Das Skigebiet Pizol im Churer Rheintal stand im Frühling 2007 kurz vor dem Aus. Die Sesselbahn Pardiel-Laufböden war bereits zum Verkauf ausgeschrieben, als die Finanzierung eines neuen Zubringers im Form einer 8er Gondelbahn Ab Bad Ragaz / Matells in aller, aller letzte Sekunde doch noch gesichert werden konnte. Dies eine Woche nach bekanntgabe des Groundings in den Medien:
http://videoportal.sf.tv/video?id=0b61158e-d798-4508-8577-86de8fb8eb64
http://videoportal.sf.tv/video?id=140952e1-72ce-4de1-9896-4944f9a6fa4c
Weiter, ältere Videos dieser bewegenden Geschichte:
http://videoportal.sf.tv/video?id=0fb1c133-9a76-4e7a-a99e-0f286ce0ec84
http://videoportal.sf.tv/video?id=017fac69-00a7-4a5c-a44c-4c443b422df7
Eine Woche nach dem Grounding, kam dann die Rettung des Pizols durch einen neuen Investor. Der Skiberg Pizol wurde gerettet http://videoportal.sf.tv/video?id=d11ddc52-d3c9-46f3-8ee0-430f63f4488f. Unverzüglich wurden die Bauarbeiten für die neue Erschliessungsbahn Matells-Pardiel aufgenommen. Die neue Bahn wurde in Form einer 8er Gondelbahn erstellt. Überall sichtbar ist jedoch dass es sich um einer äusserst sparsam erstellten Anlage handelt. Die Kassenanlagen und der Bürotrakt sowie die sanitären Einrichtungen in der Talstation bestehen lediglich aus Container, die Kabinen der Bahn wurden in der niedrigen Variante ausgeführt und auf jeglichen unnötigen Schnickschnack wurde verzichtet.
Mit 2 Jahren Verspätung wegen misslungenen Aktienkapitalerhöhungen wurde dann auch der neue Zubringer aus Mels im Dezember 2009 eröffnet, so dass der Pizol nun definitiv gesichert sein sollte.
Die grosse Stärke dieses Skigebiets ist eindeutig das überwältigende Panorama auf dem Churer- und St. Galler Rheintal. Die Pisten sind weitgehend naturbelassen und schön coupiert. Beschneiungsanlagen kann man an einer Hand abzählen. Trotzdem gefällt mir das ganze Ambiente im Skigebiet nicht besonders. Die Verbindung zwischen den beiden Teilgebieten Bad Ragaz und Mels erfolgt über einen lahmen Tellerschlepper auf dem man bei einer optimaleren Platzierung der Bahnstationen auf Melser Seite hätte verzichten können.
Die Tageskartenpreise sind zwar äusserst attraktiv, jedoch schlagen diese sich etwas auf die unfreundlichkeit des Liftpersonals nieder.
Vielleicht wird aber auch der eher negative Eindruck dieses Gebietes auch aus anderen Hinsichten geprägt. Das komische Licht ermöglichte kein einziges anständiges Bild, auf dem Rückweg habe ich mein Portemonaie verloren, den ich aber dank einem freundlichen Telefonanruf aus der Tankstelle wieder fand und der Föhneinbruch führte zur Einstellung des Betriebs auf einigen Bahnen im oberen Teil um ca. 14.00 Uhr.
http://videoportal.sf.tv/video?id=0b61158e-d798-4508-8577-86de8fb8eb64
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Eine Woche nach dem Grounding, kam dann die Rettung des Pizols durch einen neuen Investor. Der Skiberg Pizol wurde gerettet http://videoportal.sf.tv/video?id=d11ddc52-d3c9-46f3-8ee0-430f63f4488f. Unverzüglich wurden die Bauarbeiten für die neue Erschliessungsbahn Matells-Pardiel aufgenommen. Die neue Bahn wurde in Form einer 8er Gondelbahn erstellt. Überall sichtbar ist jedoch dass es sich um einer äusserst sparsam erstellten Anlage handelt. Die Kassenanlagen und der Bürotrakt sowie die sanitären Einrichtungen in der Talstation bestehen lediglich aus Container, die Kabinen der Bahn wurden in der niedrigen Variante ausgeführt und auf jeglichen unnötigen Schnickschnack wurde verzichtet.
Mit 2 Jahren Verspätung wegen misslungenen Aktienkapitalerhöhungen wurde dann auch der neue Zubringer aus Mels im Dezember 2009 eröffnet, so dass der Pizol nun definitiv gesichert sein sollte.
Die grosse Stärke dieses Skigebiets ist eindeutig das überwältigende Panorama auf dem Churer- und St. Galler Rheintal. Die Pisten sind weitgehend naturbelassen und schön coupiert. Beschneiungsanlagen kann man an einer Hand abzählen. Trotzdem gefällt mir das ganze Ambiente im Skigebiet nicht besonders. Die Verbindung zwischen den beiden Teilgebieten Bad Ragaz und Mels erfolgt über einen lahmen Tellerschlepper auf dem man bei einer optimaleren Platzierung der Bahnstationen auf Melser Seite hätte verzichten können.
Die Tageskartenpreise sind zwar äusserst attraktiv, jedoch schlagen diese sich etwas auf die unfreundlichkeit des Liftpersonals nieder.
Vielleicht wird aber auch der eher negative Eindruck dieses Gebietes auch aus anderen Hinsichten geprägt. Das komische Licht ermöglichte kein einziges anständiges Bild, auf dem Rückweg habe ich mein Portemonaie verloren, den ich aber dank einem freundlichen Telefonanruf aus der Tankstelle wieder fand und der Föhneinbruch führte zur Einstellung des Betriebs auf einigen Bahnen im oberen Teil um ca. 14.00 Uhr.
