Pizol | 30. Juni 2020 | 5-Seen-Wanderung
Anreise: via Zürich - Sargans - Wangs
Rückreise: via Wangs - Sargans - Zürich
Wanderzeit effektiv: 3:05 Std.
Wanderzeit Schweizmobil: 3:47 Std.
Wanderzeit Wegweiser: 4:20 Std.
Distanz: 9.77 km
Aufstieg: 629 hm
Abstieg: 985 hm
Eigentlich sollte der Bergbahnbetrieb auf der Wangser Seite am Pizol erst am Samstag, 04. Juli aufgenommen werden. Doch dank dem tollen Wetter zogen sie den Saisonstart um eine Woche vor und konnten sogar die 5-Seen-Wanderung bereits öffnen. Diese kann häufig zu Saisonbeginn aufgrund der Schneefelder noch nicht geöffnet werden. Als eignete sich der heutige Dienstag perfekt für die 5-Seen-Wanderung, welche ja an den Wochenenden völlig überlaufen sein soll.
Ich hatte es nicht eilig und traf deswegen erst um 10:46 Uhr an der Talstation in Wangs ein. Dort war der berseitige Teil des Parkplatzes nicht schlecht besetzt, dementsprechend gab es auch eine kleine Schlange an der Kasse. Dort wurde man auch nochmals darauf hingewiesen, dass gutes Schuhwerk erfoderlich ist und noch Schneefelder vorhanden sind. Ebenso wurde auf die bereits fortgeschrittene Zeit aufmerksam gemacht. Die Gästegruppen wurden in der Gondeln getrennt (anders als einige Tage zuvor in Zermatt). Dadurch waren praktisch alle Gondeln besetzt, ebenso eine Mehrheit der Sessel.
Fazit
Grundsätzlich eine tolle Wanderung. Aufgrund der Berühmtheit aber alles andere als wenig begangen. Selbst an diesem Dienstag ausserhalb der Schulferien (mehrheitlich) hatte es für meinen Geschmack zu viele Leute. Durch die Wolken blieb mir die eine oder andere Aussicht verwehrt.
Anreise: via Zürich - Sargans - Wangs
Rückreise: via Wangs - Sargans - Zürich
Wanderzeit effektiv: 3:05 Std.
Wanderzeit Schweizmobil: 3:47 Std.
Wanderzeit Wegweiser: 4:20 Std.
Distanz: 9.77 km
Aufstieg: 629 hm
Abstieg: 985 hm
Eigentlich sollte der Bergbahnbetrieb auf der Wangser Seite am Pizol erst am Samstag, 04. Juli aufgenommen werden. Doch dank dem tollen Wetter zogen sie den Saisonstart um eine Woche vor und konnten sogar die 5-Seen-Wanderung bereits öffnen. Diese kann häufig zu Saisonbeginn aufgrund der Schneefelder noch nicht geöffnet werden. Als eignete sich der heutige Dienstag perfekt für die 5-Seen-Wanderung, welche ja an den Wochenenden völlig überlaufen sein soll.
Ich hatte es nicht eilig und traf deswegen erst um 10:46 Uhr an der Talstation in Wangs ein. Dort war der berseitige Teil des Parkplatzes nicht schlecht besetzt, dementsprechend gab es auch eine kleine Schlange an der Kasse. Dort wurde man auch nochmals darauf hingewiesen, dass gutes Schuhwerk erfoderlich ist und noch Schneefelder vorhanden sind. Ebenso wurde auf die bereits fortgeschrittene Zeit aufmerksam gemacht. Die Gästegruppen wurden in der Gondeln getrennt (anders als einige Tage zuvor in Zermatt). Dadurch waren praktisch alle Gondeln besetzt, ebenso eine Mehrheit der Sessel.
Übersichtskarte der 5-Seen-Wanderung (orange), Quelle: Bundesamt für Landestopografie swisstopo
Kurz vor elf ging es dann hinauf. Der gut besetzte Teil vom Parkplatz ist nicht wirklich ersichtlich.
Das Panorama ins Rheintal ist auch im Sommer toll.
Unterdessen bin ich auf Gaffia, dem späteren Endpunkt der Wanderung, angekommen. Wie zu sehen ist, dominieren hier die Wolken.
Unterwegs Richtung Pizolhütte kann sich die Sonne doch wieder durchsetzen.
Kurz nach halb zwölf erreiche ich die Pizolhütte, Ausgangspunkt der heutigen Wanderung. In spätestens fünf Stunden muss ich am Ziel sein, denn die letzte Fahrt der Sesselbahn Furt-Gaffia ist um 16:30 Uhr. Der Wegweiser meint, man benötige 4:20 Std.
Es dauert nicht lange und das erste Schneefeld taucht auf. Dank der Schaufelaktion der Bergbahnen vergangene Woche und den nicht gerade wenigen Wanderern waren sie jedoch problemslos zu begehen.
Die Wolken hangen wieder etwas tiefer.
Blick zurück auf das zweite Schneefeld. Wie auch beim Skifahren gilt hier, die Stelheit ist auf dem Foto nicht wirklich ersichtlich.
Schneefeld Nr. 3 folgt sogleich beim Aufstieg Richtung Wildseeluggen.
Blick ins Valplona
Die Sonne ist zurück und der erste steile Aufstieg bald geschafft.
Nach 50 Minuten erreiche ich den Wildsee, eigentlich der zweite See der 5-Seen-Wanderung. Aber den ersten (Wangsersee) habe ich ausgelassen.
Die Eisschicht weicht langsam dem blauen Wasser.
Nur wenige Schritte nach dem Wildsee führt der Weg hinunter zum bereits eisfreien Schottensee.
Der Abstieg ist durchaus steil und führt über das eine oder andere Schneefeld. Nicht wenige, eher schlecht ausgerüstete Gruppen kamen an ihre Grenzen.
Der Schottensee in seiner vollen Pracht. Ich komme zum Schluss, dass die Beliebtheit dieser Seenwanderung gerechtfertigt ist.
Ich lege eine kurze Pause ein. Doch es ziehen schon wieder Wolken auf.
Von hier bin ich hergekommen. Seit dem Wildsee wimmelt es nur so von Leuten (trotz Dienstag!).
Da mir der Wangsersee ja fehlt, muss ich halt diesen namenlosen See noch dazuzählen.
Es folgt nun wieder eine sonnige Passage.
Nochmals ein Blick zurück zum Schottensee.
Dank der Sonne ist der Aufstieg zum höchsten Punkt der Wanderung auf knapp über 2500 Metern über Meter ziemlich schweisstreibend.
Danach geht es wieder hinunter und der Schwarzsee (Nr. 4) kommt ins Blickfeld.
Beim Abfluss liegt noch etwas Schnee. Der Wanderweg führt über die noch intakte Schneebrücke.
Auf der Schneebrücke angekommen.
Nochmals einen Blick auf den Schwarzsee, der von hier aus tatsächlich schwarz erscheint.
Erstmals erlauben die Wolken einen Blick auf die Churfirsten.
Auch das Rheintal sieht man wieder.
Nach 2:25 Std. reiner Wanderzeit kommt bereits der fünfte und damit letzte See ins Blickfeld. Er trägt den Namen Baschalvasee und ist der tiefstgelegene See (2174 m) dieser Wanderung.
Zehn Minuten später bin ich beim See selber angekommen.
Weiter gehts Richtung Gaffia. Wie ansatzweise zu erkennen ist, übernehmen die Wolken wieder überhand. Während dem Abstieg bleibt mir die Aussicht verwehrt.
Um 14:55 Uhr treffe ich nach nur 3:05 Std. reiner Wanderzeit bereits auf Gaffia ein. Damit war ich doch deutlich schneller als gemäss Schweizmobil (3:47 Std.) bzw. den Wegweiser bei der Pizolhütte (4:20 Std.) zu erwarten war.
Nach einer kurzen, süssen Stärkung im Berghotel Furt geht es wieder mit der Gondelbahn wieder hinunter nach Wangs, wo ich um 15:45 Uhr bei der Bushaltestelle eintreffe.
Fazit
Grundsätzlich eine tolle Wanderung. Aufgrund der Berühmtheit aber alles andere als wenig begangen. Selbst an diesem Dienstag ausserhalb der Schulferien (mehrheitlich) hatte es für meinen Geschmack zu viele Leute. Durch die Wolken blieb mir die eine oder andere Aussicht verwehrt.