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Predigtstuhl - 10.09.2009

Danke - aber meinst du wirklich, die Talabfahrt ist dem Wanderweg da teilweise so schmal gefolgt?

Aber die könnte wirklich ziemlich heftig sein - die eine fehlende Holzverbreiterung, und dann teilweise so schmal, dass man vermutlich nicht immer weiß, wo es nun "offiziell" ist, und da zu noch diese teils schmalen Steilstücke.... müsste man sich vorm Befahren gut von einer gegenüberliegenden Seite anschauen & abfotografieren, damit man sich beim runterfahren nicht verfährt :-)
 
Ich denke schon, da es nun schon mehr als 15 her ist, dass die Abfahrt geschlossen wurde. In dieser Zeit wächst da so einiges zu, brechen Verbreiterungen ein, etc. Achja auch im Mittelteil gab es solche Zaunsicherungen. Die wurden aber geschliffen. In den Latschen konnte man ihre Reste sehen, wo sie "entsorgt" wurden.
Ähm von welcher gegenüberliegender Seite? Links liegt nur der Kamm mit der PB und von der erkennt man wenig, weil die Latschen z.T. so hoch sind und von der anderen Seite nichts. Da kann man höchstens eine Biegung am Dötzenkopf sehen (vom Alpgartensteig aus).
 
Jetzt wo du die Talabfahrt abgewandert bist - kannst die bitte noch in Google Earth einzeichnen? Irgendwie steh ich da immer noch vor einem Rätsel, man sieht zwar immer mal wieder irgendwelche Schneisen, aber ob das dann die Abfahrt war oder nicht .... ?
 
Danke! So hatte ich's mir vorhin auch zusammengereimt, komischerweise war ich der Meinung, die Abfahrt müsste rechts der PB runter gehen...

Jedenfalls macht das auf GE keinen so schlimmen Eindruck, die Steilstücke sind relativ kurz (die man also zur Not auch mal ohne Schwung absteigen kann, und mehr wie 100% werden es sicher nicht sein, wenn da mal eine Abfahrt war, oder?) , es gibt viele Traversen, und Lawinenmäßig dürfte es auch nicht so schlimm sein, zumindest bei 2-3 sollte das schon gehen, oder? Sag ich mal so als total lawinenunkundiger...

Also, ich bin dabei. Wenn's schneemäßig passt (ein paar Meter zu Fuß im Tal wären mir egal) und die Bahn fährt und man fahren darf und jemand mitkommt und ich nicht gerade auf Reisen bin, sehr gerne!
 
Schön dass Dir gefällt! Auch ein super Bericht deinerseits!

@Talabfahrt
Das Hauptproblem war damals wie heute die Absturzgefahr. Daher auch die Zaunsicherung. Die Abfahrt selbst ist nicht so lawinengefährdet, gefährlicher wirs eher rechts in Richtung Alpgarten. Vom maximalen Gefälle habe ich keine konkrete Vorstellung, aber wahrscheinlich wirds so bei 45°-50° liegen. Um es genauer darzustellen kann man die Abfahrt in 3 Teile teilen. Der erste geht steil zwischen den 2 Felsen runter, dann kommt das Flachstück entlang des Grates (sollte aber ohne Anschieben möglich sein). Und zum Schluss bevor man zum Stadtberglift kommt wirds nochmal heftig steil. Ab dort gehts dann eher sanft runter. Schätzungsweise rote Piste.

Mich reizts ja auch, braucht halt gute Bedingungen. Bei Bruchharsch möchte ich da nämlich nicht runter fahren. Und übrigens, bei wenig Schnee, bleibt der Fußmarsch am Stadtberg unvermeidlich.

mfg
 
Das Seil, daß Du gefunden hast ist sicherlich nicht das Förderseil der Sesselbahn gewesen. Das ist irgendeine Litze. So ein Förderseil hat 6 Litzen mit wesentlich dünneren Drähten. Das war irgendwas anderes. Soweit ich mich erinnern kann wurde das seil 1992 von der Fa. werlberger aufgehaspelt . Es müsste ein 24mm Seil gewesen sein.
 
seilbahner schrieb:
Das Seil, daß Du gefunden hast ist sicherlich nicht das Förderseil der Sesselbahn gewesen. Das ist irgendeine Litze. So ein Förderseil hat 6 Litzen mit wesentlich dünneren Drähten. Das war irgendwas anderes. Soweit ich mich erinnern kann wurde das seil 1992 von der Fa. werlberger aufgehaspelt . Es müsste ein 24mm Seil gewesen sein.

Danke für die Infos! Mir erschien es auch etwas zu dünn! Wird vermutlich dann ein Sicherungsseil zum festhalten o.ä. gewesen sein.
 
Vielen Dank für den mal wieder sehr gelungenen Bericht..! Als ich vor kurzem dort war habe ich den Einstieg zur Talabfahrt gar nicht gefunden.. :gruebel: Bezüglich Skifahren..Als ich mit der Godel runtergefahren bin fragten ein Paar Touristen nach dem Skibetrieb, da ja auch die Sessel am Seil sind. Der Bahnschaffnern (der mit Mundharmonica :wink: ) antwortete darauf etwas genervt: "An skibetriebt homs ´94 eistöllt, danoch ist nix mehr gwenn" Nach der Ansage sagte niemand mehr etwas dazu: ich hatte jetzt auch nicht wirklich die Lust auf eine Disskussion über Sinn- und Sinnlosigkeit zu streiten. Ein wirklicher Freund des Skibergs Predigtstuhl schein er ja nicht zu sein...
 
Danke für dein lob,
Der Einstieg ist eigentlich nicht zu übersehen, gleich links von der Schlegelmuldenalm, unter dem Stromkabel durch ;)
 
Ach daaa.... Naja ok. wenn man an der falschen Stelle guckt findet man natürlich auch nix...
 
Eigentlich fängt die Abfahrt dort bei der Mulde an. Aber es gibt auch eine "Direktanbindung" vom Gipfel. Also eine Rinne für die Wahnsinnigen.
Wie gesagt, wenns keinen Skibetrieb mehr geben wird, sollte der Lift wenigstens zur Faschingsgaudi eingeschaltet werden. Ich hoffe das eben jenes passiert, nachdem ich den Bahnarbeitern eben dies so ins Gewissen geredet habe ;)
 
darkstar schrieb:
Vorstellung, aber wahrscheinlich wirds so bei 45°-50° liegen.

Bin am Samstag droben gewesen und die alte Abfahrt bzw. den alten Steig gegangen. Teilweise war mir der Verlauf der Abfahrt überhaupt nicht klar (v.a. da im Querstück), das Gelände oberhalb und unterhalb des Felstors dürfte tatsächlich eher 50° sein, soweit ich das mit meinem IPhone und Stock gemessen hab! Somit um einiges steiler als die Karrine in Innsbruck, und somit auch ein "no go" für mich, ist mir dann einfach zu steil. Ungeachtet des Problems des Verwachsen seins im unteren Teil oder anderer Schwierigkeiten...
 
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