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Pozza-Alba, Pera-Vigo 1. und 6. 2. 2015

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Beim ersten Schitag nach dem Anreise-(Schi)Tag blieben wir in den „Haus“-Schigebieten in der unmittelbaren Nähe unserer FeWo. Wir starteten an der 6EUB Buffaure, um die Schischaukel zwischen Pozza di Fassa und Alba abzuarbeiten. Die ersten Abfahrten machten wir an den 4SBs Buffaure und Col Valvacin. Im Bild die Bergstation des Zweitgenannten.
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Das Wetter war an diesem Morgen nicht so freundlich wie am Vortag in Alta Badia. Es sah so aus, als ob es hinter dem Karerpass deutlich freundlicher wäre.
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Die Marmolada hingegen war nur vor bewölktem Himmel zu sehen.
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Bergfahrt mit der 4SB Col Valvacin.
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Bei dieser Bergfahrt konnten wir sehen, wie die Sonne versuchte, sich durch die Wolken zu kämpfen.
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Vorerst blieb es beim Versuch und wir wechselten bei teilweise schlechter Bodensicht zur 4KSB Orsa Maggiore.
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Kurz darauf erreichten wir die Hauptbeschäftigungsanlag dieses Tages, die DSB Roseal.
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Das besondere bei dieser Anlage war, dass die Pisten uns alleine gehörten. Es war ohnehin extrem wenig los in diesem kleinen aber feinen Schigebiet. Wartezeiten hatten wir nie. Aber die Pisten beim Roseal hatten wir bis auf ganz wenig Ausnahmen exklusiv für uns. Auch mittags waren noch großflächig die frischen Raupenspuren zu sehen.

Ähnlich exklusiv gehörte uns auch der Schlepplift Sasso di Rocca.
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Zu Mittag lösten sich plötzlich die Wolken auf. Hier bei der Bergstation der 4KSB Orsa Maggiore erkennt man, wie der graue Himmel erstmals blaue Konturen erhält.
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Gleichzeitig sieht es am gleichen Standort in Richtung Rosengarten noch freundlicher aus.
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Etwas später bei der Baita Cuz:
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Nun nutzten wir auch noch die Gelegenheit, die 4SB Buffaure bei guter Sicht zu fahren.
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Danach ging es zur nächsten Neuerung in den Dolomiten, der Piste „Vulcano“ nach Pozza. Während meine Frau es bevorzugte auf der alten „Panoramica“ ins Tal zu fahren, nahm ich die neue Abfahrt. Danach waren wir beide begeistert, ich von der gut gelungenen neuen Abfahrt, meine Frau von der Tatsache, dass auf der bisherigen Abfahrt nun weniger los ist, und sie daher mehr Platz hat. Der einzige kleine Kritikpunkt, den ich anbringen möchte, ist die Tatsache, dass der erste gemeinsame Hang vor der Aufteilung der beiden Pisten für die neue Situation ein wenig zu schmal ist und daher besonders früh am Tag schon abgefahren ist. Doch nun zu den Bildern der Vulcano:
Kurz vor der Entscheidung welche Piste zu nehmen ist: Links die alte Panoramica, rechts die neue Vulcano.
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Auf der Vulcano: Blick hinunter.
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Selber Standort: Blick hinauf.
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So sieht man von der Panoramica auf den Schlusshang der Vulcano.
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Für die letzten beiden Betriebsstunden des Tages wechselten wir nach Pera. Mit zwei DSB-Sektionen geht es bergwärts. Im Bild ist die DSB Vajolet 2 mit der Larsech-Gruppe dahinter.
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Bei der Bergstation der 4KSB Pra Martin eröffnet sich ein wunderbarer Blick in alle Richtungen. Zunächst wieder der Blick zur Larsech-Gruppe.
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Wir drehen uns ein kleines Stück nach rechts zur Sella.
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Noch weiter rechts sehen wir das Schigebiet Buffaure mit der neuen Vulcano.
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Auch die benachbarte Alpe Lusia möchten wir in diesem Urlaub noch besuchen.
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Doch nun galt es die nächste Neuerung in den Dolomiten zu erkunden, die neue Piste nach Vigo. Im Gegensatz zu den anderen bisher in diesem Urlaub erforschten Neuerungen, war es vor allem meine Frau, die von der Piste Thöni schwer enttäuscht wurde. Wir dachten beide, dass es sich bei der neuen Piste um eine Variante zusätzlich zur bisherigen Abfahrt handelt. Dies trifft aber nur auf den letzten Abschnitt zu. Oberhalb hat man die sanften Kehren entfernt und stattdessen einen breiten direkten, aber deutlich steileren Hang angelegt. Wie ich beobachten konnte, war nicht nur meine Frau an diesem späten Nachmittag von der stark abgefahrenen Piste an dieser Stelle mehr gefordert, als ihr lieb war.
Fotografisch habe ich nur die Einmündung der neuen Variante in die alte Piste ganz unten festgehalten.
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Zum Abschluss dieses Tages noch zwei Bilder, die ich bei der Bergstation der Pendelbahn aus Vigo gemacht habe.
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Ich fahre dort auch gerne, da nie viel los ist.
Auf die Volcano bin ich auch schon sehr gespannt.


Gruß!
der Joe
 
Die neue Variante an der Thöni ist zwar nur ein kurzer Teilabschnitt aber hat mir gut gefallen. Viele hatten sich hier eine komplett andere Variante erhofft, jedoch muss man aber sagen dass in dem Gelände dort auch nicht sehr viel möglich ist. :wink:
 
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Vor jedem Urlaub in den Dolomiten erstelle ich einen Plan, welche Schigebiete ich besuchen möchte. Am letzten Tag vor der Abreise war nach diesem Plan noch die Alpe Lusia offen. Am Morgen stellte ich beim Blick aus dem Fenster folgendes fest: Schneefall, starker Wind im Tal (wird also am Berg kaum besser sein) und schlechte Sicht. Kurz zusammengefasst: Egal wo man fährt, von den Dolomiten sieht man nichts. Man sollte also etwas Windgeschütztes aufsuchen. Waldschneisen, wo die Bodensicht besser ist, sind zu bevorzugen.
Da am vergangenen Sonntag das Catinaccio-Schigebiet nach dem Besuch des Buffaures ohnehin zu kurz gekommen ist, entschieden wir uns, nochmals unser Hausschigebiet zu besuchen.
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Man sieht am obigen Bild, die Talstation der 4KSB Pra Martin und auch die Larsech-Gruppe. Letztere kann man wenigstens erahnen.

Die Schönwetterbilder habe ich ja bereits am Sonntag gepostet. Es folgen nur noch kleine Ergänzungen. Zunächst ein Bild wo man die neue und die alte Variante der Piste Thöni nach Vigo sieht…
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…und das „Felsentor“ wo die Abfahrt beginnt.
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Hier haben wir „Beschneiungskunst“ auf der Talabfahrt nach Pera.
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Bei diesem Wetter war das Catinaccio-Schigebiet die richtige Entscheidung. Trotz Schneesturm waren alle Anlagen in Betrieb und wir hatten immer sehr gute Bodensicht. Dank der richtigen wetterfesten Bekleidung konnten wir auch den ganzen Tag dem Schneesturm trotzen. Kurz vor 15:00 beendete meine Frau dann doch den Schitag und ich überlegte kurz, wo ich die letzten 1,5 Betriebsstunden verbringen könnte. In der letzten Kurve der Talabfahrt nach Pera erblickte ich dann den Aloch.
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Die Entscheidung war gefallen. Ich setzte meine Frau in der FeWo in Pera ab und fuhr zur 3SB Aloch. Als ich dort ankam, musste ich feststellen, dass die gesamte schwarze Piste für den Schiclub Val di Fassa gesperrt war. Andere Schitouristen mussten die rote Piste verwenden.
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Das war aber nicht schlimm. Diese rote Piste war den ganzen Tag so wenig benützt worden, dass sie sich fuhr, als ob gerade die ersten Betriebsstunden wären. Bereits bei der zweiten Bergfahrt wurde die schwarze Piste für alle Schitouristen freigegeben und ich konnte von dort nach Pozza, Meida und Pera hinunterfotografieren.
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Bisher kannte ich den Aloch nur vom Nachtschifahren. Die Ausblicke am Tag waren mir neu. Es folgen zwei Bilder mit bekannten Motiven aus mir neuen Perspektiven:
Zunächst die neue Piste Thöni nach Vigo…
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…dann die neue Piste Vulcano.
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Der Schneefall wurde leichter und auch die umliegenden Berge tauchten wieder auf. Die Larsechgruppe war wieder zu sehen.
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Um 16:30 Uhr war dann Schluss und ich musste zurück in die FeWo um Koffer zu packen. Einen letzten Schitag für heuer in den Dolomiten wird es am morgigen Abreisetag noch geben. Dann heißt es ein Jahr warten, bis ich mit meiner Frau wieder bestens präparierte, menschenleere Pisten, in wunderschöner Landschaft befahren darf.
 
Die neue Vulcano sieht ja mal richtig gut aus. Vielleicht müssen wir in den nächsten Jahren mal wieder im Fassatal unsere Zelte aufschlagen, ist auch günstiger als im Val Gardena oder auf der Alm.
 
Danke für deine tollen Berichte aus dem Fassatal. Diese bestärken mich in meiner Entscheidung den heurigen März Urlaub zur 'Super Sun' Aktion im Fassatal zu verbringen. Wenn jetzt zur Hauptsaison schon so wenig los ist dann dürfte in der dritten März Woche auch nicht viel los sein. In La Villa an der Ronda bin ich eh jedes Jahr vor Weihnachten für eine Woche. Es wird Zeit neue Skigebiete kennen zu lernen.
 
Nepumuk schrieb:
Es wird Zeit neue Skigebiete kennen zu lernen.
Mach das.
Wir machen das seit Jahren 9 Tage im Jahr.
Die Skigebiete haben ihren besonderen Reiz und sind eigentlich nie überfüllt.
Wenn Du gerne schmale, steile abfahrten magst und schnelle Lifte nicht alles sind, dann sei Dir auch St. Martino Castrozza empfohlen.

Gruß!
der Joe
 
Die Aloch ist genau richtig, um ein paar Minuten oder Stunden mal allein zu fahren. Da haben wir also wieder mal gemeinsam. :-)

Jochgrimm hast du mir jetzt beim "Superski-Abhaken" voraus, aber ich glaube, dass es mich da nicht besoders hinzieht. Ansonsten fehlen mir mit Stand 2015 noch Kreuzbergpass, Cortina-Ost und San Martino, wo ich nur den Rolle-Pass befahren habe.

Deine liebevollen Berichte bestärken mich in dem Gedanken, 2016 wieder mal am Karerpass oder in Moena Quartier zu beziehen.
 
Latemar schrieb:
Nepumuk schrieb:
Es wird Zeit neue Skigebiete kennen zu lernen.
Mach das.
Wir machen das seit Jahren 9 Tage im Jahr.
Die Skigebiete haben ihren besonderen Reiz und sind eigentlich nie überfüllt.
Wenn Du gerne schmale, steile abfahrten magst und schnelle Lifte nicht alles sind, dann sei Dir auch St. Martino Castrozza empfohlen.

Gruß!
der Joe

Ich werde mir ein Quartier entweder in Moena oder in Soraga suchen. Das scheint mir schön zentral gelegen zu sein. Von dort möchte ich dann mit dem Auto den Karer Pass, Passo San Pellegrino, Alpe Lusia, Val di Fiemme/Obereggen, Vigo/Pera/Pozza di Fassa, Alba, Alpe Cermis und nach Canazei auf die Ronda. Das Belvedere mit seinen Carving Autobahnen und die Maserei Bahn mit der talwärts gesehen linken Piste müssen einfach sein. :D
Am Heimreisetag werde ich dann noch Alleghe/Civetta mitnehmen das mir bei meinem Erstbesuch auch sehr gut gefallen hat.
St. Martino di Castrozza habe ich auch auf der Liste. Sind zwar laut Routenplaner circa 50min mit dem Auto von Soraga aber das geht für mich gerade noch. Normalerweise liebe ich schöne breite blaue/rote Carving Pisten aber wenn ich schon mal so weit unten in Südtirol/Trentino bin da sollte ich mir St.Martino Castrozza auch anschauen.

Grüße
Gerhard
 
Wir sind nicht weit von Predazzo.

Alleghe ist das letzte der Domiti-Superski-Gebiete, das mir noch fehlt.


Gruß!
der Joe
 
Mir fehlen beim Dolomiti-Superski-Liftanlagen-Abhaken noch Cavalese mit der Alpe Cermis und fast die gesamte Region Sextner Dolomiten. In letzterer war ich bisher nur am Haunold.
Weiters fehlen mir noch Kleinstschigebiete und Einzelanlagen. In der Region Cortina sind das zB San Vito di Cadore, Auronzo oder Misurina...
 
@San Vito: das ist genauso ein windsicherer spot wie Vigo. Bin da an jenem stürmischen Sonntag hingefahren. Nur zu empfehlen.

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