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Pitztaler Gletscher (31.10.2013)

Anfahrt:
Markt Indersdorf - München - A95 - Garmisch - Fernpass - Imst- Talstation in knapp 3,5 Stunden (Baustellen)

Rückfahrt:
Talstation - Imst - Fernpass - Garmisch - A95 - Wolfratshausen (Sperre) - München - Markt Indersdorf in 4 Stunden (Baustellen)

Wetter:
Kaiserwetter. bis +8°C im Tal, in 3400m um 0°C

Schneehöhe:
Tal: nix
Berg: bis 120cm je nach Hang- und Höhenlage

Geöffnete Anlagen und Pisten:
-Alle
-Alle ausser

Geschlossene Anlagen und Pisten:
-keine
-Trainingsstrecken (bis 13:30), Hohe Rain, Schweizer Weg

Wartezeiten:
Gondel: 45min am Zubringer, oben 0-2min
Sessellifte: keine
Schlepper: 0-3min

Gefallen:
-Anlagenmix
-Schneeverhältnisse
-Wetter
-Fernsicht vom Gipfel
-TSC

Nicht Gefallen:
-Wartezeit im Tal
-Übler eigener Sturz

Wertung:
4,5 von 6

Abzüge:
-Siehe nicht gefallen

So heute endlich einmal Zeit gefunden die nächste und letzte Oktoberaltlast zu erledigen. Leider wieder mal typisch mit einer deutlichen Verspätung, kam zeitlich nicht dazu. Zu dem Zeitpunkt war ausser auf den Tiroler Gletschern schimäßig noch nix zu holen, dementsprechend wars selbst im Pitztal voll.

1. Erste Abfahrten

Leider wieder mal viel zu spät angekommen, wurde das ganze unten aufgrund der Herbstferien mit einer längeren Wartezeit am Zubringer bestraft. Waren geschlagene 45min, damit ist der Rekord von der Eibseebahn (40min) eingestellt, dafür wars dank des Flaschenhalses oben für Ferien ruhig. Zum Glück kann ich mir als Saisonkartenbesitzer das leidige Ticketkaufen zumindest in Nord- und Osttirol größtenteils sparen. Bin erstmal zur Mittelbergbahn rüber, da dort am wenigsten los war. Mehrmals rauf und runter, dann wars auch bald schon Mittag.

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Standardbild, leider ists mir da am Schlepper zu voll

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Blick Richtung Mittelbergbahn, Gletschersee war naja

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Seitenblick an der Mittelbergbahn, war an dem Tag mein Liebling

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Auf den Sonnenhängen sah es eher braun aus

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Blick zur Wildspitze, wirkt aus 3260m trotz ihrer 3773m eher niedrig

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Der Grat zum Brunnenkogel rüber, schaut wild aus

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Blick rüber Richtung Sölden

2. Panoramapause auf dem Hinteren Brunnenkogel

Netterweise war die Aussichtsplattform offen, welche direkt auf dem eigtl. Gipfel des hinteren Brunnenkogels steht. Immerhin 3443m hoch, die Sicht ging extrem weit, allerdings war hinten auch hochnebelartige Bewölkung zu sehen, diese lag jedoch auf ca. 3000m, soweit ich das erkennen konnte, also sehr hoch, selbst wenn man die Dolomiten gesehen hätte, wären da nur die obersten Spitzen rausgekommen. Leider kein gutes Ende für den Schi, habs krachen gehört, als ich wieder los bin und da fehlte hinten ein Stückchen, zum Glück ist der Nachfolger besorgt, Fahrverhalten war noch normal, aber am Ende doch hängengeblieben.

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Ausblick vom Gipfel unten das "UFO" und drüben der Hochnebel, bzw. wenn man das bei der Obergrenze so nennen kann

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Ausblick Richtung Stubaier

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Tiefblick ins herbstliche Pitztal, ganz hinten die Zugspitze

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Blick über den Ziehweg, dieses Jahr in besserer Verfassung

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Wildspitze und der imposante Taschachferner

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Das hinten müsste die Weißkugel sein

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Zoom ins Wolkenmeer

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Blick zum Kaunergrat

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Nochmal das Pitztal hinten der markante Klotz des Wettersteinmassivs

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Seitenblick Richtung Trainingshang, da gings Nachmittags noch rein

3. Einkehrschwung

Nachdem ich oben mit dem Panoblick fertig war, gings gleich runter über die für Zivilisten geöffnete Variante. War eher subiptimal schon gegen 11:00 sehr zerfahren, also an schnelles Fahren war nicht zu denken. Unten gings dann gleich an die Mittelstation. Gastronomisch ist ja an Pitztaler und Kaunertaler eher wenig zu holen, da sind die östlicher gelegenen Tiroler Gletscher besser aufgestellt. Dafür liess es sich gut an der Terasse aushalten.

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Trasse Wildspitzbahn, daneben die Hänge an der 8EUB, der ganz links war der für Zivilisten

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Nochmal Standard, aber immer noch zu viel los

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Mittagspause, später bin ich noch ins Cafe 3440 rauf, auf ein Weizen

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Spassfahrt danach mit dem Mittagskogellift, der bloss bis zur Hälfte offen war, oben war noch zu wenig Schnee

4. Schimittag+Weizenpause

Gegen 12:00 von der Pause aufgebrochen, gings erst einmal durchs Gebiet, danach gings dann gleich rüber zum Schlepper. Da war zwar immer noch eine kurze Wartezeit, aber die 3 Minuten spielten keine Rolle. Danach hab ich mich wieder an der Mittelbergbahn festgefahren, da dort die besten Verhältnisse und der wenigste Andrang waren. Leider muss man wg. Gondelbahn bei jeder Wiederholung abschnallen, was durchaus nervig sein kann, da ich aber fast immer von oben bis unten durchgefahren bin, gings. Gegen 14:00 bin ich dann rauf aufs Cafe 3440, eine gemütliche Weizenpause einlegen, da einfach wg. Ferien viel los war, also gings bei mir diesmal gemütlicher zu.

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Piste am Schlepper, die linke war am Nachmittag endlich frei, als die Stangerlfahrer weg waren

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Blick rüber nach Sölden, da würde eine Gondelbahn für die Verbindung reichen, und der Südhang wurde immer aperer

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Auf der oberen Mittelbergjoch-Piste, ziemliche Genuss-Autobahn, aber mir bissl zu flach oben, unten ok

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Zoom zu einzelnen vorwitzigen Nebelschwaden, die sich ins Gebiet vorarbeiteten, war da noch in Bewegung, die ging zu gut

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Aussicht von der Abfahrt aus, Schnee war da noch ned allzu viel, hat aber gereicht

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So Sprung rauf zum Brunnenkogel, hinten die Schleppertrasse, auf einem eigenen Kamm drauf, durch den Gletscherschwund der letzten 30 Jahre

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Ausblick vor der Pause, hinten das Wolkenmeer über Südtirol, bis auf einzelne Ausläufer blieben die Wolken dort

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Wieder mal die Stubaier im Hintergrund, ist eh alles nah beieinander

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Wieder eine Pause, diesmal bei meinem höchstgelegenen Weizen (auf 3430m)

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Wildspitze hinter Glas, aber da gehts unter der Terasse gleich mal 200m in die Tiefe, so brutal wie die das auf den Gipfel gebaut haben

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Konnte nimmer warten, also war das Weizen schon abgetrunken, ist ja ned schlecht so nen Edelweiss (ausm Salzburgischen)

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Ameisenhaufen am Mittelbergjoch, aber für die Herbstferien gerechnet hielt es sich dank Flaschenhals in Grenzen

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Die Wolken wollen ins Pitztal, schaffen es aber zum Glück nicht ganz, sieht eh nach ner Föhnwalze aus, wenn auch eher ne schwache

5. Nachmittags am Gletscher

Nach der Pause waren auch die letzten Stangerlfahrer weg, somit habe ich nochmal eine Runde durchs Gebiet gedreht, immer auf der Jagd nach den mittlerweile benutzbaren Trainingshängen. Dort sind nämlich im Herbst wenn man ein wenig aufpasst immer die besten Bedingungen. Allerdings hat mans auch oft, dass sich die Rennkids eingegraben haben, dank scharfer Kanten am Schi. Aber meist kann man zwischen den Kursen gut fahren, man muss nur aufpassen nicht in so einen ausgefahrenen Bereich zu kommen. Bin hauptsächlich an der Wildspitzbahn gefahren und zwischendurch mal Mittelberg. Während ich an der Wildspitzbahn war immer komplett den Trainingshang runter, der machte trotz lädiertem Schi tierischen Spaß.

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Mittlerweile drängen auch aus dem Ötztal Wolken herein, schafften es aber nicht ins Gebiet

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Auf dem Ziehweg. Die Hochnebelartige Bewölkung will rein, blieb aber bis Schitagesende wo sie war

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Noch mehr Wetterstimmungen, die kamen ums verrecken nicht ins Tal, hab ich so nur mal in Meran (weiter südlich) erlebt

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Mal gegen die Sonne von der Gletscherseeabfahrt aus

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Landschaft bei der Mittelbergbahn

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Wieder die Wildspitze vom Mittelbergjoch aus, Schweizer Weg war mir zu felsig

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Impression an der Piste, da fuhr ich auch mal nur bis zur Mittelstation und von dort wieder hoch

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Im unteren Abfahrtsteil, Schnee am Gegenhang so gut wie weg

6. Letzte Abfahrten

Nach den Fahrten hinten bei der Mittelbergbahn und vorn an der Wildspitzbahn, gings als kaum noch Leute da waren an den Schlepper. Leider blieb ich auf der vorletzten Abfahrt hängen, was sich in einem deftigen Sturz bei recht hohem Tempo gerächt hatte. Dabei handelte ich mir eine Verstauchung ein, so dass ich nicht mehr allzu gut gehen konnte. Zum Glück war das ne Woche später weg. Allerdings war das Laufen am Rest-Schitag (war die drittletzte Abfahrt) und danach auf der Heimfahrt schwierig.

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Im Schlepper, mit 1800m Länge und 10-12min Fahrzeit ein eher lahmer Geselle

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Richtung Sölden hängen bereits die Wolken

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Auf der linken Piste, dort hatte ich mich leider mit Folgen hingelegt. Zum Glück wars nix ernstes

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Also gleich nochmal rauf und dann weg

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Immerhin hat das Wetter mitgespielt

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Rückblick rauf. Nach der letzten Abfahrt am Schlepper war für mich Feierabend

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Die Pistenraupen sind schon da, untrügliches zeichen Schluss zu machen.

7. Rückweg zum Auto und Heimfahrt

Nach den letzten Abfahrten, gings gegen 16:15 zur U-Bahn und mit dieser runter. Auch am Feierabend betrug die Wartezeit für mich 1-2 Gondeln, aber die mussten eh mit dem Zubringer so lang fahren, bis alle Gäste unten waren. Ich war gegen 16:15 in der Schlange und noch lang nicht der letzte. Unten wurde der Rückweg dank Sturzfolgen etwas schwierig. Dann auch noch einmal verfranst, und lange Baustellenstaus. jedenfalls dauerte die Rückfahrt deutlich länger als die Hinfahrt, obwohl die gleiche Strecke genommen. Als Entschädigung gabs dafür unten noch einen goldenen Herbstabend

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Die Wolken kamen auch rein, also definitiv Feierabend für diesmal

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Unten gleich mal die Jahreszeit gewechselt

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Blick Richtung Notweg, der im Winter/Frühjahr gern als Talabfahrt benutzt wird und zwar allgemein

Facts:

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GPS-Track

Strecke: 81km
Vmax: 108km/h

mFg Widdi
 
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