• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Pistenunfälle 2015/16

Denker schrieb:
Haftungstechnisch ist das wunderbar, bei geschlossener Piste ist die Bergbahn raus.
Haftet die denn sonst, wenn ich aus eigener Schuld einen Crash baue?

Ram-Brand schrieb:
Ich frag mich immer warum muss man um 19:40 h im dunkeln eine Piste runterfahren?
Genausogut kann man Schifahren insgesamt in Frage stellen. Niemand "muss" eine Piste runterfahren, was immer mit "unnötigen" Gefahren verbunden ist, egal ob im Hellen oder im Dunklen. So lange man nicht anderen Leuten in die Quere kommt, sollte das doch einfach jeder für sich selbst entscheiden können. Und ob das Risiko bei Nacht wirklich höher sein muss, bin ich mir auch nicht so sicher. Das hängt doch eher davon ab, ob man seine Fahrweise eben den Verhältnissen anpasst.

Bei unseren Aufenthalten in Großarl gehört die letzte Abfahrt des Tages bei Nacht jedenfalls seit 20 Jahren immer zu den Highlights. Früher ging das noch praktisch wann man wollte, seit einigen Jahren ist jetzt um 20 Uhr Schluss und natürlich nur auf bestimmten Pisten, damit anderswo schon präpariert werden kann. Dafür ist die Strecke jetzt mit Lampen markiert. Zusammen mit einer brauchbaren Stirnlampe fährt sich das richtig prima. In den Zeiten vor Erfindung der LED hat es aber auch nur mit Mondschein gut funktioniert.
 
Niemand "muss" eine Piste runterfahren, was immer mit "unnötigen" Gefahren verbunden ist, egal ob im Hellen oder im Dunklen.
Und erst recht in dichtem Nebel, wo es wesentlich gefährlicher ist, als im Dunkeln.
 
Nach Skiunfall: Fünfjähriges Mädchen erlag Verletzungen

Ein fünfjähriges Mädchen aus Deutschland prallte am Sonntagnachmittag mit dem Kopf auf die Piste und verlor das Bewusstsein. Am Abend ist das Kind verstorben.

http://m.kleinezeitung.at/k/kaernten/chronik/4954908/index.do

Da muss aber ganz, ganz viel Pech im Spiel gewesen sein...bitter...........
 
Das kann man so sehen. Ist genauso schwer vorstellbar wie die 2 Todesfälle am Feldberg. Ich war letzten Samstag noch einmal mit meinen Kindern am Feldberg und habe kopfschüttelnd vor der Kanone gestanden. :nein:
 
Servus!

Stäntn schrieb:
Ram-Brand schrieb:
Ich frag mich immer warum muss man um 19:40 h im dunkeln eine Piste runterfahren?
Ernsthafte Frage? Gibt doch nichts schöneres als Abends auf einer Berghütte sitzen bleiben und dann Nachts runter zu fahren.
Problem ist halt man muss schon im dunkeln fahren können mit Konturen. Kann man bei whiteout üben, einfach schnell fahren und auf Schläge am Ski ohne Sicht reagieren ;) Problem ist halt wenn zu viel Alkohol ins Spiel kommt.
Gibt ja auch viele Rodelunfälle gerade spät nachts :/. Ich konnte mich mal an eine Talabfahrt in galtür tags drauf nicht mal mehr erinnern :lol: aber passiert ist Gottseidank nichts. Grenzwertig, aber persönliches Risiko.

Hehe. (Ist ja jetzt langsam "saure Gurken Zeit", da darf hoffentlich ein kleiner Abschweif sein...)
Kleine Geschichte eines Bekannten, vor etlichen Jahren:

Ca. 20.00Uhr, Abfahrt vom feucht-fröhlichen Hüttenabend mit der Familie. Schlechte Sicht, sicherheitshalber alle 100m anhalten und durchzählen.
"1,2,3,4, OK, weiter."
"1,2,3,4, OK, weiter."
"1,2,3,4, OK, weiter."
"1,2,3,4,5 - (Moment.) 1,2,3,4,5 - Hä? Wer bist jetzt du???"
"Isssss da unden der Bussss?"
"Nö, kein Bus."
"Isssss da unddden wirschlich kein Bussss???"
"Ne, kein Bus!"
"Issss denn da unddennn n Busssbargblatz???"
"Ja , das schon."
"Unddd kein Bussss????"
"Nö, is acht Uhr abends - kein Bus mehr."
"Dannn sin die doch glatt ohne misch losgefahren..."

:biggrin: :biggrin: :biggrin: :biggrin:

Schöne Grüße und schönen Sommer,
Jan
 
Tödlicher Skiunfall am Feldberg: Verfahren eingestellt.

Die Klage eines Mannes aus Bruchsal, der den Feldberger Liftbetrieb im Januar 2016 nach dem tödlichen Zusammenstoß zweier Skifahrer mit einem Beschneiungsmasten wegen fahrlässiger Körperverletzung angezeigt hatte, weil er die Verkehrssicherungspflicht des Lift- und Pistenbetreibers für nicht ausreichend hielt, wurde abgewiesen.

Quelle: Badische Zeitung 20. Juli 2016
 
Zurück
Oben