammelthreats gut, dann kann man in einem Threat nachschauen ob der entsprechende Unfall bereits im Forum erwähnt wurde oder nicht.
Und außerdem müssen hier ja auch nicht alle Unfälle wiedergegebenen werden, sondern nur solche die auch von den Medien erwähnt werden.
 
Na ja, der Ischglfan verucht das glaub ich nicht was Du ihm unterstellst, denn er hat seit seiner Anmeldung vor über 2 Jahren keine Zwanzig Beiträge geschrieben. Wenn ich mir da so andere ansehe, würde ich sagen es gibt schlimmere User als obengenannten.

Im übrigen bin ich auch Ischglfans meinung, falls ich das überhaupt noch schreiben darf ohne gesperrt zu werden. :biggrin:
 
chianti schrieb:
Schwere Skiunfälle in Sölden und am Hintertuxer Gletscher
Tiefenbachferner: ein 23-jähriger Belgier, der mit dem Snowboard unterwegs war und die Liftspur queren wollte, prallte gegen die beiden Deutschen.

War einer der ersten der zu diesem Unfall dazu kam. War alles andere als schön. Der Belgier war ohne Helm unterwegs und erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma wie uns am Tag danach seine Freunde mitteilten. Die beiden deutschen waren zum Glück lang nicht so schwer verletzt wie der Belgier. Die konnten gestützt noch gehen.

Was mich aber sehr stark gewundert hat in Sölden, die Psiten queren sehr oft Schleppliftrassen. Nirgends gibt es irgednwelche Hinweise dazu. Erst am Sonntag Vormittag hat einer vom Pistendienst an der Unfallstelle ein Schild aufgestellt. Sonst wurden nirgends Hinweise auf die Liftkreuzung angebracht. Bin mal gespannt wie lange das mulmige Gefühl anhält wenn ich mit einem Schlepper eine Piste kreuze.
 
Whistlercarver schrieb:
Was mich aber sehr stark gewundert hat in Sölden, die Pisten queren sehr oft Schleppliftrassen. Nirgends gibt es irgednwelche Hinweise dazu. Erst am Sonntag Vormittag hat einer vom Pistendienst an der Unfallstelle ein Schild aufgestellt. Sonst wurden nirgends Hinweise auf die Liftkreuzung angebracht.
D.h. es gibt/gab keinen Hinweis auf der Piste auf eine kreuzende Lifttrasse? 8O

Die paar Euro für eine Handvoll Schilder sollte Sölden doch übrig haben - ich kenne aus anderen, viel kleineren Gebieten nur Kreuzungen mit Hinweis auf der Piste. MMN ist das eine zumutbare Anforderung, die zur Sorgfaltspflicht gehört.

(Nachfolgende Poster: bitte unterscheiden zwischen Pisten, die rechts und links einer Schlepplifttrasse entlang führen und wo Skifahrer "wild" kreuzen und einer Piste, die laut Pistenplan und Ausschilderung die Trasse eines SL kreuzt!)
 
Es gab an der Unfallstelle eben bis Sonntag Vormittag keinen Hinweis. An den anderen Piste/Lift Kreuzungen bis Sonntagabend immer noch nichts.
Kenne es aus anderen Gebieten, dass große "Langsam" Banner oder sogar richtige Verbauungen vor der Kreuzung sind.
 
Naja, aber so ein Schlepplift ist ja nun nicht in tarnweiß gestrichen, dass man ihn übersehen kann. Und wenn man mit wachem Auge und vorausschauend fährt, erkennt man die Situation und es kann gar nicht zu solchen Unfällen kommen. Aber ich beobachte sowieso, dass das vorausschauende und rücksichtsvolle Fahren leider immer weniger wird. Aber dennoch muss ich auch sagen, dass die Situation etwas suboptimal dort ist. Am SL Mutkogel ist Piste und Liftspur über mehrere hundert Meter ein Körper, ebenso am SL Seiterjöchl ... da müsste man schon viele Schilder aufstellen, aber die sind eben "state of the art" oder man sperrt die Liftspur mit Flatterband/Netzen ab und lässt nur eine Querung zu. Möchte aber dennoch erwähnen, dass ein Stück weit Eigenverantwortung auch zielführend sein dürfte.
 
Hm, gewisse Schilder sieht man heutzutage so oft, dass man eine gewisse Gleichgültigkeit hat, und man sie gar nicht mehr wahrnimmt.

Jedenfalls wär's mir letztens auch fast passiert, dass ich am Stubaier eine Liftspur gekreuzt hab und nicht richtig bemerkt hab, dass ich gerade die Liftspur kreuze. Und da kreuzt man ja auch sehr häufig die Liftspuren. Man muss sich ja auf zig andere Sachen auch konzentrieren: Pistenzustand / Schneehaufen / Glatteisflächen, Skifahrer auf der Piste, runterkommende Skifahrer auf der einzukreuzenden Piste, Planen der eigenen Fahrstrecke, abschätzen der Fahrstrecke der anderen Personen ... Und ab einer gewissen Pistenfülle fallen die SL-Spuren gar nicht mehr so auf...
 
Das gleiche ist uns am Mölltaler schon passiert... Zum Glück blieb unser Bekannter ohne bleibenden Schaden, ausser ner 4 Stunden dauernden Amnesie.

Sölden ist auch am Samstag 4-5 mal der Hubschrauber gefahren. Tw. sind die Leute Abseits der Piste am Rettenbachsteilhang gelegen, obwohl man die Spalten noch gut erkennen konnte.
 
Und schon wieder ein Unfall, leider ein tödlicher:

http://www.salzburg.com/nachrichten/salzburg/chronik/sn/artikel/toedlicher-skiunfall-in-saalbach-39244/

Der ist an inneren Verletzungen noch an der Unfallstelle verstorben. Also der muss einen guten Zahn drauf gehabt haben, dass der Sturz tödlich ausging trotz Helm! Wobei mit Bodenwellen ist generell nicht zu Spassen.
Laut Bericht kein Fremdverschulden, wohl die Schi böse verrissen an der Bodenwelle, dass der keine Kontrolle mehr darüber hatte und um 11:05 wenn das nen Tagesfahrer war sicher ned wg. zu viel Alkohol.

mFg Widdi
 
Das ist echt krass. Der Beschreibung nach klingt das wie ein gewöhnlicher Sturz, aber dann verläuft sowas tödlich, unfassbar :nein:
 
Widdi schrieb:
Der ist an inneren Verletzungen noch an der Unfallstelle verstorben. Also der muss einen guten Zahn drauf gehabt haben, dass der Sturz tödlich ausging trotz Helm!

Nicht unbedingt, denn der Verunfallte war nach dem Sturz (laut Radiobericht) noch ansprechbar, hat dann jedoch sehr rasch das Bewusstsein verloren und ist, trotz sofort eingeleiteter erster Hilfe Maßnahmen verstorben.

Aufgrund dieses Unfallgeschehens tippe ich auf einen hypovolämischen Schock aufgrund der inneren Verletzungen, ein Ruptur eines Aneurysmas (an der Aorta) kann hierfür der Grund gewesen sein. Da nützt einem der beste Notarzt kaum mehr was. Kurzum - vermutlich sehr rasch innerlich verblutet. Solche Dinge gibt es - leider.

MFG Dachstein
 
,dass der Sturz tödlich ausging trotz Helm
Selbst der beste Helm schützt nur bei Kopfverletzungen und nicht bei anderen innerlichen Verletzungen.
Es könnte auch eine Ruptur der Milz gewesen sein.
Ein wirklich tragischer Unfall- mein größtes Beileid!
 
Zurück
Oben